InfografikInfografik: Fluchtrouten nach Europa

17-01-2018

Infografik: Flucht nach Europa


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Mittelmeer: Flüchtlinge hoffen auf Sicherheit in Europa

In der Hoffnung auf eine sichere Zukunft haben sich 2017 mehr als 178.500 Menschen über Fluchtrouten im Mittelmeerraum auf den Weg nach Europa gemacht. Mehr als jeder Fünfte dieser Flüchtlinge ist unter 18 Jahre alt. Besonders viele kommen aus Syrien und dem Irak, Eritrea und Guinea. Auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Verfolgung sind sie dringend auf Humanitäre Hilfe angewiesen.

Die Menschen suchen sich immer wieder neue, oftmals gefährlichere Fluchtrouten, um über das Meer Festland zu erreichen. 2017 verloren über 3.100 Kinder, Frauen und Männer auf dem Weg nach Italien, Spanien oder Griechenland ihr Leben oder gelten als vermisst; ein Großteil davon auf dem Weg von Nordafrika nach Italien.

Wo kommen die meisten Flüchtlinge her?

Die Zahl der Menschen, die 2017 in Spanien Zuflucht suchten, hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Ein Großteil der Kinder, Frauen und Männer kam an der andalusischen Küste an. Sie stammten vor allem aus Ländern wie Marokko oder Algerien in Nordafrika. Dort versuchen außerdem viele Menschen, in die spanischen Enklaven Melilla und Ceuta zu gelangen.

Über 119.000 Menschen flohen über das Mittelmeer nach Italien, darunter mehr als 15.000 unbegleitete Kinder und Jugendliche. Wegen verstärkter Grenzkontrollen hat die Zahl der Flüchtlinge, die von Libyen nach Italien übersetzen, stark abgenommen.

In Griechenland suchten 2017 fast 30.000 Flüchtlinge Sicherheit. Sie kamen vor allem aus Syrien und dem Irak. Nicht nur an den griechischen Küsten, auch über die Grenze zur Türkei kamen Flüchtlinge in das Land. Nach Zypern flohen über 1.000 Menschen.

Auf der Suche nach neuen Fluchtrouten

Über die Balkanroute in die EU einzureisen, ist weiterhin schwierig. Im vergangenen Jahr versuchten die Menschen daher, auf alternativen und oft gefährlichen Routen die Europäische Union zu erreichen: etwa von der Türkei nach Italien, Zypern oder Rumänien, oder über Griechenland, Albanien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina oder Serbien nach Kroatien.

Quelle: UNHCR (Stand: Juni 2018)

Stand: November 2017


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Stand: Juni 2016


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Stand: Dezember 2015

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Stand: Oktober 2015

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Stand: September 2015

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