Klimawandel & NothilfeMeteorologische Auswirkungen des Klimawandels

von Aktion Deutschland Hilft

Die schnelle Erwärmung der Erde hat katastrophale Folgen für Umwelt, Tiere und Menschen. Bereits in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben Naturkatastrophen auf der Nordhalbkugel zugenommen. Es ist zu erwarten, dass Intensität, Häufigkeit, Dauer und Ausbreitung von wetterbedingten Gefahren in den nächsten Jahren weiter steigen.

Der Klimawandel & seine Folgen verändern die Welt

Schon heute sind einige Weltregionen unbewohnbar geworden – eine Folge des Klimawandels. Die steigenden Meeresspiegel stellen die Bevölkerung in tiefliegenden Gebieten, etwa auf einigen Pazifikinseln, vor gewaltige Herausforderungen. Aufgrund von Naturkatastrophen und der Ausbreitung von Wüsten werden weitere, noch besiedelte Regionen, keinen Lebensraum für Menschen mehr bieten. An anderen Orten wird die Bevölkerungsdichte daraufhin zunehmen.

Grafik: Das Klima der Erde im Wandel

*Bewegen Sie den Slider über die Karte

Die Erderwärmung macht das Wetter extremer

Die Mehrheit der Wissenschaft ist sich einig, dass sich die globale Erwärmung schon heute deutlich auswirkt: Seit Ende der 50er Jahre hat die Schneedecke auf der Erde um rund zehn Prozent abgenommen. Die sommerliche Eis-Dicke in der Arktis hat sogar mehr als 40 Prozent ihrer ursprünglichen Ausdehnung eingebüßt.

Auch viele Gletscher schmelzen ab. Verschwände das zwei bis drei Kilometer dicke Grönlandeis vollständig, würde der Meeresspiegel um etwa sieben Meter ansteigen.


Bildergalerie: Klimawandel und Nothilfe


Außerdem haben viele Wetterextreme zugenommen: In weiten Teilen Afrikas und Brasiliens, in den Mittelmeerländern, den USA und Australien ist es in den vergangenen Jahren immer heißer geworden. Und die Gefahr von Überschwemmungen aufgrund von Starkniederschlägen nimmt in vielen Regionen zu.

Weltweite Auswirkungen der globalen Erwärmung

Anstieg der globalen Temperatur

Die globale Durchschnittstemperatur auf der Erde steigt. Die wärmsten Jahre seit 1800 liegen der NASA zufolge im 21. Jahrhundert. Die schnelle Erwärmung hat katastrophale Folgen für Umwelt, Tiere und Menschen.

Hitze & Dürre

Dürren und Hitzewellen nehmen weltweit zu. Auch das Klimaphänomen El Niño kann extreme Trockenheit mit sich bringen. Die Folgen sind Hungersnöte und Trinkwassermangel, Bodenerosion und Waldbrände. Anhaltende Dürren können die Lebensgrundlage von Millionen Menschen zerstören.

Eisschmelze

Die weltweite Eisschmelze nimmt seit Jahrzehnten zu. Gleichzeitig bildet sich weniger neues Meereis. Noch besteht fast ein Viertel der Landfläche auf der Nordhalbkugel aus Dauerfrost-Böden, insgesamt 23 Millionen Quadratkilometer. Bis 2100 könnte mehr als ein Zehntel davon aufweichen.

Anstieg des Meeresspiegels

Der Meeresspiegel ist seit 1993 durchschnittlich etwa drei Millimeter pro Jahr gestiegen. Das steigende Wasser bedroht vor allem Menschen in den Küstenregionen. Wissenschaftler haben berechnet, dass sich der Anstieg bis zum Jahr 2100 mehr als verdoppeln könnte.

Tropische Stürme

Jedes Jahr entwickeln sich weltweit Dutzende tropische Wirbelstürme. Sie entstehen über Meeren mit Wassertemperaturen von mindestens 26,5 Grad Celsius und durch ein Zusammenspiel von verdunstendem Wasser und Luftströmungen. Klimamodelle lassen befürchten, dass es in Zukunft mehr stärkere Wirbelstürme geben wird.

Überschwemmungen

Die Gefahr von Überschwemmungen und Hochwasser nimmt in vielen Regionen zu. Ursache sind zum Beispiel Starkregenfälle während der Monsunzeit oder kurzfristige, intensive Regenfälle in eher trockenen Regionen. Es kommt vermehrt zu Erdrutschen, die oft ganze Dörfer und Straßen verschütten.

Waldbrände

Hitzewellen und zunehmende Trockenheit lassen das Waldbrandrisiko in vielen Weltregionen steigen. In weiten Teilen Afrikas und Brasiliens, in den Mittelmeerländern, den USA und Australien ist es in den vergangenen Jahren immer heißer geworden.


Aktion Deutschland Hilft, Bündnis von mehr als 20 Hilfsorganisationen, unterstützt Menschen weltweit, besser auf Naturkatastrophen und die Auswirkungen des Klimawandels vorbereitet zu sein.

Wir schulen Menschen…

  • in nachhaltiger Land- und Agroforstwirtschaft
  • in nachhaltiger Wassernutzung wie Tröpfchenbewässerung oder Regenwasserernte und zum Bau von Wassertanks sowie Wasseraufbereitung
  • im Anbau alternativer Lebensmittel und Pflanzen wie Süßkartoffeln, Bohnen und Sorghum
  • in der richtigen Lagerung von Obst und Gemüse
  • in nachhaltiger Fischerei
  • in umweltverträglichem Abfallmanagement
  • zu den Risiken und Folgen des Klimawandels

Und wir ermöglichen Umschulungen, damit Frauen und Männer neue Einnahmequellen erschließen können.

Wir errichten gemeinsam mit den betroffenen Familien …

  • Umweltbildungszentren
  • Landwirtschaftsschulen
  • Modellfarmen
  • Umweltklubs an Schulen

Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Wissen von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Wir forsten auf…

  • mit hitzeresistenten Bäumen und einheimischen Baumarten
  • und erneuern Seegras- und Mangrovengebiete zum Schutz von Küsten- und Meeresgebieten und vor Überschwemmungen


Außerdem sorgen wir dafür, dass weniger Wälder abgeholzt werden: durch den Bau energiesparender Öfen und der Verteilung von Kochherden.

Wir schützen die Umwelt durch…

  • die Organisation von Aufräumarbeiten mit der lokalen Bevölkerung
  • das Recyceln von Plastik und Nutzung von Ersatzprodukten
  • Forschung zu Plastikverschmutzung und Abfallmanagement
  • solarbetriebene Wasserpumpen und Anlagen für die Beleuchtung von Toiletten und Waschräumen


Wir sammeln und bündeln indigenes Wissen, das in die Hilfsprojekte einfließt. Dazu gehört beispielsweise der Einsatz von organischem Dünger und organischen Pestiziden.

Wir sorgen vor!

Katastrophenvorsorge verhindert Leid, noch bevor es geschieht. Mit Blick auf den Klimawandel helfen wir mit…

  • dem Mapping gefährdeter Orte
  • katastrophensicherem Bauen, etwa von Pfahlhäusern in Küstengebieten
  • Hochwasserschutzdämmen
  • Frühwarnsystemen zur Bodentrockenheit
  • Anlagen von Saatgutbanken


Gemeinsam sind wir schneller als die Katastrophe! Hier finden Sie weitere Informationen zu unserer weltweiten Katastrophenvorsorge.

Gemeinsam schneller helfen

Diese Hilfe für Menschen in Not leistet unser Bündnis gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort. Beispielsweise in Griechenland, Mali, Kenia, Tansania, Madagaskar, Somalia, Myanmar, Namibia, Mosambik, Südafrika, Uganda, Äthiopien, Haiti, Bangladesch, auf den Philippinen und im Niger.

Dabei berücksichtigen wir alle: Kinder, Frauen und Männer; ältere Menschen und Menschen mit Behinderung. Viele Schulungen sind auf ethnische Minderheiten ausgerichtet und es gibt Angebote für Analphabet:innen.

Möglich ist das nur dank Ihnen! Vielen Dank für Ihre Spende.


Katastrophenvorsorge verhindert Leid, bevor es geschieht. Helfen Sie uns, zu helfen – jetzt mit Ihrer Spende

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

Spenden-Stichwort: Nothilfe weltweit
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
jetzt online spenden!

© Bündnis deutscher Hilfsorganisationen: Spenden & Helfen