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Hunger OstafrikaHungerkatastrophe in Ostafrika

20-10-2011

Auch wenn das Thema zunehmend aus den Medien verschwindet: Die Hungerkatastrophe in Ostafrika hält weiterhin an

Seit Mitte August ist die internationale Hilfe in vollem Gang und Millionen Menschen wurden bereits mit Nahrungsmitteln und medizinisch versorgt. Doch der Ausfall einer Jahresernte durch die lange Dürre lässt sich nicht so schnell bewältigen. Nach UN-Angaben sind nach wie vor mehr als 13 Millionen Menschen am Horn von Afrika auf Nothilfe angewiesen.

„Es reicht nicht aus, die Menschen zwei Monate lang mit Nahrungsmitteln zu versorgen und dann wieder ihrem Schicksal zu überlassen“, sagt Inez Kipfer-Didavi, die die Afrika-Projekte der Johanniter-Auslandshilfe leitet. „Deshalb werden wir unsere Nothilfe-Maßnahmen bis mindestens Ende Februar 2012 fortsetzen“.

In der Turkana-Provinz, Nordwesten Kenias, verteilen die Johanniter weiterhin Nahrungsmittel und stellen die medizinische Versorgung der meist nomadischen Bevölkerung sicher. 10.000 Menschen erhalten hier regelmäßig Nahrungsmittel wie Mais, Bohnen und vitaminreiches Öl.

Zusätzlich haben die Johanniter nun, gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen AWO International und HelpAge, ein Projekt im äußersten Osten an der Grenze zu Äthiopien und Somalia gestartet. Knapp 40.000 ältere Menschen ab 60 Jahren erhalten hier in den kommenden sechs Monaten Zusatznahrung sowie lebensnotwendige Hilfsgüter wie Decken, Wassereimer und Hygiene-Kits. Darüber hinaus wird die Trinkwasserversorgung der betroffenen Bevölkerung durch Wassertanks und die Reparatur von Brunnen sichergestellt, sanitäre Anlagen gebaut und die Bevölkerung zu Hygienemaßnahmen geschult.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

Spenden-Stichwort: Nothilfe weltweit
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Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
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