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Klimawandel & NothilfeMeteorologische Auswirkungen des Klimawandels

25-01-2016

Die schnelle Erwärmung hat katastrophale Folgen für Umwelt, Tiere und Menschen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben Naturkatastrophen auf der Nordhalbkugel um etwa vier Prozent zugenommen. Zudem ist zu erwarten, dass die Intensität, Häufigkeit, Dauer und die Ausbreitung von wetterbedingten Gefahren in den nächsten Jahren weiter steigen. Unausweichliche Konsequenz des Klimawandels wird sein, dass viele noch besiedelte Weltregionen aufgrund dieser Naturkatastrophen und der Ausbreitung von Wüsten unbewohnbar sind.

Schmelzende Gletscher, steigender Meeresspiegel

Seit Ende der 50er Jahre hat die Schneedecke auf unserer Erde um rund zehn Prozent abgenommen. Die sommerliche Eisdicke in der Arktis hat sogar mehr 40 Prozent ihrer ursprünglichen Ausdehnung eingebüßt. Auch die Gletscher schmelzen weltweit ab. Verschwände das zwei bis drei Kilometer dicke Grönlandeis, würde der Meeresspiegel um etwa sieben Meter ansteigen.

Rund ein Zehntel der Weltbevölkerung lebt nicht mehr als zehn Meter oberhalb des Meeresspiegels in der Nähe von Küsten, viele davon in Megastädten wie Jakarta, Mumbai, Dhaka und Manila. In dicht besiedelten Flussgebieten und Deltaregionen sind Menschen, Häuser und Ackerland von Überschwemmungen bedroht. Der Anstieg des Meeresspiegels hat bereits in vielen Regionen dazu geführt, dass Küstenlinien landeinwärts wandern. Auch Sturmfluten werden drastisch an Häufigkeit zunehmen.

Bereits heute stehen die Bewohner kleiner Pazifik- und Karibikstaaten nicht mehr vor der Frage, ob sie ihre Heimat verlassen müssen, sondern nur, wie lange sie noch auf den heimatlichen Atollen ausharren können, die im Meer versinken.

Aufgrund des Abschmelzens der Gletscher erwärmt sich das Meerwasser. Durch die Vermischung von Salz- mit Süßwasser besteht zudem die Gefahr eines Zusammenbruchs des Golfstroms, in dessen Folge sich die nördliche Halbkugel deutlich abkühlen würde.

Dürreperioden, Starkregen und Wirbelstürme

In weiten Teilen Afrikas und Brasiliens, in den Mittelmeerländern, den USA und Australien wird es in den letzten Jahren immer heißer. Teils monatelang ausbleibender Niederschlag lässt vielerorts die Grundwasserspiegel sinken, die Gefahr von Wald- und Buschbränden wächst. Die Dürreperioden vernichten Ernten und somit die Grundlage vieler Menschen besonders in ärmeren Ländern. Schon jetzt treten immer häufiger schwere Hungersnöte auf.

Die Gefahr von Überschwemmungen aufgrund von Starkniederschlägen nimmt in vielen Regionen zu. Dadurch werden vermehrt auch Erdrutsche ausgelöst, die oft ganze Dörfer und Straßen verschütten. Durch Wetterphänomene wie El Niño und La Niña sind ganze Länder mit ungewohnten Klimabedingungen konfrontiert.

Auch die Größe, Intensität und Häufigkeit von Orkanen und Wirbelstürmen nimmt weltweit zu. Seit wenigen Jahren treten diese auch außerhalb bisheriger Gefährdungsgebiete auf. So wurde 2004 erstmalig ein tropischer Wirbelsturm im Südatlantik beobachtet, der in Brasilien große Schäden anrichtete, 2005 erreichte der erste tropische Wirbelsturm in Spanien das europäische Festland.

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