von Aktion Deutschland Hilft
Nach schweren Zyklonen, Regenfällen und massiven Überschwemmungen im südlichen Afrika sind 12 Hilfsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft, dem Zusammenschluss für weltweite Katastrophenhilfe, im Einsatz. Humanitäre Expert:innen vor Ort schildern die Notlage der Menschen in vielen betroffenen Regionen als dramatisch – die Sorge einer weiteren Verschlechterung der Lage durch weitere Wetterereignisse oder auch den Ausbruch von Krankheiten wie Cholera ist sehr groß. Nothilfeteams aus Deutschland unterstützen seit dieser Woche die lokalen Helfer:innen.
Mosambik: Hohe Gesundheitsrisiken durch verunreinigtes Wasser
In vielen überschwemmten Gebieten fehlt es an sauberem Trinkwasser: Brunnen sind überflutet, Latrinen und Abwassersysteme wurden zerstört oder schwer beschädigt. Stehende Gewässer und kontaminierter Schlamm begünstigen die Ausbreitung von Krankheiten. Hilfsorganisationen aus dem Bündnis, darunter der Arbeiter-Samariter-Bund, Malteser International und CARE, bereiten sich daher intensiv auf mögliche Ausbrüche von Cholera und andere Krankheiten vor.
Außerdem im Fokus der Soforthilfe: die Versorgung der Menschen mit sauberem Trinkwasser sowie eine Stabilisierung der Hygienesituation. Das lokale Gesundheitspersonal wird zur Infektionsprävention mit Schutzausrüstung ausgestattet. Weitere Unterstützung erhalten die Betroffenen durch die Versorgung mit Lebensmitteln, Bargeldhilfen sowie Hilfsgütern für den täglichen Bedarf.
Madagaskar: Infrastruktur zerstört – Notunterkünfte überfüllt
Auch in Madagaskar mussten Zehntausende Menschen vor den Wassermassen fliehen. Sie haben durch die Zerstörung ihrer Häuser ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Viele leben in provisorischen Sammelunterkünften, Schulen oder bei Gastfamilien. Dort fehlt es häufig an ausreichendem Schutz vor Regen, an Privatsphäre sowie an getrennten Sanitäranlagen für Frauen und Männer.
Unsere Bündnisorganisation ADRA versorgt Betroffene unter anderem mit Lebensmitteln und stellt sichere Notunterkünfte zur Verfügung. CARE unterstützt im besonderen Maße Frauen und Kinder, z.B. mit Bargeldhilfen und Hygiene-Artikeln. Das Medikamentenhilfswerk action medeor prüft aktuell den Bedarf an Medikamenten und medizinischer Ausrüstung, um die Gesundheitsversorgung der Menschen sicherstellen zu können.
+++ Spendenaufruf +++
Aktion Deutschland Hilft, Bündnis der Hilfsorganisationen,
bittet um Spenden für die vom Zyklon Gezani betroffenen Menschen.
Stichwort: Zyklon südliches Afrika
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX






