In der Demokratischen Republik Kongo herrscht eine unsichere Lage. Viele Menschen fliehen vor Gewalt und Krieg. Eine Oma sitzt mit ihrem Enkel in einem Flüchtlingslager.

LänderinformationDemokratische Republik Kongo

Demokratische Republik Kongo – ein Überblick

Die Demokratische Republik Kongo ist der zweitgrößte Staat in Afrika. Dort leben mehr als 80 Millionen Menschen aus etwa 250 verschiedenen Volksgruppen. Es gibt rund 200 Sprachen, die Amtssprache ist Französisch. Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind Christen.

Humanitäre Situation

Die humanitäre Lage in der DR Kongo ist komplex und dramatisch: In vielen Teilen des Landes herrschen gewaltvolle Konflikte zwischen Volksgruppen. Vor allem in den Regionen Kasai, Tanganyika und Kivu. 

Wegen der Konflikte fürchten zahllose Menschen um ihr Leben: Mehr als 4 Millionen Kinder, Frauen und Männer sind innerhalb des Landes auf der Flucht, über 600.000 Menschen haben in Nachbarländern wie Uganda, Angola und Sambia Sicherheit gesucht. Gleichzeitig leben mehr als eine halbe Million Flüchtlinge aus anderen Ländern in der DR Kongo. In dem zentralafrikanischen Land herrscht trotz Bodenschätzen herrscht große Armut.

Politische Lage

Als 2003 ein langer Bürgerkrieg endete, gab es Hoffnung. Doch immer wieder kam es zu ethnischen Spannungen zwischen Bevölkerungsgruppen und in vielen Regionen des Landes zu erneuten Kämpfen. Auch der ungleiche Zugang zu Ressourcen führt zu Auseinandersetzungen.

Die Amtszeit des Präsidenten ist eigentlich seit Ende 2016 abgelaufen. Doch Neuwahlen werden immer wieder verschoben.

Die Situation vor Ort

Die Hungersnot in der DR Kongo ist groß: Fast 10 Millionen Menschen benötigen Nahrungsmittelhilfe und 4,5 Millionen mangelernährte Kinder dringend medizinische Behandlung.

Zwei Drittel der Kongolesen leben von der Landwirtschaft, doch ausbleibende Regenfälle lassen die Ernten vertrocknen. Außerdem kommt es oft zu schweren Überschwemmungen, die Häuser, Ackerland und Weideflächen zerstören.

Die Kinder- und Müttersterblichkeit ist sehr hoch. Viele Menschen sterben an vermeidbaren Krankheiten wie Malaria und Cholera, zudem sind mindestens vier Prozent der Bevölkerung mit HIV infiziert

Quellen: The World Factbook, AA, UNHCR, ReliefWeb

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