Zwei Kinder in Äthiopien, wo Dürre den Boden austrocknet

Hunger in AfrikaÄthiopien: Wertvolle Hilfe für Fathi

19-03-2018

von Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care

Fathi ist 13 Jahre alt und kommt aus Äthiopien. In der Heimat des Mädchens in Ostafrika ist Wasser keine Selbstverständlichkeit. Und lange war es in Fathis Familie auch keine Selbstverständlichkeit, dass es jeden Tag etwas zu Essen gibt.

Ausbleibender Regen und lang anhaltende Trockenheit hatten im vergangenen Jahr dramatische Folgen für die Menschen in Äthiopien und weiteren Ländern Afrikas: Die Dürre ließ Felder verdorren und zerstörte die Ernten. Lebensmittel wurden knapper und für viele Menschen unbezahlbar.

Fathis (ganz links) Familie vor einer notdürftigen Unterkunft in Äthiopien
© Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care/Äthiopien

Auf der Flucht vor Hunger und Durst

Auch das kleine Feld von Fathis Familie verdorrte. Auf den Äckern des landwirtschaftlichen Betriebs, für den ihr Vater als Tagelöhner arbeitete, blieb nichts als trockene Erde. Keine Pflanze, kein Getreide konnte dort noch wachsen.

Als zudem die Rinder der Familie starben, blieb den Eltern und ihren neun Kindern keine Wahl: Sie mussten vor Hunger und Durst fliehen und ihr Heimatdorf verlassen.

Schule und neue Freunde lenken von den Sorgen ab

Die Familie erreichte ein Flüchtlingscamp im Nordosten Äthiopiens und lebt nun in einem kleinen Lehmhaus. Die Küche ist gleichzeitig der Wohnraum, die Kinder schlafen dicht an dicht. Die Flucht vor Hunger und Durst liegt hinter ihnen, doch es bleibt das Warten auf eine neue Perspektive.

Etwas Zuversicht finden Fathi und zahlreiche weitere Kinder in der Schule: Das Mädchen darf dort lernen; sportliche Spiele wie Fußball oder Springseil-Hüpfen lenken sie von den Sorgen ab.

Mädchen in Äthiopien freuen sich über ihr neues Schulmaterial.
© Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care/Äthiopien

Später will Fathi Ärztin werden

Das Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care, Bündnismitglied von Aktion Deutschland Hilft, ist vor Ort für Kinder und Familien im Einsatz. Die Hilfsorganisation stattet dort Schulen mit Unterrichtsmaterial, Spielzeug und Sportausrüstung aus und sorgt dafür, dass die Mädchen und Jungen ein warmes Mittagessen erhalten.

Die unbeschwerten Momente geben Fathi und anderen Kindern neue Hoffnung für die Zukunft. Fathi weiß nämlich schon, dass sie eines Tages als Ärztin arbeiten möchte.

So hilft unser Bündnis den Menschen in Afrika

Hunger ist eine alltägliche Katastrophe für Millionen Menschen in Afrika. Die Hilfsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft lassen die Menschen nicht im Stich:

  • Wir versorgen akut unterernährte Kinder, schwangere und stillende Frauen mit lebensrettender Notfallnahrung und der energiereichen Erdnuss-Paste Plumpy Nut
  • Wir verteilen dürreresistentes Saatgut und richten Getreidebanken ein, um Hungersnöte von vornherein zu verhindern
  • Wir verteilen Nahrungsmittelpakete mit Bohnen, Mais, Milchpulver, Nudeln und Öl
  • Wir setzen Brunnen instand und verteilen Wasserreinigungstabletten
  • Wir verbessern die Gesundheitsversorgung durch mobile Ärzte-Teams
  • Wir impfen Kleinkinder, die durch die Unterernährung anfällig für Krankheiten sind
  • Wir errichten Gesundheitsstationen, in denen Menschen medizinisch versorgt werden

Infografik: Hunger in Afrika - Stand: Februar 2018

Hunger in Afrika  
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Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die vom Hungertod bedrohten Menschen in Afrika:

Spenden-Stichwort: Hunger in Afrika
Spendenkonto: IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
oder online spenden