NewsHelfer warnen vor Krise im Kongo

06-11-2017

von Aktion Deutschland Hilft

Die humanitäre Krise in Kongos Kasai-Region wird international kaum wahrgenommen. Doch die Vereinten Nationen schlagen Alarm. Es droht eine Hungerkatastrophe.

Die Menschen im Kongo brauchen den UN zufolge dringend Hilfe. Sie seien kaum in der Lage, sich selbst zu ernähren. Rund 250.000 Kinder könnten in den kommenden Monaten hungern, sollten sie nicht schnell nährstoffreiche Lebensmittel bekommen. Viele Kinder sind schon jetzt schwer mangelernährt, fast jedes zehnte Kind lebensbedrohlich. Das gilt vor allem in den Regionen, die von der Gewalt am stärksten betroffen sind.

Hintergrund: Krise im Kongo

Seit August 2016 kommt es in Kasai zu Kämpfen zwischen Rebellen und Sicherheitskräften. Viele Menschen hatten sich während der Kämpfe monatelang in Wäldern versteckt - dort waren sie Krankheiten ausgesetzt und hatten nur wenig zu essen. Zahlreiche Dörfer und Gesundheitszentren wurden zerstört. Die betroffenen Frauen, Männer und Kinder haben ihre Lebensgrundlage und ihr Zuhause verloren.

So helfen die Bündnisorganisationen im Kongo

Die Menschen im Kongo brauchen dringend medizinische Versorgung, Nahrungsmittel und psychologische Unterstützung. Die Bündnisorganisationen sind vor Ort und leisten Nothilfe:

  • Wir sichern den Zugang zu Trinkwasser und Nahrung
  • Wir helfen mit Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung, damit Krankheiten sich nicht ausbreiten
  • Wir stellen dringend benötigte Medikamente bereit und arbeiten dabei eng mit regionalen Apotheken zusammen
  • Wir schulen Frauen, ihr eigenes Gemüse anzubauen, damit sie sich und ihre Kinder ernähren können

Helfen Sie uns zu helfen - jetzt mit Ihrer Spende.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die vom Hungertod bedrohten Menschen in Afrika:

Spenden-Stichwort: Hunger in Afrika
Spendenkonto: IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
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