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Referenzvorlage FAQs

Sie können unsere Nothilfe auf verschiedenen Wegen unterstützen: Online über das Spendenformular, per Banküberweisung auf das Spendenkonto oder telefonisch. 

  • Bei der Online-Spende stehen Ihnen Zahlungsmethoden wie Lastschrift, Kreditkarte, PayPal oder Sofortüberweisung zur Verfügung. 
  • Für eine telefonische Spende können Sie den Spendenservice unter 0228 - 24292 - 444 anrufen, um Ihren Wunschbetrag durchzugeben. Dieser wird dann per Lastschrift eingezogen.
  • Unter Verwendung der folgenden Kontodaten können Sie per Banküberweisung spenden:

    IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 
    BIC: BFSWDE33XXX (Köln)
    SozialBank
     

Wenn Sie über unser Online-Formular gespendet haben, erhalten Sie Ihre Zuwendungsbestätigung ab einer Spende von 50 Euro automatisch, da Sie uns Ihre Adresse mitgeteilt haben.

Bei regelmäßigen Spenden erhalten Sie zu Beginn des Folgejahres automatisch eine Jahresspendenbescheinigung, die all Ihre Spenden zusammenfasst.

Sollten Sie Ihre Spende überwiesen und uns Ihre Adresse noch nicht mitgeteilt haben, können Sie Ihre Bescheinigung schnell und einfach über dieses Formular anfordern.

Ja, Sie können Fördermitglied werden und bereits ab einem Betrag von 5 Euro im Monat helfen. Regelmäßige Spenden sind besonders wertvoll, da sie die Planbarkeit der weltweiten Nothilfe verbessern. Das ermöglicht unseren Bündnisorganisationen, im Katastrophenfall noch schneller und effizienter zu helfen.

 

Die Sicherheit Ihrer Daten hat höchste Priorität, daher wird Ihre Online-Spende über einen SSL-Secure-Server verschlüsselt übertragen. Dieser Kommunikationskanal zwischen Ihrem Browser und dem Server blockt das Eindringen Dritter ab. Zudem ist das Online-Spendenverfahren TÜV-geprüft.

Unter dem Motto “Gemeinsam gegen den Hunger in der Welt” werben das Bündnis Aktion Deutschland Hilft, der Tafel Nordrhein-Westfalen und der Westdeutsche Rundfunk (WDR) gemeinsam um Spenden für Hilfsprojekte zur Bekämpfung von Hunger. Das gemeinsame Ziel des “WDR 2 Weihnachtswunders” ist es, auf die gravierende Hungersnot in weiten Teilen der Welt aufmerksam zu machen. 

Oft wird Hunger durch eine Kombination von mehreren zusammenwirkenden Faktoren ausgelöst: Bewaffnete Konflikte und die Folgen der Klimakrise lassen die Zahl der hungernden Menschen weiter ansteigen.

Zudem haben drastische Mittelkürzungen in der humanitären Hilfe dramatische Folgen: Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) rechnet 2025 mit einem Rückgang seiner Mittel um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dadurch drohen bis zu 58 Millionen Menschen lebenswichtige Nahrungsmittelhilfe zu verlieren.

Trotzdem nimmt die Öffentlichkeit nur am Rande Notiz davon. Dem Thema fehlen eine allgemeine Bekanntheit und Alltagspräsenz, die wir benötigen, um im Kampf gegen den globalen Hunger reaktionsfähig zu sein und zu bleiben.

Gemeinsam werben der WDR und Aktion Deutschland Hilft um Spenden für Hilfsprojekte zur Bekämpfung von Hunger. Das Ziel ist es, zusammen auf die gravierende Hungersnot in weiten Teilen der Erde aufmerksam zu machen. Auch die Tafel Nordrhein-Westfalen ist in diesem Jahr wieder beteiligt.

Laut dem aktuellen Welternährungsbericht mussten im Jahr 2024 rund 673 Millionen Menschen Hunger leiden – also mehr als jeder achte Mensch auf der Erde. Das sind zwar etwa 22 Millionen Menschen weniger als im Vorjahr. Doch während sich die Situation für viele Menschen in Südasien und Südamerika verbessert hat, gibt es in Teilen Afrikas und westlichen Asien immer mehr hungernde Menschen.

Der Großteil der Menschen mit akuter Ernährungsunsicherheit leben in Gebieten, die von Krieg und Gewalt heimgesucht werden. Konflikte führen zu Vertreibung, Vernichtung der Einkommensquellen und Zerstörung der Wirtschaft.

Auch Wirtschaftsschocks, etwa wie infolge von Naturkatastrophen oder Konflikten, führen zu mehr Hunger. Vor allem dann, wenn Lebensmittelpreise in schwindelerregende Höhe steigen.

Zudem leiden immer mehr Menschen unter der Klimakrise. Wenn Felder vertrocknen oder überschwemmt werden, Nutzvieh stirbt und Flucht der einzige Ausweg ist, wächst auch der Hunger. Bei vielen Ernährungskrisen überschneiden sich mehrere dieser Ursachen für den Hunger und verschärfen sich von Jahr zu Jahr. 

Alle Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft verfügen über langjährige Erfahrungen der Not- und Katastrophenhilfe im In- und Ausland. Die Hilfsprojekte, die im Rahmen des “WDR 2 Weihnachtswunders” unterstützt werden, stärken Menschen weltweit in verschiedenen Bereichen und allen Phasen der humanitären Hilfe und helfen ihnen, sich gegen schlechte Ernährungssituationen zu wappnen.

Beispiele für die Hilfe gegen Hunger:

  • Steigerung der Lebensmittel- und Ernährungssicherheit
  • Anpassung an den Klimawandel und Katastrophenvorsorge gegen Extremwetter wie Dürre und Überflutungen
  • Verteilung von Saatgut und Dünger
  • Verbesserung der Trinkwasserversorgung sowie Brunnen- und Latrinenbau
  • Ausbau der medizinischen Infrastruktur und Ausstattung für Gesundheitsstationen
  • Medizinische Betreuung werdender Mütter und unterernährter Kinder
  • Hilfe für Geflüchtete und Binnenvertriebene
  • Senkung Mütter- und Säuglingssterblichkeit durch Gesundheitsversorgung
  • Förderung von Kompetenzen im Bereich Landwirtschaft
  • Zugang zu Finanzdienstleistungen für mehr Selbstbestimmung

Die Spenden, die im Rahmen des “WDR 2 Weihnachtswunders” gesammelt werden, kommen wie schon in den vergangen Jahren den Hilfsprojekten der Organisationen, die dem Bündnis Aktion Deutschland Hilft angeschlossen sind, zugute.

Zudem wird auch in diesem Jahr die Arbeit der Tafeln Nordrhein-Westfalen mit den Spendengeldern wieder unterstützt.

Bei den Projekten der Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft stehen die Bedarfe der Menschen in den Krisengebieten im Vordergrund. Über die lokale Vernetzung, eigene Strukturen vor Ort und eine internationale Zusammenarbeit werden die Bedarfe geprüft, Kontakte zu Bedürftigen hergestellt und die Projekte geplant und umgesetzt.

Die Hilfe unserer Bündnisorganisationen ist vielfältig, hier ein paar Beispiele: 

  • Schulungen für Landwirt:innen in Regionen, die den Auswirkungen der Klimakrise besonders ausgesetzt sind
  • Brunnenbau und Verbesserung der Wasser-Infrastruktur
  • Schaffen weiterer Einkommensquellen für Bäuer:innen wie Imkerei
  • warme Mahlzeiten für Schulkinder und Aufbau von Schulgärten
  • Unterstützung bei der Bildung von Kleinspargruppen, wodurch die Menschen für künftige Krisen gewappnet sind (z.B. Möglichkeit gemeinsamer größerer Investitionen)
  • Unterstützung für Kinder mit hungerbedingten Entwicklungsverzögerungen, für Mütter sowie schwangere und stillende Frauen


Die Spenden fließen in 34 Hilfsprojekte in über 20 Ländern.

  • 17 Projekte auf dem afrikanischen Kontinent
  • 7 Projekte im Nahen Osten
  • 5 Projekte in Asien
  • 2 Projekte in Europa (inklusive Tafel)
  • 3 globale Projekte


Die Spenden gehen in bestehende Hilfsprojekte, die sofort realisiert werden können, sowie in neue Maßnahmen, die im kommenden Jahr starten. 

Das “WDR 2 Weihnachtswunder. Euer Song hilft!” ist die große Spendenaktion von WDR 2 in der Vorweihnachtszeit. Sie spenden für die gute Sache und WDR 2 spielt dafür fünf Tage lang Tag und Nacht nur Ihre Wunschhits im Radio. In diesem Jahr gehen die Spenden erneut an unser Bündnis Aktion Deutschland Hilft und die Tafeln in Nordrhein-Westfalen.

Zur Aktion “WDR 2 Weihnachtswunder – Gemeinsam gegen den Hunger in der Welt.” berichtet der WDR in der Vorweihnachtszeit im Radio, im Fernsehen und im Netz und informiert über die Hilfsprojekte von Aktion Deutschland Hilft und die betroffenen Menschen in den Krisenregionen und -ländern sowie über die Hilfe der Tafel Nordrhein-Westfalen. Dabei wird in den WDR-Programmen zu freiwilligen Spenden aufgerufen.

Höhepunkt des “WDR 2 Weihnachtswunders” wird wie in den Vorjahren das WDR 2 Glashaus sein, aus dem live aus Essen gesendet wird. Am Samstag, 13.12., melden sich Sabine Heinrich, Steffi Neu, Thomas Bug und Jan Malte Andresen ab 10 Uhr live vom Burgplatz in Essen. 

Rund um die Uhr sendet das WDR 2 Moderationsteam bis Mittwoch, 17.12., 21 Uhr. Wie in den Vorjahren werden dort immer wieder spannende Gäste – darunter viele Prominente – vorbeischauen. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, verfolgt das “WDR 2 Weihnachtswunder” im Radio, im Video-Livestream auf wdr2.de oder in der WDR 2 App.
 

Obwohl es auf der Erde eigentlich genug Nahrung für alle Menschen gibt, haben sehr viele Menschen nicht genug zu essen. Die Gründe für Hunger sind vielfältig. Oft wird er ausgelöst durch eine Kombination von mehreren zusammenwirkenden Faktoren wie Konflikten, Klimawandel und wirtschaftlichen Krisen.

Hunger und Unterernährung gehören zu den größten Herausforderungen für die Weltgemeinschaft. Trotzdem nimmt die Öffentlichkeit nur am Rande Notiz davon. Dem Thema fehlt eine allgemeine Bekanntheit und Alltagspräsenz, die wir benötigen, um im Kampf gegen den globalen Hunger reaktionsfähig zu sein und zu bleiben.

Gemeinsam werben der WDR und Aktion Deutschland Hilft um Spenden für Hilfsprojekte zur Bekämpfung von Hunger. Das Ziel ist es, zusammen auf die gravierende Hungersnot in weiten Teilen der Erde aufmerksam zu machen. Auch die Tafel Nordrhein-Westfalen ist in diesem Jahr beteiligt.

Weltweit hungern 783 Millionen Menschen in 47 Ländern. Davon sind mehr als 168 Millionen Menschen in 43 Ländern von akutem, d. h. lebensbedrohlichem Hunger (IPC Phase 3+) bedroht. Besonders betroffen sind Länder des sogenannten Globalen Südens wie Nigeria, der Sudan, Bangladesch, Myanmar und Afghanistan. Allein im Sudan, dem Gazastreifen, dem Südsudan und Mali sind aktuell rund 1,33 Millionen Menschen akut vom Hungertod bedroht (IPC Phase 5) 70 Prozent der Menschen mit akuter Ernährungsunsicherheit leben in Gebieten, die von Krieg und Gewalt heimgesucht werden. Konflikte führen zu Vertreibung, Vernichtung der Einkommensquellen und Zerstörung der Wirtschaft.

Auch der Klimawandel spielt eine entscheidende Rolle. Die Trockenheit vernichtet Ernten, lässt Tiere verhungern und Nahrungsmittelpreise in schwindelerregende Höhe steigen. Oft folgen auf die Trockenphasen schwere Regenfälle, die Felder und Lebensraum zerstören.

Ebenso hat der Krieg in der Ukraine nach wie vor weitreichende Folgen für andere Länder. Das Land gilt als Kornkammer der Welt. In den letzten Jahren konnten Millionen Tonnen Getreide nicht ausgeführt werden. Transportwege sind versperrt, Felder liegen brach oder sind vermint.

Alle Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft verfügen über langjährige Erfahrungen der Not- und Katastrophenhilfe im In- und Ausland. Die Hilfsprojekte, die im Rahmen der gemeinsamen Spendenaktion unterstützt werden, stärken Menschen weltweit in verschiedenen Bereichen und allen Phasen der humanitären Hilfe und helfen ihnen, sich gegen schlechte Ernährungssituationen zu wappnen.

Beispiele für die Hilfe gegen Hunger:

  • Steigerung der Lebensmittel- und Ernährungssicherheit
  • Anpassung an den Klimawandel und Katastrophenvorsorge gegen Extremwetter wie Dürre und Überflutungen
  • Verteilung von Saatgut und Dünger
  • Verbesserung der Trinkwasserversorgung sowie Brunnen- und Latrinenbau
  • Ausbau der medizinischen Infrastruktur und Ausstattung für Gesundheitsstationen
  • Medizinische Betreuung werdender Mütter und unterernährter Kinder
  • Hilfe für Geflüchtete und Binnenvertriebene
  • Senkung Mütter- und Säuglingssterblichkeit durch Gesundheitsversorgung
  • Förderung von Kompetenzen im Bereich Landwirtschaft
  • Zugang zu Finanzdienstleistungen für mehr Selbstbestimmung

Die Spenden, die im Rahmen der WDR-Kampagne gesammelt werden, kommen wie in bereits in den vergangenen Jahren den Hilfsprojekten der Organisationen, die dem Bündnis Aktion Deutschland Hilft angeschlossen sind, zugute.

Insgesamt sind das mehr als 30 ausgewählte Hilfsprojekte, die die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft und ihre lokalen Partnerorganisationen umsetzen.

Zudem wird in diesem Jahr die Arbeit des Vereins Tafel Nordrhein-Westfalen mit einem Teil der Spendengelder unterstützt.

Laufzeit der Hilfsmaßnahmen ist in der Regel 2024/2025 bis 2026/2027. In einigen Projektgebieten ist es möglichweise nötig, über das Jahr 2027 hinaus zu bleiben.

Vom 29. November bis 20. Dezember 2024 wird über die WDR-Hörfunkwellen, das WDR-Fernsehen und die WDR-Internetangebote zu Spenden aufgerufen.

Ein Highlight wird unter anderem das WDR 2 Weihnachtswunder mit dem WDR 2 Glashaus sein. Vom 14 bis 18. Dezember senden die WDR-Moderator:innen Sabine Heinrich, Steffi Neu, Thomas Bug und Jan Malte Andresen live vom Weihnachtsmarkt in Paderborn.

Der WDR berichtet in diesen Wochen auf allen Kanälen – im Radio, Fernsehen und im Netz über die konkreten Hilfsprojekte von Aktion Deutschland Hilft sowie über die Hilfe der Tafel Nordrhein-Westfalen, deren ehrenamtliche Mitarbeiter:innen Lebensmittel an Menschen in Armut weitergeben.

  • Deine eigene Spendenaktion kannst du innerhalb von wenigen Minuten anlegen. Überlege dir einen Titel für deine Aktion und lege fest, für welchen unserer Hilfseinsätze du Spenden sammeln möchtest. Zum Beispiel für die Nothilfe in der Ukraine oder für Flüchtlinge in Syrien und den Nachbarländern.
  • Wähle ein Spendenziel, das du mit deinen Freund:innen, Bekannten und Kolleg:innen erreichen kannst. Füge ein Bild, einen Beschreibungstext und eine Dankesnachricht ein, um deiner Aktion eine persönliche Note zu verleihen.
  • Die Laufzeit deiner Spendenaktion ist zunächst automatisch auf 60 Tage eingestellt. Du kannst sie später beliebig anpassen.
  • Gib zuletzt deinen Namen und deine E-Mail-Adresse ein und klicke auf "Jetzt neue Spendenaktion erstellen". Im Anschluss erhältst du den Link zu deiner Spendenaktion per E-Mail. Wenn du keine E-Mail bekommst, schau auch im Spam-Ordner nach.

Ja, das ist jederzeit möglich. Die E-Mail mit dem Link zu deiner Spendenaktion enthält auch einen Bearbeitungslink. Damit kannst du alle Details wie Beschreibungstext, Spendenziel und Laufzeit deiner Spendenaktion anpassen.

Die Spender:innen können selbst entscheiden, ob sie anonym bleiben möchten. Wenn sie ihren Namen in das Feld "Öffentlicher Name" eintragen, erscheint dieser in der Unterstützerliste deiner Aktion. Lassen sie das Feld frei, wird nur der Spendenbetrag angezeigt.

Teile den Link zu deiner Spendenaktion per E-Mail und über Facebook, Instagram und andere soziale Medien, um deinen Bekanntenkreis darauf aufmerksam zu machen. Erinnere sie regelmäßig an deine Aktion und gib Updates zum aktuellen Spendenstand.

Motiviere Freund:innen und Bekannte, die Aktion ebenfalls weiterzuverbreiten. So erreichst du noch mehr Menschen, die deine Aktion unterstützen können.

Auf Wunsch erstellen wir gerne einen Kurzlink und einen QR-Code für deine Spendenaktion. So kannst du zum Beispiel auch mit Hilfe von Handzetteln darauf aufmerksam machen.

Falls du es noch nicht gemacht hast: Lade ein Aktionsbild hoch. Spendenaktionen, die ein Bild enthalten, sind in der Regel erfolgreicher.

Wenn du eine eigene Webseite hast, kannst du die Spendenaktion mit Hilfe des Einbettungscodes (</>-Symbol unter dem Aktionsbild) auch dort einbinden.

Das Spendenziel soll dir und deinen Freund:innen lediglich als Anreiz dienen, möglichst viele Spenden für Menschen in Not zu sammeln. Es ist nicht schlimm, wenn du das Spendenziel am Ende nicht ganz erreichst. Unser Tipp: Wähle zu Beginn lieber ein etwas niedrigeres Spendenziel. Du kannst es jederzeit anpassen, wenn du merkst, dass deine Aktion gut läuft.

Ja, das ist möglich. Wir können Spenden, die nicht über deinen Aktionslink getätigt wurden, nachträglich deiner Spendenaktion zuordnen. Bitte melde dich dazu unter per E-Mail mit Details zur entsprechenden Spende.

Ja, die Spender:innen können beim Bezahlvorgang angeben, dass Sie eine Spendenquittung erhalten möchten.

Übrigens: Spenden bis zu 300 Euro können ohne amtliche Spendenquittung mit dem Einzahlungsbeleg der Überweisung beim Finanzamt eingereicht werden. Beilegen kann man unseren vereinfachten Zuwendungsnachweis, der hier heruntergeladen werden kann.

Wenn deine Spendenaktion beendet ist, musst du dich um nichts weiter kümmern. Alle Spenden deiner Aktion werden für den von dir ausgewählten Hilfseinsatz eingesetzt – unabhängig davon, ob du das Spendenziel erreicht hast. Wenn du möchtest, kannst du das Ergebnis deiner Aktion zum Beispiel in den sozialen Medien teilen, um über deinen Erfolg zu berichten. Wir freuen uns, wenn du uns auf Facebook, Instagram oder LinkedIn verlinkst.

Natürlich kannst du auch Bargeld sammeln, um unsere Hilfseinsätze zu unterstützen. Die gesammelte Summe kannst du überweisen oder über unser Spendenformular spenden. Wichtig: Bitte erwähne im Verwendungszweck, dass es sich um eine Sammlung handelt. Wenn du eine Spendendose oder Infomaterial benötigst, kannst du diese per E-Mail oder telefonisch unter 0228 24292 – 450 bestellen.

Die Spenden aus deiner Aktion können sofort von unseren Bündnisorganisationen für den von dir gewählten Hilfseinsatz abgerufen werden. Deine Spendenaktion muss dafür nicht beendet sein.

Von jedem gespendeten Euro werden 90 Cent an die Bündnisorganisationen weitergegeben. Sie setzen damit Hilfsprojekte für Menschen in Not um.

Maximal 10 Cent von jedem gespendeten Euro fließen in die Aktions- und Betriebskosten von Aktion Deutschland Hilft. Dazu gehören Ausgaben für Qualitätssicherung, Öffentlichkeitsarbeit, Informationsmaterial, Plakate, den Versand von Spendenbescheinigungen sowie laufende Kosten für das Aktionsbüro. Eine Infografik dazu findest du hier.

Aktion Deutschland Hilft hat sich zum sorgsamen Umgang mit Spendengeldern verpflichtet und ist daher Mitglied im Deutschen Spendenrat. Weitere Informationen findest du hier.

Sie können eigene kreative Spenden-Aktionen starten - zum Beispiel mit einem Spenden-Marathon oder einer Auktion auf Ihrer Weihnachtsfeier. Wie das funktioniert, erfahren Sie auf wdr2.de

Dort finden Sie alle Informationen, wie Sie sich aktiv am WDR 2 Weihnachtswunder beteiligen können. Mit etwas Glück berichtet WDR 2 über Ihre Aktion im Radio oder lädt Sie in das WDR 2 Glashaus nach Düsseldorf ein. Teilen Sie uns gerne mit, was Sie planen!

Das WDR 2 Glashaus steht vom 16.-20.12.23 auf dem Gustaf-Gründgens-Platz am Schauspielhaus in Düsseldorf. Von dort senden Steffi Neu, Sabine Heinrich, Jan Malte Andresen und Thomas Bug rund um die Uhr und erfüllen Musikwünsche gegen Spenden.

Während dieser fünf Sendetage wird das Moderationsteam den WDR 2 Glashaus-Komplex nicht verlassen und dort auch wohnen. Hinter dem Studio befinden sich noch weitere Container mit Schlafgelegenheiten und sanitären Einrichtungen.

Kommen Sie gerne jederzeit vorbei und unterstützen Sie die vier Moderator:innen und das WDR 2 Weihnachtswunder!

WDR 2 erhält nur die Daten, die für die Erfüllung der Musikwünsche notwendig sind. Also Name, Unternehmen, Ort, Spendenbetrag, Nachricht und Telefonnummer, sofern angegeben.

Falls Sie sich entscheiden, dass Ihr Name nicht im Programm genannt werden soll, wird dieser auch nicht an den WDR übermittelt. Unter keinen Umständen werden die komplette Anschrift oder Zahlungsdaten dem WDR mitgeteilt.

WDR 2 wird während der fünf Tage aus dem WDR 2 Glashaus ausschließlich Ihre Musikwünsche im Radio spielen. Wahrscheinlich werden viel mehr Musikwünsche eingehen, als sich erfüllen lassen. Deshalb können leider nicht alle berücksichtigt und nicht alle Spenderinnen und Spender genannt werden.

Mit Ihrer Spende helfen Sie aber in jedem Fall, Menschen in Not weltweit zu helfen.

Danke für Ihr großartiges Engagement!

Nein, die Spenden werden über die Spenden-Webseiten von Aktion Deutschland Hilft getätigt. Es ist auch möglich, bar und mit anderen Zahlungsmitteln vom 16. bis 20.12.2023 am WDR 2 Glashaus in Düsseldorf zu spenden.

Der Spenden-Aktionsstand in Düsseldorf wird von Aktion Deutschland Hilft betrieben und der "Spenden-Briefkasten" am Glashaus wird ebenfalls von uns geleert. Der WDR kommt mit den Spendengeldern nicht in Berührung.
 

Vom 1. bis 22. Dezember heißt es auf allen Kanälen des WDR "Gemeinsam für Mütter in Not". Drei Wochen lang berichtet der WDR mit einem vielfältigen Programm im Fernsehen, im Radio und online über Frauen in Krisenregionen, stellt passende Hilfsprojekte vor, spricht mit Hilfsorganisationen und erzählt Geschichten von Helfer:innen und privaten Spendenaktionen aus NRW.

Bereits zum Auftakt der crossmedialen Spendenaktion können sich die Zuschauer:innen auf Programm-Highlights freuen:

  • Das WDR Fernsehen sendet am 1. Dezember von 20.15 Uhr bis 21.45 Uhr eine besondere Ausgabe der Lokalzeit live vom romantischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum Hagen und vom Marktplatz in Castrop-Rauxel.
  • Der Kölner Treff im Anschluss (22.00 Uhr, WDR Fernsehen) steht ebenfalls im Zeichen des Charity-Auftaktes: Zu Gast sind unter anderem Schauspielerin Anke Engelke, Schauspieler Sebastian Ströbel und WDR 2 Moderator Jan Malte Andresen.

Auch die WDR-Hörfunkwellen begleiten die Charity-Aktion über den gesamten Zeitraum. WDR 3 setzt zum Start am 1. Dezember auf einen eigenen Thementag – mit zahlreichen Beiträgen vom Morgen bis in die Abendstrecke: In WDR 3 Mosaik (Montag bis Samstag, 6.05 - 9.00 Uhr) läuft beispielsweise ein Bericht über eine junge Ukrainerin, die im Kriegsgebiet schwangere Frauen und Mütter von Kindern mit Behinderung unterstützt, ihren Alltag zu bewältigen.

WDR 2 Weihnachtswunder. Euer Song hilft!

Ein weiterer Höhepunkt der Charity-Aktion 2023 ist das WDR 2 Weihnachtswunder. Musikwünsche können online gegen eine Spende unter wdr2.de eingereicht werden. Gespielt werden sie vom 16. bis 20. Dezember, während das WDR 2 Moderationsteam rund um die Uhr aus einem Glasstudio vom Düsseldorfer Weihnachtsmarkt sendet.

Sabine Heinrich, Steffi Neu, Thomas Bug und Jan Malte Andresen empfangen Menschen aus NRW, prominente Gäste und Musikstars wie Michael Schulte und viele andere, die die WDR Charity-Aktion unterstützen. Das Publikum kann die Live-Aktionen, Auftritte und Besuche im Glashaus vor Ort am Gustaf-Gründgens-Platz, im Video-Livestream auf wdr2.de und in der WDR 2 App miterleben.

Mütter stehen in Ländern des sogenannten Globalen Südens sowie in Kriegs- und Krisengebieten vor großen Herausforderungen und sind oft auf sich alleine gestellt. Sie sind in vielen Lebensbereichen benachteiligt und – neben den Kindern – die besonders Leidtragenden.

Diese Geschlechterungerechtigkeit und schweren Lebensumstände zeigen sich unter anderem beim Zugang zu medizinischer Versorgung bereits in der Schwangerschaft, bei Naturkatastrophen, auf der Flucht und in der Bildung

Um diese Mütter, die dringend Hilfe brauchen, zu unterstützen, initiiert der Westdeutsche Rundfunk in Zusammenarbeit mit der Aktion Deutschland Hilft unter dem Titel "Der Westen hilft: Gemeinsam für Mütter in Not." vom 1. bis 22.12.2023 eine große Spendenaktion.

Deshalb berichtet der WDR in den drei Wochen auf allen Kanälen – im Radio, Fernsehen und Netz – über die konkreten Hilfsprojekte von Aktion Deutschland Hilft in den Krisenregionen und -ländern und über die Hilfe und Initiativen aus NRW, die sich mit aller Kraft für Mütter in Not einsetzen. Ein Fokus soll dabei auch auf den Helfer:innen aus NRW liegen, wie den Mitarbeiter:innen – Haupt- und Ehrenamtliche – der Hilfsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft.

Die Aktion soll Menschen aus Nordrhein-Westfalen zusammenbringen, die helfen wollen, und dabei für Hoffnung und das gute Gefühl sorgen, dass man zusammen etwas bewegen und gegen Armut und für Mütter weltweit in großer, oft existentieller Not tun kann. Denn trotz eigener Sorgen engagieren sich viele für diejenigen, die in anderen Regionen der Welt in noch weitaus größerer, existentieller Not sind.

Danke, dass Sie spenden und helfen!

Alle Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft verfügen über langjährige Erfahrungen der Not- und Katastrophenhilfe im In- und Ausland. Die Hilfsprojekte, die im Rahmen der gemeinsamen Spendenaktion unterstützt werden, stärken Mütter weltweit in verschiedenen Bereichen und allen Phasen der humanitären Hilfe.

Beispiele für die Hilfe für Mütter in Not:

  • In Schutzräumen und durch Gewaltprävention können sich Frauen und ihre Kinder sicherer fühlen
  • Frauen werden frühzeitig in die Entwicklung von Frühwarnsystemen eingebunden und übernehmen führende Rollen
  • Als Mitglieder von Katastrophenschutzteams oder Ersthelfer:innen übernehmen Frauen und Mütter Verantwortung
  • Gesundheitsprävention durch z.B. mobile Geburtskliniken, Hebammenschulen oder auch Vorsorgeuntersuchungen verbessert die medizinische Versorgung von Müttern und Kindern
  • Einkommensschaffende Maßnahmen stärken die Rolle von Frauen innerhalb ihrer Familien und ihre Unabhängigkeit

Die Spenden, die bei Aktion Deutschland Hilft gesammelt werden, finanzieren ausschließlich Hilfsprojekte der Organisationen, die dem Bündnis angeschlossen sind.

Die Bedarfe der Menschen in den Krisengebieten stehen dabei im Vordergrund. Über die lokale Vernetzung, eigene Strukturen vor Ort und eine internationale Zusammenarbeit werden die Bedarfe geprüft, Kontakte zu Bedürftigen hergestellt und die Projekte geplant und umgesetzt.

Die Spenden kommen 37 ausgewählten Hilfsprojekten weltweit zugute, die die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft und ihre lokalen Partnerorganisationen umsetzen. Laufzeit der Hilfsmaßnahmen ist in der Regel 2024 bis 2025. In einigen Projektgebieten ist es möglichweise nötig, über das Jahr 2025 hinaus zu bleiben.

Der WDR erhält nur die Daten, die für die Programmaktion notwendig sind. Also Name, Unternehmen, Ort, Spendenbetrag, Nachricht und Telefonnummer, sofern angegeben.

Nein, die Spenden werden über die Spenden-Webseiten von Aktion Deutschland Hilft getätigt.

Vom 1. bis 22. Dezember heißt es auf allen Kanälen des WDR "Gemeinsam für Mütter in Not". Drei Wochen lang berichtet der WDR mit einem vielfältigen Programm im Fernsehen, im Radio und online über Frauen in Krisenregionen, stellt passende Hilfsprojekte vor, spricht mit Hilfsorganisationen und erzählt Geschichten von Helfer:innen und privaten Spendenaktionen aus NRW.

Bereits zum Auftakt der crossmedialen Spendenaktion können sich die Zuschauer:innen auf Programm-Highlights freuen:

  • Das WDR Fernsehen sendet am 1. Dezember von 20.15 Uhr bis 21.45 Uhr eine besondere Ausgabe der Lokalzeit live vom romantischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum Hagen und vom Marktplatz in Castrop-Rauxel.
  • Der Kölner Treff im Anschluss (22.00 Uhr, WDR Fernsehen) steht ebenfalls im Zeichen des Charity-Auftaktes: Zu Gast sind unter anderem Schauspielerin Anke Engelke, Schauspieler Sebastian Ströbel und WDR 2 Moderator Jan Malte Andresen.

Auch die WDR-Hörfunkwellen begleiten die Charity-Aktion über den gesamten Zeitraum. WDR 3 setzt zum Start am 1. Dezember auf einen eigenen Thementag – mit zahlreichen Beiträgen vom Morgen bis in die Abendstrecke: In WDR 3 Mosaik (Montag bis Samstag, 6.05 - 9.00 Uhr) läuft beispielsweise ein Bericht über eine junge Ukrainerin, die im Kriegsgebiet schwangere Frauen und Mütter von Kindern mit Behinderung unterstützt, ihren Alltag zu bewältigen.

WDR 2 Weihnachtswunder. Euer Song hilft!

Ein weiterer Höhepunkt der Charity-Aktion 2023 ist das WDR 2 Weihnachtswunder. Musikwünsche können online gegen eine Spende unter wdr2.de eingereicht werden. Gespielt werden sie vom 16. bis 20. Dezember, während das WDR 2 Moderationsteam rund um die Uhr aus einem Glasstudio vom Düsseldorfer Weihnachtsmarkt sendet.

Sabine Heinrich, Steffi Neu, Thomas Bug und Jan Malte Andresen empfangen Menschen aus NRW, prominente Gäste und Musikstars wie Michael Schulte und viele andere, die die WDR Charity-Aktion unterstützen. Das Publikum kann die Live-Aktionen, Auftritte und Besuche im Glashaus vor Ort am Gustaf-Gründgens-Platz, im Video-Livestream auf wdr2.de und in der WDR 2 App miterleben.

Die steigenden Preise haben auch Folgen für Hilfsorganisationen.

In Sierra Leone etwa sind die Preise für alle Kraftstoffe bereits Anfang des Jahres um mehr als 35 Prozent gestiegen. Dadurch könnte es laut Expert:innen aus unserem Bündnis künftig schwieriger werden, Hilfsprojekte umzusetzen – etwa in ländlichen und abgelegenen Regionen, die schlecht erreichbar sind.

Auch Hilfsgüter werden infolge der Inflation teurer: Nahrungsmittel und Hygieneartikel teils um 30 Prozent. Das heißt: Humanitäre Organisationen können mit den gleichen Mitteln immer weniger Güter einkaufen und damit weniger Menschen unterstützen.

Für viele akute Krisen fehlt das Geld, um Leid zu lindern und Leben zu retten. Danke, dass Sie mit einer Spende helfen.

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Ihre IP-Adresse wird lediglich in gekürzter Form weiterverarbeitet und dadurch pseudonymisiert, so dass wir nicht auf Sie zurückschließen können. Weitere Informationen zu den Nutzungsbedingungen und den datenschutzrechtlichen Regelungen finden Sie auf der Datenschutz-Seite von Piwik Pro.

Google Analytics
Wir nutzen den Dienst Google Analytics des US-amerikanischen Anbieters Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, (Google). Mit Google wurden EU-Standardvertragsklauseln vereinbart.

Auf Ihrem Rechner wird ein Cookie gesetzt, das Nutzungsinformationen enthält. Das Cookie wird an einen Server des Dienstleisters, möglicherweise in den USA, übertragen und dort gespeichert. Zu dessen Verwendung finden Sie hier Informationen in der Datenschutzerklärung von Google. Der Dienst erlaubt uns die Durchführung von Nutzungsanalysen unserer Website.

Wir beauftragen Google außerdem mittels der Funktion AnonymizeIP() mit der Kürzung der IP-Adressen, um einen direkten Personenbezug auszuschließen. Die gesammelten Daten werden uns durch Google so bereitgestellt, dass wir relevante Websiteaktivitäten statistisch auswerten und analysieren können. Die durch den Einsatz von Google Analytics übermittelte, gekürzte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt.

 

3. Cookies für Marketingzwecke

Wir setzen Marketing-Cookies ein, um die Effizienz der Werbemaßnahmen besser messen zu können und so zu einer sparsamen Mittelverwendung beizutragen. Wir versuchen insbesondere, bei Ihnen möglichst interessensgerecht für unsere Zwecke, unsere Arbeit und die Projekte und Angebote unserer Bündnispartner zu werben.

Zusätzlich verwenden wir derartige Cookies, um die Wahrscheinlichkeit der Ausspielung einer Werbeanzeige einzuschränken und die Effektivität unserer Werbemaßnahmen zu messen. Diese Informationen können auch mit Dritten, wie z.B. Ad-Netzwerken, geteilt werden. Dabei profitieren wir, wenn Sie sich bestimmte Werbung ansehen, durch kleine Beträge, die uns gutgeschrieben werden und für unsere gemeinnützige Tätigkeit verwendet werden (Conversion Tracking).

Google Ads
Wir nutzen das Online-Werbeprogramm "Google Ads" und im Rahmen dessen das Conversion-Tracking. Google Ads ist ein Dienst zur Internetwerbung, der es uns sowohl ermöglicht, Online-Spendenaufrufe in Form von Anzeigen in den Suchmaschinenergebnissen von Google zu platzieren als auch im Google-Werbenetzwerk zu schalten. Das Cookie für Conversion-Tracking wird gesetzt, wenn ein Nutzer auf eine im Google Such- oder Werbenetzwerk geschaltete Anzeige von Aktion Deutschland Hilft klickt. Diese Cookies verlieren nach max. 90 Tagen ihre Gültigkeit und dienen nicht der persönlichen Identifizierung. Die Informationen werden an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Google sagt zu, in keinem Fall die Daten mit anderen Daten von Google in Verbindung zu bringen. Der nachfolgende Link führt Sie zu den Datenschutz- und Nutzungsbedingungen von Google.

Bing Ads
Wir nutzen das Online-Werbeprogramm "Bing Ads" und im Rahmen dessen das Conversion-Tracking. Bing Ads ist ein Dienst zur Internetwerbung, der es uns sowohl ermöglicht, Online-Spendenaufrufe in Form von Anzeigen in den Suchmaschinenergebnissen von Microsoft zu platzieren als auch im Microsoft-Werbenetzwerk zu schalten. Das Cookie für Conversion-Tracking wird gesetzt, wenn ein Nutzer auf eine im Microsoft Such- oder Werbenetzwerk geschaltete Anzeige von Aktion Deutschland Hilft klickt. Diese Cookies verlieren nach max. 90 Tagen ihre Gültigkeit und dienen nicht der persönlichen Identifizierung. Die Informationen werden an einen Server von Microsoft in den USA übertragen und dort gespeichert. Microsoft sagt zu, in keinem Fall die Daten mit anderen Daten von Microsoft in Verbindung zu bringen. Weitere Hinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung für Bing Ads.

AWIN
Wir setzen auf unserer Website Komponenten des Unternehmens AWIN ein. AWIN ist ein deutsches Affiliate-Netzwerk und dient als Schnittstelle zwischen Händlern (Merchants) und Vertriebspartnern (Affiliates). Affiliate-Marketing ist eine Internetgestützte Vertriebsform, die es kommerziellen Betreibern von Internetseiten, den sogenannten Merchants oder Advertisern, ermöglicht, Werbung auszuspielen, die meist über Klick- oder Sale-Provisionen vergütet wird.

AWIN setzt ein Cookie auf Ihrem Rechner. Darin werden lediglich die Identifikationsnummer des Affiliate, also den des potenziellen Kunden vermittelnden Partners, sowie die Ordnungsnummer des Besuchers einer Internetseite und des angeklickten Werbemittels gespeichert. Zweck der Speicherung dieser Daten ist die Abwicklung von Provisionszahlungen zwischen einem Merchant und dem Affiliate, welche über das Affiliate-Netzwerk, also AWIN, abgewickelt werden. Die geltenden Datenschutzbestimmungen von AWIN können Sie hier abrufen.

Facebook Custom Audiences
Wir verwenden das Meta-Pixel (ehemals: Facebook Pixel) von Facebook Ireland Ltd um sogenannte Custom Audiences zu erstellen, also Besuchergruppen unseres Onlineangebotes zu segmentieren, Conversion-Rates zu ermitteln und diese anschließend zu optimieren. Dies geschieht insbesondere dann, wenn Sie mit Werbeanzeigen, die wir mit Facebook Ireland Ltd. geschaltet haben, interagieren.

Dazu sind auf unseren Websites sogenannte Meta-Pixel integriert, die Sie in anonymisierter Form, also ohne Sie als Person zu identifizieren, als Besucher unserer Website markieren. Sind Sie später bei Facebook eingeloggt, wird eine nicht-reversible und damit nicht-personenbezogene Prüfsumme (Hashwert) aus Ihren Nutzungsdaten an Facebook zu Analyse- und Marketingzwecken übermittelt. Dadurch kann Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Die so erhaltenen Informationen können wir für die Anzeige von Facebook Ads nutzen. Für das Produkt Website Custom Audiences wird der Facebook Cookie angesprochen.

Weitere Informationen über Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie Ihre Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre entnehmen Sie bitte den Datenschutzrichtlinien von Facebook, welche u.a. hier per Opt-Out tun.

Hurra Communications GmbH
Wir setzen Cookies in Zusammenhang mit Technologien der Hurra Communications GmbH um Informationen über Ihr Nutzungsverhalten auf unserer Website zu erhalten und Ihren Browser mittels pseudonymer Nutzerprofile bei erneuten Besuchen wiederzuerkennen.

Die IP-Adressen von Besuchern werden vor der Speicherung so gekürzt, dass ein Personenbezug ausgeschlossen und eine Zusammenführung von Nutzungsprofilen und IP-Adressen nicht mehr möglich ist. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung von hurra.com.

 

4. Funktionelle Cookies

TrustedSite
Unsere Website ist zertifiziert von TrustedSite, einem Unternehmen mit Sitz in Miami Beach, Florida. Über die Sicherheitssoftware von TrustedSite wird unsere Website kontinuierlich auf Sicherheitsprobleme wie Malware, schädliche Links und Phishing überwacht sowie regelmäßig geprüft, ob eine aktive und gültige SSL Verschlüsselung verwendet wird. Der Einsatz der Software dient dem Schutz unserer Website vor Angriffen von außen und der Sicherheit Ihrer Daten. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung von TrustedSite.

Die zur Nutzung des Dienstes verwendeten Cookies verfallen nach 30 Minuten. Die Gültigkeit des Zertifikats können Sie hier überprüfen.

Wir verweisen auf unseren Webseiten auch auf Websites anderer Anbieter, wenn wir Sie auf deren Inhalte aufmerksam machen möchten. Dies können zum Beispiel auch Videos von YouTube sein, die wir selbst dort bereitstellen. Beim Aufruf solcher Fremdangebote haben wir keinen Einfluss darauf, wie der Anbieter mit Ihren Daten umgeht. Bitte informieren Sie sich hierzu in dessen Datenschutzerklärung.

Zu Ihrer Orientierung kennzeichnen wir Links zu extern gehosteten Inhalten i.d.R. mit einem externen Linksymbol (kleiner Kasten mit Pfeil).

Wir integrieren auf unserer Website auch nützliche Dienste anderer Anbieter, die wir für sinnvoll halten. Sofern bei deren Nutzung Daten über Sie erhoben verarbeitet oder genutzt werden, geschieht dies nur, sofern Sie Daten selbst eingeben oder Ihre Einwilligung gegeben haben. Ansprechpartner hierfür ("Verantwortlicher") ist der jeweilige Anbieter. Für die Verwendung und Bearbeitung Ihrer Daten gilt die Datenschutzerklärung des jeweiligen Anbieters.

Spendenrechner
Zur Darstellung eines Spendenrechners verwenden wir die Dienste von Smare Stefan Banse Michael Mühl GbR, Hinter der Hage 25, 53501 Grafschaft. Der Rechner lädt ohne jegliche Trackingtechnologie. Für die Richtigkeit der Berechnungen übernimmt Aktion Deutschland Hilft keine Gewähr. Die Datenschutzerklärung von smart-rechner ist im Spendenrechner verlinkt.

Google Maps
Diese Website verwendet das Produkt Google Maps von Google Inc. Die eingebundene Karte lädt jeweils erst nach Ihrer Einwilligung. Die Nutzungsbedingungen von Google Maps finden sie unter Nutzungsbedingungen von Google Maps.


Allgemeiner Hinweis zu eingebetteten Inhalten:
Zu eingebetteten Inhalten aus sozialen Netzwerken siehe bitte den Abschnitt "Soziale Netzwerke" in dieser Datenschutzerklärung.

Unsere Social-Media-Auftritte sollen eine möglichst umfassende Präsenz im Internet gewährleisten. Auf unserer Website verlinken wir diese Social-Media-Auftritte daher. Um Ihnen eine bessere Kontrolle über Ihre personenbezogenen Daten zu ermöglichen, nutzen wir hierbei jedoch die sogenannte Shariff-Lösung für Social-Media-Buttons. 

Unsere Buttons stellen den Kontakt mit dem jeweiligen sozialen Netzwerk erst dann her (und übertragen erst dann Daten), wenn Sie auf den zugehörigen Button klicken (und nicht schon bei Aufruf unserer Seite). Wird der Kontakt durch einen Klick hergestellt, erheben diese Dienste Daten über Sie bzw. Ihre Nutzung. Dies gilt auch für eingebettete Inhalte, z.B. von Instagram u.a. Diese Inhalte laden erst nach Ihrer Aktivierung durch Anklicken. Wir stützen die durch Ihren aktiven Klick folgende Übermittlung Ihrer Daten an das jeweilige Netzwerk auf Art. 6 Abs.1 lit. a.

YouTube-Videos werden im erweiterten Datenschutzmodus eingebunden (youtube no-cookies), Cookies werden hierbei nicht gesetzt.

Über die Erhebung und Nutzung Ihrer Daten durch soziale Netzwerke können sich dazu bei den jeweiligen sozialen Netzwerken informieren. 

Im Folgenden verlinken wir die Datenschutzerklärungen der sozialen Netzwerke, auf denen Aktion Deutschland Hilft e.V. präsent ist oder auf die verlinkt wird.

 

  • Facebook
  • WhatsApp
  • WhatsApp (Channel)
  • LinkedIn
  • XING
  • TikTok
  • Instagram
  • YouTube

Wenn Sie per Kontaktformular eine Anfrage an uns stellen, erheben wir ausschließlich diejenigen Daten, die Sie uns selbst zur Verfügung stellen. Wir werden Ihre personenbezogenen Daten nur zur Erfüllung Ihres Anliegens speichern, also z.B. um Ihre Anfragen zu beantworten, gewünschtes Material zuzusenden oder Ihr sonstiges Anliegen zu bearbeiten. Ihre Daten werden dabei ausschließlich verschlüsselt übertragen. Sie erkennen dies an dem Zusatz HTTPS in der Adresszeile der jeweiligen Kontaktformulare.

Wie bereits oben dargestellt, werden derartige Daten spätestens drei Jahre nach dem letzten Kontakt mit Ihnen archiviert und nach weiteren sieben Jahren gelöscht, sofern es in der Zwischenzeit keine erneute Kommunikation gab.

Wenn Sie unseren Newsletter abonniert haben oder uns auf anderem Weg Ihre Einwilligung erteilt haben, verwenden wir Ihre Mailadresse, um Sie über Aktionen und Veranstaltungen von Aktion Deutschland Hilft e.V. zu informieren. Die Zusendung stützen wir dabei auf Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Wenn Sie einen unserer Newsletter bestellen, wird Ihnen eine Bestätigungsmail mit einem Link zugesandt. Erst durch Anklicken dieses Links werden Sie in die Empfängerliste des bestellten Newsletters aufgenommen (Double-Opt-in-Verfahren). Der Link ist 30 Tage gültig und verfällt anschließend. Wurde die Bestellung in diesem Zeitraum nicht durch Anklicken bestätigt, werden alle Daten automatisch wieder gelöscht. War die Bestellung erfolgreich, speichern wir Ihre E-Mail-Adresse, Ihre IP-Adresse(n), Datum und Uhrzeit der Bestellung bzw. Abmeldung sowie, falls von Ihnen eingegeben, Ihren Vor- und Zunamen. Eine Abbestellung abonnierter Newsletter ist jederzeit durch Nutzung des Links am Ende jeder Newsletter-Aussendung möglich.

Die Firma Optimizely, Wallstraße 16, 10179 Berlin erbringt im Auftrag die Dienstleistungen der Zustellung von Newslettern, der Verwaltung von Abonnements und der aggregierten, nicht personalisierten Analyse der Öffnungsraten.

Wenn Sie online spenden möchten, egal ob mit einer einmaligen Spende oder einem regelmäßigen Förderbeitrag, können Sie das über unser Spendenformular tun. Um die Rechtmäßigkeit des Zahlungsvorgangs abzusichern, benötigen wir von Ihnen mindestens folgende Angaben, die Sie selbst eingeben:

  • Anrede und vollständiger Name
  • E-Mailadresse
  • Postadresse
  • Bank- und Zahldaten


Ihre im Spendenformular eingegebenen Daten verarbeitet unser Dienstleister, die Wikando GmbH. Je nach der von Ihnen ausgewählten Zahlungsweise werden Ihre Daten zudem auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO an den entsprechenden Finanzdienstleister zur Durchführung der Zahlung weitergeleitet:

  • Bei Lastschriftzahlung an unsere Hausbank
  • Bei Zahlung über PayPal an Paypal
  • Bei Zahlung per Kreditkarte die Micropayment GmbH
  • Bei Zahlung über Google Pay oder Apple Pay an Stripe Payments Europe Ltd.

Wir verwenden diese Daten dann für die Verbuchung ihrer Zuwendung, zur Ausstellung steuerlich absetzbarer Spendenbescheinigungen und zur Information über die Verwendung Ihrer Spende.


Ihre Adressdaten verwenden wir als gemeinnützige Organisation auch für Zwecke der Spendenwerbung nach einer Interessensabwägung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, um Ihnen Informationen über unsere gemeinnützige und mildtätige Arbeit (z. B. Werbung für unsere eigenen Hilfsprojekte) in Zusammenhang mit Spendenwerbung zuzusenden, sofern Sie nicht widersprochen haben. Wir versichern Ihnen ausdrücklich, dass Ihre Daten nur für diese Zwecke und nur durch Aktion Deutschland Hilft verarbeitet werden. Weder verkaufen noch vermieten wir Adressen von Spender/innen oder Unterstützer:innen an andere Unternehmen oder andere (auch: gleichgesinnte) Organisationen. Sie können dieser Nutzung jederzeit widersprechen. Ein Widerspruch ist auch einfach mittels Link in jeder Mailaussendung möglich.
Ihre Daten in Zusammenhang mit Spenden und Fördern werden zusammen mit den Angaben zu Spendenhöhe, Spendenrhythmus und Spendenzweck/-projekt gespeichert und für zehn Jahre bis zum Ablauf gesetzlicher Aufbewahrungspflichten aufbewahrt.

Falls Sie offline gespendet haben und uns dabei Ihre Kontaktdaten nicht mitgeteilt haben, überweisen wir Ihnen 1 Cent zurück und bitten Sie, uns Namen und Anschrift mitzuteilen, wenn Sie eine ordnungsgemäße Spendenquittung erhalten möchten. Sie können uns dann Ihre Kontaktdaten auch online über das hierfür bereitgestellte Formular und unter Verwendung der übermittelten Kenn-Nummer mitteilen.

 

Erfahren Sie in dieser Infografik, was mit Ihrer Spende passiert.

Anlassbezogen werben wir öffentlich (Fernsehen, Plakate) gemeinsam mit dem Bündnis Entwicklung Hilft – Gemeinsam für Menschen in Not e.V. um Ihre Spende. Zu diesem Zweck betreiben beide Organisationen ein gemeinsames Konto, das von einem Treuhänder verwaltet wird. Der Treuhänder überwacht die eingehenden Spenden und teilt sie nach einem fest vereinbarten Schlüssel anteilig den beiden Organisationen zu. Wenn Sie auf dieses Konto spenden, wird Ihre Spende also entweder bei Aktion Deutschland Hilft oder bei Bündnis Entwicklung Hilft verbucht – je nachdem, wie der Treuhänder nach den Regeln zugewiesen hat. Nach der Zuweisung erhalten Sie daher von derjenigen Organisation eine Spendenbescheinigung, die Ihre Spende erhalten hat, wenn die Spende mindestens 50 EUR beträgt (automatisch) oder auf Wunsch auch bei kleineren Beträgen.

Wenn Sie online auf spendenkonto-nothilfe.de spenden, werden die gleichen Daten auf gleicher Rechtsgrundlage von Ihnen benötigt, die auch auf unserer eigenen Website abgefragt werden und unser Umgang mit Ihren Daten entspricht ab der Zuweisung Ihrer Spende durch den Treuhänder unseren Standardprozessen (vgl. obigen Abschnitt "Spenden und Fördern").

In allen Fragen, die Ihre Spende bei gemeinsamen Spendenaktionen von Aktion Deutschland Hilft und Bündnis Entwicklung Hilft betreffen, können Sie sich an beide Partner wenden, wenn Sie nicht wissen, wem Ihre Spende zugewiesen wurde. Wir kümmern uns um die Weiterleitung an den anderen Partner, wenn wir nicht selbst Empfänger Ihrer Spende waren.

Über diese gemeinsame Durchführung von Spendenwerbung haben Aktion Deutschland Hilft und Bündnis Entwicklung Hilft einen Vertrag zur gemeinsamen Verantwortung nach Art. 26 DSGVO abgeschlossen. In diesem Vertrag werden sowohl die Prozesse festgelegt als auch die jeweiligen Verantwortlichkeiten der Partner in Bezug auf Spendenwerbung, Betrieb der Website spendenkonto-nothilfe.de, Aufgaben des Treuhänders bei Einzug, Buchung und Aufteilung von Spenden, Ausstellung von Spendenbescheinigungen und der Umgang mit Ihren Daten im Detail.

 

Wenn Sie die gerichtliche Auflage bekommen haben, uns als gemeinnütziger Organisation eine bestimmte Summe zu zahlen, erhalten wir hierüber eine gerichtliche Mitteilung. Wir müssen unsererseits dem Gericht melden, wenn Ihre Zahlung bei uns eingegangen ist.

Die ausführliche Information über den Umgang mit Ihren Daten gem. Art. 13 DSGVO finden Sie in diesem Dokument.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung und bieten Ihnen eine sichere Möglichkeit, uns Ihre Unterlagen vertraulich elektronisch zuzusenden. Bitte verwenden Sie ausschließlich unser abgesichertes Formular, um uns Ihre Bewerbung zukommen zu lassen. Wir legen Ihre Unterlagen auch innerhalb der Organisation zugriffsgeschützt ab. Es haben ausschließlich Personen Einsicht, die mit einer eventuellen Stellenbesetzung befasst sind. Die Verwendung Ihrer Unterlagen stützen wir auf Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Ihre Bewerbungsunterlagen werden 3 Monate nach Abschluss des Einstellungsverfahrens gelöscht, sofern Sie nicht erfolgreich waren. Sie können uns allerdings auch formlos mitteilen, dass wir Ihre Unterlagen für eventuelle spätere Vakanzen aufbewahren sollen.

Nach Eintreffen Ihrer Unterlagen werden wir Ihnen eine ausführliche Information über den Umgang mit Ihren Daten gem. Art. 13 DSGVO zukommen lassen.

Wir nutzen Fotos zur Illustration unserer gemeinnützigen Tätigkeit. Die verwendeten Bilder auf der Webseite stammen aus dem eigenen Bestand oder aus kostenpflichtigen Quellen, für die wir eine Nutzungsgebühr entrichtet haben. Die Bilder sind mit einem Quellenvermerk jeweils entsprechend gekennzeichnet.

Wenn Sie selbst eine Spendenaktion durchführen, haben Sie die Möglichkeit, Fotos der Aktion hochzuladen. In diesem Fall müssen Sie sicherstellen und uns versichern, dass alle abgebildeten Personen mit dieser Veröffentlichung einverstanden sind.

Ganz generell werden Fotos oder Videos von Personen, die im Rahmen von Veranstaltungen oder Aktionen veröffentlicht werden, von uns ordnungsgemäß auf Vorliegen einer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und die Ausnahmen des KunstUrhG §22 und §23 geprüft. Sollten Sie dennoch mit einer Veröffentlichung eines Fotos auf der Webseite nicht einverstanden sein, teilen Sie uns dies unter der Adresse datenschutz(at)deutschland-hilft.de mit. Wir werden die Sachlage umgehend prüfen. (Anmerkung: Bitte ersetzen Sie in Ihrer E-Mail an uns das obige (at) durch das @-Zeichen.)

Wenn Sie sich im Rahmen von Journalistenwettbewerben über unsere Website bewerben, verarbeiten wir die von Ihnen zur Verfügung gestellten Daten.

Die ausführliche Information über den Umgang mit Ihren Daten gem. Art. 13 DSGVO finden Sie in diesem Dokument.

Stiftung Deutschland Hilft ist eng mit dem Verein Aktion Deutschland Hilft verbunden. Die Stiftung unterstützt Projekte der Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft. Es handelt es sich um eine rechtlich eigenständige Organisation. Sie erhebt ihre Daten grundsätzlich selbst und überträgt keine Daten in den Datenbestand von Aktion Deutschland Hilft.

Diese Website wird durch Aktion Deutschland Hilft e.V., Willy-Brandt-Allee 10-12, 53113 Bonn betrieben. Wir wollen dadurch unsere Arbeit bekanntmachen und möglichst viele Spenden für unsere Hilfsprojekte sammeln.

Dabei sind wir einzig unserem mildtätigen Zweck verpflichtet und wollen Ihnen nichts verkaufen. Auch verkaufen wir keine personenbezogenen Daten an Dritte.

Um Spenden bestmöglich einsetzen zu können, versuchen wir allerdings, unsere Reichweite zu erhöhen und herauszufinden, welche Werbemaßnahmen erfolgreich sind und welche nicht. Zu diesem Zweck verwenden wir auch verschiedene Formen der Reichweitenmessung, allerdings nur, wenn Sie explizit eingewilligt haben.

Ihre Daten verwenden wir nur für den gedachten Zweck – wenn Sie uns zum Beispiel einen Betrag spenden, veranlassen wir die korrekte Zahlungsabwicklung und Verbuchung. Für alle unsere Prozesse legen wir zudem fest, wie lange die Daten erforderlich sind und löschen sie anschließend sicher. Bei Beschwerden oder Problemen sprechen Sie uns bitte an. Die ausführliche Darstellung unserer Datenverarbeitung finden Sie in den folgenden Abschnitten.

Bei der Nutzung unserer Website werden technisch bedingt immer Zugriffsdaten erfasst, die durch den Aufruf unserer Seiten entstehen. Dazu gehören im wesentlichen IP-Adresse, aufrufende Seite, aufgerufene Seite, Datum, Uhrzeit und übertragene Datenmenge. Im Falle automatisiert erkannter Fehlersituationen werden außerdem Art und Version des Browsers, Version des Betriebssystems, technische Angaben zum Zeitpunkt des Fehlers (Stacktrace) und der Text aus dem Formular erfasst, sofern die Anomalie beim Ausfüllen eines Formulars auftrat.

Abhängig von Ihrer Einwilligung werden Daten für die Reichweitenmessung erfasst. Die genaue Beschreibung finden Sie unter dem Abschnitt:

  • Cookies und Tracking


Wir verweisen auf unseren Seiten auch auf Angebote anderer Anbieter. Die Beschreibung der hiermit verbundenen Datenerfassung finden Sie unter dem Abschnitt:

 

  • Verlinkung fremder Angebote


Alle weiteren Datenerfassungen hängen davon ab, wie Sie unsere Website nutzen. Die Beschreibung der Datenerfassung für die folgenden Prozesse finden Sie in den entsprechenden Abschnitten:
 

  • Soziale Netzwerke
  • Kontaktformulare
  • Newsletter
  • Spenden und Fördern
  • Geldauflagen
  • Bewerbungen
  • Fotos

Zugriffsdaten nutzen wir für die Bereitstellung und für den sicheren Betrieb unserer Website. Ohne diese Daten sind ein korrekter Aufruf und die Anzeige von Seiten nicht möglich.

Alle anderen Daten verwenden wir zu den von Ihnen explizit oder implizit gewünschten Zwecken (z. B. Zusendung gewünschter Informationen oder Verbuchung Ihrer Spende). Die Nutzungsbeschreibung zu den folgenden Prozessen finden Sie in den entsprechenden Abschnitten:

  • Cookies und Tracking
  • Verlinkung fremder Angebote
  • Soziale Netzwerke
  • Kontaktformulare
  • Newsletter
  • Spenden und Fördern
  • Geldauflagen
  • Bewerbungen
  • Fotos

Die Nutzung der technisch erforderlichen Zugriffsdaten erfolgt auf Grundlage einer Abwägung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: Sie fordern die Anzeige unserer Webseiten an und unser Server kann Ihnen diese Anzeige nur sicher unter Verwendung der Zugriffsdaten bereitstellen.

Diese Daten dienen uns auch, um die Sicherheit unserer Systeme zu garantieren. Dies schließt die Verhinderung und Aufklärung von Straftaten durch Datenanalysen ein, die zur Erkennung möglichen Missbrauchs dienen. Daher stützen wir die Verarbeitung auf eine Abwägung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, um unsere berechtigten Interessen zu wahren. Dies gilt gleichermaßen für sicherheitsrelevante Analysesysteme (z.B. eine Sentry-Instanz unseres Dienstleisters), die wir zur automatisierten Erkennung von Anomalien einsetzen. Daten zur Fehleranalyse werden ausschließlich für diesen Zweck verwendet, nicht mit weiteren personenbezogenen Daten verknüpft und nach Erreichen des Zwecks gelöscht.

Ganz generell gehen wir davon aus, dass alle von Ihnen selbst aktiv übermittelten Daten (z.B. zur Kontaktaufnahme oder zur Spendenabwicklung) entweder auf einer impliziten Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit a DSGVO) oder auf einem vertragsähnlichen Verhältnis (Art. 6 Abs. 1lit. b DSGVO) beruhen.

Darüber hinaus verarbeiten ihre personenbezogenen Daten zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen (zum Beispiel aufsichtsrechtlicher Vorgaben, Handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungspflicht). Rechtsgrundlage hierfür ist dann die jeweilige gesetzliche Regelung in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. 

Sollte in seltenen Fällen die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten erforderlich sein, holen wir zuvor Ihre Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO in Verbindung mit Art. 7 DSGVO ein.

Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung in folgenden Prozessen finden Sie in den entsprechenden Abschnitten:

 

  • Cookies und Tracking
  • Verlinkung fremder Angebote
  • Soziale Netzwerke
  • Kontaktformulare
  • Newsletter
  • Spenden und Fördern
  • Geldauflagen
  • Bewerbungen
  • Fotos

Zum Schutz ihrer Daten ergreifen wir nach dem Stand der Technik wirksame Sicherheitsmaßnahmen, um die Vertraulichkeit sicherzustellen. Der Datenaustausch mit unserer Website erfolgt verschlüsselt. Dies erkennen Sie an dem Kürzel HTTPS (Hypertext Transfer Protokoll Secure) in der Adressleiste ihres Browsers. Sowohl unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch alle im Auftrag tätigen Personen sind zudem ausdrücklich auf den vertraulichen Umgang mit personenbezogenen Daten verpflichtet.

Generell löschen wir ihre Daten, sobald sie für die benannten Zwecke nicht mehr erforderlich sind und eventuell bestehende gesetzliche Aufbewahrungsfristen abgelaufen sind. Nachweis- und Aufbewahrungspflichten ergeben sich unter anderem aus dem Handelsgesetzbuch, der Abgabenordnung und dem Geldwäschegesetz. Die Speicherfristen betragen danach bis zu zehn Jahre.

Spenderinnen und Spender gelten als inaktiv, wenn sie zehn Jahre lang weder gespendet noch auf andere Weise mit uns in Kontakt getreten sind. Ihre Daten werden dann gelöscht. E-Mail-Kommunikation wird drei Jahre nach dem letzten Kontakt mit einer Person archiviert und nach weiteren sieben Jahren gelöscht, sofern es in der Zwischenzeit keine erneute Kommunikation gab.So lange Ansprüche gegen unseren Verein geltend gemacht werden können, bewahren wir die hiermit verbundenen Daten bis zum Ablauf der entsprechenden gesetzlichen Verjährungsfrist auf. Personenbezogene Daten, die für einen bestehenden Rechtsstreit von Bedeutung sind, bewahren wir bis zum Abschluss des Rechtsstreits auf.Löschregeln für die Verarbeitung in folgenden Prozessen finden Sie in den entsprechenden Abschnitten:

 

  • Cookies und Tracking
  • Verlinkung fremder Angebote
  • Soziale Netzwerke
  • Kontaktformulare
  • Newsletter
  • Spenden und Fördern
  • Geldauflagen
  • Bewerbungen
  • Fotos

Im Wesentlichen sind Empfänger Ihrer Daten neben uns selbst lediglich die von uns datenschutzkonform beauftragte Auftragsverarbeiter. Bei einigen Prozessen geben wir Ihre Daten weiter, wenn dies eine Rechtsvorschrift verlangt oder uns dazu berechtigt (z.B. bei Geldauflagen).

Potenzielle Empfänger ihrer Daten führen wir im Folgenden zusammen mit den jeweiligen Zwecken auf:

 

Art der DatenempfängerZwecke der Datenübermittlung
Call CenterTelefonische Bedankung und Spendenaufrufe im Auftrag
LettershopDruck und Versand von Dankesbriefen, Spendenbescheinigungen und Einladungen im Auftrag
Fundraise-DienstleisterUnterstützung bei der Spendenbuchhaltung, beim Spenderservice, bei der Adress- und Verteilerpflege und bei der Verwaltung von Geldauflagen im Auftrag.
Marketing- und Fundraising-AgenturenUnterstützung beim Internetauftritt und beim Versand und Spendenaufrufen im Auftrag.
Dienstleister InternetauftrittEinwilligungsmanagement, pseudonymisierte Reichweitenmessung, Conversion-Tracking etc. – Näheres siehe Abschnitt Cookies und Tracking
Außerdem wird durch den Dienstleister eine Sicherheitsüberwachung der Website mithilfe einer eigenen, in Deutschland gehosteten Sentry-Instanz durchgeführt.
Dienstleister NewsletterZustellung von Newslettern, Verwaltung von Abonnements, Analyse der Öffnungsraten
EntsorgungsunternehmenEntsorgung von Akten und Datenträgern im Auftrag
RechtsanwälteAnwaltliche Dienstleistungen
RichterGesetzlich geforderte Rückmeldung über die Begleichung einer Geldauflage

 

Der für die Datenverarbeitung Verantwortliche ist:

Aktion Deutschland Hilft e. V.
Bündnis der Hilfsorganisationen
Willy-Brandt-Allee 10-12
53113 Bonn
Telefon: 0228 / 242 92 444
Bei Bedarf schreiben Sie uns bitte oder senden Sie eine E-Mail.

Unsere Datenschutzbeauftragte, Frau Karin Schuler, erreichen Sie per E-Mail unter datenschutz(at)aktion-deutschland-hilft.de.
(Bitte ersetzen Sie in Ihrer E-Mail an uns das obige (at) durch das @-Zeichen).

Sie können jederzeit unter den genannten Kontaktdaten alle Datenschutzanliegen vorbringen. Insbesondere können Sie Auskunft über Ihre bei uns gespeicherten Daten verlangen. Auf Anfrage übermitteln wir Ihnen Ihre bei uns gespeicherten Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format, das Sie zur Weiterverarbeitung nutzen können.

Sie haben außerdem das Recht, die Berichtigung unrichtiger Daten oder, bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen, die Berichtigung, Einschränkung oder die Löschung Ihrer Daten zu fordern. Sie haben Widerspruchsrechte im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, die Sie in Art. 13 und Art. 21 DSGVO näher bezeichnet finden.

Der Verwendung ihrer Daten für Zwecke der Direktwerbung oder der Marktforschung können Sie jederzeit formlos widersprechen. Wenn Sie ein Widerspruchsrecht gegen eine Verarbeitung geltend machen wollen, die wir auf Grundlage einer Interessensabwägung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), werden wir Ihren Widerspruch unverzüglich prüfen über das Ergebnis in Kenntnis setzen.

Zudem haben Sie das Recht, sich an die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde zu wenden:

Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen
Kavalleriestraße 2-4
40213 Düsseldorf
 

Diese Website wird durch Aktion Deutschland Hilft e.V., Willy-Brandt-Allee 10-12, 53113 Bonn betrieben. Wir wollen dadurch unsere Arbeit bekanntmachen und möglichst viele Spenden für unsere Hilfsprojekte sammeln.

Dabei sind wir einzig unserem mildtätigen Zweck verpflichtet und wollen Ihnen nichts verkaufen. Auch verkaufen wir keine personenbezogenen Daten an Dritte.

Um Spenden bestmöglich einsetzen zu können, versuchen wir allerdings, unsere Reichweite zu erhöhen und herauszufinden, welche Werbemaßnahmen erfolgreich sind und welche nicht. Zu diesem Zweck verwenden wir auch verschiedene Formen der Reichweitenmessung, allerdings nur, wenn Sie explizit eingewilligt haben.

Ihre Daten verwenden wir nur für den gedachten Zweck – wenn Sie uns zum Beispiel einen Betrag spenden, veranlassen wir die korrekte Zahlungsabwicklung und Verbuchung. Für alle unsere Prozesse legen wir zudem fest, wie lange die Daten erforderlich sind und löschen sie anschließend sicher. Bei Beschwerden oder Problemen sprechen Sie uns bitte an. Die ausführliche Darstellung unserer Datenverarbeitung finden Sie in den folgenden Abschnitten.

Bei der Nutzung unserer Website werden technisch bedingt immer Zugriffsdaten erfasst, die durch den Aufruf unserer Seiten entstehen. Dazu gehören im wesentlichen IP-Adresse, aufrufende Seite, aufgerufene Seite, Datum, Uhrzeit und übertragene Datenmenge. Im Falle automatisiert erkannter Fehlersituationen werden außerdem Art und Version des Browsers, Version des Betriebssystems, technische Angaben zum Zeitpunkt des Fehlers (Stacktrace) und der Text aus dem Formular erfasst, sofern die Anomalie beim Ausfüllen eines Formulars auftrat.

Abhängig von Ihrer Einwilligung werden Daten für die Reichweitenmessung erfasst. Die genaue Beschreibung finden Sie unter dem Abschnitt:

  • Cookies und Tracking


Wir verweisen auf unseren Seiten auch auf Angebote anderer Anbieter. Die Beschreibung der hiermit verbundenen Datenerfassung finden Sie unter dem Abschnitt:

 

  • Verlinkung fremder Angebote


Alle weiteren Datenerfassungen hängen davon ab, wie Sie unsere Website nutzen. Die Beschreibung der Datenerfassung für die folgenden Prozesse finden Sie in den entsprechenden Abschnitten:
 

  • Soziale Netzwerke
  • Kontaktformulare
  • Newsletter
  • Spenden und Fördern
  • Geldauflagen
  • Bewerbungen
  • Fotos

Zugriffsdaten nutzen wir für die Bereitstellung und für den sicheren Betrieb unserer Website. Ohne diese Daten sind ein korrekter Aufruf und die Anzeige von Seiten nicht möglich.

Alle anderen Daten verwenden wir zu den von Ihnen explizit oder implizit gewünschten Zwecken (z. B. Zusendung gewünschter Informationen oder Verbuchung Ihrer Spende). Die Nutzungsbeschreibung zu den folgenden Prozessen finden Sie in den entsprechenden Abschnitten:

  • Cookies und Tracking
  • Verlinkung fremder Angebote
  • Soziale Netzwerke
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Die Nutzung der technisch erforderlichen Zugriffsdaten erfolgt auf Grundlage einer Abwägung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: Sie fordern die Anzeige unserer Webseiten an und unser Server kann Ihnen diese Anzeige nur sicher unter Verwendung der Zugriffsdaten bereitstellen.

Diese Daten dienen uns auch, um die Sicherheit unserer Systeme zu garantieren. Dies schließt die Verhinderung und Aufklärung von Straftaten durch Datenanalysen ein, die zur Erkennung möglichen Missbrauchs dienen. Daher stützen wir die Verarbeitung auf eine Abwägung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, um unsere berechtigten Interessen zu wahren. Dies gilt gleichermaßen für sicherheitsrelevante Analysesysteme (z.B. eine Sentry-Instanz unseres Dienstleisters), die wir zur automatisierten Erkennung von Anomalien einsetzen. Daten zur Fehleranalyse werden ausschließlich für diesen Zweck verwendet, nicht mit weiteren personenbezogenen Daten verknüpft und nach Erreichen des Zwecks gelöscht.

Ganz generell gehen wir davon aus, dass alle von Ihnen selbst aktiv übermittelten Daten (z.B. zur Kontaktaufnahme oder zur Spendenabwicklung) entweder auf einer impliziten Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit a DSGVO) oder auf einem vertragsähnlichen Verhältnis (Art. 6 Abs. 1lit. b DSGVO) beruhen.

Darüber hinaus verarbeiten ihre personenbezogenen Daten zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen (zum Beispiel aufsichtsrechtlicher Vorgaben, Handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungspflicht). Rechtsgrundlage hierfür ist dann die jeweilige gesetzliche Regelung in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. 

Sollte in seltenen Fällen die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten erforderlich sein, holen wir zuvor Ihre Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO in Verbindung mit Art. 7 DSGVO ein.

Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung in folgenden Prozessen finden Sie in den entsprechenden Abschnitten:

 

  • Cookies und Tracking
  • Verlinkung fremder Angebote
  • Soziale Netzwerke
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Zum Schutz ihrer Daten ergreifen wir nach dem Stand der Technik wirksame Sicherheitsmaßnahmen, um die Vertraulichkeit sicherzustellen. Der Datenaustausch mit unserer Website erfolgt verschlüsselt. Dies erkennen Sie an dem Kürzel HTTPS (Hypertext Transfer Protokoll Secure) in der Adressleiste ihres Browsers. Sowohl unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch alle im Auftrag tätigen Personen sind zudem ausdrücklich auf den vertraulichen Umgang mit personenbezogenen Daten verpflichtet.

Generell löschen wir ihre Daten, sobald sie für die benannten Zwecke nicht mehr erforderlich sind und eventuell bestehende gesetzliche Aufbewahrungsfristen abgelaufen sind. Nachweis- und Aufbewahrungspflichten ergeben sich unter anderem aus dem Handelsgesetzbuch, der Abgabenordnung und dem Geldwäschegesetz. Die Speicherfristen betragen danach bis zu zehn Jahre.

Spenderinnen und Spender gelten als inaktiv, wenn sie zehn Jahre lang weder gespendet noch auf andere Weise mit uns in Kontakt getreten sind. Ihre Daten werden dann gelöscht. E-Mail-Kommunikation wird drei Jahre nach dem letzten Kontakt mit einer Person archiviert und nach weiteren sieben Jahren gelöscht, sofern es in der Zwischenzeit keine erneute Kommunikation gab.So lange Ansprüche gegen unseren Verein geltend gemacht werden können, bewahren wir die hiermit verbundenen Daten bis zum Ablauf der entsprechenden gesetzlichen Verjährungsfrist auf. Personenbezogene Daten, die für einen bestehenden Rechtsstreit von Bedeutung sind, bewahren wir bis zum Abschluss des Rechtsstreits auf.Löschregeln für die Verarbeitung in folgenden Prozessen finden Sie in den entsprechenden Abschnitten:

 

  • Cookies und Tracking
  • Verlinkung fremder Angebote
  • Soziale Netzwerke
  • Kontaktformulare
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  • Spenden und Fördern
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Im Wesentlichen sind Empfänger Ihrer Daten neben uns selbst lediglich die von uns datenschutzkonform beauftragte Auftragsverarbeiter. Bei einigen Prozessen geben wir Ihre Daten weiter, wenn dies eine Rechtsvorschrift verlangt oder uns dazu berechtigt (z.B. bei Geldauflagen).

Potenzielle Empfänger ihrer Daten führen wir im Folgenden zusammen mit den jeweiligen Zwecken auf:

 

Art der DatenempfängerZwecke der Datenübermittlung
Call CenterTelefonische Bedankung und Spendenaufrufe im Auftrag
LettershopDruck und Versand von Dankesbriefen, Spendenbescheinigungen und Einladungen im Auftrag
Fundraise-DienstleisterUnterstützung bei der Spendenbuchhaltung, beim Spenderservice, bei der Adress- und Verteilerpflege und bei der Verwaltung von Geldauflagen im Auftrag.
Marketing- und Fundraising-AgenturenUnterstützung beim Internetauftritt und beim Versand und Spendenaufrufen im Auftrag.
Dienstleister InternetauftrittEinwilligungsmanagement, pseudonymisierte Reichweitenmessung, Conversion-Tracking etc. – Näheres siehe Abschnitt Cookies und Tracking
Außerdem wird durch den Dienstleister eine Sicherheitsüberwachung der Website mithilfe einer eigenen, in Deutschland gehosteten Sentry-Instanz durchgeführt.
Dienstleister NewsletterZustellung von Newslettern, Verwaltung von Abonnements, Analyse der Öffnungsraten
EntsorgungsunternehmenEntsorgung von Akten und Datenträgern im Auftrag
RechtsanwälteAnwaltliche Dienstleistungen
RichterGesetzlich geforderte Rückmeldung über die Begleichung einer Geldauflage

 

Der für die Datenverarbeitung Verantwortliche ist:

Aktion Deutschland Hilft e. V.
Bündnis der Hilfsorganisationen
Willy-Brandt-Allee 10-12
53113 Bonn
Telefon: 0228 / 242 92 444
Bei Bedarf schreiben Sie uns bitte oder senden Sie eine E-Mail.

Unsere Datenschutzbeauftragte, Frau Karin Schuler, erreichen Sie per E-Mail unter datenschutz(at)aktion-deutschland-hilft.de.
(Bitte ersetzen Sie in Ihrer E-Mail an uns das obige (at) durch das @-Zeichen).

Sie können jederzeit unter den genannten Kontaktdaten alle Datenschutzanliegen vorbringen. Insbesondere können Sie Auskunft über Ihre bei uns gespeicherten Daten verlangen. Auf Anfrage übermitteln wir Ihnen Ihre bei uns gespeicherten Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format, das Sie zur Weiterverarbeitung nutzen können.

Sie haben außerdem das Recht, die Berichtigung unrichtiger Daten oder, bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen, die Berichtigung, Einschränkung oder die Löschung Ihrer Daten zu fordern. Sie haben Widerspruchsrechte im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, die Sie in Art. 13 und Art. 21 DSGVO näher bezeichnet finden.

Der Verwendung ihrer Daten für Zwecke der Direktwerbung oder der Marktforschung können Sie jederzeit formlos widersprechen. Wenn Sie ein Widerspruchsrecht gegen eine Verarbeitung geltend machen wollen, die wir auf Grundlage einer Interessensabwägung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), werden wir Ihren Widerspruch unverzüglich prüfen über das Ergebnis in Kenntnis setzen.

Zudem haben Sie das Recht, sich an die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde zu wenden:

Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen
Kavalleriestraße 2-4
40213 Düsseldorf
 

Wenn Sie unsere Website erstmalig besuchen, bitten wir Sie, nicht erforderliche Cookies zu akzeptieren oder abzulehnen. Sie können durch das verwendete Consent Management Tool Piwik Pro ihre Zustimmung erteilen, aber auch jederzeit widerrufen. Darüber hinaus können Sie über Ihre Browser-Einstellungen das Setzen sämtlicher, auch technisch erforderlicher Cookies, ablehnen. Dann sind möglicherweise bestimmte Funktionen der Website nicht nutzbar. Wir setzen Cookies der Kategorien "Technisch erforderlich", "Statistik", "Marketing" und "Funktionell" ein, deren Details wir unten beschreiben.

Technisch erforderliche Cookies dienen der sicheren Bereitstellung unseres Website-Angebots. Ihr Einsatz stützt sich auf die in § 25 Abs. 2 TDDDG formulierte Ausnahme. Danach dürfen wir technisch erforderliche Cookies ohne Ihre explizite Zustimmung auf Ihrem Endgerät speichern.

Cookies aller anderen Kategorien erheben ("setzen") wir nur, wenn Sie mittels unseres Zustimmungsbanners Ihre Einwilligung erteilt haben. Dann stützen wir unsere Verarbeitung auf § 25 Abs. 1 TDDDG in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit a DSGVO.

Die Liste aller Cookies mit Zweck und Löschfristen finden Sie hier.

Bis auf die technisch erforderlichen Cookies verwalten wir Ihre Zustimmung oder Ablehnung mittels unserer Einwilligungsmanagement-Software Piwik Pro. Sie haben auch nach Ihrer ersten Auswahl später jederzeit die Möglichkeit, der Verwendung mit sofortiger Wirkung für die Zukunft zu widersprechen (siehe unten auf der Seite die Box "Datenschutzeinstellungen").

Bei Nutzung einiger Dienste – wie zum Beispiel im Rahmen einer Umfrage – bitten wir Sie für den Einzelfall um Ihre ausdrückliche Einwilligung, die Verfolgung Ihres Besuchs auch personenbezogen durchführen zu dürfen. Erteilen Sie diese nicht, unterbleibt die personenbezogene Erhebung. Falls Sie sie erteilen, stützen wir uns auf Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

 

1. Technisch erforderliche Cookies

Einige Funktionen der Website, wie z.B. das Spenden oder die Datenschutz-Einstellungen können ohne den Einsatz von Cookies nicht ordnungsgemäß angezeigt oder verwendet werden. Dazu gehören auch Cookies, die durch unsere Software zum Einwilligungsmanagement gesetzt werden um die Datenschutz-Konformität der Website zu gewährleisten.

 

2. Statistik-Cookies

Wir setzen Statistik-Cookies zur Fehlerbehebung, Website-Analyse und Reichweitenmessung ein. Dabei verwenden wir diese, um zu erfahren, wie unsere Website genutzt wird, ob bestimmte Inhalte gut angenommen werden, ob bestimmte Fehlermeldungen sich häufen u. ä. Die gesammelten Informationen erlauben uns keine Identifikation des Nutzers, weil wir sie ausschließlich aggregiert auswerten. Wir verwenden die gesammelten Informationen, um unsere Website zu optimieren und möglichst komfortabel nutzbar zu machen.

Piwik Pro Analytics
Die Software Piwik Pro Analytics unseres Einwilligungsmanagement-Dienstleisters, Piwik Pro, ermöglicht uns die statistische Auswertung von Nutzerzugriffen auf unsere Website. Die hierdurch erzeugten Informationen über die Benutzung unseres Website-Angebotes werden auf ausschließlich europäischen Servern von Piwik Pro gespeichert. Ein entsprechender Auftragsverarbeitungsvertrag ist abgeschlossen.

Ihre IP-Adresse wird lediglich in gekürzter Form weiterverarbeitet und dadurch pseudonymisiert, so dass wir nicht auf Sie zurückschließen können. Weitere Informationen zu den Nutzungsbedingungen und den datenschutzrechtlichen Regelungen finden Sie auf der Datenschutz-Seite von Piwik Pro.

Google Analytics
Wir nutzen den Dienst Google Analytics des US-amerikanischen Anbieters Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, (Google). Mit Google wurden EU-Standardvertragsklauseln vereinbart.

Auf Ihrem Rechner wird ein Cookie gesetzt, das Nutzungsinformationen enthält. Das Cookie wird an einen Server des Dienstleisters, möglicherweise in den USA, übertragen und dort gespeichert. Zu dessen Verwendung finden Sie hier Informationen in der Datenschutzerklärung von Google. Der Dienst erlaubt uns die Durchführung von Nutzungsanalysen unserer Website.

Wir beauftragen Google außerdem mittels der Funktion AnonymizeIP() mit der Kürzung der IP-Adressen, um einen direkten Personenbezug auszuschließen. Die gesammelten Daten werden uns durch Google so bereitgestellt, dass wir relevante Websiteaktivitäten statistisch auswerten und analysieren können. Die durch den Einsatz von Google Analytics übermittelte, gekürzte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt.

 

3. Cookies für Marketingzwecke

Wir setzen Marketing-Cookies ein, um die Effizienz der Werbemaßnahmen besser messen zu können und so zu einer sparsamen Mittelverwendung beizutragen. Wir versuchen insbesondere, bei Ihnen möglichst interessensgerecht für unsere Zwecke, unsere Arbeit und die Projekte und Angebote unserer Bündnispartner zu werben.

Zusätzlich verwenden wir derartige Cookies, um die Wahrscheinlichkeit der Ausspielung einer Werbeanzeige einzuschränken und die Effektivität unserer Werbemaßnahmen zu messen. Diese Informationen können auch mit Dritten, wie z.B. Ad-Netzwerken, geteilt werden. Dabei profitieren wir, wenn Sie sich bestimmte Werbung ansehen, durch kleine Beträge, die uns gutgeschrieben werden und für unsere gemeinnützige Tätigkeit verwendet werden (Conversion Tracking).

Google Ads
Wir nutzen das Online-Werbeprogramm "Google Ads" und im Rahmen dessen das Conversion-Tracking. Google Ads ist ein Dienst zur Internetwerbung, der es uns sowohl ermöglicht, Online-Spendenaufrufe in Form von Anzeigen in den Suchmaschinenergebnissen von Google zu platzieren als auch im Google-Werbenetzwerk zu schalten. Das Cookie für Conversion-Tracking wird gesetzt, wenn ein Nutzer auf eine im Google Such- oder Werbenetzwerk geschaltete Anzeige von Aktion Deutschland Hilft klickt. Diese Cookies verlieren nach max. 90 Tagen ihre Gültigkeit und dienen nicht der persönlichen Identifizierung. Die Informationen werden an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Google sagt zu, in keinem Fall die Daten mit anderen Daten von Google in Verbindung zu bringen. Der nachfolgende Link führt Sie zu den Datenschutz- und Nutzungsbedingungen von Google.

Bing Ads
Wir nutzen das Online-Werbeprogramm "Bing Ads" und im Rahmen dessen das Conversion-Tracking. Bing Ads ist ein Dienst zur Internetwerbung, der es uns sowohl ermöglicht, Online-Spendenaufrufe in Form von Anzeigen in den Suchmaschinenergebnissen von Microsoft zu platzieren als auch im Microsoft-Werbenetzwerk zu schalten. Das Cookie für Conversion-Tracking wird gesetzt, wenn ein Nutzer auf eine im Microsoft Such- oder Werbenetzwerk geschaltete Anzeige von Aktion Deutschland Hilft klickt. Diese Cookies verlieren nach max. 90 Tagen ihre Gültigkeit und dienen nicht der persönlichen Identifizierung. Die Informationen werden an einen Server von Microsoft in den USA übertragen und dort gespeichert. Microsoft sagt zu, in keinem Fall die Daten mit anderen Daten von Microsoft in Verbindung zu bringen. Weitere Hinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung für Bing Ads.

AWIN
Wir setzen auf unserer Website Komponenten des Unternehmens AWIN ein. AWIN ist ein deutsches Affiliate-Netzwerk und dient als Schnittstelle zwischen Händlern (Merchants) und Vertriebspartnern (Affiliates). Affiliate-Marketing ist eine Internetgestützte Vertriebsform, die es kommerziellen Betreibern von Internetseiten, den sogenannten Merchants oder Advertisern, ermöglicht, Werbung auszuspielen, die meist über Klick- oder Sale-Provisionen vergütet wird.

AWIN setzt ein Cookie auf Ihrem Rechner. Darin werden lediglich die Identifikationsnummer des Affiliate, also den des potenziellen Kunden vermittelnden Partners, sowie die Ordnungsnummer des Besuchers einer Internetseite und des angeklickten Werbemittels gespeichert. Zweck der Speicherung dieser Daten ist die Abwicklung von Provisionszahlungen zwischen einem Merchant und dem Affiliate, welche über das Affiliate-Netzwerk, also AWIN, abgewickelt werden. Die geltenden Datenschutzbestimmungen von AWIN können Sie hier abrufen.

Facebook Custom Audiences
Wir verwenden das Meta-Pixel (ehemals: Facebook Pixel) von Facebook Ireland Ltd um sogenannte Custom Audiences zu erstellen, also Besuchergruppen unseres Onlineangebotes zu segmentieren, Conversion-Rates zu ermitteln und diese anschließend zu optimieren. Dies geschieht insbesondere dann, wenn Sie mit Werbeanzeigen, die wir mit Facebook Ireland Ltd. geschaltet haben, interagieren.

Dazu sind auf unseren Websites sogenannte Meta-Pixel integriert, die Sie in anonymisierter Form, also ohne Sie als Person zu identifizieren, als Besucher unserer Website markieren. Sind Sie später bei Facebook eingeloggt, wird eine nicht-reversible und damit nicht-personenbezogene Prüfsumme (Hashwert) aus Ihren Nutzungsdaten an Facebook zu Analyse- und Marketingzwecken übermittelt. Dadurch kann Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Die so erhaltenen Informationen können wir für die Anzeige von Facebook Ads nutzen. Für das Produkt Website Custom Audiences wird der Facebook Cookie angesprochen.

Weitere Informationen über Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie Ihre Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre entnehmen Sie bitte den Datenschutzrichtlinien von Facebook, welche u.a. hier per Opt-Out tun.

Hurra Communications GmbH
Wir setzen Cookies in Zusammenhang mit Technologien der Hurra Communications GmbH um Informationen über Ihr Nutzungsverhalten auf unserer Website zu erhalten und Ihren Browser mittels pseudonymer Nutzerprofile bei erneuten Besuchen wiederzuerkennen.

Die IP-Adressen von Besuchern werden vor der Speicherung so gekürzt, dass ein Personenbezug ausgeschlossen und eine Zusammenführung von Nutzungsprofilen und IP-Adressen nicht mehr möglich ist. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung von hurra.com.

 

4. Funktionelle Cookies

TrustedSite
Unsere Website ist zertifiziert von TrustedSite, einem Unternehmen mit Sitz in Miami Beach, Florida. Über die Sicherheitssoftware von TrustedSite wird unsere Website kontinuierlich auf Sicherheitsprobleme wie Malware, schädliche Links und Phishing überwacht sowie regelmäßig geprüft, ob eine aktive und gültige SSL Verschlüsselung verwendet wird. Der Einsatz der Software dient dem Schutz unserer Website vor Angriffen von außen und der Sicherheit Ihrer Daten. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung von TrustedSite.

Die zur Nutzung des Dienstes verwendeten Cookies verfallen nach 30 Minuten. Die Gültigkeit des Zertifikats können Sie hier überprüfen.

Wir verweisen auf unseren Webseiten auch auf Websites anderer Anbieter, wenn wir Sie auf deren Inhalte aufmerksam machen möchten. Dies können zum Beispiel auch Videos von YouTube sein, die wir selbst dort bereitstellen. Beim Aufruf solcher Fremdangebote haben wir keinen Einfluss darauf, wie der Anbieter mit Ihren Daten umgeht. Bitte informieren Sie sich hierzu in dessen Datenschutzerklärung.

Zu Ihrer Orientierung kennzeichnen wir Links zu extern gehosteten Inhalten i.d.R. mit einem externen Linksymbol (kleiner Kasten mit Pfeil).

Wir integrieren auf unserer Website auch nützliche Dienste anderer Anbieter, die wir für sinnvoll halten. Sofern bei deren Nutzung Daten über Sie erhoben verarbeitet oder genutzt werden, geschieht dies nur, sofern Sie Daten selbst eingeben oder Ihre Einwilligung gegeben haben. Ansprechpartner hierfür ("Verantwortlicher") ist der jeweilige Anbieter. Für die Verwendung und Bearbeitung Ihrer Daten gilt die Datenschutzerklärung des jeweiligen Anbieters.

Spendenrechner
Zur Darstellung eines Spendenrechners verwenden wir die Dienste von Smare Stefan Banse Michael Mühl GbR, Hinter der Hage 25, 53501 Grafschaft. Der Rechner lädt ohne jegliche Trackingtechnologie. Für die Richtigkeit der Berechnungen übernimmt Aktion Deutschland Hilft keine Gewähr. Die Datenschutzerklärung von smart-rechner ist im Spendenrechner verlinkt.

Google Maps
Diese Website verwendet das Produkt Google Maps von Google Inc. Die eingebundene Karte lädt jeweils erst nach Ihrer Einwilligung. Die Nutzungsbedingungen von Google Maps finden sie unter Nutzungsbedingungen von Google Maps.


Allgemeiner Hinweis zu eingebetteten Inhalten:
Zu eingebetteten Inhalten aus sozialen Netzwerken siehe bitte den Abschnitt "Soziale Netzwerke" in dieser Datenschutzerklärung.

Unsere Social-Media-Auftritte sollen eine möglichst umfassende Präsenz im Internet gewährleisten. Auf unserer Website verlinken wir diese Social-Media-Auftritte daher. Um Ihnen eine bessere Kontrolle über Ihre personenbezogenen Daten zu ermöglichen, nutzen wir hierbei jedoch die sogenannte Shariff-Lösung für Social-Media-Buttons. 

Unsere Buttons stellen den Kontakt mit dem jeweiligen sozialen Netzwerk erst dann her (und übertragen erst dann Daten), wenn Sie auf den zugehörigen Button klicken (und nicht schon bei Aufruf unserer Seite). Wird der Kontakt durch einen Klick hergestellt, erheben diese Dienste Daten über Sie bzw. Ihre Nutzung. Dies gilt auch für eingebettete Inhalte, z.B. von Instagram u.a. Diese Inhalte laden erst nach Ihrer Aktivierung durch Anklicken. Wir stützen die durch Ihren aktiven Klick folgende Übermittlung Ihrer Daten an das jeweilige Netzwerk auf Art. 6 Abs.1 lit. a.

YouTube-Videos werden im erweiterten Datenschutzmodus eingebunden (youtube no-cookies), Cookies werden hierbei nicht gesetzt.

Über die Erhebung und Nutzung Ihrer Daten durch soziale Netzwerke können sich dazu bei den jeweiligen sozialen Netzwerken informieren. 

Im Folgenden verlinken wir die Datenschutzerklärungen der sozialen Netzwerke, auf denen Aktion Deutschland Hilft e.V. präsent ist oder auf die verlinkt wird.

 

  • Facebook
  • WhatsApp
  • WhatsApp (Channel)
  • LinkedIn
  • XING
  • TikTok
  • Instagram
  • YouTube

Wenn Sie per Kontaktformular eine Anfrage an uns stellen, erheben wir ausschließlich diejenigen Daten, die Sie uns selbst zur Verfügung stellen. Wir werden Ihre personenbezogenen Daten nur zur Erfüllung Ihres Anliegens speichern, also z.B. um Ihre Anfragen zu beantworten, gewünschtes Material zuzusenden oder Ihr sonstiges Anliegen zu bearbeiten. Ihre Daten werden dabei ausschließlich verschlüsselt übertragen. Sie erkennen dies an dem Zusatz HTTPS in der Adresszeile der jeweiligen Kontaktformulare.

Wie bereits oben dargestellt, werden derartige Daten spätestens drei Jahre nach dem letzten Kontakt mit Ihnen archiviert und nach weiteren sieben Jahren gelöscht, sofern es in der Zwischenzeit keine erneute Kommunikation gab.

Wenn Sie unseren Newsletter abonniert haben oder uns auf anderem Weg Ihre Einwilligung erteilt haben, verwenden wir Ihre Mailadresse, um Sie über Aktionen und Veranstaltungen von Aktion Deutschland Hilft e.V. zu informieren. Die Zusendung stützen wir dabei auf Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Wenn Sie einen unserer Newsletter bestellen, wird Ihnen eine Bestätigungsmail mit einem Link zugesandt. Erst durch Anklicken dieses Links werden Sie in die Empfängerliste des bestellten Newsletters aufgenommen (Double-Opt-in-Verfahren). Der Link ist 30 Tage gültig und verfällt anschließend. Wurde die Bestellung in diesem Zeitraum nicht durch Anklicken bestätigt, werden alle Daten automatisch wieder gelöscht. War die Bestellung erfolgreich, speichern wir Ihre E-Mail-Adresse, Ihre IP-Adresse(n), Datum und Uhrzeit der Bestellung bzw. Abmeldung sowie, falls von Ihnen eingegeben, Ihren Vor- und Zunamen. Eine Abbestellung abonnierter Newsletter ist jederzeit durch Nutzung des Links am Ende jeder Newsletter-Aussendung möglich.

Die Firma Optimizely, Wallstraße 16, 10179 Berlin erbringt im Auftrag die Dienstleistungen der Zustellung von Newslettern, der Verwaltung von Abonnements und der aggregierten, nicht personalisierten Analyse der Öffnungsraten.

Wenn Sie online spenden möchten, egal ob mit einer einmaligen Spende oder einem regelmäßigen Förderbeitrag, können Sie das über unser Spendenformular tun. Um die Rechtmäßigkeit des Zahlungsvorgangs abzusichern, benötigen wir von Ihnen mindestens folgende Angaben, die Sie selbst eingeben:

  • Anrede und vollständiger Name
  • E-Mailadresse
  • Postadresse
  • Bank- und Zahldaten


Ihre im Spendenformular eingegebenen Daten verarbeitet unser Dienstleister, die Wikando GmbH. Je nach der von Ihnen ausgewählten Zahlungsweise werden Ihre Daten zudem auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO an den entsprechenden Finanzdienstleister zur Durchführung der Zahlung weitergeleitet:

  • Bei Lastschriftzahlung an unsere Hausbank
  • Bei Zahlung über PayPal an Paypal
  • Bei Zahlung per Kreditkarte die Micropayment GmbH
  • Bei Zahlung über Google Pay oder Apple Pay an Stripe Payments Europe Ltd.

Wir verwenden diese Daten dann für die Verbuchung ihrer Zuwendung, zur Ausstellung steuerlich absetzbarer Spendenbescheinigungen und zur Information über die Verwendung Ihrer Spende.


Ihre Adressdaten verwenden wir als gemeinnützige Organisation auch für Zwecke der Spendenwerbung nach einer Interessensabwägung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, um Ihnen Informationen über unsere gemeinnützige und mildtätige Arbeit (z. B. Werbung für unsere eigenen Hilfsprojekte) in Zusammenhang mit Spendenwerbung zuzusenden, sofern Sie nicht widersprochen haben. Wir versichern Ihnen ausdrücklich, dass Ihre Daten nur für diese Zwecke und nur durch Aktion Deutschland Hilft verarbeitet werden. Weder verkaufen noch vermieten wir Adressen von Spender/innen oder Unterstützer:innen an andere Unternehmen oder andere (auch: gleichgesinnte) Organisationen. Sie können dieser Nutzung jederzeit widersprechen. Ein Widerspruch ist auch einfach mittels Link in jeder Mailaussendung möglich.
Ihre Daten in Zusammenhang mit Spenden und Fördern werden zusammen mit den Angaben zu Spendenhöhe, Spendenrhythmus und Spendenzweck/-projekt gespeichert und für zehn Jahre bis zum Ablauf gesetzlicher Aufbewahrungspflichten aufbewahrt.

Falls Sie offline gespendet haben und uns dabei Ihre Kontaktdaten nicht mitgeteilt haben, überweisen wir Ihnen 1 Cent zurück und bitten Sie, uns Namen und Anschrift mitzuteilen, wenn Sie eine ordnungsgemäße Spendenquittung erhalten möchten. Sie können uns dann Ihre Kontaktdaten auch online über das hierfür bereitgestellte Formular und unter Verwendung der übermittelten Kenn-Nummer mitteilen.

 

Erfahren Sie in dieser Infografik, was mit Ihrer Spende passiert.

Wenn Sie die gerichtliche Auflage bekommen haben, uns als gemeinnütziger Organisation eine bestimmte Summe zu zahlen, erhalten wir hierüber eine gerichtliche Mitteilung. Wir müssen unsererseits dem Gericht melden, wenn Ihre Zahlung bei uns eingegangen ist.

Die ausführliche Information über den Umgang mit Ihren Daten gem. Art. 13 DSGVO finden Sie in diesem Dokument.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung und bieten Ihnen eine sichere Möglichkeit, uns Ihre Unterlagen vertraulich elektronisch zuzusenden. Bitte verwenden Sie ausschließlich unser abgesichertes Formular, um uns Ihre Bewerbung zukommen zu lassen. Wir legen Ihre Unterlagen auch innerhalb der Organisation zugriffsgeschützt ab. Es haben ausschließlich Personen Einsicht, die mit einer eventuellen Stellenbesetzung befasst sind. Die Verwendung Ihrer Unterlagen stützen wir auf Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Ihre Bewerbungsunterlagen werden 3 Monate nach Abschluss des Einstellungsverfahrens gelöscht, sofern Sie nicht erfolgreich waren. Sie können uns allerdings auch formlos mitteilen, dass wir Ihre Unterlagen für eventuelle spätere Vakanzen aufbewahren sollen.

Nach Eintreffen Ihrer Unterlagen werden wir Ihnen eine ausführliche Information über den Umgang mit Ihren Daten gem. Art. 13 DSGVO zukommen lassen.

Wir nutzen Fotos zur Illustration unserer gemeinnützigen Tätigkeit. Die verwendeten Bilder auf der Webseite stammen aus dem eigenen Bestand oder aus kostenpflichtigen Quellen, für die wir eine Nutzungsgebühr entrichtet haben. Die Bilder sind mit einem Quellenvermerk jeweils entsprechend gekennzeichnet.

Wenn Sie selbst eine Spendenaktion durchführen, haben Sie die Möglichkeit, Fotos der Aktion hochzuladen. In diesem Fall müssen Sie sicherstellen und uns versichern, dass alle abgebildeten Personen mit dieser Veröffentlichung einverstanden sind.

Ganz generell werden Fotos oder Videos von Personen, die im Rahmen von Veranstaltungen oder Aktionen veröffentlicht werden, von uns ordnungsgemäß auf Vorliegen einer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und die Ausnahmen des KunstUrhG §22 und §23 geprüft. Sollten Sie dennoch mit einer Veröffentlichung eines Fotos auf der Webseite nicht einverstanden sein, teilen Sie uns dies unter der Adresse datenschutz(at)deutschland-hilft.de mit. Wir werden die Sachlage umgehend prüfen. (Anmerkung: Bitte ersetzen Sie in Ihrer E-Mail an uns das obige (at) durch das @-Zeichen.)

Der Einsatz von Spendengeldern durch Nichtregierungsorganisationen (wie den Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft) kann erst nach der Prüfung der Bedürftigkeit der Betroffenen erfolgen.

Bei jeder Katastrophe werden eigene Regelungen von Regierungen oder Ländern geschaffen. Diese Regelungen müssen die Hilfsorganisationen bei der Prüfung beachten.

Daneben gibt es häufig Vorschriften, die die Unterstützung durch staatliche Gelder einschließlich einer Anrechnung (beispielsweise von Spenden) regeln.

Die Hilfsorganisationen müssen daher in jedem Einzelfall die Frage der Bedürftigkeit und der Anrechnung prüfen, um...

  • zu verhindern, dass Betroffenen bei der Beantragung von staatlichen Fördergeldern wegen der Anrechnung Nachteile erfahren.
  • Spendengelder zielgerichtet dort einzusetzen, wo die Menschen trotz der Hilfe des Staates bedürftig sind.
  • Versicherungen und Staat bei der finanziellen Katastrophen- und Wiederaufbauhilfe nicht aus der Pflicht zu nehmen. Vor allem die staatlichen Förderfonds sind zur Bewältigung der großen menschlichen und finanziellen Schäden unverzichtbar.

Die gründliche Prüfung in jedem Einzelfall nimmt Zeit in Anspruch. In den Fluthilfebüros, die viele  Hilfsorganisationen in betroffenen Regionen eingerichtet haben, sind Helfer:innen für Sie da und kümmern sich so schnell wie möglich um Ihre Anträge. Außerdem erhalten Sie dort Unterstützung bei der Beantragung von staatlichen Hilfen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Hilfsorganisationen aus unserem Bündnis unterstützen betroffene Menschen auch beim Stellen von Anträgen und bieten rechtliche Beratung! Mehr Infos finden Sie hier.

Hilfsorganisationen sind für die ordnungsgemäße Verwendung der Spenden verantwortlich. Und Spenden dürfen in Deutschland nur für mildtätige und gemeinnützige Zwecke eingesetzt werden.

Das ist nicht überall so. In Mosambik etwa ist es möglich, einer Kleinbäuerin dabei zu helfen, ihre durch einen Wirbelsturm zerstörte Lebensgrundlage wiederaufzubauen. Eine kleine Bäckerei in Deutschland hingegen, die durch das Hochwasser große Schäden erlitten hat, gilt nach deutschem Recht als Einzelunternehmen. Und finanzielle Hilfeleistungen in Form von Spenden nach Naturkatastrophen dürfen aus steuerrechtlichen Gründen nicht an Unternehmen gehen.

Hilfsorganisationen aus unserem Bündnis unterstützen betroffene Menschen auch beim Stellen von Anträgen und bieten rechtliche Beratung! Mehr Infos finden Sie hier.

Der Begriff Nachrangigkeit wird häufig verwendet, wenn es um die Verwendung von Spendengeldern in Katastrophenfällen geht. Hintergrund: Spenden sollen den Betroffenen großer Katastrophen zugutekommen und nicht auf Leistungen von Versicherungen oder Staat angerechnet werden.

Das bedeutet: Erst wenn Betroffene einen Antrag bei ihrer Versicherung und/oder der Wiederaufbauhilfe des Bundeslands gestellt haben, können sie sich für weitere finanzielle Unterstützung an die Hilfsorganisationen wenden.

Eine ähnliche Regel findet sich auch im Sozialgesetzbuch. Darin ist die Nachrangigkeit von Sozialhilfen festgeschrieben: Sozialhilfe soll nur dann gezahlt werden, wenn die notwendige Hilfe nicht durch Selbsthilfe oder Leistungen anderer, die dazu verpflichtet sind, erbracht werden kann.
(Quelle: § 2 SGB XII Nachrang der Sozialhilfe) 

Hilfsorganisationen aus unserem Bündnis unterstützen betroffene Menschen auch beim Stellen von Anträgen und bieten rechtliche Beratung! Mehr Infos finden Sie hier.

Das Erdbeben in dem Karibikstaat ereignete sich am 14.08.2021 um 08:30 Uhr lokaler Zeit. Es hatte eine Stärke von 7,2 auf der Richter-Skala und fand in einer Tiefe von rund zehn Kilometern unter der Erdoberfläche statt.

Das Epizentrum lag ca. 125 Kilometer westlich von der Hauptstadt Port-au-Prince in der Nähe der südlichen Gemeinde Saint-Louis-du-Sud. Betroffen sind die Departements Nippes, Grand Anse und Sud.

Das gesamte Ausmaß des Bebens ist noch unklar. Die Beurteilung der Schäden und des humanitären Bedarfs wird noch Tage oder Wochen dauern. Rund 52.000 Familien haben kein Zuhause mehr, fast 2.200 Menschen sind tot und knapp 12.300 verletzt. Und Hunderte gelten als vermisst.

Das gesamte Ausmaß des Bebens ist noch unklar. Die Beurteilung der Schäden und des humanitären Bedarfs wird noch Tage oder Wochen dauern. Fest steht: Rund 52.000 Familien haben kein Zuhause mehr, fast 2.200 Menschen sind tot und knapp 12.300 verletzt.

Die Städte Les Cayes und Jérémie wurden von dem Beben besonders schwer getroffen. Viele Wohnhäuser, Schulen, Kirchen und Krankenhäuser sind zerstört. Die meisten Krankenhäuser waren durch die Corona-Pandemie schon zuvor stark überlastet.

In Les Cayes ist zudem ein mehrstöckiges Hotel eingestürzt. Straßen und Brücken wurden in beiden Städten stark beschädigt.

Häfen, Flughäfen und Telekommunikation sind weitestgehend intakt.

Der Tropensturm Grace verschärfte die Lage direkt nach der Katastrophe. Er zog genau über das Krisengebiet und verursachte starke Regenfälle in der vom Erdbeben stark betroffenen Region Les Cayes. Noch immer erschweren Ausläufer des Sturms die Hilfe und sind Menschen dadurch zustätzlich gefährdet.

In einer Notunterkunft stand das Wasser knöchelhoch, berichteten Medien. Völlig durchnässte Menschen suchten das Camp auf, ihr weniges Hab und Gut teils in Säcken auf dem Kopf tragend.

Das US-Hurricane-Center warnte vor weiteren Erdrutschen. Haiti hat einen einmonatigen Notstand ausgerufen.

Viele Hilfsorganisationen sind seit Jahren in Haiti aktiv. Sie sind mit lokalen Helfer:innen vernetzt, die sich auch in den abgelegenen Gemeinden gut auskennen.

  • Wir leisten medizinische Nothilfe
  • Wir mobilisieren Notfallteams und kümmern uns um verletzte Menschen
  • Wir stellen Soforthilfen für Medikamente und Materialien zur Wundversorgung bereit
  • Wir verteilen überlebenswichtige Hilfsgüter wie Wasser, Nahrungsmittel und Medikamente
  • Wir helfen mit Notunterkünften für Familien, die alles verloren haben
  • Wir kümmern uns um den psychosozialen Schutz von Kindern in Waisenhäusern
  • Wir starten Maßnahmen zur Trinkwasser- und Sanitärversorgung
  • Wir arbeiten Hand in Hand mit lokalen Partnern, die sich vor Ort am besten auskennen


Wenn Sie jemanden in Haiti kennen, der Hilfe benötigt, wenden Sie sich bitte an das Auswärtige Amt oder die Deutsche Botschaft in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince.

Neben Notunterkünften, die unter anderem Schutz vor der Sonne und Regen bieten, benötigen die Menschen dringend Lebensmittel, Trinkwasser und medizinische Versorgung. Noch immer gibt es viele Verletzte, die dringend Hilfe brauchen, darunter viele Kinder.

Haiti ist eines der ärmsten und gefährlichsten Länder der Welt. 4,4 Millionen der 11 Millionen Haitianerinnen und Haitianer leben unter der Armutsgrenze.

Der Zugang für humanitäre Hilfskräfte ist schwierig, die Infrastruktur schlecht und die Kriminalitätsrate hoch. Zudem steckt das Land in einer schweren politischen Krise.

Auch die Corona-Pandemie erschwert die Situation. Viele Krankenhäuser wurden zerstört und es wird mit einem Anstieg der COVID-19-Infektionen gerechnet.

Das Land hat sich von dem schweren Erdbeben von 2010 noch nicht erholt. Etwa 220.000 Menschen starben damals, Millionen verloren ihr Zuhause. Die Wiederaufbauarbeiten wurden von den Hurrikans Matthew (2016) und Irma (2017) erschwert.

Schnelle Hilfe ist dennoch möglich: Viele Hilfsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind seit Jahren in Haiti aktiv. Sie sind mit lokalen Helfer:innen vernetzt, die sich auch in den abgelegenen Gemeinden gut auskennen.

Vielen Dank, dass Sie sich für die Menschen in Haiti einsetzen! Ohne Sie wäre die Nothilfe nicht möglich. Danke für Ihre Spende.

Sie haben auch die Möglichkeit, eine Spendenaktionen zu starten – weitere Informationen finden Sie hier.  

Wir bitten um Verständnis, dass wir Sachspenden in den meisten Fällen nicht annehmen können. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Mit den uns anvertrauten Spenden gehen wir verantwortungsvoll um. Alle Spenden, die auf dem Spendenkonto von Aktion Deutschland Hilft unter dem Stichwort "Erdbeben Haiti" eingehen, dürfen ausschließlich für diese Zwecke eingesetzt werden.

Über die Verwendung der Spendengelder berichten wir transparent – weitere Informationen:

•    Aktueller Finanzbericht
•    Transparenz und Kontrolle
•    Warum Sie uns vertrauen können

  • Wir helfen bei Evakuierungen, Vermisstensuche und Bergungsarbeiten
  • Wir leisten Erste Hilfe und psychologischen Beistand
  • Wir organisieren Notunterkünfte für Menschen, die ihr Zuhause verloren haben
  • Wir verpflegen Familien sowie Einsatzkräfte
  • Wir sichern gefährliche Bereiche ab

  • Wir helfen bei den Aufräumarbeiten in Privathäusern und sozialen Einrichtungen
  • Wir stellen Bautrockner, Hochdruckreiniger und weitere Materialien für Reparaturen zur Verfügung
  • Wir leisten technische und logistische Unterstützung, um Orte wieder zugänglich und Straßen passierbar zu machen
  • Wir stellen solarbetriebene Straßenleuchten auf
  • Wir unterstützen die Feststellung von Gebäudeschäden und Statik-Überprüfung, bevor betroffene Menschen in ihre Häuser zurückkehren

  • Wir verteilen Lebensmittel und Trinkwasser
  • Wir versorgen die Menschen mit Schlafsäcken, Bettwäsche und Spielzeug für Kinder
  • Wir verteilen Notstromaggregate, Baulampen und Powerbanks
  • Wir liefern Wasserentkeimungstabletten und stellen Wasseraufbereitungsanlagen bereit
  • Wir verteilen Hygieneartikel wie Duschgel, Zahnbürsten und -pasta
  • Wir helfen mit Desinfektionsmittel und FFP2-Masken, einer Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken
  • Wir betreiben einen mobilen Waschsalon und verteilen Waschmaschinen und Trockner

Hilfsorganisationen unseres Bündnisses stellen Soforthilfen für Betroffene, soziale Vereine, Schulen, Kindergärten und Landwirt:innen bereit. Das Geld erreicht die Menschen auf unterschiedliche Weise.

Hilfen für Privathaushalte
Teils nehmen die Helfer:innen zu festgelegten Terminen direkt Kontakt mit den Familien auf, die alles verloren haben; teils laufen die Verteilungen über die Bürgermeister.

Außerdem richten einige Hilfsorganisationen Anlaufstellen vor Ort ein, in denen die Betroffenen sich beraten lassen können und die Anträge für finanzielle Hilfen erhalten.

Meist werden die Menschen zu einem Gespräch eingeladen, füllen ein kurzes Formular mit Daten zu Familie und Bankverbindung aus und bekommen das Geld so schnell wie möglich auf ihr Konto überwiesen.

Hilfen für Vereine
Auch private Freiwilligeninitiativen, soziale Einrichtungen, Vereine, Schulen, Kindergärten und Landwirt:innen können Fördermittel beantragen. Meist führt der Weg zur finanziellen Hilfe über ein einfaches Formular zur Bedürftigkeitsprüfung.

Sicherheit und Prüfverfahren
Bündnisorganisationen, die finanzielle Hilfen auszahlen, prüfen die Anträge der Personen vorab auf Bedürftigkeit und nehmen die Daten in einer Datenbank auf. So lassen sich Doppelzahlungen vermeiden.

Ausführliche Informationen für Betroffene finden Sie hier.

  • Wir leisten medizinische Hilfe – etwa dort, wo Arztpraxen und Apotheken beschädigt wurden
  • Wir unterstützen den Rettungsdienst mit geländegängigen Fahrzeugen
  • Wir liefern Verbandsmaterial und Tetanusimpfungen, da es bei den Aufräumarbeiten häufig zu Verletzungen kommt
  • Wir stehen Kindern und Erwachsenen mit psychosozialer Hilfe zur Seite
  • Wir helfen Einsatzkräften, die Erlebnisse besser verarbeiten zu können

  • Wir unterstützen den Wiederaufbau von Schulen und sozialen Einrichtungen
  • Wir unterstützen Nachbarschaftshilfen und koordinieren die Verteilung von Sachspenden
  • Wir helfen Kindern und Jugendlichen, etwas Abstand zu den schrecklichen Erlebnissen zu gewinnen und organisieren dafür Freizeitprogramme
  • Wir beraten Betroffene in behördlichen und versicherungstechnischen Fragen
  • Wir finanzieren Mobilheime, in denen Familien vorübergehend ein Zuhause finden

Unsere Bündnisorganisationen sind nach wie vor in den betroffenen Gebieten im Einsatz, um die Menschen zu unterstützen.

Hier finden Sie eine Übersicht mit Fluthilfebüros in NRW und RLP.


Anlaufstellen des ASB

ASB Stützpunkte in NRW

  • Bergisch Land
  • Erftstadt
  • Euskirchen
  • Hagen
  • Mettmann
  • Landesverband NRW

ASB Stützpunkte in Rheinland-Pfalz

  • ASB Stützpunkt Bad Neuenahr-Ahrweiler (Heimersheim) für das Ahrtal und Umgebung
  • ASB Trier-Ehrang für Trier und Umland

 
ASB zentrale Anlaufstelle
Betroffene können sich über die zentrale Email-Adresse nothilfe2021@asb.de melden.
 

Fluthilfebüros AWO in NRW

  • AWO Fluthilfe-Büro Hilfszentrum Schleidener Tal (in Zusammenarbeit mit Malteser & Caritas) Kölner Str. 10, 53937, Schleiden-Gemünd AWO Regionalverband Rhein-Erft und Euskirchen

         Beratungszeiten Einzelfallhilfen, Wiederaufbauhilfen:
         Montag-Freitag/ 8:00 – 17:00 Uhr
         Elisabeth Frauenkron
         Mobil: 0172-2571447
         E-Mail: e.frauen@kronawo-bm-eu.net

         Beratungen zu Fragen bezüglich Versicherungsleistungen:
         Donnerstag 14:00 – 17:00 Uhr
         Heribert Gerstenmeyer
         Mobil: 0172-2571447
         E-Mail: h.gerstenmeyer@awo-bm-eu.net
 

  • Städteregion Aachen (AWO Kreisverband Aachen-Land)

    Beratung Einzelfallhilfen, Wiederaufbauhilfen
    Frau Monika Medic, Mobil: 0177 878 96 74, E-Mail: m.medic@awo-aachen-land.de

    Inga Keller
    Mobil: 0177-8789873
    E-Mail: i.keller@awo-aachen-land.de

  • AWO Bezirksverband Mittelrhein
    Allgemeine Anfragen Projekt Hochwasser, Anfragen zur Wiederaufbauhilfe
    Doris Kovacevic
    Rhonestraße 2a, 50765 Köln
    Tel.: 0221-579980         
    E-Mail: hochwasserhilfeawo-mittelrhein.de        

  • AWO Hochwasserhilfe-Büro Hagen/ Märkischer Kreis

    Grabenstr. 13
    58095 Hagen
    Tel.: 02331-3403990
    E-Mail: hochwasser@awo-ha-mk.de

    Beratung und Antragstellung, aufsuchende Hilfen:
    Magdalena Walthes
    Tel.: 0152-7071708

    Aufsuchende und mobile Hilfen, Beratung Hochwasserschutz:
    Gerard Groß
    Tel.: 0162-5164825

    Administration und Antragstellung:
    Sabine Krimpmann
    Tel.: 02331-73770

  • Fluthilfebüros AWO in RLP

    in der AWO Ansprechbar, Beethovenstraße 2, Bad Neuenahr

    Öffnungszeiten:
    Dienstags werden regelmäßig verschiedene Veranstaltungen in der AWO Ansprechbar angeboten. Bitte erkundigen Sie sich telefonisch oder per E-Mail. Offene Sprechstunde und Sozialberatungen:
    Mittwochs von 09:00 bis 13:00 Uhr
    Donnerstags von 09:00 bis 17:00 Uhr

    Sozialberatung:
    Lina Bechtoldt
    Tel.: 0157-37602775
    E-Mail: lina.bechtoldt@awo-rheinland.de

    Allgemeine Kontaktadresse für generelle Anliegen:
    Tel: 0261-3006-190
    E-Mail: hochwasserhilfe@awo-rheinland.de
     

Fluthilfebüros der Malteser

... in NRW

  • Bad Münstereifel
  • Euskirchen
  • Leverkusen
  • Rheinbach
  • Schleiden
  • Stolberg


Mehr Infos finden Sie hier.
 
...in RLP

  • Geschäftsstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler mit Außenstelle in Heppingen Kreuzberg
  • Schuld
  • Trier


Mehr Infos finden Sie hier.

 
Fluthilfebüros der Johanniter

... in NRW

  • Aachen-Düren-Heinsberg in Eschweiler
  • Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen in Swisttal/Odendorf
  • Köln/Rhein-Erft-Kreis/Leverkusen in Erftstadt

Mehr Infos finden Sie hier.
 
... in RLP

Dernau

Mehr Infos finden Sie hier.

 

Eine Übersicht, welche Unterstützungsangebote unsere Bündnisorganisationen anbieten, finden Sie hier als PDF zum Download.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Betreuungsangebote für Kinder, Jugendliche, Familien und ältere Personen, psychosoziale Betreuung und psychologische Beratung:

Fluthilfebüro in Dernau, Rheinland-Pfalz

  • www.johanniter.de/fluthilfe-rlp  
  • E-Mail: fluthilfe.rlp@johanniter.de
     

Fluthilfebüros in Erftstadt, Rheinbach-Flerzheim und Stolberg/Eschweiler, Nordrhein-Westfalen

  • www.johanniter.de/hochwasserhilfe-nrw
  • E-Mail: Hochwasserhilfe.nrw@johanniter.de


Arbeiter-Samariter-Bund

Der ASB bietet in den folgenden Standorten Beratungs- und Betreuungsangebote an:

Kreis Rhein-Erft/Düren und Umgebung

  • Im Kreis Euskirchen ist eine Beratungsstelle für traumatisierte Betroffene eingerichtet. Zudem bietet der Regionalverband Rhein-Erft/Düren für den Raum Erftstadt und Umgebung psychologische Beratungsangebote und Hilfen für den Wiederaufbau. Der Kontakt erfolgt über den ASB Rhein-Erft/Düren: E-Mail: info@asb-erft.de; www.asb-erft.eu
  • Ein Mobiles Beratungsbüro kann zu juristischen, psychologischen und baurechtlichen Themen von Betroffenen unentgeltlich in Anspruch genommen werden
  • E-Mail: kontakt@asb-nrw.de
  • Kontakt: 0221 949 707-0
     

Erkrath

  • Unterstützung von geflüchteten Familien und vor allem Kindern, die aufgrund der Hochwasserkatastrophe ihren Zufluchtsort verloren haben.
  • E-Mail: info@asb-me.de
  • Kontakt: 02173 8914000
     

Mechernich und Umgebung

  • Reittherapie für vom Hochwasser betroffene Kinder
  • Kontakt: kontakt@asb-nrw.de
     

Trier-Ehrang

  • Begegnungsstätte in Trier-Ehrang (Bernd-Bohr-Platz). Hier finden z.B. Aktionen für den Ortsteil, Café-Treffs und andere soziale Angebote statt.
  • Kontakt: info@asb-hochwasserhilfe.de
     

Bundeslandübergreifend in NRW und RLP

  • Hebammenmobil: das Hebammenmobil ist zur Betreuung und Begleitung von schwangeren und stillenden Frauen sowie jungen Familien an verschiedenen Standorten in NRW und RLP im Einsatz.
  • Weitere Informationen hier: https://www.asb-hebammenmobil.de/
  • Kontakt: 0221 949707-62; 0174 7576198; koenitz-goes@asb-nrw.de
     

Adressen des Paritätischen zur psychologischen Betreuung

  • KISS Ahr c/o WeKISS | DER PARITÄTISCHE

Marktplatz 6, 56457 Westerburg
  Tel.: 02663-9681912
  Fax: 02663-2667
  E-Mail: info@kiss-ahr.de
https://kiss-ahr.de/

  • SEKIS Trier

Gartenfeldstraße 22
54295 Trier
Tel.: 0651 141180
Fax: 0651-9917688
E-Mail: kontakt@sekis-trier.de

 

  • WeKISS | DER PARITÄTISCHE

PARITÄTISCHES Zentrum
Marktplatz 6 56457 Westerburg
Tel.: 02663-25 40
Fax: 02663-2667
E-Mail: info@wekiss.de
 

Weitere Anlaufstellen

Malteser Rheinland Pfalz
Fluthilfebüros des Malteser Hilfsdienst e.V.
https://www.malteser-rlp.de/fluthilfe.html

Fluthilfebüros des Malteser Hilfsdienst e.V. NRW
https://www.malteser-in-nrw.de/fluthilfe.html

Arbeiter-Samariter-Bund

Der ASB bietet in verschiedenen Standorten Unterstützung beim Wiederaufbau an.

ASB Stützpunkt Landkreis Ahrweiler

  • Betreuung von Betroffenen in Behelfsunterkünften an sieben Standorten im Ahrtal
  • Betreiben von Begegnungs- und Beratungsstätten an 5 Standorten im Ahrtal und Trier-Ehrang
  • Beratung zu Hilfsangeboten, psychosoziale Angebote und Beratung für Familien
  • Auszahlung von Unterstützungsgeldern
  • Unterstützung bei Mobilität, Transporten und Beschaffung von Hilfsgütern
  • Freizeitangebote für Familien, Senior:innen, Paare und Alleinstehende
  • Selbstbehauptungs- und Unterstützungskurse

Kontakt:
ASB Stützpunkt Landkreis Ahrweiler (für das Ahrtal und Umgebung)
Bachstraße 18
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Tel.: 02641-3967-000, E-Mail: info@asb-hochwasserhilfe.de
 

ASB Hochwasserhilfe Trier-Ehrang & Südliche Eifel

  • Beratung zu Hilfsangeboten
  • Auszahlung von Soforthilfen
  • Mittagstisch
  • Bürgerbus
  • Unterstützung bei Mobilität, Transporten und Beschaffung von Hilfsgütern (Weißer Ware)
  • Betreiben der Begegnungs- und Beratungsstätte am Bernd-Bohr-Platz/ neben der Katholischen Kirche St. Peter in Trier-Ehrang inkl. "Wärmeinsel" im Fall von Notlagen

Kontakt:
ASB Hochwasserhilfe Trier-Ehrang & Südliche Eifel (für das Einzugsgebiet Trier und Umgebung)
Bernd-Bohr-Platz (neben der kath. Kirche St. Peter)
Tel.: 0152-22900106
E-Mail: v.lang@asb-trier.de
 

ASB Regionalverband Rhein-Erft/Düren

  • Psychologische Beratung
  • Wiederaufbau: Baustoffspendenzentrum mit Baustoffen und Spendengütern; Ausgabe von finanziellen Hilfen / Energiekostenzuschüsse
  • Mobiles Beratungsbüro zu juristischen, psychologischen und baurechtlichen Themen

Kontakt:
ASB Regionalverband Rhein-Erft/Düren e.V.
Am Hahnacker 1
50374 Erftstadt
Tel.: 02235 46020
E-Mail: info@asb-erft.de
Website: www.asb-erft.eu
 

AWO

AWO in NRW
In den Bezirksverbänden in NRW (Mittelrhein, Westliches Westfalen) werden Mittel für die Übernahme der 20-Prozent-Eigenanteil zur Wiederaufbauhilfe bereitgestellt.

AWO in RLP
AWO Bezirksverband Rheinland zahlt derzeit Haushaltsbeihilfen in Höhe von bis zu 5.000 Euro pro betroffene Person, maximal 20.000 Euro pro Haushalt aus.

Kontaktdaten finden Sie hier.
 

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

  • Handwerkerkoordination und Unterkünfte für Handwerker (RLP)
  • Einzelfallhilfen für Wiederaufbau und Hausrat
  • Für eine ausführliche Beratung, Antragstellung und weitere Details vereinbaren Sie bitte einen Termin mit unserem Team in Dernau:
  • Fluthilfebüro in Dernau, Rheinland-Pfalz:
  • www.johanniter.de/fluthilfe-rlp
  • E-Mail: fluthilfe.rlp@johanniter.de
  • Beratung durch Fachkräfte, z.B. Bausachverständige (NRW)
  • Hochwasserbüros in Erftstadt, Rheinbach-Flerzheim und Stolberg/Eschweiler, Nordrhein-Westfalen:
  • www.johanniter.de/hochwasserhilfe-nrw
  • E-Mail: Hochwasserhilfe.nrw@johanniter.de

Für Betroffene aus Mayschoß, Rech, Dernau:

  • Terminvereinbarung unter: antragshilfe.mittelrhein@johanniter.de 
  • Tel.: 0151 728 535 63
  • Bürozeiten: Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr
  • Johanniter-AHRreal Dernau, Gartenstraße 35, 53507 Dernau
     

Malteser in NRW und RLP

 Fluthilfebüros Malteser Hilfsdienst e.V.: Beratung und Unterstützung in insgesamt 10 Fluthilfebüros
    ▪ Finanzielle Einzelfallhilfe bei Schäden an Wohngebäuden und/oder Hausrat mit bis zu 20 Prozent vom Eigenanteil bei Wohngebäuden sowie ergänzende Förderung beim Hausrat
    ▪ Beratung bei Fragen, rund um Fördermöglichkeiten der staatlichen Wiederaufbauhilfe und den dazugehörigen Anträgen

Fluthilfebüros in NRW

  • Euskirchen E-Mail: fluthilfe.euskirchen@malteser.org
  • Bad Münstereifel E-Mail: fluthilfe.bad-muenstereifel@malteser.org
  • Leverkusen E-Mail: fluthilfe.leverkusen@malteser.org
  • Rheinbach E-Mail: fluthilfe.rheinbach@malteser.org
  • Schleiden E-Mail: fluthilfe.schleiden@malteser.org
  • Stolberg E-Mail: fluthilfe@stolberg@malteser.org

Weitere Infos finden Sie hier.

Fluthilfebüros in Rheinland-Pfalz

  • Bad Neuenahr-Ahrweiler, E-Mail: fluthilfe.heppingen@malteser.org oder fluthilfehrs.kreuzberg @malteser.org
  • Schuld E-Mail: fluthilfe.schuld@malteser.org
  • Trier E-Mail: fluthilfe.trier@malteser.org

Weitere Infos finden Sie hier.

 

Digitale Plattform: 

  • Flut-WIKI: Informationsplattform für Betroffene und Helfer:innen 
  • Handwerk baut auf 
  • Hier finden Betroffene zahlreiche Betriebe aus ganz Deutschland.
  • Unter dem Motto "Handwerk hilft Handwerk" können auch selbst betroffene Handwerksbetriebe personelle Unterstützung im Bereich "Kollegiale Hilfe" anfragen.
  • Auch anerkannte unabhängige Sachverständige wie Steuerberater, Architekten oder Ingenieure können über die Plattform gefunden werden.

ADRA

Bei ADRA können Vereine und soziale Einrichtungen in NRW und RLP finanzielle Unterstützung beantragen.

Weitere Informationen finden Sie hier.
 

Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V.

Bei Help können Vereine, Fördervereine von Schulen und Kindergärten und weitere soziale Einrichtungen in NRW und RLP finanzielle Unterstützung beantragen.
Help kann gemeinnützige Institutionen finanziell fördern, die selbst vom Hochwasser betroffen waren oder sich in der Hochwasserhilfe engagieren.

Weitere Infos finden Sie hier.
 

Paritätischer Wohlfahrtsverband NRW:

Hilfen für gemeinnützige Organisationen können in den folgenden Förderbereichen beantragt werden

  1. Investitionshilfen über 15.000 Euro
  2. Personal-, Honorar- und Sachkosten für Maßnahmen / Projekte zur sozialen Unterstützung, Begleitung und Traumabewältigung betroffener Menschen
  • E-Mail: hochwasserhilfe@paritaet-nrw.org
  • Team Hochwasserhilfe beim Paritätischen Gesamtverband, Kontakt: howa@paritaet.org
  • Weitere Informationen finden Sie beim Paritätischen
  • Dokument "Hinweise zur Antragsstellung"

Arbeiter-Samariter-Bund

Im Kreis Erftstadt und Umgebung können sich Betroffene bezüglich Soforthilfezahlungen telefonisch unter 02235 46020 melden. Außerdem erhalten betroffene Haushalte, die einen ASB-Bautrockner zum Ausleihen erhalten haben, nach Rückgabe eine Stromkostenpauschale für die genutzte Dauer. Pauschalen werden ebenfalls für Heizgeräte gezahlt, wenn diese zurück gegeben werden.

Betroffene in Rheinland-Pfalz wenden sich bitte an: info@asb-hochwasserhilfe.de.

Vom Bund erhält jede:r betroffene Haus-/Wohnungsbesitzer:in ohne Versicherung 80 Prozent der Schäden erstattet. Die Anträge müssen beim Land Nordrhein-Westfalen beziehungsweise Rheinland-Pfalz gestellt werden.

Die Frist hierfür wurde für Privatpersonen, Kommunen und Vereine bis zum 30.06.2026 verlängert; für Handwerker bis 31.12.2024.

Wiederaufbauhilfe NRW

  • Allgemeine Infos
  • Aufbauhilfen für Privathaushalte und Unternehmen der Wohnungswirtschaft - mehr Infos

Wiederaufbauhilfe Rheinland-Pfalz

  • Allgemeine Infos

Dorferneuerung

  • Infos für betroffene Gebäude finden Sie hier.
     

Entsorgung von Bauschutt und Schlamm
https://kreis-ahrweiler.de/land_natur_umwelt/bauschutt/


Informationen für Menschen, die zur Miete wohnen
Bei Fragen zur Schadensregulierung können Sie sich an den Mieterschutzbund wenden. Bei individuellen Fragen wenden Sie sich bitte an den örtlichen Mieterverein.


FAQs Verbraucherzentrale
https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/geld-versicherungen/hochwasserkatastrophe-wichtige-fragen-und-antworten-fuer-betroffene-62892

Aktion Deutschland Hilft ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Daher können Sie Spenden an uns von der Steuer absetzen. Dafür legen Sie Ihrer Steuererklärung einfach die von uns ausgestellte Spendenbescheinigung bei.

Wir senden Ihnen bereits ab einer Spendensumme in Höhe von 50,00 Euro automatisch eine Spendenbescheinigung (auch Zuwendungsbescheinigung genannt) für das Finanzamt zu, sofern uns Ihre aktuelle Anschrift vorliegt.

Spenden bis zu 300 Euro können ohne amtliche Spendenquittung mit dem Einzahlungsbeleg der Überweisung beim Finanzamt eingereicht werden. Beilegen können Sie unseren vereinfachten Zuwendungsnachweis, der hier heruntergeladen werden kann.

Wir verschicken die Jahresspendenbescheinigung Ende Januar. Es kann aber sein, dass die Bescheinigung erst Mitte Februar bei Ihnen ist.

Sollten nicht alle Spenden vom letzten Jahr aufgelistet sein, füllen Sie bitte dieses Formular für die Spenden aus, die nicht auf Ihrer Jahresbescheinigung gelistet sind.

Nach Eingang Ihrer Nachricht werden Ihnen die Bescheinigungen für diese Spenden geschickt und können zusammen mit der Jahresspendenbescheinigung eingereicht werden. Wir stellen keine neue Jahresspendenbescheinigung aus.

Wenn Sie eine Jahresbescheinigung erhalten haben, aber diese auf einen falschen Namen ausgestellt ist, füllen Sie bitte dieses Formular aus.

Geben Sie bitte an, auf welchen Namen die Quittung ausgestellt werden soll. Bitte bestätigen Sie uns auch noch einmal ausdrücklich, dass Sie die vorhandene Bescheinigung vernichten. Vorher können wir keine neue Bescheinigung ausstellen.

Hinweis:
Bei regelmäßigen Spenden erhalten Sie zu Beginn des Folgejahres automatisch eine Jahresspendenbescheinigung, die all Ihre Spenden zusammenfasst. Melden Sie sich einfach bei uns, wenn Sie auch für Ihre gelegentlichen Spenden eine solche Sammelbescheinigung bekommen möchten.

Wenn Ihre Spende länger als sechs Wochen zurückliegt, sollten Sie ein Dankschreiben und eine Spendenbescheinigung von uns erhalten haben.

Falls Sie kein Schreiben von uns bekommen haben, fehlt uns vermutlich Ihre Anschrift.

Bitte teilen Sie uns Ihre Kontaktdaten mit:

 

  • telefonisch unter 0228 - 242 92 444
  • über dieses Kontaktformular
  • per Fax 0228 - 242 92 119
  • oder per Brief an Aktion Deutschland Hilft e.V., Willy-Brandt-Allee 10-12, 53113 Bonn

Ab einer Spende von 50 Euro bekommen Sie von Aktion Deutschland Hilft – sofern uns Ihre aktuelle Anschrift vorliegt – automatisch eine Spendenbescheinigung zugeschickt. Diese erhalten Sie innerhalb von ca. vier Wochen nach dem Einzug der Spende. Ihre Anschrift können Sie uns gerne hier mitteilen.

Ab einer Spende von 50 Euro bekommen Sie von uns – sofern uns Ihre aktuelle Anschrift vorliegt – automatisch eine Spendenbescheinigung zugeschickt. Sollten Sie im Zuge Ihrer Spende keine Adresse angegeben haben, können Sie Ihre Spendenbescheinigung hier anfordern.

Aufgrund des hohen Spendenaufkommens für die von der Hochwasser-Katastrophe betroffenen Menschen erfolgt der Versand von Einzel-Spendenbescheinigungen verzögert. Wenn Ihre Spende länger als sechs Wochen zurückliegt, sollten Sie ein Dankschreiben und eine Spendenbescheinigung von uns bekommen haben.

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Bei regelmäßigen Spenden erhalten Sie zu Beginn des Folgejahres automatisch eine Jahresspendenbescheinigung, die all Ihre Spenden zusammenfasst. Wir bitten um Ihr Verständnis für etwaige Verzögerungen. Weitere Informationen finden Sie hier. 

Wir verschicken die Jahresspendenbescheinigung Ende Januar. Es kann aber sein, dass die Bescheinigung erst Mitte Februar bei Ihnen ist.

Sollten nicht alle Spenden vom letzten Jahr aufgelistet sein, füllen Sie bitte dieses Formular für die Spenden aus, die nicht auf Ihrer Jahresbescheinigung gelistet sind.

Nach Eingang Ihrer Nachricht werden Ihnen die Bescheinigungen für diese Spenden geschickt und können zusammen mit der Jahresspendenbescheinigung eingereicht werden. Wir stellen keine neue Jahresspendenbescheinigung aus.

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Geben Sie bitte an, auf welchen Namen die Quittung ausgestellt werden soll. Bitte bestätigen Sie uns auch noch einmal ausdrücklich, dass Sie die vorhandene Bescheinigung vernichten. Vorher können wir keine neue Bescheinigung ausstellen.

Wir arbeiten daran, einen Versand von Spendenbescheinigungen per E-Mail im Laufe des nächsten Jahres zu ermöglichen. Derzeit bitten wir Sie um Verständnis, dass wir die Bescheinigungen per Post verschicken.

Wir achten selbstverständlich stets darauf, unsere Verwaltungskosten möglichst gering zu halten und unsere Mittel effektiv einzusetzen. Durch unsere Kooperation mit der deutschen Post und den doppelseitigen Druck sparen wir Kosten und Ressourcen.

Sie bekommen den Newsletter, weil Sie ihn abonniert oder weil Sie an unser Bündnis gespendet haben.

Als gemeinnützige Organisation verwenden wir Adressdaten für Zwecke der Spendenwerbung nach einer Interessenabwägung gem. Art. 6, 1f DSGVO, um Ihnen Informationen über unsere gemeinnützige und mildtätige Arbeit in Zusammenhang mit Spendenwerbung zuzusenden, sofern Sie nicht widersprochen haben.

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In seltenen Fällen kann der Werbemailversand auch über Partnerfirmen erfolgen, die Aktion Deutschland Hilft mit Ihrer Reichweite unterstützen. Versender ist dann die Partnerfirma.

Aktion Deutschland Hilft arbeitet im Bereich E-Mail-Marketing ausschließlich mit Firmen zusammen, die über ein rechtssicheres Opt-In der Empfänger:innen verfügen und die die Datenschutzgrundverordnung einhalten. Auch beim Versand von E-Mails über Partnerfirmen ist eine Abmeldung ebenfalls mittels Link in jeder Mailaussendung möglich.

Aktion Deutschland Hilft bietet beispielsweise Unternehmen die Möglichkeit, eine Verdopplungsaktion zu initiieren. Bei einer Verdopplungsaktion werden alle eingehenden Spenden bis zu einem abgestimmten Betrag in einem festgelegten Zeitraum verdoppelt.

Ja – und das ist eine gute Entscheidung. Denn Ihre regelmäßige Spende hilft in der größten Not und darüber hinaus. 

Wenn sich eine Katastrophe ereignet, zählt jede Minute, jede Stunde und jeder Tag. Darum haben sich viele renommierte Hilfsorganisationen zum Bündnis Aktion Deutschland Hilft zusammengeschlossen. 

Gemeinsam leisten wir medizinische Nothilfe, helfen Hungernden mit Nahrungsmitteln, verteilen schützende Zelte und sauberes Trinkwasser und schenken den Menschen eine Perspektive für eine bessere Zukunft.

Ihre regelmäßige Spende ist wertvoll: Sie ermöglichen damit die vorausschauende Planung unserer weltweiten Nothilfe. Ab 5 Euro im Monat werden Sie Förderer und helfen uns, Leben zu retten!

Über die gendersensible Sprache wird seit Längerem diskutiert. Es gibt viele unterschiedliche Meinungen zum Für und Wider einer geschlechtergerechten Sprech- und Schreibweise. Jede:r hat das Recht, selbst zu entscheiden, wie er oder sie das handhabt.

Wir haben uns für eine gendergerechte Sprache entschieden und schreiben Personenbezeichnungen in Texten von Aktion Deutschland Hilft mit einem Doppelpunkt. Damit sprechen wir alle Geschlechter auf respektvolle Art und Weise an.

Als Bündnis humanitärer Hilfsorganisationen ist uns Gerechtigkeit ein Herzensanliegen. Jeder Mensch verdient das Recht, gesehen, gehört und fair behandelt zu werden. Das entspricht auch den Grundsätzen der humanitären Hilfe, die unabhängig von Nationalität, Herkunft, Geschlecht, Religion, Klasse oder politischen Meinung erfolgt.

Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist überwältigend. Viele möchten vor Ort als freiwillige Helferin oder Helfer mit anpacken oder die betroffenen Menschen mit Sachspenden unterstützen.

Danke an alle, die helfen!

Aktion Deutschland Hilft organisiert keine Transporte von freiwilligen Helfer:innen. Auch Sachspenden können wir als Bündnis nicht entgegennehmen.

Informationen für betroffene Menschen finden Sie hier!

Aufmerksame Menschen haben uns auf gefälschte Spendenaufrufe hingewiesen. Betrüger:innen versuchen, die Hilfsbereitschaft der Menschen auszunutzen. Sie geben sich als Hilfsorganisation aus oder leiten gefälschte Spendenaufrufe in sozialen Netzwerken weiter. Dabei kopieren sie echte Spendenaufrufe der Hilfsorganisationen und setzen absichtlich ein falsches Spendenkonto ein.

Wir bitten Sie: Seien Sie aufmerksam und prüfen Sie vor Ihrer Spende, ob das Spendenkonto korrekt ist – beispielsweise über die Webseiten der Hilfsorganisationen.

Wenn Sie einen Betrugsverdacht haben, senden Sie uns bitte eine E-Mail. Am besten mit einem Screenshot, Angaben zum Ursprung der Nachricht (Social Media Account, Handy-Nummer, E-Mail-Adresse o.ä. des Absenders) und zum Herkunftsland des Betrügers; wie und wann Sie diesen Betrugsversuch erhalten haben und welche IBAN als falsches Spendenkonto angegeben wurde. Mit diesen Angaben ermöglichen sie den polizeilichen Behörden die Strafverfolgung.

Es ist ungeheuerlich, dass Betrüger:innen mit dem Leid der vielen betroffenen Menschen Kapital schlagen möchten. Deswegen bedanken wir uns herzlich für Ihre Hilfe, die Betrugsversuche schnell zu beenden.

Weitere Informationen über die Hilfe unseres Bündnisses nach den schweren Unwettern finden Sie hier.

 

Im Juli 2021 ereignete sich in Teilen der Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalens eine Flutkatastrophe.

15 Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind seitdem für die betroffenen Menschen im Einsatz und leisten Katastrophenhilfe. Haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte helfen seit Tag 1 vor Ort.

Während zunächst die Suche und Rettung von Menschen im Mittelpunkt des Hilfseinsatzes stand, fokussierten sich die Helfer:innen zunehmend darauf, wie sie die betroffenen Familien mittel- und langfristig unterstützen können.

Eine Übersicht über alle Hilfsprojekte finden Sie hier zum Download.

Das Ausmaß und die Folgen der Katastrophe unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde. Ebenso unterschiedlich sind die Hilfsmaßnahmen. Während in manchen Orten Reparaturarbeiten im Vordergrund stehen, entstehen andernorts zum Beispiel lokale Büros als Anlaufstelle für Betroffene.

Es gibt Angebote für psychosoziale Unterstützung und rechtliche Beratung, Freizeitprogramme für Kinder und Jugendliche sowie Ausgabestellen für Werkzeug. Anlaufstellen und Informationen für Betroffene finden Sie hier!

Die humanitäre Hilfe lässt sich bei nationalen und internationalen Katastrophen dieser Art in drei Phasen aufteilen: kurzfristige, mittelfristige und langfristige Hilfe. Die Phasen können sich überschneiden.

Beispiele für...

  • kurzfristige Hilfe: Evakuierungen, Rettungs- und Bergungsarbeiten, Verteilung von Hilfsgütern (Lebensmittel, Trinkwasser, Hygieneartikel), psychosoziale Hilfe für traumatisierte Menschen, medizinische Versorgung, Aufräumarbeiten
  • mittelfristige Hilfe: Feststellung von Schäden und Statik-Überprüfung an Häusern, Materiallieferungen zur Reinigung von Häusern
  • langfristige Hilfe: Wiederaufbau von Gebäuden und Einrichtungen, Unterstützung für die Strukturen des Katastrophenschutzes


Für die Planung und Umsetzung arbeiten die Organisationen in den Katastrophenverbänden mit den zuständigen Behörden und Hilfsorganisationen vor Ort zusammen. Im Vordergrund steht, was die Menschen in den betroffenen Regionen konkret benötigen. Auch deshalb ist es wichtig, dass wir weiterhin vor Ort sind: um mit den Menschen zu sprechen, ihre Bedürfnisse zu ermitteln und sie über die viellfältigen Unterstützungsangebote zu informieren.

Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft waren und sind im gesamten Katastrophengebiet im Einsatz. Die Helfer:innen sind zum Beispiel anhand der verschiedenen Logos auf Fahrzeugen oder Kleidung erkennbar.

Einige Beispiele für konkrete Hilfe vor Ort:
 

  • Im Ahrtal finanziert unser Bündnis Mobilheime als Übergangslösung für Familien, deren Häuser besonders stark beschädigt sind. 
  • Auch die Bündnisorganisationen Johanniter und ZWST finanzieren Mobilheime. Der ASB hat Menschen ebenfalls Unterkünfte zur Verfügung gestellt.
  • Vielerorts gibt es Orte der Gemeinschaft: mobile Cafés, Gemeinschaftswohnen für Senior:innen, Angebote für Kinder und Beratungstellen für Betroffene.
  • In lokalen Büros sind Vertreter:innen der Hilfsorganisationen ansprechbar. AWO, ASB, DPWV, Johanniter und Malteser informieren dort über Hilfsangebote auf lokaler Ebene.
  • In Kalenborn haben eine Apothekerin und eine Hausärztin ihre Arbeit in Containern wieder aufgenommen.
  • Bündnisorganisationen unterstützen gemeinnützig eingetragener Vereine, Schulen und Kitas. Zum Beispiel im Rhein-Erft-Kreis und Aachen.
  • Psychosoziale Untersützung bleibt wichtig. Gesprächsangebote gibt es weiterhin an vielen Orten.
  • Mobile Handwerkerteams helfen bei Reparaturarbeiten und Entkernungen, etwa in Dernau.
  • Verteilung von Hilfsgütern in zahlreichen Orten: Bautrockner, Hochdruckreiniger, Transporter, Einsatzkleidung, Pavillons, Powerbanks, Hygienesets und vieles mehr.
  • Unterstützung für lokale Initiativen wie die AHRche im Ahrtal.

Einige der genannten Hilfsmaßnahmen sind bereits abgeschlossen, andere laufen weiterhin, um die Menschen nachhaltig zu unterstützen.

Weitere Informationen

  • Überblick aller Hilfsprojekte - PDF zum Download
  • Informationen für Betroffene finden Sie hier.
  • Bildergalerie: Hilfe seit 2021

Anlaufstellen und weitere Informationen für Betroffene finden Sie hier.

Zunächst ist es notwendig, dass Betroffene Anträge auf staatliche Wiederaufbauhilfe und (falls vorhanden) Versicherungsleistungen stellen. Dafür ist in der Regel ein Gutachten notwendig, durch das die Gesamtschadensumme festgestellt wird.

Auf Grundlage des Gutachtens kann die Summe für die staatlichen Wiederaufbauhilfen von höchstens 80 Prozent errechnet werden. Die restlichen 20 Prozent sind Eigenanteil. Diese 20 Prozent können durch Spendengelder von Hilfsorganisationen gedeckt werden.

Die Langzeitschäden von Katastrophen fallen immer höher aus, als die ersten Schätzungen vermuten lassen. Das zeigt auch die langjährige Erfahrung, die unsere Bündnisorganisationen bei internationalen und nationalen Hilfseinsätzen gemacht haben.

Aktion Deutschland Hilft wird den Menschen in den Hochwassergebieten langfristig zur Seite stehen und sich am Wiederaufbau beteiligen. Dort, wo staatliche Finanzierungslücken entstehen und Versicherungsschutz nicht greift, werden wir betroffene Familien unterstützen.

Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin von Aktion Deutschland Hilft: "Wirksame, nachhaltige Hilfe ist mehr als die Nothilfe der ersten Stunde. Die Nothilfe war der Sprint. Jetzt steht uns der Marathon bevor: der Wiederaufbau. Auch dafür werden wir Spenden einsetzen und weiterhin nah bei den Menschen bleiben."

Informationen für Betroffene finden Sie hier.

Die Hilfs- und Spendenbereitschaft nach der Flutkatastrophe war und ist überwältigend: 284 Millionen Euro sind seit dem Spendenaufruf bei Aktion Deutschland Hilft eingegangen.

Unsere Bündnisorganisationen helfen auf vielfältige Weise – und das seit dem ersten Tag der Katastrophe. Für die Hilfe, die in den ersten Tagen und Wochen geleistet wurde, sind viele von ihnen in Vorleistung gegangen. Das Geld erhalten sie von Aktion Deutschland Hilft zurück.

Von Aktion Deutschland Hilft haben die Hilfsorganisationen bislang 184 Millionen Euro erhalten und setzen diese in konkrete Hilfe um. Das sind mehr als 70 Prozent der Spenden.

Die Spendengelder wurden und werden für Soforthilfe, mittel- und langfristige Hilfe eingesetzt. Es obliegt den Organisationen, das Geld bedarfsgerecht und angemessen zu verwenden. Die Spenden werden noch lange benötigt, der Wiederaufbau wird Jahre dauern.

Unsere Bündnisorganisationen sind seit Tag 1 der Katastrophe vor Ort und helfen den betroffenen Menschen auf vielfältige Weise. Für die Maßnahmen, die in den ersten Tagen und Wochen umgesetzt wurden, sind die Hilfsorganisationen in Vorleistung gegangen.

Wofür haben Bündnisorganisationen bereits Spenden eingesetzt?

  • finanzielle Soforthilfe für betroffene Menschen
  • Rettung, Bergung, Evakuierung nach der Katastrophe
  • Unterstützung der Aufräumarbeiten, Hilfsgüter wie Hochdruckreiniger und Bautrockner
  • Personalkosten und Verpflegung für Einsatzkräfte
  • Logistik und Transporte von Hilfsgütern (z.B. Medikamente)
  • Finanzielle Unterstützung für private Haushalte und soziale Einrichtungen
  • Psychosoziale Unterstützung, Betrieb von Telefonhotlines
  • Freizeit- und Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche
  • Finanzierung von Mobilheimen und Wohnanlagen als Übergangslösung
  • Eine Übersicht über alle Hilfsprojekte finden Sie hier zum Download.


Die gesammelten Spenden werden noch lange benötigt. Die Bündnisorganisationen achten in enger Koordination mit anderen Verbänden und lokalen Behörden darauf, dass auch für den nachhaltigen und bedarfsgerechten Wiederaufbau Gelder zur Verfügung stehen.

Die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind allesamt zivilgesellschaftliche Organisationen. Sie verfügen über strenge interne Kontrollmechanismen.

Weitere Informationen:

  • Aktueller Finanzbericht
  • Transparenz und Kontrolle
  • Warum Sie uns vertrauen können

Alle Spenden, die auf dem Spendenkonto von Aktion Deutschland Hilft unter dem Stichwort "Hochwasser Deutschland" eingehen, dürfen ausschließlich für diese Zwecke eingesetzt werden.

Wir gehen mit den Spenden, die Aktion Deutschland Hilft erreichen, sehr verantwortungsvoll um. Über die Verwendung der Spendengelder berichten wir transparent: Zum Beispiel im jährlichen Geschäftsbericht, in dem der Finanzfluss von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer geprüft wird. Ebenso verfahren die Bündnisorganisationen.

Aktion Deutschland Hilft hat sich zum sorgsamen Umgang mit Spendengeldern verpflichtet. Unser Bündnis wurde vom deutschen Spendenrat für den sorgfältigen Umgang mit Spendengeldern zertifiziert. Die Institution prüft und zertifiziert regelmäßig die Spendenverwendung von Aktion Deutschland Hilft. Die Bündnisorganisationen haben zusätzlich eigene Kontrollmechanismen. Weiterhin ist das Online-Portal von Aktion Deutschland Hilft TÜV-geprüft.

Weitere Informationen:

  • Aktueller Finanzbericht
  • Transparenz und Kontrolle
  • Warum Sie uns vertrauen können

Alle Spenden, die unter dem Stichwort "Hochwasser Deutschland" bei Aktion Deutschland Hilft eingehen, werden ausschließlich für diesen Hilfseinsatz verwendet. Über die Angabe des Stichwortes hinaus haben Spender:innen keinen Einfluss darauf, wofür das Geld genau eingesetzt wird.

Die Hilfsorganisationen im Bündnis stimmen ihre Maßnahmen eng mit lokalen Krisenstäben, Behörden und anderen Verbänden ab. Diese prüfen den Bedarf und fordern dann konkrete Maßnahmen bei den Helfer:innen an, damit die Hilfe dem Bedarf der Menschen entspricht und gerecht verteilt wird.

Wir haben Verständnis dafür, wenn Spender:innen beispielsweise für einen bestimmten Ort oder eine Einrichtung spenden möchten. In diesem Fall informieren Sie sich am besten direkt bei der Institution.

Für unsere Hilfsprojekte im Ausland gehen 87 Prozent der Spenden, die bei Aktion Deutschland Hilft eingehen, in die Projektarbeit der Bündnisorganisationen. Die weiteren 13 Prozent fließen in die Aktions- und Betriebskosten von Aktion Deutschland Hilft.

Für die aktuelle Hochwasserhilfe in Deutschland haben wir dies angepasst. Da wir direkt vor Ort helfen können und die Bevölkerung so großzügig gespendet hat, reichen maximal 10 Prozent der Spenden zur Deckung der Betriebs- und Aktionskosten. Mindestens 90 Prozent der Spenden, die für die Flutkatastrophe eingegangenen sind, werden von unseren Hilfsorganisationen in den betroffenen Gemeinden und für die Menschen in direkte Hilfe umgesetzt.

Wir sind grundsätzlich bestrebt, so viele Spendengelder wie nur möglich für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung zu stellen. Für unsere Nothilfe und Katastrophenvorsorge können wir jedoch nicht ausschließlich auf ehrenamtliche Kapazitäten zurückgreifen.

Unter Aktions- und Betriebskosten fallen Ausgaben für Qualitätssicherung, die Öffentlichkeitsarbeit, zusätzliche Serverkapazitäten, den Versand von Spendenbescheinigungen, die Erstellung von Informationsmaterial zu Hilfskampagnen, von Plakaten und Sammeldosen für Benefizveranstaltungen sowie die laufenden Kosten für das Aktionsbüro.

Über die konkrete Mittelverwendung und die genaue Aufschlüsselung der notwendigen Betriebsausgaben berichten wir transparent in unseren Jahresberichten. Im Fall der Hochwasserkatastrophe wird voraussichtlich auch ein separater Zwischenbericht veröffentlicht werden.

Wir stehen seit 20 Jahren für gute Arbeit und sehr hohe Transparenz. Aktion Deutschland Hilft hat sich zum sorgsamen Umgang mit Spendengeldern verpflichtet und ist daher Mitglied im Deutschen Spendenrat.

Weitere Informationen:

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  • Warum Sie uns vertrauen können

Die meisten aktiven Vulkane liegen am pazifischen Ozean, zum Beispiel der Mount St. Helens in den USA, den Popocatepetl in Mexico und der Bezymianny in Russland. Sie gehören zu einer rund 40.000 Kilometer langen Kette von Vulkanen: dem Pazifischen Feuerring.

Der größte aktive Vulkan ist der Mauna Loa auf Hawaii. Er ist 4.170 Meter hoch, hat an der Basis einen Durchmesser von 250 Kilometern. Vom Meeresgrund bis zum Gipfel misst der Schildvulkan sogar rund 9.000 Meter.

Als größter Vulkan der Erde gilt das unterseeische Tamu-Massiv östlich von Japan. Forscher:innen gehen davon aus, dass es sich dabei um einen Einzelvulkan von 650 Kilometern Länge und 450 Kilometern Breite. Als höchster Vulkan der Erde hingegen gilt der Nevados Ojos del Salado an der chilenisch-argentinischen Grenze.

Der Vulkan Nevados Ojos del Salado an der chilenisch-argentinischen Grenze ist der höchste Vulkan der Welt. Sein höchster Punkt liegt 6.879 Meter über dem Meeresspiegel. Der Vulkan selbst misst nur 2.000 Meter. Sein Fuß liegt allerdings im Hochgebirge der Anden, sodass er insgesamt höher ist.

Einer der tödlichsten Vulkankatastrophen war der der Ausbruch des Stratovulkans Pelee auf Martinique am 08. Mai 1902. Er forderte 28.000 Todesopfer. Der zweithöchste aktive Vulkan der Erde, der Nevado del Ruiz, brach am 13. November 1985 aus und tötete 23.080 Menschen.

Supervulkane wie der Yellowstone-Vulkan in Wyoming (USA) stellen die größte Bedrohung für die Menschheit dar. Allerdings brechen sie nur selten aus. Der letzte Ausbruch des Yellowstone fand vor 640.000 Jahren statt. Die riesige Magma-Kammer unter dem Yellowstone Nationalpark ist 60 Kilometer lang und 35 Kilometer breit. Bei einem Ausbruch hätte die gesamte Menschheit unter den Folgen zu leiden.

Im Jahr 79 nach Christus fordert der Ausbruch des Vesuv in Italien Tausende Menschenleben. Gesteinshagel, Lavaströme und Ascheregen begraben die Einwohner:innen von Pompeji unter sich. Die Lawinen treffen außerdem die 47 Kilometer entfernte Stadt Armero – beide Städte am Golf von Neapel werden vollständig zerstört.

Als 1816 der Tambora-Vulkan in Indonesien ausbricht, verändert der Staub in der Atmosphäre das Klima auf der ganzen Erde. Der Himmel verdunkelt sich und es wird kühler. Das Jahr wird deshalb "Jahr ohne Sonne" genannt. Die Folgen sind weltweit spürbar: Auch in Europa kommt es Ernteausfällen, Hunger und Elend.

1883 zerstört der Ausbruch des Vulkans Krakatau die gleichnamige Vulkaninsel zwischen Sumatra und Java, Indonesien. 36.000 Menschen sterben bei dieser Naturkatastrophe. Die meisten ertrinken in gigantischen Flutwellen: Die Explosion hatte einen Tsunami ausgelöst.

1783 löst der Ausbruch von mehr als 100 Vulkanen in der sogenannten Laki-Spalte, einer Kraterreihe im Süden Islands, eine Hungersnot aus: Durch den Ausbruch gelangen giftige Gase in die Luft und verseuchen umliegende Schafweiden. Zahlreiche Tiere sterben am vergifteten Futter – und rund 10.000 Menschen an der folgenden Hungerkatastrophe.

1963 wächst südlich von Island eine Insel aus dem Meer. Ein junger Vulkan spuckt Feuer und Asche. Aschewolken verdunkeln den Himmel, jeder Lava-Ausstoß wird von Donnergrollen begleitet. Aus den Lavamassen entsteht die 40 Meter hohe und 500 Meter lange Insel Surtsey.

Beim Ausbruch des Eyjafjallajökull vom 20. März 2010 muss der Flugverkehr in weiten Teilen Europas eingestellt werden. Der isländische Gletschervulkan schleudert eine gewaltige Aschewolke kilometerhoch in die Atmosphäre. Es folgt das bisher längste Verkehrsverbot im europäischen Luftraum. Flüge werden gestrichen, Hunderttausende sitzen fest, Frachtcontainer bleiben am Boden.

Schlackenkegel bestehen aus erstarrter Lava: Wird diese in die Luft geschleudert, zerbricht sie in kleine Fragmente, die sich verfestigen und als Schlacke um den Schlot herum zu Boden fallen. Dort formt sich ein kreisförmiger oder ovaler Kegel. Beispiele für Schlackenkegel sind der Paricutín in Mexiko und der Sunset Crater in den USA.

Schichtvulkane werden auch Stratovulkane genannt. Sie sehen meist aus wie symmetrische Kegel und bestehen aus unterschiedlichen Schichten (Lava, vulkanische Asche, Schlacken und andere Materialien).

Ein wichtiges Merkmal ist, dass Magma aus den Tiefen der Erde an die Oberfläche geleitet wird. Schichtvulkane werden bis 2.500 Meter hoch. Beispiele sind der Mount Fuji in Japan, Mount Cotopaxi in Ecuador, Mount St. Helens in den USA, Pinatubo auf den Philippinen und der Vesuv in Italien.

Schildvulkane entstehen fast immer aus flüssiger Lava, die mit bis zu 60 Stundenkilometer aus dem Vulkanschlot hinabströmt. Einige der größten Vulkane auf der Welt sind Schildvulkane. Sie haben bis zu sechseinhalb Kilometer Durchmesser und sind zwischen bis zu 600 Meter hoch.

Der größte aktive Vulkan auf unserer Erde ist der Schildvulkan Mauna Loa (Langer Berg) auf Hawaii. Er gehört zu den hawaiianischen Inseln und ragt 4.170 Meter über dem Meeresspiegel auf.

Lavadome entstehen aus Lava, die zu zähflüssig ist, um weite Strecken zurückzulegen. Stattdessen sammelt sich die Masse über und um den Schlot des Vulkans. Kühlt sie ab, entsteht ein Pfropfen über der Austrittsstelle: der Lavadom.

Er verschließt den Vulkanschlot nach oben. Die Gefahr: Bei einer Vulkanexplosion kann der Lavadom durch den hohen Druck kollabieren – und die glühend heiße Lava strömt mit bis zu 400 Kilometern pro Stunde den Hang hinab.

Beispiele für Lavadome sind der Mont Pelée auf Martinique, Kleine Antillen, und der Lassen Peak sowie die Mono Domes in Kalifornien.

Seit November 2020 herrscht in Tigray, der Grenzregion zwischen Äthiopien und Eritrea, ein kriegerischer Konflikt. Tausende Menschen sind aus ihren Häusern vertrieben worden, ganze Dörfer stehen leer. Geflüchtete berichten von schwerer Gewalt und Plünderungen. Die Region ist zu großen Teilen von der Außenwelt abgeschnitten. Zehntausende Menschen sind seit Beginn des Konflikts in den benachbarten Sudan geflohen.

Die Vereinten Nationen stufen die humanitäre Lage in Tigray als sehr besorgniserregend ein. Schon vor Beginn des Konflikts waren dort 950.000 Menschen auf Hilfe angewiesen. Nun könnten mehrere Millionen hinzukommen. Die schwierige Sicherheitslage sowie logistische und bürokratische Hürden stellen humanitäre Helfer:innen vor große Herausforderungen.

Die Ursachen des Konflikts sind komplex. Seit vielen Jahren gibt es Spannungen zwischen der äthiopischen Zentralregierung und dem Bundesstaat Tigray. Neben lokalen Milizen und dem äthiopischen Militär soll auch Eritrea an den Kämpfen beteiligt sein. Die UN fürchten, dass die Konflikte die gesamte Region am Horn von Afrika destabilisieren könnten.

Mehrere Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind seit vielen Jahren in Äthiopien und den Nachbarländern aktiv. Mithilfe lokaler Partnerorganisationen und wo immer möglich unterstützen sie auch vertriebene Menschen aus Tigray.

Hilfsorganisationen geben Menschen in Not Bargeld statt Hilfspaketen, damit sie sich selbst versorgen können. Das fördert die Selbstbestimmung und Unabhängigkeit der Menschen in Katastrophengebieten.

Cash Transfers sind außerdem ein wichtiger Bestandteil des Do-no-harm-Ansatzes. Viele Hilfsgüter müssen so nicht extra eingeflogen werden. Das spart Geld und CO². Zudem werden lokale Märkte gestärkt. Der bedarfsgerechte Einsatz der Geldmittel wird durch Qualitätskontrollen sichergestellt.

Mehr Infos finden Sie in unserem Glossar Humanitäre Hilfe.
 

  • in nachhaltiger Land- und Agroforstwirtschaft
  • in nachhaltiger Wassernutzung wie Tröpfchenbewässerung oder Regenwasserernte und zum Bau von Wassertanks sowie Wasseraufbereitung
  • im Anbau alternativer Lebensmittel und Pflanzen wie Süßkartoffeln, Bohnen und Sorghum
  • in der richtigen Lagerung von Obst und Gemüse
  • in nachhaltiger Fischerei
  • in umweltverträglichem Abfallmanagement
  • zu den Risiken und Folgen des Klimawandels

Und wir ermöglichen Umschulungen, damit Frauen und Männer neue Einnahmequellen erschließen können.

 

  • Umweltbildungszentren
  • Landwirtschaftsschulen
  • Modellfarmen
  • Umweltklubs an Schulen

Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Wissen von Generation zu Generation weitergegeben wird.

  • mit hitzeresistenten Bäumen und einheimischen Baumarten
  • und erneuern Seegras- und Mangrovengebiete zum Schutz von Küsten- und Meeresgebieten und vor Überschwemmungen


Außerdem sorgen wir dafür, dass weniger Wälder abgeholzt werden: durch den Bau energiesparender Öfen und der Verteilung von Kochherden. 

 

  • die Organisation von Aufräumarbeiten mit der lokalen Bevölkerung
  • das Recyceln von Plastik und Nutzung von Ersatzprodukten
  • Forschung zu Plastikverschmutzung und Abfallmanagement
  • solarbetriebene Wasserpumpen und Anlagen für die Beleuchtung von Toiletten und Waschräumen


Wir sammeln und bündeln indigenes Wissen, das in die Hilfsprojekte einfließt. Dazu gehört beispielsweise der Einsatz von organischem Dünger und organischen Pestiziden.

Katastrophenvorsorge verhindert Leid, noch bevor es geschieht. Mit Blick auf den Klimawandel helfen wir mit…

  • dem Mapping gefährdeter Orte
  • katastrophensicherem Bauen, etwa von Pfahlhäusern in Küstengebieten
  • Hochwasserschutzdämmen
  • Frühwarnsystemen zur Bodentrockenheit
  • Anlagen von Saatgutbanken


Gemeinsam sind wir schneller als die Katastrophe! Hier finden Sie weitere Informationen zu unserer weltweiten Katastrophenvorsorge.

Diese Hilfe für Menschen in Not leistet unser Bündnis gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort. Beispielsweise in Mali, Kenia, Tansania, Madagaskar, Somalia, Myanmar, Namibia, Mosambik, Südafrika, Uganda, Äthiopien, Haiti, Bangladesch, auf den Philippinen und im Niger.

Dabei berücksichtigen wir alle: Kinder, Frauen und Männer; ältere Menschen und Menschen mit Behinderung. Viele Schulungen sind auf ethnische Minderheiten ausgerichtet und es gibt Angebote für Analphabet:innen.

Möglich ist das nur dank Ihnen! Vielen Dank für Ihre Spende.

 

Die globale Durchschnittstemperatur auf der Erde steigt. Die wärmsten Jahre seit 1800 liegen der NASA zufolge im 21. Jahrhundert. Die schnelle Erwärmung hat katastrophale Folgen für Umwelt, Tiere und Menschen.

Dürren und Hitzewellen nehmen weltweit zu. Auch das Klimaphänomen El Niño kann extreme Trockenheit mit sich bringen. Die Folgen sind Hungersnöte und Trinkwassermangel, Bodenerosion und Waldbrände. Anhaltende Dürren können die Lebensgrundlage von Millionen Menschen zerstören.

Die weltweite Eisschmelze nimmt seit Jahrzehnten zu. Gleichzeitig bildet sich weniger neues Meereis. Noch besteht fast ein Viertel der Landfläche auf der Nordhalbkugel aus Dauerfrost-Böden, insgesamt 23 Millionen Quadratkilometer. Bis 2100 könnte mehr als ein Zehntel davon aufweichen.

Der Meeresspiegel ist seit 1993 durchschnittlich etwa drei Millimeter pro Jahr gestiegen. Das steigende Wasser bedroht vor allem Menschen in den Küstenregionen. Wissenschaftler haben berechnet, dass sich der Anstieg bis zum Jahr 2100 mehr als verdoppeln könnte.

Jedes Jahr entwickeln sich weltweit Dutzende tropische Wirbelstürme. Sie entstehen über Meeren mit Wassertemperaturen von mindestens 26,5 Grad Celsius und durch ein Zusammenspiel von verdunstendem Wasser und Luftströmungen. Klimamodelle lassen befürchten, dass es in Zukunft mehr stärkere Wirbelstürme geben wird.

Die Gefahr von Überschwemmungen und Hochwasser nimmt in vielen Regionen zu. Ursache sind zum Beispiel Starkregenfälle während der Monsunzeit oder kurzfristige, intensive Regenfälle in eher trockenen Regionen. Es kommt vermehrt zu Erdrutschen, die oft ganze Dörfer und Straßen verschütten.

Hitzewellen und zunehmende Trockenheit lassen das Waldbrandrisiko in vielen Weltregionen steigen. In weiten Teilen Afrikas und Brasiliens, in den Mittelmeerländern, den USA und Australien ist es in den vergangenen Jahren immer heißer geworden.

Klimawandel bedeutet, dass sich das Klima auf der Erde verändert. Das passiert, wenn sich die Atmosphäre erwärmt oder abkühlt. Die Atmosphäre ist eine unsichtbare Hülle. Sie umgibt die Erde.

Das Klima der Erde hat sich schon oft verändert. In der Vergangenheit gab es schon sehr kalte oder sehr trockene Zeiten. Diese Veränderungen des Klimas dauern normalerweise viele Jahrtausende. Tiere und Pflanzen haben dann Zeit, sich daran zu gewöhnen. Das Klima der Erde war nun lange stabil: ganze 11.500 Jahre.

Der heutige Klimawandel ist anders. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Atmosphäre schneller erwärmt als je zuvor. Der Grund dafür ist der Mensch. Deshalb sagt man auch menschengemachter Klimawandel.

Seit dem Jahr 1880 messen Forscher die Temperaturen auf der Erde. Sie haben festgestellt, dass die Temperatur in den vergangenen 200 Jahren immer weiter gestiegen ist. Und sie haben herausgefunden, dass es für Menschen, Tiere und Pflanzen schlimme Folgen haben wird, wenn nichts gegen diese Entwicklung getan wird.

Das Klima der Erde hat sich schon oft verändert. Doch die allermeisten Forscher teilen die Meinung, dass der Mensch beim heutigen Klimawandel eine sehr große Rolle spielt. Seit dem Beginn der Industrialisierung vor mehr als 200 Jahren ist es auf der Welt mehr als 1 Grad Celsius wärmer geworden.

Vor der Industrialisierung arbeiteten die meisten Menschen in der Landwirtschaft und viele Produkte wurden von Hand produziert. Ab dem 18. Jahrhundert wurden zum Beispiel Maschinen erfunden, die die Arbeit einfacher machten. Menschen bauten auch Fabriken, in denen Waren auf Fließbändern herstellt wurden. Und die Erfindung der Eisenbahn war der Beginn der vernetzten Welt, wie wir sie heute kennen.

Eine Folge der Industrialisierung ist, dass es immer mehr Treibhausgase in der Atmosphäre gibt. Zu diesen Gasen gehören Kohlenstoffdioxid, Methan und Lachgas. Sie geraten zum Beispiel bei der Energieerzeugung, in der Industrie, Landwirtschaft und beim Reisen in die Umwelt. Dadurch erwärmt sich die Atmosphäre. Es kommt zum menschengemachten Treibhauseffekt.

Neben dem natürlichen Klimawandel gibt es einen natürlichen Treibhauseffekt. Er sorgt dafür, dass die Erde durch die Sonne erwärmt wird. Ohne diesen Treibhauseffekt könnten die Menschen gar nicht auf der Erde leben. Es wäre dann viel zu kalt.

Die Atmosphäre ist eine unsichtbare Hülle, die die Erde umgibt. Die Hülle besteht aus verschiedenen Gasen, zum Beispiel Sauerstoff und Kohlendioxid. Die Sonnenstrahlen gelangen durch diese Hülle auf die Erde. Ein Teil der Strahlen wird gespeichert, ein anderer zurückgeworfen. Durch die Gase bleibt die Wärme der Sonne in der Atmosphäre – wie in einem Treib- oder Gewächshaus. Das ist der natürliche Treibhauseffekt.

Durch die Industrie, Energieerzeugung und Landwirtschaft werden heute mehr Treibhausgase ausgestoßen als je zuvor. In der Atmosphäre hat sich dadurch eine große Menge Kohlendioxid, Methan und Lachgas angesammelt. Das hat dazu geführt, dass es auf der Erde immer wärmer geworden ist.

Im Vergleich zum Wetter verändert sich das Klima sehr langsam. Wissenschaftler beobachten diese Veränderungen über einen langen Zeitraum (mindestens 30 Jahre lang), um den Klimawandel zu verstehen.

Außerdem untersuchen Forscher die Jahresringe von Bäumen, fossile Muscheln und den Meeresboden. Sie machen Eisbohrungen in Grönland und der Antarktis. Durch Luftbläschen im Eis wissen die Wissenschaftler zum Beispiel, dass heute viel mehr Kohlenstoffdioxid ausgestoßen wird als früher.

Um die Folgen des Klimawandels vorherzusagen, haben Wissenschaftler Computermodelle entwickelt. So können sie errechnen, wie sich die steigenden Temperaturen auf die Umwelt, das Leben der Menschen und Tiere in der Zukunft auswirken.

  • Durchschnittlich liegt die weltweite Temperatur 1,1 Grad Celsius über dem Wert vor der Industrialisierung. Wird nicht schnell etwas gegen den Klimawandel unternommen, könnte dieser Wert bis 2052 auf 1,5 steigen.
  • Besonders stark sind die Temperaturen am Nord- und Südpol gestiegen. Das führt dazu, dass an der Arktis und der Antarktis jedes Jahr Hunderte Milliarden Tonnen Eis schmelzen.
  • Auch in den Gebirgen hat die Erwärmung Folgen: Viele Gletscher verlieren Eis, zum Beispiel der Rhonegletscher in der Schweiz.
  • Der Meeresspiegel, also die Wasseroberfläche der Meere, steigt. Die Gründe dafür sind steigende Wassertemperaturen – dadurch dehnt sich das Meerwasser aus – und das schmelzende Eis an Gletschern, am Nord- und Südpol. Der Meeresspiegel steigt aber nicht überall auf der Welt gleich schnell.
  • Da das Meerwasser wärmer und saurer wird, sind viele Korallenriffe bedroht. Am Great Barrier Reef vor der Küste von Australien sind schon viele Korallen gestorben. Das ist eine große Gefahr für die vielen Pflanzen und Tiere, die dort leben.
  • Schon heute kommt es häufiger zu Wetterextremen: In den vergangenen Jahren haben Hitzewellen immer wieder zu schweren Waldbränden geführt; tropische Wirbelstürme wie Hurrikans sind stärker geworden; es gab mehr Überschwemmungen und häufiger lange Trockenzeiten.


Aktuell sind vor allem ärmere Länder von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Mit Katastrophenvorsorge unterstützen Hilfsorganisationen die Menschen, besser vorbereitet zu sein.

Durchschnittlich liegt die weltweite Temperatur heute 1,1 Grad Celsius über dem Wert vor der Industrialisierung. Wenn die Menschen nicht rechtzeitig etwas unternehmen, könnte dieser Wert bis 2052 auf 1,5 steigen.

Dieser Temperaturanstieg wird schlimme Folgen haben:

  • In den meisten Ländern und Ozeanen werden die Temperaturen weiter steigen.
  • Es wird häufiger zu Hitzewellen, Dürren und Waldbränden kommen.
  • In manchen Regionen werden heftige Niederschläge zunehmen, in anderen wird lebenswichtiger Regen ausbleiben.
  • Die Meeresspiegel werden weiter steigen; das Korallensterben wird sich verstärken.
  • Immer mehr Menschen werden ihr Zuhause verlieren und in andere Regionen fliehen.
  • Es wird neue Konflikte um Land und Ressourcen (z.B. sauberes Trinkwasser) geben.
  • Der Klimawandel hat Folgen für die Gesundheit der Menschen: Krankheiten wie Malaria werden sich weiter ausbreiten; die Zahl der Menschen, die mangelernährt sind, wird aufgrund von Hungersnöten steigen.
  • Tiere und Pflanzen – an Land und im Wasser – werden ihren Lebensraum verlieren; immer mehr Arten werden vom Aussterben bedroht sein.

Der aktuelle Klimawandel kann nicht gestoppt werden. Es ist aber möglich, den Temperaturanstieg zu verlangsamen und die Auswirkungen auf die Umwelt einzudämmen.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen weltweit vor allem weniger Treibhausgase ausgestoßen werden. Dafür müssten alle Regierungen auf der Welt gemeinsam handeln – und das möglichst schnell.

Mögliche Wege, um dem Klimawandel nachhaltig entgegenzuwirken, sind:

  • Weniger Treibhausgase durch Energie, Industrie, Verkehr und Landwirtschaft
  • Ausbau erneuerbarer Energien
  • Förderung von Elektromobilität und öffentlichem Nahverkehr
  • Forschung, Förderung und Einsatz alternativer Rohstoffe
  • Stärkerer Schutz für Ökosysteme

Es gibt viele Wege, wie jede und jeder Einzelne die Umwelt schützen kann. Schon Kleinigkeiten können etwas ändern:

  • Regionale Produkte kaufen, weniger Tierprodukte konsumieren
  • Energiesparend kochen, im Haushalt Wasser sparen
  • Waschmaschine füllen, Kleidung lufttrocknen
  • Bei neuen Elektrogeräten auf Energieverbrauch achten
  • Häuser dämmen, Fenster und Türen abdichten
  • Auf Standby-Modus bei Fernseher und Computer verzichten
  • Recycling und Mülltrennung
  • Öffentliche Verkehrsmittel nutzen und Fahrradfahren
  • Inlandsflüge vermeiden, Flugreisen begrenzen


Unser Bündnis hilft Menschen weltweit, auf die Auswirkungen des Klimawandels vorbereitet zu sein. Helfen Sie uns, zu helfen – jetzt mit Ihrer Spende!

Die globale Durchschnittstemperatur (genau genommen, die durchschnittliche bodennahe Lufttemperatur) liegt heute mehr als ein Grad über dem vorindustriellen Niveau. Dieser Wert wird, wenn nicht rechtzeitig etwas dagegen unternommen wird, bis spätestens 2052 bei 1,5 Grad Celsius liegen. Und bis 2100 könnte er um bis zu fünf Grad ansteigen.

Klimamodelle von Wissenschaftler:innen aus aller Welt projizieren, dass ein ungebremster Temperaturanstieg dramatische Folgen haben wird – für zukünftige Generationen, die Wirtschaft, die Tier- und Pflanzenwelt.

  • In den meisten Ländern und Ozeanen werden die Temperaturen weiter steigen.
  • Es wird immer häufiger zu Hitzeextremen, Dürren und verheerenden Waldbränden kommen.
  • In manchen Regionen werden heftiger Niederschläge zunehmen, in anderen wird lebenswichtiger Regen häufiger ausbleiben.
  • Die Meeresspiegel werden weiter steigen; das Korallensterben wird sich verstärken.
  • Verlorener Lebensraum, Perspektivlosigkeit und Konflikte um Ressourcen werden immer mehr Menschen zwingen, ihre Heimat zu verlassen.
  • Schon heute haben Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser; diese Zahl wird aufgrund des Klimawandels steigen.
  • Es wird neue Konflikte um Land und Ressourcen geben.
  • Klimabedingte Infektionskrankheiten wie Malaria werden sich in weiteren Teilen der Erde verbreiten.
  • Stärkere Hitzewellen werden Herz-Kreislauf-Erkrankungen verschlimmern und Mangelernährung wird zunehmen.
  • Immer mehr Tiere und Pflanzen – an Land und im Wasser – werden ihren Lebensraum verlieren; immer mehr Arten werden vom Aussterben bedroht sein.

Der aktuelle Klimawandel kann nicht gestoppt werden. Forscher:innen zufolge ist es jedoch möglich, den Temperaturanstieg zu verlangsamen und so die Auswirkungen auf die Umwelt einzudämmen. Diese gewonnene Zeit könnten Menschen nutzen, um sich an die neuen Bedingungen anzupassen – etwa die Bewohner:innen von Inseln, deren Lebensraum vom ansteigenden Meeresspiegel bedroht ist. 

Für einen ausreichend großen Effekt ist laut Wissenschaft jedoch ein geschlossenes Handeln der Staatengemeinschaft nötig. Der Ausstoß von Treibhausgasen müsste weltweit zurückgehen – und das möglichst schnell.

Es ist eine große Herausforderung: Nahezu alle Lebensbereiche – Energieerzeugung, Industrie und Landwirtschaft, Reise- und Konsumverhalten, Ernährung und Wohnungsbau – wirken sich auf das Klima und die Umwelt aus.

Mögliche Wege, um den Klimawandel nachhaltig entgegenzuwirken sind:

  • Reduktion von Treibhausgasen in den Sektoren Energie, Industrie, Verkehr und Landwirtschaft
  • Ausbau erneuerbarer Energien
  • Förderung von Elektromobilität und öffentlichem Nahverkehr
  • Forschung, Förderung und Einsatz alternativer Rohstoffe
  • Stärkerer Schutz für Ökosysteme


Fest steht: Die Menschheit muss ihr Verhalten ändern, bevor es zu spät ist. Dazu braucht es klare politische Maßnahmen.

Bei der UN-Klimakonferenz treffen sich jedes Jahr Vertreter:innen von Regierungen und Organisationen sowie Expert:innen aus Wirtschaft, Umwelt und Technik, um Lösungen für den menschengemachten Klimawandel zu finden. Zuletzt fanden UN-Klimakonferenzen in Paris (2015), Bonn (2017) und Madrid (2019) statt.

Bei der UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 einigten sich die Vertreter von 195 Staaten auf eine verbindliche internationale Klimaschutzvereinbarung, das sogenannte Paris-Abkommen. Es gilt als Nachfolger des Kyoto-Protokolls.

Wichtigster Beschluss ist, die Erwärmung des globalen Klimas auf deutlich unter zwei Grad Celsius – bestenfalls jedoch 1,5 Grad  zu begrenzen. Zudem verpflichten sich Industriestaaten, Schwellen- und Entwicklungsländer zu unterstützen. In einem Sonderbericht 2018 betonte der Weltklimarat, wie bedeutend das Erreichen des 1,5-Grad-Zieles für künftige Generationen ist.

Die Maßnahmen gegen den Klimaschutz sind eines von 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) der Vereinten Nationen.

Es gibt viele Wege, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern und die Umwelt zu schützen. Schon Kleinigkeiten können etwas ändern:

  • Regionale Produkte kaufen, weniger Tierprodukte konsumieren
  • Energiesparend kochen, im Haushalt Wasser sparen
  • Waschmaschine füllen, Kleidung lufttrocknen
  • Bei neuen Elektrogeräten auf Energieverbrauch achten
  • Häuser dämmen, Fenster und Türen abdichten
  • Auf Standby-Modus bei Fernseher und Computer verzichten
  • Recycling und Mülltrennung
  • Öffentliche Verkehrsmittel nutzen und Fahrradfahren
  • Inlandsflüge vermeiden, Flugreisen begrenzen

Katastrophenvorsorge bereitet Menschen in Risikogebieten besser auf Naturkatastrophen und die Auswirkungen des Klimawandels vor. Das Ziel: Leid verhindern, bevor es geschieht.

Erdbeben, Tsunamis, Wirbelstürme, Erdrutsche oder Dürren sollen nicht zu humanitären Katastrophen werden. Doch ärmeren Ländern fehlt es oft an den Mitteln, sich ausreichend vorzubereiten und an die Veränderungen des Klimas anzupassen. Das Pariser Abkommen, eine verbindliche internationale Klimaschutzvereinbarung, sieht deshalb die finanzielle Unterstützung durch Industriestaaten vor.

Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung setzen internationale Hilfsorganisationen weltweit Hilfsprojekte zur Katastrophenvorsorge um. Auch die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind dafür weltweit im Einsatz.

Unter Klimawandel versteht man die Erwärmung oder Abkühlung der Erdatmosphäre. Eiszeiten oder der Wandel von Wäldern zu Wüstengebieten sind Belege für natürliche Klimaveränderungen, die seit jeher die Erde prägen. Dieser Wandel vollzieht sich im Normalfall über mehrere Jahrtausende, so dass Pflanzen und Tiere genug Zeit haben, sich anzupassen. In den vergangenen 11.500 Jahren war das Klima der Erde vergleichsweise stabil.

Heute steht der Begriff meist für die vom Menschen gemachte und rasch voranschreitende Erderwärmung. Seit über einer Million Jahre war der Gehalt von Treibhausgasen in der Luft nicht mehr so hoch wie heute. In den vergangenen 40 Jahren hat sich unsere Atmosphäre schneller erwärmt als jemals zuvor in der naturhistorischen Geschichte der Erde. Grund dafür ist der vom Menschen beschleunigte Treibhauseffekt.

Die Erde ist von der Atmosphäre, einer unsichtbaren Lufthülle, umgeben. Die Atmosphäre besteht aus Stickstoff, Sauerstoff und verschiedenen Spurengasen wie Wasserdampf, Kohlendioxid und Methan. Letztere bezeichnet man als Treibhausgase. Der Treibhauseffekt beschreibt, was die Gase in der Atmosphäre bewirken.

Treibhausgase sind transparent für Sonnenstrahlen, nicht aber für die von der Erdoberfläche ausgehende Wärme-(Infrarot-)Strahlung. Dadurch ist die Wärme gewissermaßen gefangen – wie in einem Treib- oder Gewächshaus. In diesem Vergleich übernehmen die Treibhausgase die Rolle des Glases.

Diesen natürlichen Treibhauseffekt gab es schon immer. Er macht die Erde überhaupt erst für den Menschen bewohnbar. Ohne Treibhausgase wäre es auf der Erde sehr kalt: durchschnittlich minus 18 Grad Celsius.

Das Klima der Erde hat sich schon oft verändert. Doch mehr als 90 Prozent der Klimaforscher:innen sind überzeugt, dass der Mensch den aktuellen Klimawandel entscheidend verursacht.

Seit Beginn der Industrialisierung vor mehr als 200 Jahren werden durch Energieproduktion, Verkehr, Industrie und Landwirtschaft immer größere Mengen Treibhausgase freigesetzt. Diese reichern sich wegen ihrer langen Verweildauer in der Atmosphäre an. Dadurch heizt sich die Atmosphäre auf. Diesen Vorgang nennt man anthropogenen, also vom Menschen beeinflussten Treibhauseffekt.

Das Treibhausgas Kohlendioxid nimmt vor allem aufgrund der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas zu. Die Verwendung dieser Energieträger sowie intensive Landwirtschaft und Nutztierhaltung führen zu einer Zunahme von Methan in der Atmosphäre. Das Abholzen von Wäldern führt dazu, dass es weniger Bäume gibt, die Treibhausgase aus der Atmosphäre aufnehmen.

Durch die Untersuchung von Jahresringen von Bäumen, Zeichnungen von fossilen Muschelschalen und von Meeressedimenten sowie mittels Eisbohrungen können Wissenschaftler:innen belegen, dass die Erde zurzeit eine globale Erwärmung erlebt.

Um Proben hervorzuholen, bohren Forscher:innen tief ins Eis auf Grönland und in der Antarktis. Diese Untersuchungen geben Aufschluss darüber, wie das Klima vor Hunderttausenden Jahren war. Im Eis sind zum Beispiel kleine Luftbläschen eingeschlossen, welche die CO2-Konzentration auf der Erde zeigen. Die Forschungen belegen: Seit es Menschen auf der Erde gibt, gab es nie eine höhere Konzentration an Treibhausgasen als heute.

Außerdem nutzt die Forschung seit vielen Jahren Computermodelle, um die künftige Erderwärmung, die Gletscherschmelze, den Anstieg des Meeresspiegels und Dürren vorherzusagen.

Der Weltklimarat (IPCC) hatte beispielsweise die heutigen Temperaturen schon 1990 errechnet. Gleichzeitig betont er in seinen Berichten, dass es viele "zentrale Unsicherheiten gibt". Das bedeutet: Die Forscher:innen können nicht alles vorhersagen.

  • Die Jahre 2015 bis 2019 gelten als wärmste Periode seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Laut Weltwetterorganisation (WMO) lag die durchschnittliche Temperatur 1,1 Grad Celsius über der vorindustriellen Zeit. Das sind 0,2 Grad mehr als in der vorherigen Fünfjahresperiode.
  • In der Arktis steigen die Temperaturen besonders schnell. Das führt dazu, dass das Meereis am Nordpol stark zurückgeht. In Grönland verschwinden jedes Jahr 250 Milliarden Tonnen Eis.
  • Auch am Südpol wirkt sich der Klimawandel aus: Während in den achtziger Jahren dort jährlich 40 Milliarden Tonnen Eis schmolzen, waren es im vergangenen Jahrzehnt mehr als 250 pro Jahr.
  • Ein Großteil der Gebirgsgletscher schmilzt. Seit 1980 verschwand durchschnittlich eine 20 Meter dicke Eisschicht. Besonders stark betroffen ist beispielsweise der Rhonegletscher in der Schweiz.
  • Der Meeresspiegel steigt. Gründe dafür sind die Ausdehnung des Meerwassers, das sich aufgrund des Klimawandels erwärmt, sowie das schmelzende Eis an Gletschern, in Grönland und der Antarktis. Im weltweiten Durchschnitt nahmen sie seit 1900 um 16 Zentimeter zu; Satellitenaufnahmen zeigen eine Zunahme um neun Zentimeter seit 1993. Es gibt jedoch große regionale Unterschiede.
  • Wärmeres, saures und verschmutztes Meerwasser führt zu Korallenbleiche und Korallensterben, z.B. am Great Barrier Reef in Australien.
  • Der Klimawandel wirkt sich auf Wetterextreme aus. Zwischen 2015 und 2019 kam es weltweit zu Hitzewellen, die schwere Waldbrände zur Folge hatten. Tropische Wirbelstürme werden heftiger, Überschwemmungen und Erdrutsche häufiger. Die Folge sind schwere wirtschaftliche Schäden und existentielle Bedrohungen.
  • Dürren und Wüstenbildung haben, etwa in vielen afrikanischen Ländern, zunehmend katastrophale Folgen. Ausbleibende und vertrocknete Ernten können zu Hungersnöten führen.
  • Ärmere Regionen werden von diesen Ereignissen häufig besonders schwer getroffen. Oft ist es diesen Ländern nicht möglich, sich aus eigener Kraft auf potenzielle Katastrophen vorzubereiten.


Hintergrund:
Meteorologische Auswirkungen des Klimawandels

  • In Deutschland sind die Temperaturen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 um 1,9 Grad gestiegen. Dieser Wert liegt über dem weltweiten Durchschnitt (1,1).
  • Größte Emissionstreiber in Deutschland sind der Energiesektor, die Industrie, der Verkehr, die Gebäude- und die Landwirtschaft. In diesen Sektoren werden besonders viele Treibhausgase freigesetzt.
  • Wetterextreme nehmen in Deutschland zu: Hitzewellen werden seit den 1990er Jahren häufiger und intensiver; auch die Zahl der Tage mit hoher Waldbrandgefahr ist gestiegen.
  • Während es in den 1950ern bundesweit etwa drei heiße Tage (ab 30 Grad Celsius) pro Jahr gab, stieg die Zahl zwischen 1991 und 2019 auf durchschnittlich 8,8. Sogenannte Eistage, an denen die Temperatur den ganzen Tag unter 0 Grad bleibt, gingen von 28 auf 19 Tage zurück.
  • Binnenseen sowie Nord- und Ostsee sind in den vergangenen Jahrzehnten wärmer geworden. Der Meeresspiegel steigt auch an den deutschen Küsten.
  • Auch deutsche Landwirt:innen bemerken Veränderungen: Wegen kälter werdender Nächte zu Jahresbeginn kommt es häufiger zu Frostschäden an Apfelbäumen; Trockenheit hat zuletzt zu Einbußen bei der Getreideernte geführt.
  • Mehr als 60 heimische Tierarten sind durch den Klimawandel bedroht, darunter Schmetterlinge und Weichtiere wie Schnecken und Käfer.

Die Vereinten Nationen schätzen, dass eine Million Tier-, Insekten- und Pflanzenarten aufgrund des menschengemachten Klimawandels vom Aussterben bedroht sind. Viele Arten haben ihre Lebensräume verloren; andere schaffen es nicht, sich schnell genug an die neuen Bedingungen anzupassen.

Diese Tierarten sind besonders bedroht:

•    Afrikanischer Elefant
•    Großer Panda
•    Koalabär
•    Eisbär
•    Meeresschildkröte
•    Schneeleopard
•    Großer Eisvogel

Im Flüchtlingscamp der Rohingya in Bangladesch, dem größten Lager weltweit, hat ein Großbrand für Zerstörung gesorgt. Das Feuer war am 22. März 2021 im Lager Balukhali bei Cox's Bazar ausgebrochen. Laut offiziellen Angaben haben mehr als 45.000 Menschen ihre Unterkünfte verloren.

Am Tag nach der Katastrophe war der Brand noch nicht vollständig unter Kontrolle. Aufgrund starker Winde und anhaltender Dürre befürchten Helfer:innen, dass sich das Feuer weiter ausbreiten könnte. Sie berichten zudem, dass die Überreste des Feuers, die Hitze und die Aschewolken den Zugang zu zerstörten Gebieten stark einschränken.

Viele Kinder wurden im Chaos der Löscharbeiten und Evakuierungen von ihren Eltern getrennt. Mehr als 560 Geflüchtete wurden bei der Brandkatastrophe verletzt, mehr als 400 weitere werden noch vermisst. Mindestens 15 Menschen sind bei dem Brand ums Leben gekommen, die Zahlen steigen. Vor allem älteren Frauen und Männern soll es nicht gelungen sein, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.

Die Brandursache ist auch mehrere Tage später nicht geklärt.

  • Das Flüchtlingscamp der Rohingya liegt nahe der Stadt bei Cox's Bazar im Süden von Bangladesch. Es gilt als das weltweit größte Lager; rund 900.000 Rohingya leben dort.
  • Etwa 150.000 Menschen leben in dem Gebiet, das von der Feuerkatastrophe betroffen ist
  • Mehr als 560 Geflüchtete wurden verletzt
  • Mehr als 400 Menschen werden noch vermisst
  • Die Zahl der Todesopfer liegt bei 15
  • Mindestens 17.000 Gebäude sind betroffen, 8.000 Gebäude wurden vollständig zerstört, knapp 10.000 schwer. Darunter sind Unterkünfte, Hunderte Geschäfte, ein Krankenhaus, Wasserleitungen, Moscheen und weitere öffentliche Einrichtungen
  • Rund 45.000 Menschen sind nun ohne Obdach, viele mussten die erste Nacht im Freien verbringen oder konnten vorerst bei Bekannten unterkommen
  • Die Brandursache ist auch mehrere Tage nach der Katastrophe nicht geklärt

Nach der Brandkatastrophe vom 22. März 2021 stehen die Hilfsorganisationen des Bündnisses den betroffenen Menschen zur Seite:

  • Wir unterstützen die Lösch- und Aufräumarbeiten
  • Wir versorgen Verletzte
  • Wir helfen dabei, dass Kinder und Eltern wieder zusammenfinden
  • Wir organisieren Notunterkünfte für Familien, die ihr Zuhause verloren haben
  • Wir verteilen Lebensmittel, sauberes Trinkwasser weitere wichtige Hilfsgüter
  • Wir leisten den Menschen psychologischen Beistand, damit sie die dramatischen Erfahrungen besser verarbeiten können


Helfen Sie uns, den Menschen zu helfen: Jetzt mit Ihrer Spende!

Unser Bündnis Aktion Deutschland Hilft leistet den Rohingya seit 2017 humanitäre Hilfe. Als die vertriebenen Menschen damals das Flüchtlingscamp in Bangladesch erreichten, standen die medizinische Versorgung und die Bewältigung von Traumata im Vordergrund. Die Menschen hatten meist weite Wege zurückgelegt, viele hatten alles verloren: ihre Liebsten, ihr Zuhause, ihren Lebensunterhalt. Zudem benötigen die Frauen, Männer und Kinder Trinkwasser, Nahrungsmittel, Unterkünfte und Hygieneeinrichtungen.

In den vergangenen Jahren haben die Bündnisorganisationen die Flüchtlingshilfe in Cox's Bazar weiter ausgebaut: Sie helfen den Menschen beim Bau von Unterkünften und Straßen, errichten Brunnen und schaffen sanitäre Anlagen. Die Helfer:innen unterstützen die Menschen dabei, Traumata zu verarbeiten. Und für Kinder und Jugendliche wurden sichere Orte geschaffen, an denen sie spielen und lernen können.

In Cox's Bazar im Süden von Bangladesch entstand das weltweit größte Flüchtlingscamp. Hunderttausende Angehörige der Rohingya leben dort auf engstem Raum. 2017 und 2019 führte starker Monsunregen zu Überschwemmungen. Straßen und Unterkünfte wurden überflutet, viele Hütten durch Erdrutsche zerstört.

Die Seuchengefahr ist groß, weil sich Krankheiten wie Cholera schnell durch verunreinigtes Wasser übertragen. Die Corona-Pandemie erreichte 2020 auch das Flüchtlingscamp: Aufgrund der hygienischen Bedingungen und der beengten Verhältnisse ist es schwer, sich vor dem Coronavirus zu schützen. Daten, wie stark sich das Virus dort ausgebreitet hat, gibt es kaum.

2020 begann die Regierung von Bangladesch damit, Geflüchtete auf die Insel Bhasan Char umzusiedeln. Da sie als hochwassergefährdet gilt, kritisieren Menschenrechtsorganisationen diese Entscheidung.

Am 22. März 2021 kam es zu einem verheerenden Großbrand im Flüchtlingscamp. Tausende Unterkünfte wurden zerstört, Zehntausende Menschen wurden obdachlos.

Seit Ende August 2017 sind mehr als 720.000 Rohingya aus Myanmar ins Nachbarland Bangladesch geflohen. Im mehrheitlich buddhistischen Myanmar (ehemals Birma) gehören die Rohingya zur muslimischen Minderheit. Seit 1982 wird ihnen der Status als ethnische Volksgruppe und eine Staatszugehörigkeit verwehrt.

2017 griff eine islamistische Rebellengruppe, die sich zu den Rohingya zählt, verschiedene Ziele in Myanmar an. Eine Gegenoffensive des Militärs sowie Angst vor den Aufständischen verursachten daraufhin die Flucht Hunderttausender Menschen: Während Buddhisten vor islamistischen Kämpfenden flohen oder evakuiert wurden, versuchten Hunderttausende Rohingya, die Grenze nach Bangladesch zu überqueren, um dort Schutz zu finden.

In Cox's Bazar im Süden von Bangladesch entstand das weltweit größte Flüchtlingscamp. Hunderttausende Menschen leben dort auf engstem Raum.

Über 87 Prozent der Bevölkerung Myanmars bekennen sich zum Buddhismus, sechs Prozent zum Christentum und etwa vier Prozent zum Islam. Die Muslime, die sich mehrheitlich als Rohingya bezeichnen, sind überwiegend im Rakhine State beheimatet.

Sie gelten seit 1982 als Staatenlose und dürfen nicht ausreisen, wählen oder Land besitzen. Sie sind Diskriminierung und Gewalt wie illegalen Inhaftierungen, Folter, Vergewaltigungen und Morden ausgesetzt. Schätzungsweise 1,5 Millionen Rohingya lebten bereits vor den Ausschreitungen im August 2017 als Staatenlose im Ausland und etwa eine Million im Rakhine State. Seit 2012 kommt es verstärkt zu Ausschreitungen. Ebenso steigt seither die Zahl der Rohingya, die ins benachbarte Bangladesch fliehen.

Sprachwissenschaftler:innen zufolge leitet sich der Name Rohingya von dem birmanischen Namen der Provinz Rakhine ab. Er wird erst seit den 50er Jahren von den muslimischen Minderheiten verwendet, um die eigene Identität als Volksgruppe zu bekräftigen. In den Medien hingegen wurde der Begriff ab den 1990er Jahren als Bezeichnung für verschiedene Gruppen von aufständischen Muslimen verwendet, die an der Grenze zu Bangladesch im Rakhine State einen unabhängigen muslimischen Staat errichten wollen.

Seit dem 25. August 2017 sind mehr als 720.000 Menschen nach Bangladesch geflohen. Etwa 80 Prozent der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. Bereits vor August befanden sich fast 200.000 Angehörige der Rohingya in Bangladesch. Insgesamt sind es rund eine Million Vertriebene.

Die meisten Geflüchteten leben in der Region um Cox's Bazar im Süden von Bangladesch. Die Camps in der Region sind jedoch nicht für die große Zahl an Flüchtlingen ausgelegt. Es kommt zu Überfüllungen und "wilden Camps".

Von 1962 bis 2010 stand Myanmar (ehemals Birma) unter Militärherrschaft. In dieser Zeit wurden Opposition und Proteste unterdrückt. Seit den 1990er Jahren besteht zudem ein politischer Konflikt zwischen dem Militär und der von Aung San Suu Kyi geführten Demokratiebewegung.

Ab 2010 leitete das Militär selbst politische Reformen ein: Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit wurden ausgeweitet und politische Gespräche mit der Opposition aufgenommen. 2015 gewann Aung San Suu Kyis Nationale Liga für Demokratie die Wahlen und stellt seitdem die Regierung.

Anfang 2021 kam es in Myanmar erneut zu einem Militärputsch. Bei landesweiten Protesten fordert die Bevölkerung die Freilassung von Aung San Suu Kyi und anderer politischer Gefangener. Das Militär reagiert vielerorts mit Gewalt.

Für das südostasiatische Land, aus dem seit August 2017 Hunderttausende Rohingya nach Bangladesch geflohen sind, kursieren mehrere Namen: Burma, Birma und Myanmar. Während die Bundesregierung und die Uno die offizielle Staatsbezeichnung "Myanmar" verwenden, überwiegt im angelsächsischen Raum "Burma".

Nachdem die Briten das Land im 19. Jahrhundert erobert hatten, nannten sie ihre Kolonie "Burma". Bei diesem Namen blieb es vorerst auch nach der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1948. Aus "Burma" wurde im Deutschen das leicht abgewandelte "Birma".

1989 jedoch führte die damals herrschende Militärregierung "Myanmar" als offiziellen Staatsnamen ein. Auch Ortsnamen wurden zu dieser Zeit abgeändert, um die Erinnerungen an die brititsche Besatzungszeit endgültig auszustreichen.

Abzuleiten sind Burma und Myanmar von den Worten "Bama" und Myanma". Sie bezeichnen die größte Ethnie des Landes, die Bamar.

Die Hilfsorganisationen stehen auf keiner Seite der Konfliktparteien, sondern helfen notleidenden Menschen unabhängig von Ethnien oder Religionszugehörigkeit. Zudem steht Gewalt radikalisierter Gruppen den Werten von Aktion Deutschland Hilft fundamental entgegen.

Die Mehrheit der Rohingya sind friedlich und nicht an den gewalttätigen Auseinandersetzungen beteiligt. Diese Menschen fliehen vor Gewalt. In Myanmar und Bangladesch sind vor allem Frauen und Kinder unter den Flüchtlingen.

  • Wir versorgen akut unterernährte Kinder mit lebensrettender Notfallnahrung
  • Wir verteilen Nahrungsmittelpakete an Familien in Not
  • Wir bieten Kleinbäuer:innen Fortbildungen an, damit sie sich für eine selbstbestimmte Zukunft wappnen können

  • Wir helfen mit überlebenswichtigen Trinkwasser-Lieferungen
  • Wir setzen Brunnen und Wasserleitungen instand und verteilen Wasserreinigungstabletten

  • Wir verbessern die Gesundheitsversorgung durch mobile Ärzt:innen-Teams
  • Wir verteilen Hygienepakete
  • Wir impfen Kleinkinder – sie sind durch Unterernährung oftmals besonders anfällig für Krankheiten
  • Wir helfen mit Medikamenten, etwa zur Behandlung von Cholera
  • Wir errichten sichere Notunterkünfte

  • In vielen Ländern Afrikas folgen auf Dürren oft schwere Überschwemmungen. Das ist auch dem Klimawandel geschuldet.
  • Unser Bündnis beugt gemeinsam mit den betroffenen Menschen vor. Mit dürreresistentem Saatgut, Getreidespeichern, Bewässerungssystemen und vielem mehr.
  • Hygiene und Aufklärung – unsere Hilfsprojekte schützen vor einer Ausbreitung von Infektionskrankheiten wie Cholera und Masern.
  • Erfahren Sie mehr über unsere Hilfsprojekte zur Katastrophenvorsorge!

  • Am 15. März sprühen Teenager in der Stadt Daraa eine politische Parole an eine Wand. Sie werden verhaftet.
  • Menschen demonstrieren gegen diese Verhaftung. Das syrische Regime reagiert mit Gewalt.
  • Dutzende Menschen sterben, als die Armee gegen die Demonstranten vorgeht. Es ist der Auftakt für den bis heute andauernden Krieg.

  • Die syrische Regierung verstärkt die Angriffe. Im Februar sterben in der umkämpften Stadt Homs mehr als 300 Menschen. Rebellen und Regierung weisen sich gegenseitig die Schuld zu.
  • Ende 2012 sind 500.000 Syrer:innen aus ihrer Heimat geflohen; die meisten in die Türkei, Jordanien und den Irak. Erstmals fliehen Menschen vor dem Krieg über das Mittelmeer.
  • Das Bündnis Aktion Deutschland Hilft leistet Winterhilfe für geflüchtete Syrer:innen: "Viele von ihnen sind nur notdürftig irgendwo untergekommen und sind ohne Strom, Heizung oder Brennmaterial nicht annähernd auf die winterlichen Temperaturen vorbereitet", erklärt Dr. Markus Moke von Aktion Deutschland Hilft. Zuvor hatte er Hilfsprojekte der Bündnisorganisationen in Jordanien und im Libanon besucht.

  • Zunehmend bilden sich in Syrien radikale, religiös motivierte Gruppen. Im Laufe des Jahres 2013 nehmen sie Städte ein und verüben Massaker an der Zivilbevölkerung. Die Stadt Raqqa wird zu einem ihrer Hauptquartiere.
  • Im August folgen mehrere Giftgasangriffe auf das von Rebellen gehaltene Gebiet Ghuta. Die syrische Regierung steht im Verdacht; wer die tatsächlichen Täter waren, ist bis heute unklar.
  • Die Vereinten Nationen werfen allen am Bürgerkrieg beteiligten Parteien Kriegsverbrechen vor.
  • Die Zahl der Geflüchteten nimmt dramatisch zu. Ende 2013 haben 2,3 Millionen Menschen Syrien verlassen.
  • Hilfsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft berichten von dramatischen Zuständen. Brot sei nur schwer erhältlich, es gebe kaum Mehl und Bäckereien würden gezielt bombardiert, heißt es bei arche noVa. Das Hammer Forum ergänzt: "Unsere Ärzte in Syrien schildern, dass die junge Generation, die einst Hoffnungsträger für eine demokratische Entwicklung des Landes war, Bücher gegen Waffen eingetauscht hat. Radikale Ideologien stoßen hier auf einen idealen Nährboden für diese verlorene Generation."
  • Das Bündnis stellt zusätzlich eine Million Euro aus seinem Nothilfe-Fonds für Syrien bereit – und macht mit der Aktion "STOPP. Schau hin!" auf die dramatische Lage der Geflüchteten aufmerksam.

  • Im Januar endet eine weitere Friedenskonferenz ergebnislos. Im Juni 2014 rufen islamistische Gruppen ein Kalifat in Teilen Syriens und des Iraks aus.
  • Der UN-Sicherheitsrat verabschiedet eine Resolution, die den Zugang zu humanitärer Hilfe in Syrien erleichtern soll.
  • Die USA und Alliierte fliegen Luftangriffe; Russland verkündet, dass es die syrische Regierung beim Kampf gegen Terrorgruppen unterstützt.
  • Laut den UN wurden bisher mehr als 100.000 Menschen im Krieg getötet; fast jede:r zweite Syrer:in benötigt humanitäre Hilfe. Organisationen von Aktion Deutschland Hilft sind im Einsatz, um die Not zu lindern.
  • Prof. Dr. Horst Köhler, Schirmherr von Aktion Deutschland Hilft, fordert die deutsche Regierung zu mehr Verantwortung auf: "Das Leid, das sich in Syrien vor den Augen der Weltbevölkerung abspielt, ist unermesslich. Ich kann nur eindrücklich dafür werben, dass wir hier nicht die Augen verschließen. Wie können wir unseren Kindern und Enkelkindern Werte vermitteln, Tugenden wie Solidarität, Nächstenliebe und Menschlichkeit, wenn wir hier nicht endlich eine mutigere, eine menschlichere Flüchtlingspolitik machen?"

  • Anfang 2015 berichten die Vereinten Nationen von 220.000 Toten. 7,6 Millionen Menschen sind innerhalb Syriens auf der Flucht.
  • Immer mehr Gruppen aus Syrien und weiteren Ländern kämpfen gegeneinander. Terroristen besetzen die antike Stadt Palmyra, sprengen Tempel und zerschlagen Tausende Artefakte des UNESCO-Weltkulturerbes.
  • Das Foto eines toten Jungen geht um die Welt. Alan Kurdi, der mit seiner Familie aus Syrien über das Mittelmeer geflohen war, wird an der türkischen Küste angeschwemmt. Er wurde zwei Jahre alt.
  • Die Zahl der geflüchteten Syrer:innen im Ausland erreicht im August die 4-Millionen-Marke. Im selben Monat verkündet die deutsche Bundesregierung, an den Grenzen ankommende Menschen nicht mehr zurückzuschicken. Anfang September erreichen Zehntausende innerhalb weniger Tage Deutschland und Österreich.
  • Aktion Deutschland Hilft ruft verstärkt zu Spenden für die Kinder, Frauen und Männer auf: "Unsere Bündnisorganisationen helfen dort, wo Flüchtlinge sind und unsere Unterstützung benötigen", sagt die geschäftsführende Vorständin Manuela Roßbach. "Erstens in Herkunftsländern wie Syrien oder dem Nordirak, zweitens in Transferländern wie Italien oder Serbien, drittens in Aufnahmeländern wie Deutschland."

  • Das Flüchtlingscamp Zaatari in Jordanien ist zur viertgrößten Stadt des Landes herangewachsen. Anfang 2021 leben dort mehr als 40.000 Menschen.
  • Im März wird das EU-Türkei-Abkommen (auch "Flüchtlingspakt") beschlossen. Das Ziel: die Zahl der über die Türkei nach Europa kommenden Geflüchteten einzudämmen.
  • Friedensverhandlungen zwischen der syrischen Regierung und der Opposition verlaufen erneut ergebnislos. Weitere UN-Friedensgespräche werden für gescheitert erklärt.
  • Wegen geschlossener Grenzen bleiben Geflüchtete auf der so genannten Balkanroute stecken; es kommt zu Chaos und Gewaltausbrüchen.
  • Die Organisationen von Aktion Deutschland Hilft helfen in Syrien und den Nachbarländern. Doch die Lage für Helfer:innen ist schwierig. Gemeinsam fordert das Bündnis die Einhaltung des internationalen Völkerrechts, Zugang zu Hilfsmaßnahmen für alle Betroffenen und Zugänge für humanitäre Hilfe.

  • Immer wieder werden Waffenruhen für einzelne Gebiete beschlossen – und immer wieder gebrochen. Stattdessen vergeht im Jahr 2017 kaum ein Tag ohne Gewalt.
  • Monatelang wird die von Terrorgruppen besetzte Quasi-Hauptstadt Raqqa bombardiert. Die Kämpfer verlassen schließlich die Stadt. In Chan Schaichun sterben Zivilist:innen bei einem mutmaßlich chemischen Angriff in einer von Rebellen besetzten Stadt.
  • Zahlreichen Berichten zufolge verweigert die syrische Regierung ihren Bürger:innen den Zugang zu dringend benötigten Nahrungsmitteln und Medikamenten.
  • Aktion Deutschland Hilft macht auf die alarmierende Situation der Kinder in Syrien aufmerksam. Die Bündnisorganisationen setzen sich für mehr Bildungsmöglichkeiten ein. Sie helfen Kindern und Familien im Norden Syriens, setzen Schulgebäude instand, verteilen Lehrmaterial und Essen.

  • An den Kämpfen auf syrischem Boden sind weiterhin mehrere Staaten und zahlreiche Gruppierungen aus dem Land selbst beteiligt.
  • Hilfsorganisationen berichten im April von einem Chlorgasangriff in Ost-Ghouta nahe Damaskus. Als Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgasangriff bombardieren Amerikaner, Briten und Franzosen Ziele in Syrien. Deutschland, Israel, die Türkei und die NATO befürworten die Angriffe.
  • 2018 sind innerhalb Syriens und in den Nachbarländern fast 19 Millionen Menschen auf Nothilfe angewiesen. Aktion Deutschland Hilft fordert besseren Zugang für humanitäre Hilfe. "Die Nachrichten aus Syrien machen mich fassungslos! Es sind erschütternde Bilder von Menschen in Ost-Ghouta, denen die blanke Angst um ihr Leben ins Gesicht geschrieben steht, weil sie den Bomben nicht entkommen können", sagt Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin des Bündnisses.
  • Auch die Politisierung der humanitären Not nimmt zu. Das Land sei auf Kosten der Zivilbevölkerung zunehmend zum Schauplatz eines politischen Kräftemessens geworden, erklärt Roßbach. Doch humanitäre Not sei kein politisches Instrument.  

  • Unterstützt von internationalen Mächten geht das syrische Regime gegen die letzte Rebellenhochburg des Landes vor: die Provinz Idlib. In der Region leben 3 Millionen Zivilist:innen.
  • Nach einer grausamen Großoffensive im Dezember 2019 müssen 235.000 von ihnen vor Bomben und Gewalt fliehen. Für viele ist es nicht die erste Flucht innerhalb dieses jahrelangen Krieges.
  • 6,7 Millionen Syrer:innen sind Vertriebene im eigenen Land. Die Familien sind gezeichnet von großer Armut und tiefsitzenden Traumata.
  • Im eisigen Winter fehlt es den Vertriebenen an allem. Es gibt kein Essen und keine sicheren Unterkünfte. Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft leisten den Menschen Nothilfe mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten und Notunterkünften.

  • In der Grenzregion Idlib sind fast drei Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Es gibt keinen Ausweg: Die Grenzen zur Türkei sind abgeriegelt.
  • Hilfsorganisationen transportieren Trinkwasser und Lebensmittel über die Grenze und leisten dringend benötigte medizinische Hilfe. Die Gesundheitsversorgung ist aufgrund der zerstörten Infrastruktur und Bombardierung von Krankenhäusern eines der größten Probleme.
  • Mit Beginn der Corona-Pandemie verschlechtert sich die humanitäre Situation weiter.
  • Aktion Deutschland Hilft fordert entschlossenes Handeln. "Was den Betroffenen des syrischen Bürgerkriegs aktuell widerfährt, ist fernab jeder menschlichen Würde. Die Versäumnisse der europäischen Politik haben dazu beigetragen, dass Menschenrechte und humanitäres Völkerrecht mit Füßen getreten werden", sagt Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin des Hilfsbündnisses.
  • Die Hilfsorganisationen unseres Bündnisses leisten auch im zehnten Jahr des Krieges unermüdlich humanitäre Hilfe unter schwersten Bedingungen. Zum 9. Jahrestag veröffentlicht das Bündnis statt einer Meldung die Überschriften aus Medienmitteilungen von Aktion Deutschland Hilft zwischen 2012 und 2020, um auf die Situation der Familien im Krieg aufmerksam zu machen: "Jahrelange Warnungen und Hilferufe blieben unbeachtet und ungehört. Wir haben keine Worte mehr", sagt Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin von Aktion Deutschland Hilft.

  • Bangladesch
    Wie hilft CARE International in Bangladesch? Das erfuhren unsere Botschafter:innen an Tag 2 der virtuellen Reisen.

    In dem asiatischen Land droht in Küstenregion die Gefahr von Übeschwemmungen. Umso wichtiger ist deshalb der Ausbau von Frühwarnsystemen und Evakuierungsplänen. Frauen aus der Region planen und entscheiden in diesem Hilfsprojekt aktiv mit und lernen, Risiken schon im Vorfeld besser zu erkennen anstatt erst im Nachhinein auf Kastastrophen zu reagieren.
  • Libanon
    Im Libanon kümmern sich Johanniter International um die Bildung und psychologische Unterstützung für syrische Flüchtlinge. Das war schon in den vergangenen Jahren herausfordernd. Mit COVID-19 hat sich die Situation verschärft – ebenso wie nach der Explosion in Beirut im August 2020. 
  • Demokratische Republik Kongo (DRK)
    Auch Gesundheitsvorsorge ist Katastrophenvorsorge, findet action medeor. Was das bedeutet, zeigt unsere Bündnisorganisation unter anderem in der DRK mit ihrer Nothilfe für burundische Geflüchtete.

    Das Hilfsprojekt startete 2015 mit der Verteilung von Zelten, Moskitonetzen, Nahrung und Medikamenten. Hinzu kamen Gesundheitsstationen, mobile Kliniken, Aufklärung im Bereich Hygiene sowie Maßnahmen, um Cholera, Ebola und COVID-19 vorzubeugen.

    Wasserleitungen, Handwaschanlagen und Latrinen in Flüchtlingscamps, Hygienekits, die Ausbildung von Personal oder das Unterstützen von Gesundheitseinrichtungen mit Material – all das kommt nun mehr als 100.000 geflüchteten Kindern, Frauen und Männern zugute.

  • Guatemala
    Die erste Reise führte nach Guatemala in ein Hilfsprojekt von AWO International. Dort lernen Menschen in gefährdeten Dörfern am Fuß aktiver Vulkane, wie sie sich im Falle eines Ausbruchs schützen können.
    Die Katastrophenvorsorge nimmt besondere Rücksicht auf Familien mit Kindern mit Behinderung. Gemeinsam mit lokalen Helfern erstellen sie Risikokarten; es werden Gemeindemitglieder ausgebildet, Evakuierungspläne veröffentlicht und Probealarme trainiert; Schulen und Familien vorbereitet und Notunterkünfte behindertengerecht ausgestattet.
  • Honduras
    Mit dem ASB ging es weiter nach Honduras und El Salvador. In den Hilfsprojekten geht es um Schutz und Hilfe für die stark von Armut betroffene indigene Bevölkerung in Hochwassergebiete.

    Überschwemmungen und Dürren zählen zu den dramatischsten Folgen des Klimawandels. Die Erfahrung zeigt, dass jeder mithelfen kann, größere Schäden zu vermeiden. Die Dorfgemeinden bauen zusammen mit Helfer:innen Frühwarnsysteme auf und bilden Katastrophenvorsorge-Komitees. Besonders berücksichtigt werden Menschen mit Behinderung und ältere Frauen und Männer.

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Wenn Sie 100 Euro an Aktion Deutschland Hilft spenden, bleiben 90 Euro für die Nothilfe der Bündnisorganisationen. Professionelle Hilfe kostet Geld – das passiert mit den verbleibenden 10 Euro:

  • Aktions- und Betriebskosten
    laufende Kosten im Bündnisbüro und Spender:innen-Betreuung, Ausstellung von Spendenquittungen und Versand von Sammeldosen
  • Informationsarbeit
    auf Krisen aufmerksam machen und über Hilfsprojekte berichten – Online wie Offline.
  • Qualitätssicherung
    unabhängige Gutachter überprüfen Hilfsprojekte – damit wir uns weiter verbessern können

 

Von Ihrer Spende leiten wir 90 Euro an die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft weiter. Das Geld wird nach einem festgelegten Verteilungsschlüssel umgelegt. Welche Organisation wie viel bekommt, hängt von verschiedenen Kriterien und ihren jeweiligen Möglichkeiten ab. Nur solche Organisationen erhalten Geld, die Projektmittel im Bündnisbüro beantragen und die vor Ort helfen.

Von den 90 Euro dürfen die Mitgliedsorganisationen maximal acht Euro für Auswahl, Vorbereitung und Koordination der Hilfsprojekte einsetzen. Die verbleibenden 82 Euro helfen Menschen in Not mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten, Notunterkünften und Katastrophenvorsorge.

 

Humanitäre Hilfe ist schnelle Überlebenshilfe für Menschen, die sich aus einer akuten Notlage nicht selbst befreien können. Auslöser der Not können sein: Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tsunamis oder Wirbelstürme; Hungerkatastrophen, Kriege oder Flucht.

Im Vordergrund der humanitären Hilfe stehen die Sicherung der Grundbedürfnisse und die Linderung menschlichen Leids. Die Nothilfe wird von staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen durchgeführt und finanziert.

Nach dem humanitären Imperativ hat jeder hat das Recht, humanitäre Hilfe zu erhalten oder zu gewähren. Humanitäre Hilfe erfolgt nach den Prinzipien der Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität und Unabhängigkeit.

Humanitäre Hilfe darf sich nicht politisch instrumentalisieren lassen. Herkunft und Religion der Menschen dürfen keine Rolle spielen; ausschlaggebend ist alleine der Bedarf an Hilfe.

Mehr Infos rund um humanitäre Hilfe finden Sie in unserem Glossar.

Traditionell setzt humanitäre Hilfe erst nach der Katastrophe ein. Heute leisten humanitäre Helfer:innen zunehmend vorausschauende Hilfe.

Erdbebensicheres Bauen, Evakuierungswege oder dürreresistentes Saatgut können Leid verhindern, bevor es geschieht. Und dank technischer Errungenschaften können Risiken wie Stürme oder Dürren genauer errechnet werden.

Katastrophenvorsorge ist effizient: Die Nothilfe und der Wiederaufbau nach einer Katastrophe sind meist deutlich teurer als das Umsetzen vorausschauender Hilfsprojekte.

Nach großen Katastrophen ist schnelle Hilfe für die Überlebenden dringend notwendig. Zum Beispiel nach Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tsunamis oder Wirbelstürmen.

Auch während eines gesundheitlichen Notstands wie der Corona-Pandemie oder der Ebola-Epidemie stehen Hilfsorganisationen Familien weltweit zur Seite. Zunehmend wichtig ist außerdem die humanitäre Hilfe für Geflüchtete.

Für humanitäre Hilfseinsätze muss der betroffene Staat ein internationales Hilfegesuch erlassen. Eine humanitäre Intervention ist etwas anderes. Für die Entsendung von bewaffneten Truppen in Konfliktgebiete etwa zur Friedenssicherung ist ein Mandat des UNO-Sicherheitsrates erforderlich.

Bei der humanitären Hilfe geht es darum, kurz- bis mittelfristige menschliches Leid zu lindern: durch medizinische Versorgung, die Sicherstellung von Trinkwasser und die Verteilung von Nahrungsmitteln, Zelten und Decken.

Wasser- Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt. Auch Hilfslieferungen in Kriegsgebiete über festgelegte Transportwege fallen in den Bereich der humanitären Hilfe.

Grundregeln der meisten humanitären Hilfsorganisationen ist die Unparteilichkeit und Neutralität. Die Hilfe wird nach festen Vorgaben wie den Sphere-Standards umgesetzt; Projekte unterliegen strengen Kontrollen und Finanzprüfungen.

Weltweit gibt es internationale und nationale Organisationen, die humanitäre Hilfe leisten. Die Vereinten Nationen haben mit OCHA ein Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten eingerichtet. Die Europäische Union leistet über ihr Amt für humanitäre Hilfe (ECHO) wesentliche Beiträge. In Deutschland ist das Auswärtige Amt für die humanitäre Hilfe zuständig; die amerikanische Behörde heißt USAID.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche nichtstaatliche Organisationen und internationale Netzwerke. Im Bündnis Aktion Deutschland Hilft haben sich mehr als 20 Hilfsorganisationen zusammengeschlossen, um gemeinsam zu helfen.

Im Jahr 2022 brauchen weltweit 274 Millionen Menschen humanitäre Hilfe. Das sind rund 24 Millionen mehr als im Vorjahr. Der Anstieg lässt sich auf vermehrte globale Instabilitäten und Vertreibungen zurückführen. Die Mittel der Geberländer waren erstmalig deutlich höher.

Diese Staaten haben 2022 am meisten Geld für humanitäre Hilfe gegeben:

 

Land in Mil. US-Dollar
USA 15
Türkei 7,2
Deutschland 5,3
EU-Institutionen      4,1
Japan 2,1
Vereinigtes Königreich 1,7
Schweden 1,2
Kanada 1,1
Norwegen 0,9
Niederlande 0,8


Quelle: Statista (Stand: 09/2023; die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2022)

 

Humanitäre Hilfe zielt kurzfristig darauf ab, das Überleben von Menschen nach großen Katastrophen oder während gewalttätiger Konflikte zu sichern. Entwicklungszusammenarbeit will die Lebensbedingungen nachhaltig verbessern, damit Menschen ihr Leben eigenverantwortlich gestalten können. Diese Hilfsmaßnahmen greifen sehr oft ineinander.

Der Begriff Entwicklungszusammenarbeit hat den Begriff der Entwicklungshilfe abgelöst.

Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge werden in allen Phasen der Hilfe durchgeführt, um die Bevölkerung in Risikogebieten auf Katastrophen vorzubereiten. Das verhindert Leid, noch bevor es geschieht.

Mehr Wetterextreme wie Stürme und Dürren, steigende Temperaturen, schmelzende Pole: Die Folgen des Klimawandels sind nicht mehr zu übersehen. Menschen in ärmeren Ländern leiden darunter bisher am meisten – die Verantwortung für diese Welt liegt bei uns allen.

  • Diese Länder waren 2024 am stärksten durch Extremwetterereignisse betroffen: St. Vincent und die Grenadinen, Grenada, Tschad, Papua-Neuguinea, Niger, Nepal, Philippinen, Malawi, Myanmar, Vietnam.
  • Im Zeitraum 1995 bis 2024 waren die Auswirkungen von Extremwetterereignissen in Dominica, Myanmar und Honduras am größten.
  • 8 von 10 Ländern, die am häufigsten von Extremwetterereignissen betroffen waren, sind Länder mit geringem bis mittlerem Pro-Kopf-Einkommen. Oft haben sie weniger Anpassungsstrategien. Ohnehin bestehende Armut und Hunger können sich nach Naturkatastrophen verstärken.
  • Zwischen 1995 und 2024 haben mehr als 832.000 Menschen in der direkten Folge von Extremwetterereignissen ihr Leben verloren.
  • Überschwemmungen, Stürme, Hitzewellen und Dürren hatten kurz- und langfristig gesehen die stärksten Auswirkungen.
  • Mit Abstand die größten wirtschaftlichen Schäden wurden durch Stürme verursacht.
  • Bis Mitte 2025 lebten über 86 Millionen Vertriebene in Ländern mit hoher bis extremer Belastung durch klimabedingte Gefahren.
  • Bis 2040 könnte die Zahl der Länder mit extremen Klimarisiken von 3 auf 65 steigen. Diese 65 Länder beherbergen über 45 Prozent aller derzeit Vertriebenen weltweit.
  • Studien zeigen, dass der Effekt von Vorsorgemaßnahmen gerade in solchen Ländern besonders hoch ist. Der Einsatz lohnt sich auch finanziell: Vorsorgen ist günstiger, als im Nachhinein auf eine Katastrophe zu reagieren. Allerdings werden Gelder für Katastrophenvorsorge bisher häufig nicht in den Ländern eingesetzt, in denen sie am dringendsten benötigt werden.

     

  • Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es weltweit einen Mangel an Gesundheitspersonal.
  • 70 Prozent der Menschen, die im Gesundheits- und Sozialwesen arbeiten, sind Frauen.
  • Gesucht sind vor allem Krankenschwestern und Hebammen. Am dringendsten benötigt werden sie in Südostasien und Afrika.
  • Die WHO schätzt, dass bis 2030 zusätzlich 9 Millionen Krankenschwestern und Hebammen benötigt werden.
  • In Deutschland gibt es etwa 24.000 Hebammen. Der Deutsche Hebammenverband setzt sich seit Jahren für bessere Arbeitsbedingungen für die Berufsgruppe ein.


Quellen: Weltgesundheitsorganisation, Deutscher Hebammenverband

So helfen unsere Bündnisorganisationen

Langanhaltende Dürren, ausgetrocknete Böden, heftige Wetterextreme wie Wirbelstürme: Viele dieser Naturphänomene sind auf den globalen Temperaturanstieg zurückzuführen.

Der Klimawandel ist für viele Menschen weltweit bereits deutlich spürbar. Hilfsorganisationen unseres Bündnisses unterstützen sie: Landwirte lernen in Schulungen mit den neuen Wetterverhältnissen umzugehen, Helfer bauen schützende Pflanzen in Überschwemmungsgebieten an und verbessern die Wasserversorgung in abgelegenen Dörfern.

Häuser, die der Wucht von Stürmen oder Erdbeben nicht standhalten. Marode Straßen und Brücken. Mangelnde Sanitäranlangen und kein fließendes Wasser: Die Folgen von Naturkatastrophen sind in ärmeren Ländern häufig besonders schwerwiegend.

Unsere Bündnisorganisationen helfen Menschen weltweit, sich gegen Naturkatastrophen zu wappnen. Zum Beispiel mit Schutzräumen, in denen sie sich bei Gefahr zurückziehen können, mit hochwassersicheren Trinkwasserreservoirs oder dem Bau erdbebensicherer Häuser.

Welche ist die sicherste Abkürzung? Wie ist das typische Wetter? Und wer ist das bedürftigste Gemeindemitglied? Darüber wissen die Einheimischen eines Dorfes oder einer Region am besten Bescheid. Und dieses Wissen kann im Katastrophenfall Leben retten.

In Ländern, die besonders anfällig für Wirbelstürme, Erdbeben oder Dürren sind, unterstützen unsere Bündnisorganisationen Menschen dabei, dieses Wissen zu bündeln: Sie bilden Teams aus Freiwilligen, bauen Netzwerke auf und bieten Erste-Hilfe-Kurse an.

Wissen kann Leben retten. Zum Beispiel das Wissen darüber, wie man sich im Falle eines Erdbebens richtig verhält, wie sich der Klimawandel auf die Umwelt auswirkt oder wie Häuser gebaut sein müssen, um Stürmen standzuhalten.

Unsere Bündnisorganisationen vermitteln Kindern und Erwachsenen in gefährdeten Regionen dieses lebenswichtige Wissen und unterstützen sie dabei, es an Angehörige, Nachbarn und Freunde weiterzugeben.

Wenn Menschen spät von nahenden Wirbelstürmen oder Tsunamis erfahren, können sie sich häufig nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen. Analysen von Wetterdaten, verbesserte Netzwerke und eine zuverlässige Kommunikation können Leben retten!

Hilfsorganisationen unseres Bündnisses unterstützen beim Aufbau von Notfallplänen und bei der Entwicklung von Frühwarnsystemen.

Katastrophenvorsorge bereitet Menschen in Risikogebieten besser auf Naturkatastrophen vor. Das Ziel: Leid verhindern, bevor es geschieht – damit Erdbeben, Tsunamis, Stürme oder Dürren nicht zu humanitären Katastrophen werden.

Deshalb baut da Bündnis Aktion Deutschland Hilft seine weltweite Katastrophenvorsorge aus. Das rettet Menschenleben und verhindert noch größeres Leid.

Katastrophenvorsorge verhindert Leid noch bevor es geschieht. Sie rettet Menschenleben – und sie ist effizient. Jeder Euro, der in Vorsorgeprojekte fließt, spart später Geld beim Wiederaufbau und der akuten Nothilfe.

Lokaler Katastrophenschutz, die Ausbildung von Helfer:innen oder das Schulen von Kleinbauern, damit sie gewappnet sind für Dürren:  Katastrophenvorsorge ist vielfältig. Wichtig sind auch der Aufbau von Trainingsstrukturen in der humanitären Hilfe, Erste-Hilfe-Trainings und das Stärken von Strukturen in Regionen, die immer wieder von Erdbeben erschüttert werden.

Mehr erfahren Sie in der interaktiven Weltkarte!

Am 6. März 2001 gründete sich Aktion Deutschland Hilft in Köln. Damit war der Grundstein für gemeinsam abgestimmte Hilfe im Katastrophenfall gelegt. Im Laufe der Jahre schlossen sich dem Bündnis 23 Hilfsorganisationen an.

Seitdem haben sie gemeinsam Nothilfe in 130 Ländern geleistet: mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten, Notunterkünften und psychosozialer Unterstützung sowie mit Katastrophenvorsorge.

Mehr über die Geschichte von Aktion Deutschland Hilft

Seit 2001 hat das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen rund 2.400 Hilfsprojekte in 130 Ländern umgesetzt – und damit das Leid von Millionen Menschen gelindert. Am wichtigsten war dabei die Nothilfe in den Bereichen:

  • Wasser & Hygiene
  • Medizinische Hilfe
  • Ernährung und Ernährungssicherung
  • Hilfsgüter des täglichen Gebrauches
  • Unterkünfte und Notunterkünfte
  • Katastrophenvorsorge

Seit der Gründung wurden rund 570 Millionen Euro für die weltweite Not- und Katastrophenhilfe gesammelt.

Am meisten für*:

  1. Tsunami Südostasien (2004): 127 Mio.
  2. Hochwasserhilfe Deutschland (2013): 39,5 Mio.
  3. Taifun Haiyan Philippinen (2013): 33,2 Mio.
  4. Erdbeben Nepal (2015): 26,5 Mio.
  5. Hunger in Afrika (seit 2017): 20,6 Mio.
  6. Hilfe für Flüchtlinge weltweit (2015): 20,2 Mio.
  7. Hungersnot Ostafrika (2011): 19 Mio.
  8. Flut Pakistan (2010): 19 Mio.
  9. Erdbeben Haiti (2010): 17,1 Mio.
  10. Syrien (seit 2012): 16,9 Mio.


    * Stand: 31.10.2020

Im Jubiläumsjahr will unser Bündnis verstärkt auf Katastrophenvorsorge aufmerksam machen. Der Grund: Naturkatastrophen nehmen weltweit zu. Teils ist das dem Klimawandel geschuldet. Die ärmsten Länder leiden oft am meisten unter den Folgen von Erdbeben, Tsunamis und Wirbelstürmen. Mit Katastrophenvorsorge lässt sich viel Leid verhindern!

Mehr zum Thema Katastrophenvorsorge

Humanitäre Hilfe und Katastrophenvorsorge gehören schon immer zusammen. Doch das Vorbeugen wird wichtiger. In Zeiten des Klimawandels nehmen Wirbelstürme und Dürren zu. Es werden mehr Äcker unfruchtbar; es kommt zu mehr Überschwemmungen und Zerstörung. Das kann Leid und Armut verschärfen.

  • Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unsere weltweite Nothilfe und Katastrophenvorsorge.
  • Viele Beispiele unserer Hilfsprojekte finden Sie hier.
  • Starten Sie Ihre eigene Spendenaktion!
  • Oder engagieren Sie sich mit Ihrem Unternehmen.

Seit der Gründung von Aktion Deutschland Hilft im Jahr 2001 ist es den Bündnisorganisationen wichtig, nachweisbar hochwertige Arbeit zu leisten und diese überprüfen zu lassen. Um die Qualität der Arbeit zu verbessern, wenden wir einen Teil der Spenden für die Qualitätssicherung auf.

Aktion Deutschland Hilft und seine Bündnisorganisationen führen damit beispielsweise externe Evaluierungen durch. Mit  den Ergebnissen kann das Bündnis die Arbeit noch zielgerichteter durchführen. Zusätzlich kann jede Bündnisorganisation ihre eigenen Hilfsmaßnahmen bewerten.

Die Daten zum Projektverlauf werden systematisch gesammelt. So sind alle laufend über Fortschritt und Ziele ihrer Arbeit informiert. Das trägt dazu bei, noch wirksamer Not- und Katastrophenhilfe zu leisten.
Als Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI) ist Aktion Deutschland Hilft dazu angehalten, die Wirkung seiner Arbeit zu belegen und eine sparsame und effiziente Mittelverwendung nachzuweisen.

Ziel dieser Evaluierung war es, zu bewerten, inwieweit der Standard zu Qualitäts- und Rechenschaftslegung von den Bündnisorganisationen bei der Planung und Durchführung ihrer Programme und Projekte vor Ort berücksichtigt wurde. Auch wenn die Bündnisorganisationen in allen betroffenen Ländern aktiv waren, war Mozambik als eines der am schwersten betroffenen Länder, Ziel dieser Evaluierung.

Der Standard zu Qualitäts- und Rechenschaftslegung (Core Humanitarian Standard on Quality and Accountability; CHS) ist auf die Arbeit von humanitären Hilfsorganisationen ausgelegt. Hilfsorganisationen verpflichten sich, den CHS-Standard einzuhalten: zur Verbesserung der Qualität und Effektivität der humanitären Hilfe.

Erfahren Sie hier mehr über den CHS!

In dieser Evaluierung wurde besonders auf die zwei Verpflichtungen 4 und 5 des CHS geachtet:

  • CHS 4 – Die humanitären Maßnahmen basieren auf Kommunikation, Partizipation und Feedback.
  • CHS 5 – Beschwerden sind willkommen und werden bearbeitet.


Die Schwerpunktfragen bei der Evaluierung waren deshalb:

  • Welche Richt- und Leitlinien zu CHS 4 und CHS 5 sind bei den Bündnisorganisationen in Deutschland und bei lokalen Partnerorganisationen vorhanden? Welche Art der Beteiligung mit den von der Krise betroffenen Gemeinschaften und Personen wurden gewählt? Und warum?
  • Welches sind die formellen und informellen Beschwerdemechanismen der Bündnisorganisationen? Zum Beispiel in Bezug auf deren Prioritäten und den Zeitrahmen der Beantwortung?

Nach einer öffentlichen Ausschreibung wurde ein unabhängiges Gutachterteam beauftragt, die Evaluierung zwischen Dezember 2019 und April 2020 durchzuführen. Dieses Gutachterteam konnte große Erfahrung in der Nothilfe und Kenntnisse des Standards zu Qualitäts- und Rechenschaftslegung nachweisen.

Durch Sichtung und Auswertung relevanter Schriftstücke, persönlicher Gespräche mit den Bündnisorganisationen in Deutschland und in Mosambik sowie den betroffenen Menschen war es dem Gutachterteam möglich, Antworten auf die Evaluierungsfragen zu finden.

Zum Bündnis Aktion Deutschland Hilft

  • Absprachen von Deutschland aus: In Telefonkonferenzen tauschen wir täglich das Neueste zu logistischen und organisatorischen Fragen zur Situation vor Ort aus und können so die Planungen gezielter angehen.
  • Aktion Deutschland Hilft bietet die Plattform für Kooperationen und gegenseitige Unterstützung.
  • Aktion Deutschland Hilft sammelt Spenden unter einer Kontonummer, die dann nach der Kapazität der Mitgliedsorganisationen (Personal, Infrastruktur, Projektvolumen) vergeben werden.

Seit dem Tsunami 2004 haben sich die Koordinationsmechanismen erheblich weiterentwickelt. In jeder Katastrophe übernehmen die Vereinten Nationen die Koordination der verschiedenen Hilfsorganisationen, die sich entsprechend ihres Einsatzgebietes miteinander absprechen. Die sogenannten Cluster sind thematisch organisiert, das bedeutet, dass sich medizinische Helfer, Wasseringenieure, Organisationen der Nahrungsmittelverteilung usw. untereinander absprechen, wer wo welche Hilfe leistet.

  • Die Bündnisorganisationen haben langjährige Erfahrungen in der Humanitären Hilfe und arbeiten nach Sphere-Standards.
  • Aktion Deutschland Hilft schickt gegen Abschluss der Projekte unabhängige Evaluierer. Der Bericht wird auf der auf Website veröffentlicht.

Spenden an Aktion Deutschland Hilft

  • 90% der Spenden, die bei Aktion Deutschland Hilft eingehen, werden in die Projektarbeit der Mitglieder gegeben. Die weiteren 10% fließen in die Aktions- und Betriebskosten von Aktion Deutschland Hilft. Unter Aktions- und Betriebskosten fallen etwa Ausgaben für Qualitätssicherung, die Öffentlichkeitsarbeit, den Versand von Spendenbescheinigungen, die Erstellung von Informationsmaterial zu Hilfskampagnen, die Plakatierung sowie die laufenden Kosten für das Aktionsbüro.
  • Aktion Deutschland Hilft hat sich zum sorgsamen Umgang mit Spendengeldern verpflichtet und ist daher Mitglied im Deutschen Spendenrat und Träger des DZI-Spendensiegels.

  • Die Bündnismitglieder von Aktion Deutschland Hilft sind allesamt zivilgesellschaftliche Organisationen und arbeiten unabhängig von Regierungen. Sie verfügen über strenge interne Kontrollmechanismen, um Korruption vorzubeugen.
  • Die unserem Bündnis anvertrauten Spenden werden von eigenen Mitarbeitern der Mitgliedsorganisationen überwacht. Die Hilfeleistungen finden durch eigene internationale oder lokale Mitarbeiter statt bzw. über vertrauenswürdige lokale Partner. Sie werden nicht an Regierungen weitergeben.
  • Auch wir als Bündnis tun alles dafür, dass Gelder so wirksam und sparsam wie möglich ausgegeben werden.

Das Coronavirus erschwert die humanitäre Hilfe für Millionen Menschen auf der Welt. Reisebeschränkungen und die Empfehlung, von anderen Abstand zu halten, fordern Helfer in der internationalen Zusammenarbeit und die Nothilfe vor Ort heraus. Viele Projekte können wegen der Beschränkungen nicht wie geplant durchgeführt werden.

Medizinische Hilfsgüter wie Desinfektionsmittel, Mundschutz oder Beatmungsgeräte sind in vielen Regionen rar und lassen sich häufig nur unter großem logistischen Aufwand beschaffen. Für viele Hilfsorganisationen hat die Pandemie auch finanzielle und organisatorische Auswirkungen. Neben Spenden werden Projekte auch von Drittmittelgebern wie dem Auswärtigen Amt finanziert.

Experten der internationalen Zusammenarbeit helfen in ärmeren Ländern dabei, medizinische Strukturen zu stärken und bei Aufklärungsmaßnahmen unterstützen. Aufgrund von Reisebeschränkungen liegt die Verantwortung häufig allein bei lokalen Hilfskräften. Sie müssen bestmöglich geschützt und unterstützt werden.

Corona-Nothilfe in Deutschland und weltweit: Erfahren Sie, wie unser Bündnis Hilfte leistet!

Experten von Hilfsorganisationen und die Vereinten Nationen befürchten das Schlimmste für Länder, in denen es den Menschen ohnehin an vielem mangelt. Wo Krieg, Flucht und Armut herrschen, sind Familien besonders anfällig für Krankheiten und deren Folgen. Erst recht für ein hochansteckendes Virus wie Corona.

  • Ohnehin schwache Gesundheitssysteme könnten bei einem Ausbruch endgültig kollabieren.
  • Die Hygienebedingungen sind oft katastrophal. Frisches Wasser, Seife, Latrinen oder Toiletten fehlen vielerorts.
  • In Flüchtlingslagern leben Tausende Menschen auf sehr kleiner Fläche. Dort ist das Ansteckungsrisiko besonders hoch.
  • In Ländern mit kriegerischen Konflikten wie Syrien oder Jemen sind die meisten Krankenhäuser zerstört. Es mangelt an medizinischen Geräten und Personal.
  • Vor allem in ländlichen, schwer zugänglichen oder umkämpften Regionen droht sich das Virus exponentiell zu verbreiten – mit katastrophalen Folgen.

Besonders anfällig sind Länder, in denen die Menschen ohnehin unter schwierigen Bedingungen leben. Dazu zählen beispielsweise die Millionen Familien in großen Flüchtlingslagern in Bangladesch, Kenia, Südsudan, Jemen, Syrien oder Griechenland. Oder die Kinder, Frauen und Männer, die in vielen Regionen Afrikas unter Hunger leiden. Auch Länder, die in den vergangenen Monaten von Naturkatastrophen getroffen wurden, haben Schwierigkeiten bei der Bekämpfung des Virus.

Die offiziellen Fallzahlen hängen stark davon ab, wie viele Menschen überhaupt auf das Coronavirus getestet werden. Die Möglichkeiten dafür sind weltweit begrenzt. Die Dunkelziffer an Infizierten dürfte in Entwicklungs- und Schwellenländern sehr hoch sein.

Die Hilfe für Menschen in Not geht weiter – mit allen nötigen Vorsichtsmaßnahmen und trotz aller Einschränkungen. Die Krisengebiete dieser Welt dürfen über den Coronavirus-Ausbruch nicht in Vergessenheit geraten.

Gemeinsam mit ihren internationalen Netzwerken arbeiten Helfer mit Hochdruck daran, die Versorgung von Menschen in armen, von Krieg oder Naturkatastrophen betroffenen Ländern sicherzustellen und eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dort sind die Gesundheitssysteme schwach. Ohne Unterstützung von Hilfsorganisationen kann sich das Virus schnell ausbreiten. Je mehr Menschen erkranken, desto schwieriger wird es, sie alle zu behandeln.

Die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft können dabei auf ihre langjährige Erfahrung in der Eindämmung von Epidemien zurückgreifen. Beispiele sind die Ebola-Epidemien in Liberia, Sierra Leone und der DR Kongo, wo die Hilfsorganisationen die Bevölkerung seit mehreren Jahren unterstützen.

Die lokalen oder internationalen Helfer setzen sich auch in dieser schwierigen Zeit täglich dafür ein, die Hilfsprojekte fortzuführen.

Wie in Deutschland klären Hilfsorganisationen auch in anderen Ländern verstärkt über Hygiene- und Schutzmaßnahmen auf. So leistet unser Bündnis weltweit Corona-Nothilfe:

  • Wir informieren über das Virus und klären darüber auf, wie man einer Ansteckung vorbeugen kann.
  • Wir zeigen, wie richtiges Händewaschen funktioniert und erklären, warum Abstand halten in Zeiten der Pandemie so wichtig ist.
  • Wir sorgen für sauberes Trinkwasser und errichten Sanitäranlagen sowie mobile Wascheinrichtungen.
  • Wir verteilen Seife, Reinigungstabletten und Hygieneartikel.
  • Wir unterstützen Gesundheitsstationen und klären medizinisches Personal über den Umgang mit Infizierten auf.

Unser Bündnis leistet weltweit Corona-Nothilfe: Jetzt mit Ihrer Spende!

Seit Beginn der Pandemie haben die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft ihre Hilfsmaßnahmen ausgeweitet und angepasst – in Deutschland und weltweit:

So helfen wir weltweit:

  • Wir errichten Handwaschstellen
  • Wir verteilen Sanitärmaterial, Hygienekits und Schutzausrüstung
  • Wir klären Menschen über das Virus und Hygienemaßnahmen auf, z.B. per SMS und Radio
  • Wir verbessern die Gesundheitsversorgung durch mobile Ärzte-Teams
  • Wir unterstützen Pflegekräfte und Impfkampagnen
  • Wir liefern lebensrettende medizinische Geräte
  • Wir impfen unterernährte Kleinkinder gegen vermeidbare Krankheiten
  • Wir helfen mit Medikamenten gegen Cholera und andere Krankheiten, die Menschen schwächen
  • Wir errichten Notunterkünfte, in denen Familien medizinische Hilfe erhalten
  • Wir leisten Kindern und Erwachsenen emotionalen Beistand
  • Wir achten darauf, dass auch Menschen mit Behinderung, Angehörige von Risikogruppen und Minderheiten Hilfe erhalten
  • Wir helfen Menschen, die ihre Arbeit verloren haben, finanziell


Und so leistet unser Bündnis in Deutschland Corona-Nothilfe:

  • Wir unterstützen den Bevölkerungsschutz
  • Wir betreiben Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
  • Wir unterstützen Kliniken mit medizinischen Geräten und Material
  • Wir kümmern uns um Screeningzentren und -fahrzeuge für potentiell Erkrankte
  • Wir bieten Einkaufshilfe, Lieferservice und Fahrdienste für Risikogruppen und ältere Menschen
  • Wir stehen Menschen ohne Obdach mit Mahlzeiten, Notquartieren und Hygieneartikeln zur Seite
  • Wir leisten Alleinstehenden und Menschen in Quarantäne telefonischen Beistand
  • Wir bieten Online-Bildungsangebote für Flüchtlinge
  • Wir unterstützen Mütter und Väter mit Tipps für die Kinderbetreuung und helfen Schülern bei den Hausaufgaben


Unterstützen Sie unsere Corona-Nothilfe jetzt mit Ihrer Spende!

Der Bevölkerungsschutz in Deutschland liegt nicht in einer Hand: Laut Grundgesetz sind Bund, Länder und Kommunen für die Sicherheit der Menschen in Deutschland zuständig. Dafür wirken unterschiedliche behördliche Verwaltungsebenen mit Feuerwehren, Hilfsorganisationen und dem THW zusammen.

Vor diesem Hintergrund helfen auch Bündnisorganisationen wie die Johanniter, die Malteser, AWO und der ASB den Menschen in Deutschland: Sie betreiben Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen und helfen bei Planung, Aufbau und Betrieb von Screening- und Screeningfahrzeugen für potentiell erkrankte Menschen.

Außerdem bieten einige unserer Hilfsorganisationen Nachbarschaftshilfe, Einkaufdienste und telefonische Seelsorge an und unterstützen Menschen ohne Obdach mit Mahlzeiten und Notunterkünften.

Unsere Corona-Nothilfe in Deutschland: Erfahren Sie mehr!

Die Schnelleinsatz-Teams des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) nennen sich First Assistance Samaritan Teams – kurz FAST. In ihrer Freizeit lassen sich dafür Helfer:innen aus dem gesamten Bundesgebiet in den Bereichen Trinkwasser und Basismedizin ausbilden.

Nach Naturkatastrophen Zyklon Idai oder dem Erdbeben in der Türkei und Syrien reisen die Teams in die Krisengebiete, um die betroffenen Menschen vor Ort zu unterstützen.

Die FAST-Helfer sind für ihren Einsatz hochwertig und umfangreich ausgestattet. Kernstück sind Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung, die 2.500 Liter sauberes Wasser pro Stunde produzieren. Außerdem installieren die Teams Wasserfilter für Dorfgemeinschaften, Schulen oder Gesundheitsstationen.

Das medizinische FAST arbeitet mit einer Zeltambulanz, die entsprechend den Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgestattet ist. 2017 klassifizierte die WHO das FAST für seine hohen Standards und langjährige Erfahrung in der medizinischen Nothilfe: Als erstes Team in Europa bestand es die Prüfung in der Kategorie "Emergency Medical Team 1".

Der offizielle Name dieses neuartigen Virus lautet SARS-CoV-2. Die Atemwegserkrankung, die das Virus auslöst, wird als COVID-19 bezeichnet.

Coronaviren können so mutieren, dass sie vom Tier auf den Menschen übertragen werden und dann verschiedene Krankheiten verursachen. Das scheint auch beim neuartigen Coronavirus der Fall gewesen zu sein. Zunächst trat das Virus nur in der chinesischen Region Wuhan auf. Am 11. März 2020 stufte die WHO den Ausbruch als Pandemie ein.

Seit Dezember 2020 sind mehrere neue Virusvarianten aufgetreten. Die sogenannte britische Variante gilt wegen ihrer hohen Übertragbarkeit als besorgniserregend. Sie hat sich in Deutschland stark verbreitet. Auch aus Südafrika und Brasilien wurden Mutationen von SARS-CoV-2 gemeldet.

Ende 2019 meldete China das vermehrte Aufkommen von Lungenentzündungen. Schließlich stellte sich heraus: Viele betroffene Menschen stammen aus der Region Wuhan und verkaufen dort als Markthändler lebendige sowie tote Tiere.

Es wird vermutet, dass die Viruszellen von Fledermäusen oder Schuppentieren stammen. Der genaue Ursprung ist weiterhin unklar. Im Laufe des Jahres 2020 hat sich das Virus weltweit verbreitet.

Die häufigsten Symptome einer Infektion sind Husten, Fieber, Schnupfen, Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns und Pneumonie (Lungenentzündung). Als besonders gefährdet gelten Angehörige von Risikogruppen, insbesondere ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen.

Bei den meisten Infizierten verläuft die Krankheit mild. In schwereren Fällen kommt es zu Lungenentzündungen und Atemnot. Die Krankheitsverläufe variieren stark. Es gibt auch Erkrankte, die gar keine Symptome zeigen.

Genauere Informationen finden Sie unter anderem auf den Seiten des Robert Koch-Instituts (RKI).

Das Virus kann von infizierten Menschen beim Husten, Niesen, Atmen, Sprechen und Singen übertragen werden. Die größeren Tröpfchen, die dabei freigesetzt werden, sinken schnell zu Boden. Doch die kleineren Aerosole können in der Luft schweben und sich verteilen. Nach der Ansteckung kann es bis zu 14 Tage dauern, bis Symptome auftreten.

Um sich und andere Menschen vor einer Ansteckung zu schützen, sollten die sogenannten AHA+L-Regeln beachtet werden:

  • Abstand halten
  • Hygiene beachten, regelmäßig und gründlich Hände waschen
  • im Alltag Masken tragen
  • vor allem in den Wintermonaten regelmäßig lüften


Das Robert Koch-Institut empfielt, bei akuten Atemwegssymptomen zu Hause zu bleiben. Als Ergänzung zu den AHA+L-Regeln kann die Corona-Warn-App der Bundesregierung dienen.

Die Krankheitsverläufe variieren stark. Bei den meisten betroffenen Menschen verläuft die Krankheit mild. In schwereren Fällen kommt es zu Lungenentzündungen und Atemnot.

Es gibt Personengruppen, die besonders anfällig für einen schweren Verlauf der Krankheit sind: Menschen mit Vorerkrankungen an Herz oder Lunge, chronischen Lebererkrankungen, Diabetes mellitus, Krebserkrankungen oder geschwächtem Immunsystem.

Seit Beginn der Pandemie haben Medizin und Wissenschaft große Fortschritte gemacht: Ärzte haben zunehmend Erfahrung in der Behandlung von COVID-Patienten. Zudem wurden Impfstoffe entwickelt, die Menschen vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen können.

Genauere Informationen finden Sie unter anderem auf den Seiten des Robert Koch-Instituts (RKI). Und auch bei uns finden Sie Hintergrundinformationen zum Thema Impfen.

Bei einem Charity-Stream spielen Influencer digitale (teils auch analoge) Spiele. Währenddessen animieren sie ihre Fan-Community zum Spenden. Vor allem bei Gamern ist dieses Mittel verbreitet. Bekannte Beispiele für Charity-Streams sind "Loot für die Welt" und "FriendlyFire". Dieses Event hat unser Digitalbotschafter Gronkh mit initiiert.

Zwölf Streamer (Influencer) veranstalten bis zum 5. Januar 2020 in ihrer Community einen Charity-Stream für Aktion Deutschland Hilft. Gespielt wird das Fußball-Spiel FIFA 20. Die Streamer wurden mithilfe der Agentur Athletia von uns angesprochen. betterplace unterstützt uns bei der Umsetzung: Eigens für diesen Zweck wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen – erfahren Sie mehr!

betterplace realisiert die Aktion Weihnachtsstreamerei. Die Spenden landen bei unserem Projekt "Nothilfe weltweit" auf betterplace und werden an Aktion Deutschland Hilft weitergeleitet.

Das über den Stream gesammelte Geld wird der jeweiligen Spendenaktion des Streamers zugeordnet. Die Spenden landen in unserem Projekt "Nothilfe weltweit" bei betterplace. Mit den dort eingehenden Spenden leisten wir Nothilfe in aktuellen Krisen auf der Welt. Spendenbescheinigungen werden von betterplace im Februar 2020 verschickt. Für weitere Infos kannst du gerne an kontakt(at)aktion-deutschland-hilft.de schreiben oder dich bei betterplace informieren.

Bei FIFA handelt es sich um eine Fußball-Sportsimulation vom amerikanischen Softwarehersteller Electronic Arts. Der FIFA-Verband hat dieses Spiel komplett lizensiert, so dass die Fußballsimulation viele real existierende Ligen, Spielern und Nationalmannschaften anbietet. FIFA 20 kam im September 2019 auf den Markt.

Medien spielen eine immer wichtigere Rolle, wenn es darum geht, ob und wie humanitäre Krisen und deutsche Hilfe für Menschen in Not wahrgenommen werden. Während aktuelle Nachrichtenlagen und akute Katastrophen oft Schlagzeilen dominieren, geraten langwierige Konflikte und anhaltende Notlagen schnell in Vergessenheit – obwohl das Leid anhält.

Vor diesem Hintergrund lobt Aktion Deutschland Hilft seit 2015 mit Unterstützung des Auswärtigen Amts einen Preis für deutsche Journalist:innen aus. 

Das Ziel: Ein Journalismus, der mit neuen Formaten der Berichterstattung anstrebt, die Komplexität und das Spannungsfeld der humanitären Hilfe darzustellen und Stereotypen auszuräumen.
 

Innerhalb der Bundesregierung ist das Auswärtige Amt für die humanitäre Hilfe zuständig. Das Auswärtige Amt unterstützt humanitäre Hilfsmaßnahmen, die von Organisationen der Vereinten Nationen, der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung sowie von deutschen, internationalen und lokalen humanitären Nichtregierungsorganisationen durchgeführt werden – es leistet also nicht selbst Hilfe vor Ort. Diese ermöglichen den betroffenen Menschen ein Überleben in Würde und Sicherheit und lindern das Leid derer, die ihre akute Notlage nicht aus eigener Kraft überwinden können.

Über die Förderung konkreter Hilfsprojekte hinaus beteiligt sich das Auswärtige Amt an Initiativen, die zu besserem Bewusstsein und Verständnis der humanitären Hilfe weltweit beitragen. Der Journalismuspreis Humanitäre Hilfe gehört zu den Projekten, die vom Auswärtigen Amt dabei gefördert werden. Während der Journalismuspreis Humanitäre Hilfe von Aktion Deutschland Hilft durchgeführt wird, fungiert das Auswärtige Amt als Finanzierungspartner ohne operative Funktion. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Im Rahmen des Journalismuspreis Humanitäre Hilfe soll die Möglichkeit geschaffen werden, tiefere Sach- und Fachkenntnis für das Thema humanitäre Hilfe zu gewinnen und einen offenen und lösungsorientierten Dialog zwischen Medien und Nichtregierungsorganisationen zu ermöglichen.

Verbunden mit einer Vorbereitungsphase werden Reisestipendien in humanitäre Hilfsprojekte an bis zu sechs Journalist:innen zwischen 21 und 29 Jahren vergeben. Die dabei entstehenden Arbeiten werden von einer unabhängig besetzten Jury gesichtet und eine oder ein Preisträger:in ermittelt.

Die vergebenen Reisestipendien schaffen einen Zugang zu humanitären Hilfsprojekten und ermöglichen den nominierten Journalist:innen, sich ein eigenes Bild von humanitärer Hilfe und der jeweiligen Lage vor Ort zu verschaffen.

  • Teilnehmer:innen des Journalismuspreis Humanitäre Hilfe müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung zwischen 21 und 29 Jahren alt sein.
  • Teilnehmer:innen müssen eine journalistische Ausbildung (Volontariat/Studium) und/oder Arbeitserfahrung im journalistischen Gebiet vorweisen. Teilnahmeberechtigt sind fest angestellte und hauptberufliche freie Journalist:innen.
  • Bewerben können sich Journalist:innen mit deutscher Staatsbürgerschaft, deren Hauptwohnsitz in Deutschland liegt. Sofern die Journalist:innen zurzeit im Ausland leben, muss die Ausreise aus dem aktuellen Tätigkeitsland jederzeit möglich sein. Auch die Einreise in das vorgesehene Reiseland des Journalismuspreises darf durch den vorübergehenden Auslandsaufenthalt nicht beeinträchtigt werden. Reisekosten für verpflichtende Termine in Deutschland (Kick Off-Veranstaltung und Preisverleihung) werden nur übernommen, wenn sie mit der Anreise innerhalb Deutschlands vergleichbar sind.
  • Der Fokus der Journalist:innen muss auf deutschsprachiger Berichterstattung bzw. der Tätigkeit für deutschsprachige Medien liegen.
  • Teilnehmer:innen müssen Know-how zur multi- (Text, Audio, Film etc.) und crossmedialen Darstellung (online und offline) von journalistischen Inhalten vorweisen.
  • Die Teilnehmer:innen verfügen über gültige Ausweisdokumente, um weltweite Reisestipendien antreten zu können.
  • Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Teilnahmebedingungen durch.  
     

 

Bewerber:innen, die gegenwärtig als journalistische Blogger:innen tätig sind, haben ebenfalls die Möglichkeit, sich zu bewerben. Voraussetzung ist, dass sie bereits journalistische Arbeitserfahrungen gesammelt haben und ein entsprechendes Profil aufweisen können.

Die aktuelle Ausschreibungsrunde ist beendet. Eine Bewerbung ist momentan nicht mehr möglich.

Mit der Umschreibung “Neue Wege der Berichterstattung” sind innovative journalistische Arbeiten gemeint, die auf den Wandel der Mediennutzung reagieren, moderne Technologien nutzen und gesellschaftliche Entwicklungen berücksichtigen. Neue Formate, Erzählweisen oder Themenaufbereitungen können dazu beitragen, ihre Geschichte sichtbar zu machen. Unabhängig davon können Sie Innovation auch in den Hintergründen und Geschichten finden, welche Ihre Recherchereisen in die Hilfsprojekte bieten. 

Sie sind als nominierte Journalist:innen frei in der Wahl des Formats, des Kanals und jeglicher Gestaltung des Wettbewerbsbeitrags.  Sie haben somit die Möglichkeit, sich dem Thema kreativ zu nähern und Ihre ganz eigene, individuelle journalistische Arbeit zu erstellen.
 

Das Stipendium erfolgt in Form der Nominierung. Es erfolgt keine Auszahlung eines festgelegten Geldbetrages an die Nominierten.

Alle Kosten, die für Sie als Journalist:innen im Rahmen des Journalismuspreises anfallen, werden übernommen. Darunter fallen Reisekosten für den Kick Off-Workshop, die Preisverleihung sowie insbesondere die Recherchereise.

Administrative Belange der Recherchereise organisieren die Patenorganisationen, so zum Beispiel Flüge, Unterkünfte oder Verpflegung vor Ort. Diese Kosten rechnen die Organisationen wiederum mit dem Projektbüro bei Aktion Deutschland Hilft ab.

Die administrativen Angelegenheiten für die Recherchereisen werden nicht die journalistischen Arbeiten beeinträchtigen. Journalistische Freiheiten sind zu jedem Zeitpunkt gewahrt.
 

Der Wettbewerb gliedert sich in zwei Phasen:

In der ersten Phase haben Sie die Möglichkeit, sich über einen Bewerbungsbogen inklusive einer Aufgabenstellung zum Thema humanitäre Hilfe zu bewerben. Ein Gremium entscheidet dann über die Vergabe der Stipendien. Sollten Sie nominiert sein, werden Sie ca. Ende Januar über Ihre Nominierung und Ihr Stipendium informiert. Die Vorbereitung auf die Reise erfolgt durch verschiedene Elemente:

  • 1,5-tägiger Kick Off-Workshop voraussichtlich 25./26.02.2026 in Bonn (Teilnahme verpflichtend)
  • Enger, bilateraler Austausch zwischen Patenorganisation und Nominierten vor, während und nach den Reisen
     

In der zweiten Phase von April bis Juli 2026 finden die etwa 7-10-tägigen Reisen in humanitäre Hilfsprojekte statt. Sie haben hierbei als Nominierte die Möglichkeit zum Austausch mit Betroffenen, Helfer:innen und weiteren Beteiligten in Hilfsprojekten.

Die durch die Reise entstehende journalistische Arbeit wird bis spätestens vier Wochen nach Reiseende beim Projektbüro bei Aktion Deutschland Hilft eingereicht. Die finalen Beiträge werden von der unabhängigen Jury gesichtet und ein:e Preisträger:in bestimmt. Der/die Preisträger:in wird im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im November 2026 (voraussichtlich in Berlin) bekannt gegeben.

Nähere Informationen zur Vorbereitung beantworten wir in “Wie werde ich als Stipendiat:in auf meine Reise vorbereitet und während des Aufenthalts unterstützt?”.
 

  • Fachkompetenzen im Hinblick auf Arbeitsaufgabe zur Erstellung neuer Wege der Berichterstattung zu humanitärer Hilfe in der zweiten Phase
  • Erfahrungswerte im Hinblick auf Auslandsthemen, Themen der Humanitären Hilfe/Entwicklungszusammenarbeit
  • Erfahrungen im vielseitigen Umgang mit journalistischen Techniken, welche die cross- und multimediale Berichterstattung ausmachen
  • Bewertung des Kurzessays nach Kriterien wie zum Beispiel Argumentation, Sprachstil, Originalität
     

Ein Gremium – bestehend aus Mitarbeitenden der Pressestellen deutscher Hilfsorganisationen – nominiert nach Ablauf der Bewerbungsphase Journalist:innen für die Stipendien.
 

In der zweiten Phase des Journalistenpreises sind Sie als Nominierte dazu aufgefordert, im Rahmen der Reisestipendien zu recherchieren und eine journalistische Arbeit mit dem Fokus auf der Entwicklung neuer Wege der Berichterstattung zu humanitärer Hilfe zu erstellen.

Der finale Beitrag, der im Rahmen Ihrer Recherchereisen und Projektbesuche entsteht, soll die Bedürfnisse und die Situation von Menschen in Krisen und Katastrophen und die Hilfsmaßnahmen in ihrer praktischen Umsetzung im Kontext der allgemeinen humanitären Hilfe darstellen. 

Durch den Einsatz innovativer journalistischer Mittel, Formen, Erzählweisen und Instrumente soll der Beitrag die breite Öffentlichkeit für das Thema Humanitäre Hilfe sensibilisieren. Eine Zuspitzung des Themas wird spätestens zum Kick Off-Workshop bekanntgegeben.

Sie sind frei in der Wahl des Formats, des Kanals und jeglicher Gestaltung.
 

Zwischen April und Juli 2026 werden sich die vom Gremium ausgewählten Nominierten auf sieben- bis zehntägige Reisen in humanitäre Hilfsprojekte weltweit begeben. Die jeweiligen Aufenthalte sind individuell und führen die einzelnen Nominierten an unterschiedliche Ziele. Die Reisen werden von einer Patenorganisation durchgeführt und organisiert.

Die Zusammenstellung der Recherchereisen erfolgt auf Basis der durch deutsche Hilfsorganisationen bei Aktion Deutschland Hilft eingereichten Hilfsprojekte.

Die Teilnehmer:innen werden unterschiedlichen Recherchezielen zugeordnet. Die Zuordnung der Nominierten zu den Projekten soll – sofern anhand der für die Reisen ausgewählten Projekte umsetzbar – zu den Schwerpunkten ihrer bisherigen journalistischen Tätigkeit passen. Die Zuordnung erfolgt u. a. über Skills wie Sprachfähigkeiten oder bisherige Erfahrungen im internationalen Umfeld, jedoch auf Basis fairer und gleicher Voraussetzungen aller Nominierten. 

Es wird nicht garantiert, dass die Teilnehmer:innen Hilfsprojekten in ihnen bekannten Recherchezielen oder in thematisch passenden Projekten zugeordnet werden. Da sich die Reiseziele an unterschiedlichen Faktoren, u. a.  Sicherheit, Zugängen zu Programmen und Ressourcen der jeweiligen Patenorganisationen vor Ort orientieren, können die Stipendiaten sich Reiseziele nicht selber aussuchen. 

Unbehagen darf und soll jederzeit mit Aktion Deutschland Hilft kommuniziert werden.
 

 

Die Organisation und Durchführung liegen bei der jeweiligen Patenorganisation. Die Vorarbeit bedarf eines intensiven Austausches mit lokalen Partner:innen sowie örtlichen Begebenheiten wie Feiertagen, religiösen Anlässen oder möglichen kritischen Bedingungen.

Ihre Patenorganisation legt eine Route fest und schlägt Ihnen erste Interviewpartner:innen vor. Wichtig: Sie sind als Journalist:innen gefragt, Ihren journalistischen Vorgehensweisen nachzugehen und inhaltliche Wünsche oder gewünschte Ansprechpartner:innen zu äußern, um Ihre Reise für ihren journalistischen Beitrag zum Thema humanitäre Hilfe mitzugestalten.

Der enge Austausch mit Ihren Patenorganisationen im Voraus der Recherchereise ist dazu essentiell. Wir bitten Sie zu beachten, dass Ihre Patenorganisationen den Zugang zu humanitären Hilfsprojekten ermöglichen können.

Besuche außerhalb dieses Bereiches können nicht gewährleistet werden. Sie können dennoch Wünsche äußern, falls Sie mit weiteren relevanten Akteur:innen sprechen wollen. Ein:e Mitarbeiter:in aus den Patenorganisationen wird während der Reisen ebenfalls vor Ort sein und unterstützt Sie während des gesamten Aufenthalts, insofern dies von Ihrer Seite gewünscht ist.
 

  • 1,5-tägiger Kick Off-Workshop: Bei einem Kick Off-Workshop (voraussichtlich 25./26.02.2026 in Bonn) findet ein erstes Kennenlernen zwischen Nominierten und Patenorganisationen statt.. Zudem werden externe Expert:innen und Journalist:innen über die Themen "Journalist:innen im Feld" und "Interkulturelle Kommunikation" sprechen. Der Kick Off-Workshop ist ein zentrales Element der Vorbereitung. Die Teilnahme ist verpflichtend.
  • Bilateraler Austausch zwischen Patenorganisationen und Nominierten: Im Austausch bereiten Sie sich als Nominierte gemeinsam mit Ihren Patenorganisationen auf die Recherchereise vor. Sie sind eingeladen, Ihre Fragen rund um Ihre Reisethematik zu stellen, inhaltliche Wünsche zu äußern, mögliche gewünschte Interviewpartner:innen zu nennen und ihre Reise von Ihrer Seite mitzugestalten.
  • Unterstützung auf den Reisen: Ein:e Mitarbeiter:in aus Ihren jeweiligen Patenorganisationen aus Deutschland ist bei der Recherchereise anwesend und unterstützt Sie in von Ihnen gewünschten Situationen. Der oder die Mitarbeiter:in der Hilfsorganisation ebnet Ihren Weg während Ihrer Zeit im Katastrophen- und Krisenkontext. So ist er/sie bei einem Sicherheitsbriefing zu Beginn der Reise anwesend, steht falls gewünscht für Rückfragen zur Verfügung oder kann von Ihnen spontan gewünschte Interviewpartner:innen vermitteln, während Sie Ihren Recherchen nachgehen oder Gespräche und Interviews führen.
     

Es kann vorkommen, dass Reisen kurzfristig abgesagt werden müssen. Gründe können u. a. veränderte Sicherheitslagen vor Ort sein oder nicht erteilte Visa für die einreisenden Journalist:innen. Das Projektbüro ist bemüht, eine alternative Reise anzubieten. Aufgrund von kurzfristigen Entwicklungen kann dies jedoch nicht gewährleistet werden.

Es werden keine Reisen in akute Kriegsgebiete durchgeführt. Sofern die Situation im Reiseland sich im Laufe des Bewerbungsprozesses ändert, ist es dem Projektbüro vorbehalten, die Reise aus Sicherheitsgründen abzusagen oder zu ersetzen.
 

  • Die Wettbewerbsbeiträge müssen spätestens vier Wochen nach Rückkehr von der Projektreise beim Projektbüro des Journalismuspreises eingereicht werden. Zur Übermittlung der Daten stellt das Projektbüro einen gesicherten Cloudzugang zur Verfügung, sofern eine Einsendung per Mail nicht möglich ist.
  • Die Jury wird nach Ablauf dieser Zeit die Beiträge prüfen und eine/n Preisträger:in auswählen.
  • Der oder die Preisträger:in werden im November 2026 im Rahmen einer Preisverleihung (voraussichtlich in Berlin) bekannt gegeben.
     

Die Bewertung der Beiträge und anschließende Auswahl der odes des Gewinner:in obliegt einer sechsköpfigen Jury. Diese besteht aus Expert:innen aus Journalismus, Medienwissenschaften und humanitärer Hilfe. 

Die Wettbewerbsbeiträge werden von der Jury nach Kriterien wie inhaltlicher Umsetzung, transparenter Recherche, handwerklicher Qualität und crossmedialer Darstellung bewertet. 

Die Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) für alle Inhalte, die im Rahmen des Journalismuspreises erstellt werden, ist grundsätzlich erlaubt. Die Inhalte – unabhängig von ihrer Form (z. B. Text, Bild, Audio oder Video) – die ganz oder teilweise unter Verwendung von KI erstellt oder bearbeitet wurden, müssen eindeutig, nachvollziehbar und transparent als solche gekennzeichnet sein (z. B. durch einen Hinweis im Beitrag). 

Ziel ist es, größtmögliche Transparenz über den Entstehungsprozess der eingereichten Arbeiten zu gewährleisten.
 

Mit der Einsendung der Bewerbungsunterlagen und der Einreichung des Wettbewerbsbeitrags gestatten die Teilnehmer:innen Aktion Deutschland Hilft und allen beteiligten Hilfsorganisationen und Kooperationspartnern tantiemenfrei und zeitlich unbegrenzt die Nutzung des zur Verfügung gestellten Materials. Beim Material handelt es sich um den Kurzessay aus der Bewerbungsphase und den finalen Wettbewerbsbeitrag, der nach Beendigung der Recherchereise beim Projektbüro des Journalismuspreises eingereicht wird.

Ebenso zählen dazu – während der in Zusammenhang mit dem Journalismuspreis durchgeführten Recherchereise – entstehende Bilder, Filme, Audio-Elemente, Texte, die der oder die Journalist:in Aktion Deutschland Hilft, ihm verbundenen Hilfsorganisationen sowie aller weiteren am Journalismuspreis Humanitäre Hilfe beteiligten Organisationen und der Bundesrepublik Deutschland (Auswärtiges Amt) zur Verfügung stellt.

Das zur Verfügung gestellte Material darf innerhalb der eigenen Berichterstattung zum Projekt Journalismuspreis Humanitäre Hilfe verwendet werden, sofern die oder der Urheber:in unverändert angegeben wird.

Die Teilnehmer:innen versichern, zur Einräumung dieser Rechte befugt zu sein.
 

Die Preis ist nicht dotiert.

Ein Sonderpreis ist nicht geplant. Dennoch ist die mögliche Vergabe eines Sonderpreises für außergewöhnliche Leistungen der Jury vorbehalten.

Die Preisverleihung findet Mitte November 2026 statt. Datum und Ort der Veranstaltung werden noch bekannt gegeben. Nominierte und Angehörige sind herzlich zur feierlichen Bekanntgabe der oder des Gewinner:in geladen.

Mit selbst gebackenen Muffins oder duftenden Waffeln macht ihr Mitschüler:innen, Lehrer:innen und Eltern eine Freude – und könnt gleichzeitig Gutes tun! Ein Rezept für vegane und bunte Aktion Deutschland Hilft-Muffins findet ihr hier – die sind auf jeden Fall ein Hingucker!

Vielleicht fallen euch auch Rezepte aus anderen Ländern ein, die ihr für euren Stand beim Schulfest zubereiten und verkaufen könnt. Wir haben eine kleine Sammlung an Rezepten aus Ländern, in denen unsere Hilfsorganisationen im Einsatz sind. Falls ihr daran Interesse habt, schreibt uns gerne!

Ob in der großen Pause, beim Sommerfest oder beim Tag der offenen Tür: Für ein leckeres Stück Kuchen oder Gericht geben eure Besucher:innen bestimmt gerne den ein oder anderen Euro.

Gibt es an eurer Schule eine Band, einen Chor, eine Theatergruppe oder eine Sportmannschaft? Dann organisiert doch eine Benefizveranstaltung! Das kann ein Konzert, ein Theaterstück oder ein Sportturnier sein.

Wenn ihr bei Verwandten und Freund:innen ordentlich Werbung für das Event macht, werden die Eintrittsgelder die Kasse klingeln lassen.

Laufen für den guten Zweck: Mit jeder Runde oder jedem Kilometer, den ihr oder eure Eltern und Bekannten bei so einer Veranstaltung zurücklegen, kommen Spenden zusammen. Fragt sie einfach vorher, wie viel Geld sie geben möchten. Übrigens: Auf dem Fahrrad oder mit Inlineskates geht's genauso!

Habt ihr Bücher oder Spiele Zuhause, die ihr nicht mehr benutzt? Und was passiert eigentlich mit den Sachen, die sich in der Fundgrube der Schule ansammeln?

Vielleicht könnt ihr diese Dinge bei einem Flohmarkt oder über das Internet verkaufen. Oder ihr verlost sie bei einer Tombola. Fragt doch mal eure Lehrerinnen oder Lehrer!

Ihr könnt Verwandte, Bekannte oder auch Menschen in der Fußgängerzone fragen, ob sie eure Spendenaktion unterstützen möchten. Besonders gut funktioniert das übrigens bei Familienfesten (Geburtstag, Hochzeit, Kommunion, Konfirmation...).

Gerne unterstützen wir euch dabei mit kostenlosen Sammeldosen und Informationsmaterial. Schreibt uns einfach!

Was haltet ihr davon, euch bei der nächsten Projektwoche mit Not- und Katastrophenhilfe zu beschäftigen? Ihr könntet mehr über Naturkatastrophen oder das Leben in anderen Ländern erfahren. Es macht Spaß, gemeinsam landestypische Gegenstände zu basteln oder traditionelle Gerichte zu kochen und zu verkaufen. Mit euren Einnahmen könnt ihr Menschen in betroffenen Ländern helfen.

Übrigens: Hier findet ihr Informationen rund um Naturkatastrophen und fremde Länder!

Hinweis für Lehrer:innen: Kostenloses Schulmaterial zum Thema "Katastrophenvorsorge verstehen" können Sie hier bestellen!

Ihr werdet staunen, wie viel Geld beim Sammeln von Pfandflaschen zusammenkommt! Fragt doch mal eure Schulleitung, ob ihr in der Schule Flaschen sammeln dürft. Stellt dafür einfach einen großen Karton oder einen Müllbeutel auf.

Auch Zuhause oder bei den Nachbarn könntet ihr fündig werden. Die Erwachsenen freuen sich bestimmt, wenn ihr die Flaschen für sie entsorgt und das Geld für einen guten Zweck spendet!

Autowaschen für Papa, Nachhilfe für den Mitschüler oder Babysitten bei Bekannten: Es gibt sehr viele Möglichkeiten, eine gute Tat zu vollbringen. Normalerweise bekommt ihr für euren Einsatz ein paar Euros in die Hand gedrückt. Vielleicht möchtet ihr einen Teil des Geldes ja für Menschen in Not spenden?

Ihr macht gerne lustige Fotos? Dann startet doch eine Foto-Aktion an eurer Schule und macht gemeinsam auf Katastrophenvorsorge aufmerksam!

Dafür könntet ihr verschiedene Motive basteln oder malen, die eure Mitschüler:innen und Lehrer:innen auf den Bildern in die Kamera halten. Das können Schwimmwesten und Megaphone sein oder Sprechblasen mit Botschaften wie "Ich bin schneller als ein Tsunami" und "Gemeinsam schneller helfen".

Die ausgedruckten Fotos könnt ihr an die Teilnehmer:innen verteilen oder als Erinnerung in eurer Schule aufhängen.

Organisiert eine Filmvorführung an eurer Schule und sammelt beim Eintritt Spenden.

Es gibt viele spannende Filme und Dokumentationen, die sich um das Leben von Menschen in anderen Ländern, Naturkatastrophen oder den Klimawandel drehen. Fragt eure Lehrer:innen nach einem Tipp oder schreibt uns – wir helfen euch gerne weiter!

Gerne könnt ihr auch Videos von Aktion Deutschland Hilft zeigen. Wir freuen uns, wenn ihr auf unser Bündnis aufmerksam macht. Hier erfahrt ihr, wo wir im Einsatz sind.

Um noch mehr Menschen auf eure Aktion aufmerksam zu machen, könnt ihr eure Social Media-Kanäle nutzen. Ob Instagram, TikTok oder Facebook: Mit Fotos und Videos könnt ihr Freunde und Familienmitglieder an eurer Spendenaktion teilhaben lassen.

Aktion Deutschland Hilft findet ihr auch bei Facebook, Instagram und Twitter.

Weitere Informationen, wie ihr eine Online-Spendenaktion starten könnt, findet ihr hier!

Ihr könnt auch im Internet Spenden sammeln. Das funktioniert genauso einfach wie eine Sammelaktion an der Schule oder auf der Straße. Und so eine Online-Spendenaktion hat einen großen Vorteil: Ihr erreicht besonders viele Menschen! Über Facebook, Twitter, WhatsApp und E-Mail könnt ihr zahlreiche Freunde und Bekannte um Unterstützung bitten.

Hier findet ihr Tipps für eure Online-Spendenaktion!

Danke, dass Sie Ihre Schüler:innen auf die Hilfe unseres Bündnisses aufmerksam machen! Ihr Engagement ist großartig.

Wir bieten kostenloses Unterrichtsmaterial zum Thema "Katastrophenvorsorge verstehen" und weiteres Aktionsmaterial an, dass Sie hier kostenlos bestellen können.

Auch unsere Infografiken können Sie kostenfrei nutzen. Wenden Sie sich hierfür einfach an unsere Online-Redaktion. Gerne lassen wir Ihnen die Grafiken oder Fotos in anderen Formaten zukommen.

Auf unseren Themenseiten finden Sie viele weitere Informationen rund um unsere Nothilfe und Katastrophenvorsorge.

Ihr habt euch entschieden, Aufmerksamkeit für Menschen in Not zu schaffen und Spenden für unsere weltweiten Hilfsprojekte zu sammeln. Das ist super – vielen Dank für euren Einsatz!

Überlegt euch, was die Botschaft und das Ziel eurer Aktion sind. Mit eurer Spendenaktion könnt ihr auf die Bedeutung von Katastrophenvorsorge aufmerksam machen. Zusätzlich könnt ihr Menschen in Risikogebieten helfen, indem ihr Spenden für unsere Hilfsprojekte sammelt.

Wie Katastrophenvorsorge funktioniert, erfahrt ihr in unserem Unterrichtsmaterial.

Fragt euch, wer bei eurer Aktion dabei sein soll. Eure Lehrer:innen, Klassenkamerad:innen und Familien oder vielleicht auch weitere Menschen, die in eurer Stadt leben?

Es ist auf jeden Fall hilfreich, wenn ihr euch Partner und Sponsoren als Unterstützung an die Seite holt!

Tipp: Fragt doch mal den Elternbeirat, eure Lehrer:innen oder Unternehmen und Geschäfte in eurer Stadt, ob sie euch als Sponsoren unterstützen möchten.

Ihr könnt eure Aktion mit der ganzen Schule, eurer Klasse oder einer AG planen.

Wichtig ist, dass die Planungsgruppe nicht zu groß ist. Ihr kennt das vielleicht aus dem Unterricht: Manchmal kommt man in einer kleinen Gruppe auf bessere Ideen.

Eure Spendenaktion kann in den Schulpausen oder am Wochenende stattfinden. Vielleicht eignet sich aber auch eure Weihnachtsfeier, ein Schulkonzert oder das Stadtfest, um möglichst viele Menschen auf eure Aktion aufmerksam zu machen.

Ein paar Tipps für euch:

  • Plant für die Vorbereitung eurer Spendenaktion lieber ausreichend Zeit ein. Man weiß nie, was alles dazwischenkommt.
  • Denkt daran, eure Lehrer:innen, Eltern und weitere Gäste rechtzeitig über den Termin zu informieren.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie ihr Aufmerksamkeit schaffen und Spenden sammeln könnt. Ob Kuchenbasar, Sponsorenlauf oder eine Social-Media-Challenge – ihr dürft kreativ werden! Welche Aktion passt am besten zu euch?

Hier könnt ihr euch inspirieren lassen!

Macht euch auf die Suche nach einem geeigneten Ort, an dem eure Aktion stattfinden kann. Vielleicht gibt es in eurer Schule eine große Aula oder Turnhalle? Für manche Aktionen eignen sich besser ein Pausenhof, Sportplatz oder sogar ein Ort in der Innenstadt.

Tipp: Informiert euch rechtzeitig, ob ihr Räume anmieten oder eine Genehmigung organisieren müsst.

Damit viele Menschen von eurer Spendenaktion erfahren, könnt ihr euch an die Medien wenden. Welche Zeitungen, Radio- und TV-Sender gibt es in eurer Stadt und Region?

Tipp: Wenn ihr unsicher seid, bittet eure Eltern und Lehrer:innen um Unterstützung.

Wäre es nicht toll, Journalist:innen kommen zu eurer Spendenaktion, um darüber zu berichten? Vielleicht wär eine bekannte Persönlichkeit (z.B. euer Schulleiter oder die Bürgermeisterin) bereit, eine kurze Rede zu halten? Denkt daran, die Einladungen oder Anfragen frühzeitig zu verschicken.

Tipp: Bei lokalen Medien sollte es genügen, die Einladung ein paar Tage vor der Veranstaltung zu versenden. Journalist:innen, die bei Zeitschriften arbeiten, solltet ihr ein paar Wochen früher informieren.

Ihr möchtet, dass Zeitungen oder das Fernsehen über den Erfolg eurer Aktion berichten? Dann verfasst doch eine Pressemitteilung und verschickt sie an Medien.

Tipps für eure Pressemitteilung:

  • Beantwortet die wichtigen W-Fragen: Wer seid ihr? Was habt ihr für eine Aktion gemacht und was habt ihr erreicht? Wie viele Menschen waren dabei? Wann und wo hat eure Aktion stattgefunden?
  • Denkt daran, Fotos von eurer Aktion mitzusenden und den Namen des Fotografen zu nennen. Wichtig: Die fotografierten Personen müssen mit der Veröffentlichung einverstanden sein!
  • Ihr habt Spenden für Aktion Deutschland Hilft gesammelt? Dann freuen wir uns, wenn ihr das Bündnis erwähnt. Hintergrundinformationen findet ihr hier.

Auch wir berichten gerne über den Erfolg eurer Aktion. Schickt uns gerne Fotos und Texte zu eurer Aktion zu!

Fotos und Videos sind eine tolle Erinnerung an eure gemeinsame Aktion. Und sie sind hilfreich, wenn ihr den Erfolg eurer Spendensammlung mit den Medien teilen wollt.

Tipps für eure Fotos & Videos:

  • Besorgt euch eine gute Kamera und legt ein oder zwei Mitschüler:innen fest, die für das Fotografieren verantwortlich sind.
  • Macht vor dem Beginn euer Aktion ein paar Tests. Ist die Kamera richtig eingestellt? Die Bilder sollten zum Beispiel nicht zu hell und nicht zu dunkel sein.
  • Wichtig: Die fotografierten Personen müssen mit der Veröffentlichung einverstanden sein.

Im Juli 2019 hat Aktion Deutschland Hilft erstmals vom TÜV Saarland das Siegel "Geprüftes Online-Portal" erhalten – als erste Hilfsorganisation in Deutschland. Die umfangreiche Prüfung - die in regelmäßigen Abständen stattfindet - bescheinigt unserem Bündnis:

  • Transparenz und Nutzerfreundlichkeit
  • Datenschutz- und Rechtskonformität, um Kundendaten zuverlässig zu schützen

Das bedeutet: Unser Bündnis geht vertrauensvoll mit Spenden sowie den Spenderdaten um und arbeitet transparent!


Wir lassen unsere Seite ständig durch McAfee Secure / TrustedSite auf Schwachstellen und Schadsoftware scannen, damit Ihr Besuch auf Aktion-Deutschland-Hilft.de und das Spenden auch wirklich sicher sind.


Ihre Meinung zu Aktion Deutschland Hilft ist uns wichtig, daher fragen wir regelmäßig Ihre Zufriedenheit über die Plattform eKomi ab. Denn nur durch Ihr Feedback können wir besser werden.

Aktion Deutschland Hilft ist seit dem 15. Dezember 2012 Mitglied des Deutschen Spendenrats e.V. (DSR). Die darin zusammengeschlossenen Organisationen wollen ein Zeichen gegen zu hohe Verwaltungskosten, unseriöse Spendenwerbung und unterlassene Rechenschaft setzen.

Durch die Unterzeichnung jährlicher Erklärungen verpflichten wir uns zur Einhaltung der Grundsätze des Deutschen Spendenrats und folgender Grundwerte im Spendenwesen: Transparenz, Sicherheit, Glaubwürdigkeit, ethische Standards und Rechenschaft. Unter Einhaltung dieser Grundsätze vergeben wir keinerlei Geschenke, Vergünstigungen oder sonstige Versprechen oder Vorteile an potenzielle Geber. Im Rahmen der Spendenwerbung unterlassen wir Vermietung oder Tausch- von Adressen und zahlen keine Provisionen. 

Aktion Deutschland Hilft hat im Mai 2017 als eine der ersten Organisationen das Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats e.V. erhalten. Es belegt, dass unser Bündnis mit den anvertrauten Spenden verantwortungsvoll und transparent umgeht.

Das Spendenzertifikat können nur Mitglieder des Deutschen Spendenrats erhalten. Der Vergabe geht ein mehrstufiges Verfahren voraus. Die Kriterien für die Vergabe des Spendenzertifikats orientieren sich an den Grundsätzen des Deutschen Spendenrats. Das Besondere an dem Prüfverfahren ist, dass unabhängige Wirtschaftsprüfer die Einhaltung der strengen Transparenz-Kriterien des Deutschen Spendenrats überprüfen.

Die Einhaltung der Grundsätze des DSR wird regelmäßig durch einen Wirtschaftsprüfer kontrolliert und bestätigt (Stand: Juli 2025).
 

Alle Bündnisorganisationen legen durch Jahresberichte und/oder externe Prüfungen (Deutscher Spendenrat) Rechenschaft ab. Darüber hinaus haben sich alle Mitglieder zur transparenten Mittelverwendung verpflichtet.

Alle Bündnisorganisationen verfügen über langjährige Erfahrungen in der Humanitären Hilfe, sie sind u.a. Partner vom Auswärtigen Amt (AA), dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bzw. auch von den Vereinten Nationen (UN).

Ein Großteil der Bündnisorganisationen verfügt über internationale Netzwerke, Länderbüros und geprüfte enge Partnerschaften zu lokalen Partnern. Durch die weltweite Präsenz ist unser Bündnis in der Lage, schnelle und bedarfsgerechte Nothilfe zu leisten.

Aktion Deutschland Hilft hat die Selbstverpflichtungserklärung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft unterschrieben. Darin verpflichtet sich das Bündnis, Informationen über unsere Organisation zugänglich zu machen. Diese sollen leicht auffindbar, präzise und für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Seit 2010 haben sich zahlreiche Akteure aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen. Sie haben zehn grundlegende Punkte definiert, die jede zivilgesellschaftliche Organisation der Öffentlichkeit zugänglich machen sollte.

Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO) entwickelte den VENRO-Verhaltenskodex Transparenz, Organisationsführung und Kontrolle. Die Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft beteiligten sich daran maßgeblich.

Der Verhaltenskodex gibt verbindliche Richtlinien vor, um die Qualität und Transparenz der Arbeit von Hilfsorganisationen zu sichern. Er formuliert Prinzipien der Organisationsführung, Kommunikation, Betriebsführung und Wirkungsbeobachtung. Außerdem legt er Standards für deren Umsetzung fest. Damit wird die Arbeitsweise und Mittelverwendung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) auch für Außenstehende überprüfbar.

Aktion Deutschland Hilft wendet den VENRO-Verhaltenskodex als freiwillige Selbstverpflichtung an.

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Die politische und wirtschaftliche Krise in Venezuela hat sich in den ersten Wochen des Jahres 2019 zugespitzt. Immer mehr Menschen fliehen in Länder wie Kolumbien, Ecuador und Peru und hoffen dort auf bessere Lebensbedingungen. Es ist die größte Fluchtbewegung in der neueren Geschichte Südamerikas.

 

Die Wirtschaft des südamerikanischen Landes schrumpft schon seit Jahren. Die Arbeitslosigkeit ist sehr hoch und wegen der Hyperinflation hat die Währung zunehmend Wert verloren. Schätzungen zufolge leben 87 Prozent der Einwohner unterhalb der Armutsgrenze.

 

Ein Großteil der Menschen in Venezuela kann sich wegen der gestiegenen Preise keine Nahrungsmittel leisten. Das Gesundheitssystem ist zusammengebrochen, Krankheiten breiten sich aus. Die Kriminalität hat stark zugenommen.

Seit 2014 haben rund 3,4 Millionen Menschen das Land verlassen. 2,4 Millionen Kinder, Frauen und Männer haben in lateinamerikanischen Ländern Zuflucht gesucht: Schätzungen zufolge leben in Kolumbien derzeit 1,1 Millionen Flüchtlinge aus Venezuela. In Peru sind es 506.000, in Ecuador 221.000, in Argentinien 130.000, in Brasilien 96.000 und in Chile 288.000 Menschen. Viele weitere Familien fliehen nach Zentralamerika, zum Beispiel nach Mexiko. (UNHCR; Stand Februar 2019)

Die humanitäre Situation der Menschen in Venezuela ist dramatisch. Die Gesundheitsversorgung ist zusammengebrochen, ehemals ausgemerzte Krankheiten wie Diphterie und Masern sind zurückgekehrt und die Kinder- und Müttersterblichkeit sind gestiegen.

 

Schätzungen zufolge leben 87 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Aufgrund der Hyperinflation sind Lebensmittel und Konsumgüter für die meisten Menschen unbezahlbar geworden.

 

Seit mehreren Tagen gibt es in Venezuela keinen Strom mehr. Nach dem Stromausfall will Interimspräsident Juan Guaidó den Notstand ausrufen lassen. Der Notstand soll den Weg für internationale Hilfe ebnen.

Jeden Tag fliehen Menschen aus Venezuela in das Nachbarland Kolumbien. Die meisten sind zu Fuß unterwegs und haben ihr Hab und Gut in ihrer Heimat zurückgelassen. Viele ziehen in Länder wie Ecuador und Peru weiter.

 

Doch die Ressourcen in diesen Zufluchtsländern sind begrenzt und viele Flüchtlinge stoßen dort auf schwierige Bedingungen. Sie kommen in einfachen Unterkünften in Flüchtlingscamps unter. Es fehlen Lebensmittel und der Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitärer Grundversorgung und Hygieneartikeln ist begrenzt.

 

Es kommt zu Übergriffen und Kinder und Frauen. Sie sind auf besonderen Schutz angewiesen.

Den Menschen in Venezuela sowie Zufluchtsländern wie Kolumbien, Ecuador und Peru fehlen Nahrungsmittel, sauberes Trinkwasser, Medikamente und Hygieneartikel. Und sie brauchen Schutz und sichere Notunterkünfte.

Hilfsorganisationen unseres Bündnisses sind in Venezuela und Zufluchtsländern im Einsatz. Gemeinsam mit Partnern stehen sie den Kindern, Frauen und Männern zu Seite. Helfen Sie uns zu helfen – jetzt mit Ihrer Spende!

 

  • Wir versorgen Kinder, Frauen und Männer mit Lebensmitteln und Notfallnahrung
  • Wir kümmern uns darum, dass die Menschen Zugang zu sauberem Wasser haben
  • Wir unterstützen die Flüchtlinge bei der Ankunft und vermitteln ihnen sichere Unterkünfte
  • Wir versorgen die erschöpften Menschen medizinisch
  • Wir verteilen Medikamente und Hygieneartikel, etwa für Frauen und Babys
  • Wir stehen den Menschen mit psychosozialer und rechtlicher Unterstützung zur Seite
  • Wir versorgen die Menschen mit Bargeld, damit sie sich Nahrung und eine Unterkunft leisten können
  • Wir unterstützen die Inklusion der Menschen in ihrem Zufluchtsland

In Venezuela Humanitäre Hilfe zu leisten, gestaltet sich schwierig. Die Grenzen sind geschlossen und internationale Hilfsorganisationen auf lokale Partner angewiesen. Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft leisten derzeit vor allem in Kolumbien und Peru, aber auch in anderen südamerikanischen Ländern Nothilfe. 

Kinder, Frauen und Männer sind in Venezuela unverschuldet in Not geraten. Als humanitäre Helfer können wir Hilfe von Mensch zu Mensch leisten und sollten dies auch tun – unabhängig von politischen Interessen. Unsere Hilfsorganisationen sind weltweit im Einsatz. Das Ziel: Leben retten und Leid lindern - unabhängig von Nationalität, Herkunft, Religion und politischer Überzeugung.

Dass Waffen geliefert werden, ist eine politische Entscheidung und liegt außerhalb des Aktionsradius von Hilfsorganisationen. In unserem Fokus stehen die Menschen, die dringend auf Humanitäre Hilfe angewiesen sind: Menschen, die ärztliche Hilfe, Lebensmittel, Trinkwasser benötigen sowie Schutz und sichere Unterkünfte.

Für unsere Arbeit gilt: Menschen, die in humanitäre Not geraten sind haben das Recht auf Solidarität und Hilfe – unabhängig davon, ob es durch eine Naturkatastrophe oder durch zum Beispiel kriegerische Konflikte geschehen ist. Wir handeln, um Leben zu retten und die Not von Menschen zu lindern.

Oft führen erst Hunger, Armut und Vertreibung zu kriegerischen Konflikten. Rechtzeitige Nothilfe oder Entwicklungszusammenarbeit kann also sogar größeren humanitären Katastrophen entgegen wirken.

Nein. Wir helfen Menschen in Not – unabhängig von Nationalität, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischer Überzeugung. Aber wenn es unser humanitärer Auftrag verlangt, erheben wir unsere Stimme. 

Die Bundesregierung können wir nur auffordern, über Waffenlieferungen immer im Einzelfall und nach genauster Prüfung der möglichen Auswirkungen zu entscheiden. Das Gleiche gilt für unsere Bündnismitglieder: Unter den 23 Hilfsorganisationen unseres Bündnisses sind viele Organisationen, die klar gegen Rüstungsexporte und Waffenlieferungen Stellung beziehen.

Medien spielen eine immer wichtigere Rolle, wenn es darum geht, ob und wie humanitäre Krisen und deutsche Hilfe für Menschen in Not wahrgenommen werden. Vor diesem Hintergrund lobt Aktion Deutschland 2017 mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes zum zweiten Mal einen Wettbewerb für junge deutsche Journalisten/innen im Alter von 21 bis 35 Jahren aus. Ziel ist es, neue Wege der medialen Berichterstattung zu entwickeln, um eine größtmögliche Wahrnehmung humanitärer Herausforderungen in der breiten Öffentlichkeit zu erreichen.

Innerhalb der Bundesregierung ist das Auswärtige Amt für die humanitäre Hilfe im Ausland federführend. Die Bundesregierung leistet humanitäre Hilfe nicht direkt, sondern fördert geeignete Hilfsprojekte und -programme der humanitären Organisationen der Vereinten Nationen, deutscher Nichtregierungsorganisationen und der Organisationen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Diese ermöglichen den betroffenen Menschen ein Überleben in Würde und Sicherheit und lindern das Leid derer, die ihre akute Notlage nicht aus eigener Kraft überwinden können.

Über die Förderung konkreter Hilfsprojekte hinaus beteiligt sich das Auswärtige Amt an Initiativen, die zu besserem Bewusstsein und Verständnis der humanitären Hilfe weltweit beitragen. Der Journalistenpreis Humanitäre Hilfe gehört zu den Projekten, die vom Auswärtigen Amt dabei gefördert werden.

Der Journalistenpreis gliedert sich in zwei Phasen: In der ersten Phase bewerben sich Journalistinnen und Journalisten über einen Bewerbungsbogen inklusive Kurzessay zum Thema Humanitäre Hilfe. Ein Gremium wählt sechs Nominierte aus, an die Reisestipendien in Auslandsprojekte deutscher Hilfsorganisationen vergeben werden. Bei einem Kick-off-Termin im Februar 2018 lernen die Nominierten die Projekte kennen und werden vom Auswärtigen Amt auf die Situation vor Ort vorbereitet.
In der zweiten Phase von März bis Juli 2018 produzieren die Nominierten im Austausch mit Betroffenen, Helfern und weiteren Beteiligten in Hilfsprojekten und bei Gesprächen in den jeweiligen deutschen Auslandsvertretungen digitale Geschichten zum Thema Humanitäre Hilfe. Die Beiträge werden für die Bewertung durch eine hochkarätig besetzte Jury eingereicht. Der beste Beitrag wird auf einer Preisverleihung im November 2018 prämiert. Ein zusätzlicher Sonderpreis wird durch die Öffentlichkeit gewählt und ebenfalls bei der Preisverleihung bekannt gegeben.

  • Die Teilnehmenden des Wettbewerbs sollten zum Zeitpunkt der Bewerbung zwischen 21 - 35 Jahre alt sein.
  • Teilnehmende dürfen sich nicht in einem redaktionellen Arbeitsverhältnis mit Festanstellung befinden.
  • Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Teilnahmebedingungen  durch.  

Bewerbungen sind nur per E-Mail (max. 10 MB) bis zum 18. Dezember 2017 unter der Mailadresse journalistenpreis(at)aktion-deutschland-hilft.de möglich. Aus formalen Gründen können nur Bewerbungen berücksichtigt werden, die unter Verwendung der offiziellen Bewerbungsformulare erfolgen. Der Bewerbung sind ein vollständig ausgefülltes, unterschriebenes und gescanntes Bewerbungsformular sowie der Beitrag und der Beleg einer veröffentlichten Leseprobe beizufügen. Verspätet oder unvollständig eingegangene Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.

Ein Gremium – bestehend aus Vertretern von Aktion Deutschland Hilft, des Auswärtigen Amtes und deutschen Hilfsorganisationen – nominiert nach Ablauf der Einschreibungsphase sechs Bewerber/innen für die Stipendien.

In der zweiten Phase des Journalistenpreises sind die Nominierten dazu aufgefordert, im Rahmen der Reisestipendien zu recherchieren und digitale Geschichten zu erstellen. Dies soll vor dem Hintergrund der folgenden Aufgabenstellung geschehen:

Humanitäre Hilfe für Frauen und Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen

Katastrophen können auf ganze Gemeinschaften verheerende Auswirkungen haben, besonders aber auf die Verwundbarsten in unseren Gesellschaften: Frauen und Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. Gerade sie sind besonders verletzlich und deshalb im Ernstfall den Folgen von Naturkatastrophen, Konflikten und Vertreibung besonders stark ausgesetzt. Dies gilt insbesondere auch in sogenannten vergessenen humanitären Krisen.

Die finalen Wettbewerbsbeiträge, die im Rahmen der Recherchereisen und Projektbesuche entstehen, sollen die besonderen Bedürfnisse dieser Menschen und die Hilfsmaßnahmen in ihrer praktischen Umsetzung im Kontext der allgemeinen humanitären Hilfe darstellen und durch den Einsatz innovativer journalistischer Mittel,  Formen und Instrumente auch die breite Öffentlichkeit für dieses Thema und einen wichtigen Aspekt der humanitären Hilfe sensibilisieren.

Die Auswahl der Hilfsprojekte, der Reisestipendien sowie die Auswahl von möglichen Interviewpartnern/innen usw.  ist auf diese Aufgabenstellung ausgerichtet.

Ab März 2018 bis Juli 2018 werden die Nominierten in ausgewählte Projektgebiete verreisen. Die jeweiligen Reisen führen zu mindestens zwei Hilfsprojekten, bei denen vor Ort deutsche Hilfsorganisationen tätig sind. Die Nominierten erfahren bei einer Kick-off-Veranstaltung im Februar, in welche Projekte sie reisen werden.

  • Die Nominierten sind im Februar 2018 zu einem Kick-off-Termin geladen, bei dem sie ihre Projekte kennenlernen und sich mit Ansprechpartnern der jeweiligen Hilfsorganisationen austauschen.
  • Bei dem Kick-off-Termin tauschen sich die Nominierten zusätzlich mit Vertretern von den Partnern des Journalistenpreises, Canon und bento, aus. Das junge Online-Portal der SPIEGEL ONLINE GmbH wird den Journalistenpreis medial begleiten, während Canon den Nominierten technisches Equipment für die Reisen zur Verfügung stellt.
  • Die Nominierten erhalten zudem die Möglichkeit, mit fachlich versierten Mitarbeitern/innen des Auswärtigen Amtes sowohl in Berlin vor und nach der Reise als auch mit Mitarbeitern/innen der jeweiligen Auslandsvertretungen ins Gespräch zu kommen.
  • Als Paten für die Nominierten stellen sich sowohl Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft als auch andere deutsche Hilfsorganisationen zur Verfügung.
  • Als Paten planen sie gemeinsam mit den Nominierten die Recherchereisen, organisieren Projektbesuche, Ansprechpartner, Logistik usw. vor Ort und stehen den Nominierten mit Rat und Tat zur Seite.

bento ist 2017/2018 Medienpartner des „Journalistenpreises Humanitäre Hilfe“. Das junge Online-Portal der SPIEGEL ONLINE GmbH wird den Journalistenpreis während der Ausschreibung, der Recherchereisen und der Preisverleihung medial begleiten. bento ist ebenfalls bei der Kick-off-Veranstaltung im Februar anwesend und stellt den Nominierten Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit während der Recherchereisen vor.

12. Wie geht es nach der Durchführung der Reisestipendien weiter?

  • Die Nominierten haben bis September 2018 Zeit, ihre Beiträge in Form von digitalen Geschichten einzureichen.
  • Die Jury wird nach Ablauf dieser Zeit die Beiträge prüfen und den/die Gewinner/in auswählen.
  • Der/Die Gewinner/in werden im November 2018 im Rahmen einer Preisverleihung in Berlin bekannt gegeben.

Sechs durch ein Gremium ausgewählte Journaliste/innen erhalten Reisestipendien in humanitäre Hilfsprojekte. Unter den eingereichten Beiträgen wählt die Expertenjury des Journalistenpreises im Anschluss den besten multi- und crossmedialen Beitrag. Der Erstplatzierte erhält eine Canon EOS 6D Mark II Kamera und das dazugehörige Objektiv EF 24-105mm IS STM. Sponsor des Sachpreises ist Canon. Zusätzlich gibt es einen undotierten Sonderpreis, bei dem die Öffentlichkeit einen Favoriten wählt. Alle Nominierten erhalten eine Einladung zur feierlichen Bekanntgabe des/der Gewinners/in im November 2018 in Berlin.

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