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Nothilfe Ukraine: Häufig gestellte Fragen & Antworten

von Aktion Deutschland Hilft

Das Schicksal der Menschen aus der Ukraine bewegt die Welt. Sie leben seit Beginn des großflächigen Krieges in Angst und blicken in eine ungewisse Zukunft. Millionen Kinder, Frauen und Männer haben ihr Zuhause verlassen und versuchen, in der Ukraine oder anderen Ländern Sicherheit zu finden.

  • Fragen & Antworten: Aktuelle Lage und gemeinsame Nothilfe 
  • Aus unserem Bündnis: Aktuelle Informationen zur Hilfe
  • Zwischenbilanz: Zahlen & Fakten
  • Anlaufstellen: Informationen für Betroffene

Hilfseinsatz in der Ukraine

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis von mehr als 20 Hilfsorganisationen, ruft zu Spenden auf. Die Bündnisorganisationen leisten den Menschen aus der Ukraine humanitäre Hilfe. Auf allen Stationen der Flucht und so lange, wie es notwendig ist. Helfen Sie uns, zu helfen – jetzt mit Ihrer Spende!

In diesem FAQ beantworten wir Ihnen häufig gestellte Fragen zum Hilfseinsatz in der Ukraine und halten Sie über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden. (letztes Update: 09.02.2026)

Fragen & Antworten: Aktuelle Lage und gemeinsame Nothilfe 

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht ein großflächiger Krieg in der Ukraine. Für die Menschen hat sich seitdem alles verändert. Kinder, Frauen und Männer leben in Angst um das eigene Leben und das ihrer Liebsten.

Der Krieg ist eine humanitäre Katastrophe. Die Zahl der Menschen, die in der Ukraine humanitäre Hilfe brauchen, hat sich mehr als vervierfacht: Rund drei Millionen waren es vor dem 24. Februar 2022. Laut den Vereinten Nationen waren 2025 mehr als 12,7 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Der Krieg in der Ukraine hat die größte Flüchtlingsbewegung in Europa seit dem 2. Weltkrieg ausgelöst. Rund 9,6 Millionen Menschen haben ihr Zuhause hinter sich gelassen. Viele sind innerhalb der Ukraine auf der Flucht oder suchen Schutz in umliegenden Ländern.

Die Infrastruktur ist vielerorts stark beschädigt. Angriffe auf die Energieversorgung verringern die Stromkapazität immer weiter. Millionen Menschen müssen während der harten Wintermonate ohne Wasser, Gas und Heizung ausharren. Auch Wohnhäuser, Gesundheitseinrichtungen und Schulen werden häufig zerstört. Straßen, Brücken und Bahngleise werden ebenfalls immer wieder Ziel von Angriffen.

Unser Bündnis leistet den Menschen aus der Ukraine humanitäre Hilfe. Vor Ort und auf allen Stationen der Flucht. Helfen Sie uns, zu helfen – jetzt mit Ihrer Spende!

Millionen Menschen haben die Ukraine verlassen und suchen Schutz in umliegenden Ländern wie Polen, Rumänien oder der Tschechischen Republik. Auch in Deutschland wohnen derzeit mehr als 1,3 Million ukrainische Geflüchtete.

So viele geflüchtete Menschen aus der Ukraine sind laut den Vereinten Nationen in europäischen Ländern registriert:

  • Bulgarien: 82.940
  • Estland: 40.940
  • Lettland: 31.430
  • Litauen: 51.150
  • Polen: 979.980
  • Republik Moldau: 139.160
  • Rumänien: 199.640
  • Slowakei: 151.240
  • Tschechien: 396.820
  • Ungarn: 64.880
  • Belarus: 40.220

    (Quelle: UNHCR; Stand: 09.02.2026)

  • 12,7 Millionen Menschen aus der Ukraine waren laut Angaben der Vereinten Nationen 2025 auf humanitäre Hilfe angewiesen, ein Großteil davon im Land selbst. Damit hat sich die Zahl der Menschen, die Unterstützung benötigen, seit Februar 2022 mehr als vervierfacht.
  • 5,9 Millionen Menschen sind weltweit als ukrainische Geflüchtete registriert. Dazu kommen rund 3,7 Millionen Ukrainer:innen, die im eigenen Land auf der Flucht sind. 
  • Aufgrund der anhaltenden Angriffe auf die Energieinfrastruktur werden bis zu 15 Millionen Menschen in den harten Wintermonaten keine ausreichende Strom- und Wärmeversorgung zur Verfügung haben, warnt das ukrainische Energieministerium.

Unser Bündnis leistet den Menschen aus der Ukraine humanitäre Hilfe. Helfen Sie uns, zu helfen – jetzt mit Ihrer Spende!

Die Hilfsbedarfe unterscheiden sich von Region zu Region. Einigen Menschen fehlt es an Lebensmitteln, Trinkwasser, Hygieneartikeln und weiteren Hilfsgütern.

Viele Menschen benötigen zudem Geld, um sich selbst mit dem versorgen zu können, was ihnen fehlt. Diese Unterstützung erfolgt durch Bargeldausgaben und Überweisungen, Gutscheine für lokale Geschäfte oder elektronische Lösungen wie mobile money.

Ebenso wichtig ist medizinische Hilfe: Viele Menschen sind verletzt, leiden an Unterkühlungen oder chronischen Erkrankungen. Auch die Nachfrage nach psychosozialer Unterstützung ist nach Jahren des Krieges gestiegen - und steigt kontinuierlich weiter.

Vielerorts ist die Infrastruktur in der Ukraine zerstört. Millionen Ukrainer:innen haben keinen Strom und müssen im Winter bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ausharren. Die Menschen benötigen daher warme Kleidung, Heizgeräte, Öfen, Brennstoffe und winterfesten Wohnraum.

Unser Bündnis leistet den Menschen aus der Ukraine humanitäre Hilfe. Helfen Sie uns, zu helfen – jetzt mit Ihrer Spende!

Viele Hilfsorganisationen unseres Bündnisses leisten den Menschen in der Ukraine, den Nachbarländern und Deutschland humanitäre Hilfe.

Sie als Spender:innen schenken den betroffenen Menschen neue Hoffnung mit:

  •  warmen Mahlzeiten für Familien im Kriegsgebiet und auf der Flucht
  • Medikamenten und Zugang zu medizinischer Versorgung – insbesondere in den entlegenen Gebieten
  • Bargeld, damit Menschen sich mit dem Nötigsten versorgen können
  • psychosozialer Unterstützung, um die traumatischen Ereignisse besser verarbeiten zu können
  • sicheren Orten für Kinder, damit sie trotz des Krieges Zeit zum Spielen finden und Kind sein können
  • Trinkwasser, Lebensmitteln und Hygieneartikeln für Schutzsuchende
  • Hilfe auch für ältere Frauen und Männer sowie Menschen mit Behinderung
  • Instandsetzungen von Häusern und Einrichtungen

Einen Überblick über alle Hilfsprojekte finden Sie hier zum Download.

Die Expert:innen unseres Bündnisses gehen davon aus, dass die Menschen aus der Ukraine viele Jahre auf Hilfe angewiesen sein werden.

Hilfsorganisationen aus unserem Bündnis helfen in der Ukraine und den Nachbarländern. Mit Ihrer Spende können Sie den Hilfseinsatz unterstützen!

Mehrere Bündnisorganisationen sind in Deutschland für die Menschen aus der Ukraine im Einsatz.

Beispiele für die Hilfe der Organisationen in Deutschland:

  • Betrieb und Ausstattung von Notunterkünften
  • Wohnungsvermittlung
  • Beratung zu Mietrecht für Vermieter:nnen und Mieter:nnen und zu finanziellen Hilfen
  • Traumatherapien für Kinder und Erwachsene
  • Kinderbetreuung und Nachhilfe für Kinder
  • Hilfe bei der Vermittlung von Kita- und Schulplätzen
  • Verteilung von Schulranzen
  • Unterstützung beim Transport schwerkranker Kinder in Krankenhäuser in Deutschland
  • Beratungen für Menschen, die Zuflucht in Deutschland suchen (Migrationsberatung, Asyl, Arbeit, Sprachkurse, Integrationskurse …)
  • Koordination von Anschlusstransfers zu Familienangehörigen und Bekannten

Die Bündnisorganisationen sondieren laufend die dynamische Lage und prüfen weitere Hilfsmöglichkeiten.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Nothilfe unseres Bündnisses für die Menschen aus der Ukraine – auf allen Stationen der Flucht, in der Ukraine, den Nachbarländern und in Deutschland.

Viele Hilfsmaßnahmen sowie Lieferungen aus Deutschland sind trotz des Krieges in der Ukraine und den Nachbarländern möglich. Aufgrund der Sicherheitslage kommt es vor, dass Projekte unterbrochen und lokale Mitarbeiter:innen in Sicherheit gebracht werden müssen.

Einige Bündnisorganisationen sind seit vielen Jahren in der Ukraine und den Nachbarländern aktiv und eng mit lokalen Partnerorganisationen vernetzt. Zudem stimmen sie den Bedarf und die Möglichkeiten mit Behörden, Bürgermeister:innen, Kliniken und Schulen vor Ort ab.

Viele Hilfsgüter wie Lebensmittel können in der Ukraine oder Nachbarländern besorgt werden. Insbesondere in den umkämpften Regionen kommt es jedoch immer wieder zu Versorgungsengpässen.

In den vergangenen Jahren gab es im Osten der Ukraine immer wieder Kämpfe zwischen zwei Gruppen: Separatisten – Menschen, die sich von der Ukraine abspalten und zu Russland gehören wollen – und Menschen, die sich der Ukraine zugehörig fühlen. Auch auf politischer Ebene gibt es seit langer Zeit Spannungen.

Am 21. Februar 2022 hat Russlands Präsident Wladimir Putin zwei Regionen im Osten der Ukraine als unabhängig erklärt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyi wehrt sich dagegen: Russland dürfe sich nicht über internationales Recht und die unabhängige Ukraine hinwegsetzen. Diese Position unterstützen viele Länder in Europa.

Am Morgen des 24. Februar 2022 hat der Angriff der russischen Regierung auf die Ukraine begonnen. Der ukrainische Präsident Selenskyj rief den Kriegszustand aus. Seitdem überschlagen sich die Ereignisse.

Es gab mehrere Gespräche und Verhandlungsrunden zur Beendigung des Krieges, zum Teil mit internationaler Beteiligung. Bislang kam es jedoch bei keiner der Verhandlungen zu einer Einigung.


Aktion Deutschland Hilft, Bündnis von mehr als 20 deutschen Hilfsorganisationen, leistet den Menschen in der Ukraine und den Geflüchteten in Nachbarländern Hilfe. Viele der Bündnisorganisationen engagieren sich seit den 1990er Jahren für die Menschen in der Region. Helfen Sie uns, zu helfen – jetzt mit Ihrer Spende!


Bildergalerie: Besondere Hilfsprojekte unserer Bündnisorganisationen

Menschen stehen in der Ukraine vor einer Sozialapotheke
Menschen stehen in der Ukraine vor einer Sozialapotheke
© action medeor
Die Sozialapotheke in Odessa arbeitet inzwischen an zwei Standorten in der Stadt und ist in das lokale Krisenmanagement eingebunden. Die mobilen Apotheken der lokalen Partner Intersos und Farwater leisten weiter dringend benötigte Medikamentenversorgung in den zerstörten Dörfern rund um Mykolajiw und Cherson.
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Eine Familie aus der Ukraine hält Pakete mit Hilfsgütern in den Händen
Eine Familie aus der Ukraine hält Pakete mit Hilfsgütern in den Händen
© arche nova
Binnenvertriebene gehören zu den am stärksten gefährdeten Gruppen in der Ukraine. Viele der Menschen leben in Sammelunterkünften, in denen sie kaum Möglichkeiten haben, weiterzuziehen oder Arbeit zu finden. Deswegen wird arche nova sich ab 2026 darauf konzentrieren, diese Unterkünfte zu unterstützen, damit die Bewohner:innen in Würde und Sicherheit leben können. Die Helfer:innen werden sich um die Wasser- und Sanitärversorgung in den Unterkünften kümmern und die Hygienebedingungen verbessern, aber auch Reparaturarbeiten durchführen, Küchengeräte zur Verfügung stellen und Waschküchen einrichten.
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Ein Helfer von AWO International sitzt in der Ukraine mit Kindern an einem Tisch
Ein Helfer von AWO International sitzt in der Ukraine mit Kindern an einem Tisch
© AWO International/Larin Andrii
AWO International arbeitet unter anderem an Resilience Hubs: Das sind kommunale Zentren, in denen der soziale Zusammenhalt gestärkt wird. Die dortigen Leistungen werden aus lokalen Haushalten mitfinanziert. Die Energieunabhängigkeit ist beispielsweise durch die Installation von Solarkraftwerken gewährleistet.
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Zwei Helferinnen von CARE sitzen vor einem Laptop
© CARE Deutschland
Ein zentrales Hilfsprojekt von CARE ist das Engagement zur Stärkung der Führungsrolle von Frauen in Krisensituationen. Dieses Programm steht exemplarisch für CAREs Ansatz, humanitäre Hilfe mit nachhaltigem, lokal verankertem Wandel zu verbinden. CARE arbeitet dabei mit Frauen aus ländlichen und konfliktbetroffenen Gemeinden zusammen und unterstützt sie dabei, lokale Probleme zu analysieren, Lösungen zu entwickeln und konkrete Projekte umzusetzen.
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Eine Helferin von HelpAge spricht mit einer älteren Frau
© HelpAge/Alberto Lores
HelpAge initiiert zwei Projekte, die sich ergänzen, indem sie akute humanitäre Hilfe mit langfristigem Resilienz- und Systemaufbau für ältere Menschen verbinden, um nachhaltig deren Wohlbefinden, Würde und Rechte zu stärken. Im Fokus stehen dabei zum einen unmittelbare Unterstützung wie Schutz, psychosoziale Hilfe, Gesundheits- und Pflegeleistungen, sichere Evakuierung sowie die Deckung grundlegender Bedürfnisse für besonders vulnerable ältere Menschen. Zum anderen geht es darum, strukturelle Ursachen von Vulnerabilität zu bekämpfen – etwa durch den Aufbau integrierter Pflegesysteme, altersgerechter und betreuter Wohnformen sowie durch Maßnahmen zur Einkommenssicherung.
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Zwei Helfer:innen von Help stehen mit einem Mann vor einem Lkw
© Help - Hilfe zur Selbsthilfe/Lana Dmytrenko
Ein wichtiges Hilfsprojekt von Help ist die Help Localisation Facility, die für den starken Lokalisierungsansatz steht. Zivilgesellschaftliche Organisationen sitzen in Steuerungs- und Förderausschüssen und entscheiden gemeinsam mit Help, welche Projekte gefördert werden. Strukturelle Förderung von NGOs in Form von Trainings und Weiterbildungen für Mitarbeitende ist hier integraler Bestandteil der Förderung. Das Ziel: die Zivilgesellschaft in der Ukraine stärken.
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Eine Frau lächelt in die Kamera
© Johanniter
Ein Projekt der Johanniter, das entscheidende Hilfe für die Menschen an der Front bietet, ist Road of Hope – jeder Kilometer zählt. Seit dem Start 2025 konnten bereits über 1.000 Menschen, vor allem Ältere, Kranke und Menschen mit Behinderung, aus den Frontgebieten in sicherere Gebiete gebracht werden. Am neuen Ort helfen die Johanniter den Evakuierten zusammen mit dem lokalen Partner ELEOS bei der Wiederherstellung von Dokumenten, Rechtsbeistand und der Deckung der Grundbedürfnisse mit Nahrung und medizinischer Versorgung.
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Ein Junge und ein Mädchen sitzen am Tisch und malen
© World Vision
Ein besonderes Hilfsprojekt von World Vision verbindet Nothilfe mit Wiederaufbau und Resilienzbildung in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteur:innen. Im Notfallbereich werden Lebensmittel, Hygieneartikel und Winterausrüstung sowie tragbare Öfen geliefert. Durch Notfallplanung wird die Kontinuität trotz sich verschiebender Frontlinien aufrechterhalten. Im Bereich der Wiederherstellung werden kinderfreundliche Räume eingerichtet, die strukturierte psychosoziale Unterstützung und spielerisches Lernen bieten.
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Gemeinsam mit lokalen Partner:innen ist unser Bündnis weltweit im Einsatz. Helfen Sie uns, zu helfen - mit Ihrer Spende oder als Fördermitglied von Aktion Deutschland Hilft. Vielen Dank!
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Dank Ihrer Spende...

  • versorgen wir Schutzsuchende mit Trinkwasser, Lebensmitteln und Hygieneartikeln – in der Ukraine, auf der Flucht und in den Zufluchtsländern
  • unterstützen wir Geflüchtete, die in Deutschland angekommen sind
  • ermöglichen wir Hilfslieferungen mit Medikamenten und medizinischem Material für Verletzte und chronisch Kranke
  • schaffen wir warme und sichere Notunterkünfte, wo sich die Menschen während der Flucht ausruhen können
  • unterstützen wir die Menschen finanziell, damit sie sich mit dem Nötigsten versorgen können
  • leisten wir psychosoziale Unterstützung für Kinder und Erwachsene 
  • schaffen wir sichere Orte für Kinder, damit sie beim Spielen und Toben die Schrecken des Krieges und der Flucht für einige Zeit vergessen können
  • sorgen wir dafür, dass die Hilfe auch bei älteren Frauen und Männern sowie Menschen mit Behinderung ankommt
  • leisten wir Winterhilfe, setzen Gebäude instand und verteilen Heizgeräte und Brennstoffe, warme Kleidung, festes Schuhwerk, Decken und Matratzen

Danke an alle Unterstützer:innen, die unsere Hilfe mit Spenden möglich machen!

So haben Ihre Spenden geholfen

Ukraine-Hilfe: Was haben Ihre Spenden bewirkt?


Sie als Spenderinnen und Spender schenken den Menschen aus der Ukraine neue Hoffnung. Dank Ihnen helfen wir weiter – so lange, wie es notwendig ist. Vielen Dank!

Aktuelle Infos von unseren Bündnisorganisationen

  • action medeor beschreibt, dass die Angriffe auf die Energieinfrastruktur deutlich zugenommen haben. Die Sicherheitslage in den Projektgebieten hat sich deutlich verschlechtert, dadurch wird der Zugang zu sehr frontnahen Gebieten und die Versorgung der dortigen Bevölkerung erheblich erschwert.
     
  • arche nova erläutert, dass sich der Schwerpunkt der Nothilfe verschoben hat, als klar wurde, dass der Krieg länger dauert. Inzwischen liegt der Fokus auf der Stärkung der Resilienz sowie dem Wiederaufbau von Häusern und Infrastruktur, der Unterstützung sozialer Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen und auf der Bereitstellung von Unterkünften für Binnenvertriebene.
     
  • Auch AWO International berichtet von einem zunehmenden Fokus auf Wiederaufbau und psychosozialer Unterstützung der Menschen. Dabei richtet sich die Hilfe nicht mehr nur nach den akuten Bedürfnissen. Sie ist lokal verankert und stärkt damit die lokalen Gemeinschaften.
     
  • Auch bei CARE haben sich die Hilfsmaßnahmen mit der Erkenntnis verlagert, dass der Krieg in der Ukraine kein kurzfristiges Ereignis ist. Neben fortgesetzter humanitärer Hilfe in Front- und schwer erreichbaren Gebieten liegt ein zunehmender Schwerpunkt auf Schutzmaßnahmen, psychosozialer Unterstützung und der Stärkung von Resilienz. CARE investiert verstärkt in Programme zur Förderung von Frauen in Führungsrollen, in die Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt sowie in lokal geführte Wiederaufbauprozesse.
     
  • HelpAge beschreibt, dass die Hilfe strukturierter, besser koordiniert und stärker an internationalen humanitären Grundsätzen ausgerichtet wird. Langfristige Programme und stabile Finanzierung ermöglichen bedarfsgerechte, Unterstützung wie Hygieneartikel, Bargeldhilfen, Medizinartikel, Winterhilfe sowie psychosoziale Angebote. Lokale Partner übernehmen stärker eine Führungsrolle in Hilfsprogrammen.
     
  • Help – Hilfe zur Selbsthilfe sagt, von Anfang an wurden Nothilfe und Wiederaufbau, besonders von kritischer Infrastruktur, in der Ukraine parallel gedacht. Eine deutliche, positive Veränderung ist allerdings die immer stärkere Einbindung der lokalen Zivilgesellschaft.  
     
  • Von Anfang an haben die Johanniter und ihre Partner in der Ukraine der Zivilbevölkerung unter anderem bei der Evakuierung aus den Kampf- und Frontgebieten geholfen, Grundnahrungsmittel und medizinische Versorgung bereitgestellt, zerstörte Häuser wieder aufgebaut und Gesundheitseinrichtungen unterstützt. Aufgrund der erheblich gestiegenen Zahl an Kriegsveteranen ist zusätzlich das Thema Rehabilitation für Männer relevant geworden. Aus diesem Grund wird der lokale Partner ELEOS ab Anfang 2026 eine Unterkunft ausschließlich für männliche Veteranen einrichten.
     
  • World Vision berichtet: 2022 konzentrierte sich die humanitäre Hilfe auf sofortige lebensrettende Maßnahmen – Nahrungsmittel, Unterkünfte, Evakuierungshilfe, Notfallgeld und Schutz für neu vertriebene Menschen. 2023 bis 2024 wurde die Hilfe um Schutzdienste, Wintervorbereitungen und Notfall-Energieversorgung sowie Unterstützung für Aufnahmegemeinden neben der fortgesetzten Nothilfe erweitert. Nun steht lebensrettende Hilfe bei gleichzeitiger Anpassung an sich verändernde Bedürfnisse wie Energieausfälle im Winter, andauernde Angriffe auf die Infrastruktur und die anhaltenden Bedürfnisse von Millionen schutzbedürftigen Zivilist:innen im Fokus. 

  • action medeor erklärt, dass sie derzeit die Hilfe wie bisher fortführen können. Ab dem kommenden Jahr erwarten sie nach jetzigem Stand einen starken Rückgang der Projekte.
     
  • Auch arche nova berichtet von zurückgegangen Möglichkeiten – wegen der starken Kürzungen in den Mitteln der humanitären Hilfe und der zunehmend gefährlicheren Einsatzbedingungen für Helfer:innen. Wegen weniger Geldern musste arche nova wie viele andere auch Personal abbauen, ist aber im Süden, Osten und in der Zentralukraine weiter mit ihrem Kernteam im Einsatz.
     
  • Auch AWO International musste den Umfang ihrer Hilfe anpassen und den Schwerpunkt auf nachhaltige und langfristige Projekte verlagern. Das führt aber auch dazu, dass Menschen in ländlichen, abgelegeneren Gebieten oftmals keinen oder wenigen Zugang zu wichtiger humanitärer Hilfe haben.
     
  • CARE sagt: Der humanitäre Bedarf in der Ukraine ist weiterhin enorm. Gleichzeitig ist klar: Ohne verlässliche und langfristige Finanzierung kann Hilfe heute nicht mehr in dem Umfang geleistet werden wie in den ersten Monaten der Invasion. Für CARE und andere humanitäre Organisationen bedeutet das schwierige Priorisierungsentscheidungen. Die verfügbaren Mittel konzentrieren sich auf lebensrettende Maßnahmen und auf besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen, häufig entlang der Frontlinien oder in neu betroffenen Gebieten. Andere zentrale Aktivitäten müssen reduziert oder aufgeschoben werden. Die Auswirkungen sind konkret spürbar: In Kramatorsk unterstützte CARE mobile medizinische Teams, die palliativ versorgungsbedürftige Menschen in abgelegenen Regionen erreichten. Ohne weitere Finanzierung können diese Besuche nicht fortgesetzt werden – für viele Patienten entfällt damit der Zugang zu grundlegender medizinischer Versorgung.
     
  • Auch HelpAge spürt die Kürzungen und die sinkenden Geberbeiträge. Für ältere Menschen sind die Folgen besonders gravierend, vor allem für jene in Hochrisikogebieten, Alleinlebende oder Personen, die sich nach Vertreibung aufgrund von Wohnraummangel und begrenzter staatlicher Unterstützung kaum integrieren können. Weniger Mittel bedeuten für sie häufiger den Verlust lebenswichtiger Unterstützung und sozialer Begleitung.
     
  • Help berichtet, dass die Mittelkürzungen in den laufenden Projekten glücklicherweise noch keine Auswirkungen haben. Jedoch ist die Konkurrenz bei den Antragstellungen deutlich größer geworden, da weniger Gelder vergeben werden. 
     
  • Laut den Johannitern hat sich der Umfang der Hilfe inzwischen erheblich verringert, wobei der Bedarf weiterhin immens hoch ist. Kämpfe und Flucht gehen unverändert weiter. Die humanitären Bedürfnisse der Bevölkerung nehmen nicht ab. Deshalb, so die Johanniter, ist die weitere Unterstützung der Ukraine für die europäische Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.
     
  • World Vision berichtet davon, dass Finanzierungslücken ein großes Hindernis bleiben und den Umfang der Hilfe beeinträchtigen. Diese Lücken haben die humanitären Akteur:innen bereits dazu gezwungen, nur die dringendsten, lebensrettenden Maßnahmen zu priorisieren, und es besteht die Gefahr, dass die grundlegenden Dienstleistungen eingeschränkt werden, wenn die Mittel nicht aufgestockt werden.  


In der Ukraine, auf allen Stationen der Flucht und in Zufluchtsländern wie Polen und Deutschland: Dank der großartigen Spendenbereitschaft in der deutschen Bevölkerung konnten die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft seit Beginn des Krieges in der Ukraine vielfältige Hilfsprojekte umsetzen.

Länderübersicht: Hilfe für Menschen aus der Ukraine


Die Hilfsorganisationen unseres Bündnisses sind weiterhin für Menschen vor Ort da. Danke an alle, die helfen!

Sie selbst, Angehörige oder Bekannte sind vom Krieg in der Ukraine betroffen? Hier finden Sie Anlaufstellen, an die Sie sich mit Ihren Fragen wenden können.

Informationen für...

Für Menschen, die innerhalb der Ukraine auf der Flucht sind, hat das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) Informationen zusammengestellt:

https://help.unhcr.org/ukraine/information-on-the-situation-in-ukraine/

Für Menschen, die in Länder wie Polen, Rumänien und Ungarn geflohen sind, hat das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) Informationen zusammengestellt: 

https://help.unhcr.org/

Informationen und Hilfsangebote für Menschen aus der Ukraine, die nach Deutschland geflohen sind, gibt es hier:

Hilfsportal germany4ukraine: https://www.germany4ukraine.de/hilfeportal-de

Ukrainische Bürger:innen, die Informationen zu Angehörigen in der Ukraine benötigen, können sich an diese Stellen wenden:

 

  • Botschaft der Ukraine/Berlin, Telefon: +49 30 288 871 28
  • Generalkonsulate in verschieden Standorten: Übersicht Vertretungen in Deutschland

Das Auswärtige Amt hat für deutsche Staatsangehörige in der Ukraine eine Hotline eingerichtet: 

Telefon: +49 30 5000 3000 
E-Mail: krise-ukraine(at)diplo.de 

Ukrainische Bürger:innen, die Informationen zu Angehörigen in der Ukraine benötigen, können sich an diese Stellen wenden:

 

  • Botschaft der Ukraine/Berlin, Telefon: +49 30 288 871 28
  • Generalkonsulate in verschiedenen Standorten: Übersicht Vertretungen in Deutschland


Aktion Deutschland Hilft unterstützt die dem Bündnis zugehörigen Hilfsorganisationen mit den gesammelten Spenden bei der Nothilfe. Die Organisationen setzen die Projekte für Menschen in Not um; wir koordinieren und rufen gemeinsam zu Spenden auf.


Unser Bündnis hilft den Menschen in der Ukraine, auf allen Stationen der Flucht und in den Ländern, in denen sie Schutz suchen. Lassen Sie uns den Familien gemeinsam zur Seite stehen. Lassen Sie uns gemeinsam helfen. Danke für Ihre Spende!

+++ Spendenaufruf +++

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis der Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die betroffenen Menschen aus der Ukraine.

Stichwort: Nothilfe Ukraine
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Jetzt online spenden!

Die Menschen in und aus der Ukraine sind weiter auf humanitäre Hilfe angewiesen

Nothilfe Ukraine

Am 24. Februar 2022 eskalierte der Krieg in der Ukraine. Unsere Bündnisorganisationen leisten den Menschen Nothilfe vor Ort.

Eine Helferin der Organisation Ave Copiii arbeitet mit einem Kind gemeinsam an einem Bastelprojekt

Frauen und Kinder auf der Flucht: Leben in Kriegszeiten

Seit der Eskalation des Krieges in der Ukraine sind zahlreiche Menschen auf der Flucht. World Vision ist vor Ort und steht ihnen zur Seite.

© Bündnis deutscher Hilfsorganisationen

Nothilfe Ukraine

Nothilfe Ukraine & Nachbarländer


Nothilfe Ukraine: Erfahren Sie mehr über die Hilfe unserer Bündnisorganisationen!

Unser Hilfseinsatz: Häufig gestellte Fragen & Antworten

Schirmherr & Kuratoriumsvorsitzende

Horst Köhler; Annalena Baerbock


Bundespräsident a. D. Horst Köhler & Außenministerin Annalena Baerbock: Erfahren Sie mehr!

Spendenkonto Nothilfe Ukraine

IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30
Stichwort: Nothilfe Ukraine

Zum Spendenformular

DSR, TÜV, ekomi Siegel

Ja, ich werde Fördermitglied.

Eine Helferin der Johanniter mit Kindern aus der Ukraine

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