Hurrikane und WirbelstürmeDie Entstehung eines Wirbelsturms

Infografik: Die Entstehung eines Wirbelsturms
 
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Tropische Wirbelstürme

Jedes Jahr entwickeln sich weltweit etwa 70 Wirbelstürme. Die Bezeichnung richtet sich nach der Region in der sie auftreten: im Atlantik und Nordpazifik heißen sie Hurrikan, im Westpazifik spricht man von Taifun und im Indischen Ozean nennt man sie Zyklonen. Entstehen können sie nur zwischen dem 5° und 20° Breitengrad nördlich und südlich des Äquators.
Wirbelstürme zählen zu den schlimmsten Naturkatastrophen dieser Erde. Namen wie Hurrikan Sandy, Hurrikan Isaac oder Taifun Bopha erinnern an Bilder der Zerstörung: Jedes Jahr sterben hunderte Menschen durch diese Naturgewalt – und das obwohl die Bewohner der bedrohten Landstriche dank Wettersatelliten, Radar und Wetterflugzeuge frühzeitig gewarnt werden können. Hinzu kommen immense wirtschaftliche Schäden, durch die Zerstörung weiter Landstriche.

Entstehungsbedingungen

Wirbelstürme entstehen über tropischen Meeren mit Wassertemperaturen von mindestens 26,5°C. Wenn die Sonne senkrecht auf die Wasserschicht scheint verdunstet Wasser und feuchtwarme Luft steigt auf. Nach und nach bilden sich mächtige Wolkentürme aus denen es sinnflutartig regnet. Durch die aufsteigende warme Luft entsteht am Boden ein niedriger Luftdruck. Dadurch wird warme und feuchte Luft aus allen Richtungen angezogen. Oberhalb des Wolkenturms strömt die Luft nach außen und sinkt wieder ab. Ein Luftkreislauf entsteht. Erst durch die einsetzende Drehbewegung der Luftmassen - hervorgerufen durch die Erdrotation - beginnt der Sturm zu rotieren und ein Wirbelsturm entsteht. Er wandert mit 15-40 km/h in Richtung des vorherrschenden Windes.

Wenn Wirbelstürme auf Festland treffen

Treffen Wirbelstürme auf Land, richten sie gewaltige Schäden an. Das liegt vor allem an der Flutwelle, die durch den Wirbelsturm ausgelöst wird. Diese Welle kann eine Höhe von bis zu 18 Metern erreichen. Zusammen mit den extrem starken Regenfällen kommt es so zu heftigen Überschwemmungen. Je nach Windgeschwindigkeit und Höhe der Flutwellen können beträchtliche Schäden entstehen, bis hin zur Zerstörung ganzer Küsteregionen.

Quelle: geo.de, dierke,de, Hans Häckel: Meteorologie, Lauer/Bendix: Klimatologie, Niedeck/Frater: Naturkatastrophen, NOAA

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