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Hunger Ostafrikamedeor bringt fünf Tonnen Medikamente auf den Weg

28-07-2011

Die Not der Menschen in Ostafrika ist kaum vorstellbar. „Die Menschen gehen mit ihren Kindern tagelang durch die Wüste, sie haben kaum etwas zu essen und zu trinken“, beschreibt Bernd Pastors, Vorstand der action medeor, die Situation. Wer es in eins der Lager in Ostafrika schafft, sei aber noch nicht über den Berg. „Die Flüchtlinge brauchen dann schnelle medizinische Hilfe. Vor allem die Kinder. Infusionen sind oft die Rettung“, so Pastors. Doch es fehlt an allem. Die Mitarbeiter bei action medeor haben bisher Pakete mit einem Gewicht von fünf Tonnen gepackt. „Enthalten sind vor allem Spezialnahrung wie zum Beispiel BP 100, das sind hochkalorische Riegel, die man in Wasser oder Milch auflösen oder direkt essen kann“, so Pastors, „enthalten sind außerdem Nahrungsergänzungspulver mit allen wichtigen Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen wie Top Nutri, Vitaminergänzungspräparate und Infusionen gegen den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust und auch Antibiotika. Denn die ausgezehrten Menschen sind sehr anfällig für Magen-Darm- und Atemwegsinfektionen.“

Neben Hilfslieferungen für das kenianische Lager in Dadaab und das äthiopische Lager in Dolo Ado plant medeor Hilfssendungen für die Region im Norden Kenias.
„Für unsere Hilfe sind wir dringend auf Spenden angewiesen“, so Pastors. „Es ist eine der schlimmsten Hungersnöte seit Jahrzehnten, jeden Tag sterben tausende Menschen.“

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