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Hunger OstafrikaHungersnot am Horn von Afrika: medeor hilft

13-07-2011

Die Lage am Horn von Afrika spitzt sich zu: Hunger und Durst plagen zehn Millionen Menschen. „Die Kleinsten leiden am meisten“, sagt Dr. Julia Micklinghoff, Apothekerin bei action medeor. „Sie haben viel weniger Reserven und der Nährstoff- und Flüssigkeitsmangel wirkt sich noch stärker aus. Sie werden sehr schnell sehr schwach und dann auch anfällig für Infektionskrankheiten.“

Für das Flüchtlingslager in Dadaab in Kenia bringt action medeor jetzt Hilfe auf den Weg. Dort haben bereits über 400.000 Menschen Zuflucht gesucht, werden mit dem Nötigsten versorgt und die kleinen Kinder von Ärzten wieder aufgebaut. „Ganz dringend gebraucht werden zum Beispiel Antibiotika, und auch Wasserentkeimungs­tabletten, außerdem auch hochkalorische Spezialnahrung und Vitamintabletten“, so Micklinghoff. Eine erste Hilfssendung wird Anfang nächster Woche nach Dadaab gebracht.

Weitere Hilfssendungen werden nicht nur in Tönisvorst, sondern auch in Dar es Salaam in Tansania gepackt. Micklinghoff: „In unserer Niederlassung bevorraten wir alle Medikamente, die wir auch im Tönisvorster Medikamentenlager bereit stehen haben. Nur von Dar es Salaam aus können wir mit unseren Hilfslieferungen aufgrund der räumlichen Nähe wesentlich schneller bei den Hilfsbedürftigen sein.“ Die Medikamente aus dem tansanischen medeor-Lager sind qualitativ hochwertige essentielle Arzneimittel, von denen 60 Prozent auf dem ostafrikanischen Markt bei von medeor auditierten Pharmaunternehmen eingekauft werden.

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