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Philippinen – ein Überblick

  • Karte: Die Philippinen sind eine Inselgruppe. Sie liegen zwischen dem Südchinesischen Meer und dem Westpazifik und setzen sich aus 7.107 größeren und kleineren Inseln zusammen.
  • Naturkatastrophen: Aufgrund der geographischen Lage sind die Philippinen stark anfällig für Erdbeben sowie tropische Wirbelstürme.
  • Amerika: Die Philippinen waren in der Vergangenheit eine amerikanische Kolonie. Diese Einflüsse findet man beispielsweise im Bildungssystem.

Große Anfälligkeit für Wirbelstürme und Erdbeben

Die Philippinen sind aufgrund ihrer geographischen Lage stark anfällig für Naturkatastrophen. Jedes Jahr treffen rund 20 tropische Wirbelstürme auf die Inseln. Durch den zerstörerischen Taifun Haiyan kamen 2013 Tausende Menschen ums Leben. Im Herbst 2018 fegte Taifun Manghkut mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern über die Insel.

Der Inselstaat liegt zudem am Pazifischen Feuerring, einem Vulkangürtel. In dieser seismisch aktiven Zone kommt es immer wieder zu Erdbeben – und damit auch rund um die philippinischen Inseln. Dort schieben sich die philippinische und die eurasische Kontinentalplatte übereinander.

Viele Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind seit langem auf den Philippinen aktiv; unter anderem, um die Menschen mit Hilfsprojekten zur Katastrophenvorsorge zu unterstützen.


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Geschichte: Die Philippinen im Zweiter Weltkrieg und der Einfluss der USA

Über drei Jahrhunderte waren die Philippinen zunächst spanische, dann US-amerikanische Kolonie. Nachdem Japan die Inseln während des Zweiten Weltkrieges besetzt hatte, kämpften die Philippinen an der Seite der Amerikaner. 1946 wurde der Inselstaat schließlich unabhängig.

Sowohl das heutige Bildungssystem als auch das politische System sind nach US-amerikanischem Vorbild entstanden.

Die Situation der Einwohner vor Ort

Auf den Philippinen gibt es einerseits ein starkes wirtschaftliches Wachstum. Andererseits ist der Alltag vieler Menschen von Hunger und Armut geprägt. Auf den südlichen Inseln leben drei von vier Menschen am Existenzminimum. Jeder fünfte Einwohner des Inselstaates ist unterernährt.

Quellen: CIA (The World Factbook), GIZ (LI Portal), Bundeszentrale für politische Bildung (Stand: 07/2019)

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