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Hunger OstafrikaLage in Ostafrika immer dramatischer

14-07-2011

Johanniter weiten Programm zur Versorgung unterernährter Kinder in Dschibuti und Kenia aus

Die Johanniter verstärken ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Hungersnot in Ostafrika. In Dschibuti werden sieben Ernährungszentren in den Slums von Dschibuti-Stadt und im ländlichen Distrikt Tadjourah mit Notnahrung, Medikamenten und medizinischem Verbrauchsmaterial versorgt. 5000 Kinder erhalten so täglich wieder eine Mahlzeit. „Aufgrund der anhaltenden Dürre können viele Eltern ihre Kinder nicht mehr ernähren. Diese Menschen sind dringend auf internationale Hilfe angewiesen“, berichtet die Johanniter-Fachbereichsleiterin für Afrika, Dr. Inez Kipfer-Didavi.

Als Reaktion auf die akute Hungersnot in Ostafrika weiten die Johanniter ihr Programm zur Versorgung unterernährter Kinder weiter aus. „Wir bereiten Nothilfemaßnahmen für bisher noch nicht versorgte Gebiete in Dschibuti sowie für den Nordwesten Kenias vor“ so Kipfer. Hier wollen die Johanniter gemeinsam mit ihren lokalen Partnern Bedürftige mit therapeutischer Zusatznahrung versorgen.

Ausbleibende Regenfälle, extrem hohe Temperaturen und steigende Lebensmittelpreise haben im Osten Afrikas eine humanitäre Krise verursacht. In Somalia, Dschibuti, Äthiopien, Kenia und Uganda sind rund 12 Millionen Menschen betroffen. Rund ein Drittel der Hungernden sind Kinder. Die Vereinten Nationen sprechen von der „größten humanitären Katastrophe unserer Zeit“.

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