Hilfe für Kinder im Südsudan dank Schulspeisungen
© Aktion Deutschland Hilft/Kai Kappes

Hunger in AfrikaHunger in Afrika: Wir bleiben, um zu helfen

25-07-2017

von Aktion Deutschland Hilft

Die extreme Dürre am Horn von Afrika und die anhaltende Gewalt in der Region um den Tschadsee bedrohen das Leben von mehr als 25 Millionen Menschen, darunter zahllose Kinder. Sie alle sind dringend auf Humanitäre Hilfe angewiesen. Im Südsudan ist die Lage besonders dramatisch.

Wie ist die aktuelle Situation im Südsudan?

Mehr als eine Millionen Kinder sind akut unterernährt. Insgesamt sind rund 7,5 Millionen Frauen, Kinder und Männer dringend auf Humanitäre Hilfe angewiesen. Den Vereinten Nationen zufolge sind außerhalb und innerhalb des Landes mehr als zwei Millionen Menschen auf der Flucht.

Doch dank Ihrer Spende konnten die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft bereits tausenden Menschen im Südsudan neue Hoffnung schenken. Die Hilfe erreicht die Notleidenden dort, wo sie am dringendsten benötigt wird. Das gilt für akute Nothilfe und für langfristige Maßnahmen.

Wie helfen wir den Menschen vor Ort?

Die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft leisten Nothilfe mit vereinten Kräften.

  • Wir versorgen Binnenflüchtlinge mit Nahrung und Medikamenten
  • Wir bringen Kleinkinder mit akuter Mangelernährung sowie schwangere und stillende Frauen mit Spezialnahrung und lebenswichtigen Vitaminen wieder zu Kräften
  • Wir helfen in der südsudanesischen Hauptstadt Juba täglich 2.000 Jungen und Mädchen mit Essen und sauberem Trinkwasser
  • Wie verhindern mit Hygieneschulungen, dass sich Kinder mit tödlichen Krankheiten anstecken und beugen so der Ausbreitung von Cholera vor
  • Wir verteilen Saatgut, damit die Menschen wieder auf eigenen Beinen stehen können
  • Wir kümmern uns um traumatisierte Jungen und Mädchen
  • Wir liefern Medikamente und verteilen sie in Flüchtlingslagern

Im Video erfahren Sie mehr über unsere Hilfe im Südsudan:

Hintergründe zum Südsudan

Die UN hatten in dem vom Bürgerkrieg geschundenen Land Ende Februar eine Hungersnot ausgerufen, die erste weltweit seit 2011. Die anhaltende Dürre und der Krieg haben zu der Katastrophe geführt. Allein aufgrund der Gewalt sind zehntausende Menschen ums Leben gekommen und Millionen auf der Flucht. Und wer flieht, kann seine Äcker nicht mehr bestellen. Das führt darüber hinaus zu steigenden Lebensmittelpreisen und einer Abwärtsspirale für Millionen Frauen, Männer und Kinder.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

Spenden-Stichwort: Nothilfe weltweit
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
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