In Äthiopien wurde Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht.
©arche noVa

Hunger in Afrikaarche noVa sorgt in Äthiopien für sauberes Trinkwasser

10-08-2017

von arche noVa

Durch die anhaltende Dürre in Ostafrika ist die Krankenstation völlig überlastet und auch die Trinkwasserversorgung in Danan, einer Stadt im Süden Äthiopiens, ist nicht gesichert. Mit einer Aufbereitungsanlage für Trinkwasser hat dort nun ein Team unserer Bündnisorganisation arche noVa den Menschen dringend benötigte Hilfe geleistet.

Bisher mussten die Menschen ungefiltertes Wasser trinken

Bis zu 8.000 bedürftige Menschen aus Danan und Umgebung müssen täglich versorgt werden. Anwohner, das Personal der Krankenstation sowie Patienten trinken bislang ungefiltertes Wasser, das aus einem 70 Kilometer entfernten Fluss entnommen und per Tanklastwagen angeliefert wird. Da der Gemeinde und dem Gesundheitszentrum die Mittel fehlen, um diese Wasserlieferungen zu ermöglichen, ist das ebenfalls Teil der Humanitären Hilfe, die arche noVa vor Ort leistet.

Unsere Bündnisorganisation arche noVa hilft den Menschen in Äthiopien.
©arche noVa/Äthiopien

 

Nun übergab Projektleiter Nazir Ahmed Team der Gesundheitsstation die Aufbereitungsanlage, sodass in Kürze Wasser gefiltert werden kann. Das Team der lokalen Partnerorganisation OWDA sowie zwei Verantwortliche der Krankenstation wurden in Einbau, Betrieb und Wartung der Anlage geschult: Unter anderem mussten Leitungen und ein Hochbehälter gebaut und technische Details geklärt werden.

In der Gesundheitsstation wird arche noVa außerdem die Sanierung und den Neubau der Sanitäranlagen übernehmen. Denn aktuell ist von vier Toiletten nur noch eine funktionsfähig und nutzbar.

Hunger in Ostafrika: die Hintergründe

Äthiopien ist eines der am stärksten von der Dürre in Ostafrika betroffenen Länder. Seit Herbst 2015 sorgt diese für eine Ernährungskrise. In der Somali-Region im Osten des Landes sind zwei Regenzeiten hintereinander ausgefallen. Oft ist das Vieh verendet, so dass viele Menschen ihr nomadisches Leben aufgeben und sich in informellen Lagern ansiedeln mussten.

Zahlreiche Familien leiden Hunger und täglich müssen hilfsbedürfte Menschen, darunter viele Kinder, mit akuter Mangelernährung und Durchfallerkrankungen in Kliniken behandelt werden.

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