Im Südsudan trinken zwei Menschen Wasser aus einem Brunnen.

Hunger in AfrikaSüdsudan: Hungersnot und Cholera breiten sich aus

28-02-2017

von Help - Hilfe zur Selbsthilfe

Help benötigt dringend zusätzliche Mittel für Nothilfe

Die humanitäre Lage im Südsudan verschärft sich dramatisch. Mehr als eine Million Kinder unter fünf Jahren sind akut unterernährt. Davon sind schon jetzt 275.000 Kinder in einer lebensbedrohlichen Lage und täglich werden es mehr. Nun treten bereits erste Todesfälle durch Cholera auf. Die geschwächten Körper haben keinerlei Abwehrkräfte gegen die gefährliche Infektion. „Derzeit sind 33 bestätigte Todesfälle von Cholera alleine im Vertriebenenlager Mingkaman verzeichnet worden, Tendenz steigend.

Einsatz gegen Ausbreitung der Cholera

Help ist die einzige Organisation in Mingkaman, die sich um die Wasser- und Sanitärversorgung von 122.000 Menschen und damit auch um die Eindämmung der Cholera kümmert. Hier muss umgehend die Hilfeleistung aufgestockt werden“, so Fabian Nolde, Help-Projektreferent für Südsudan. Auch aus anderen Regionen entlang des Nils werden Cholera-Erkrankungen und viele Todesfälle gemeldet.

Help – Hilfe zur Selbsthilfe versorgt im Südsudan rund 117.000 Menschen in den Regionen Lakes State, Western Bahr El Ghazal und Warrap State. Eine Ausweitung der Hilfe ist unerlässlich. Es droht eine doppelte Katastrophe durch Hunger und Krankheit.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die vom Hungertod bedrohten Menschen in Afrika:

Spenden-Stichwort: Hunger in Afrika
Spendenkonto: IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
oder online spenden