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Im eigenen Land Vertriebene

Was ist der Unterschied zwischen Binnenvertriebenen und Flüchtlingen? Der Unterschied zwischen Binnenvertriebenen (IDPs – Internally Displaced Persons) und Flüchtlingen ist im rechtlichen Sinn, dass Binnenflüchtlinge bei ihrer Flucht nicht die Landesgrenzen überqueren.

Sie flüchten stattdessen in eine andere Gegend ihres Heimatlandes. Die Gründe für die Flucht sind die gleichen wie bei Flüchtlingen, die in einem anderen Land Zuflucht suchen: Sie verlassen aufgrund bewaffneter Konflikte, Menschenrechtsverletzungen, Gewalt und Katastrophen ihr Zuhause, um sich in Sicherheit zu bringen.

Rechtlich schlechter gestellt als Flüchtlinge

Flüchtlinge sind mit der Überquerung der Grenze durch internationale Abkommen geschützt. Sie werden mit der Registrierung rechtlich als Flüchtlinge eingestuft. Bei Binnenflüchtlingen wäre eigentlich der Heimatstaat dafür zuständig, ihren Schutz zu gewährleisten.

Doch oft kann oder will der Staat den Schutz für diese Bevölkerungsgruppe nicht sicherstellen. Ihr Status und Schutz sind nicht klar geregelt. Bis heute gibt es kein völkerrechtliches Instrument für Binnenflüchtlinge.

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