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Männer im Jemen bei einer Lebensmittelverteilung
© LandsAid/HND
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  • FAQ: Hungerkatastrophe im Jemen

Hungerkatastrophe Jemen Häufig gestellte Fragen zu der Hungerkatastrophe im Jemen

von Aktion Deutschland Hilft

Im Jemen sind mehr als 22 Millionen Menschen dringend auf humanitäre Hilfe und Schutz angewiesen. 17 Millionen davon sind Kinder und Frauen.

Der Krieg im Jemen kann als Folge eines gescheiterten Übergangsprozesses nach dem sogenannten Arabischen Frühling im Jahr 2011 beschrieben werden. Die Wurzeln des aktuellen Konflikts reichen jedoch weiter zurück.

Der Jemen gilt schon lange als das ärmste Land der Arabischen Halbinsel. Schon 2004 kam es zu größeren politischen Unruhen, als sich Menschen im Nordwesten des Jemens gegen die Zentralregierung in der Hauptstadt Sanaa stellten. Langzeit-Präsident Ali Abdallah Salih regierte bereits seit 1978 den Nordjemen – und seit der Vereinigung 1990 mit dem Süden das gesamte Land.

Seine Herrschaft wird als zunehmend autoritär und spalterisch beschrieben. Vor allem eine schiitische Strömung sah sich durch Salihs Politik marginalisiert: die Zaydiyya. Als Protest formierte sich die Huthi-Bewegung – die bis heute eine entscheidende Rolle im Jemen-Krieg spielt.

Im Südjemen formierte sich ebenso Widerstand. Unter anderem forderten die Gruppierungen ihre frühere Unabhängigkeit von der Zeit zurück, bevor das Land vereinigt wurde. Der Krieg begann also als innerjemenitischer Konflikt. Damit verbunden waren mehrere verschiedene Bürgerkriege und Kämpfe – auch zwischen Huthis, südjemenitischen Gruppierungen und anderen Milizen.

Im Jahr 2011 spitzte sich die Situation dann zu: Wie in vielen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas gingen auch im Jemen zahlreiche Menschen auf die Straße. Sie demonstrierten für einen politischen Richtungswechsel und bessere Lebensbedingungen. Diese Bewegung ist als Arabischer Frühling bekannt.

Die Proteste führten 2012 zum Rücktritt des Präsidenten Salih. Eine Übergangsregierung kündigte Neuwahlen und eine neue Verfassung an, doch die Pläne wurden nie umgesetzt. Stattdessen eroberten die Huthis Ende 2014 die Hauptstadt Sanaa. Übergangspräsident Abd Rabbo Mansur Hadi sah ich zum Rücktritt gezwungen.

Hadi bat daraufhin Saudi-Arabien um Unterstützung. Im März 2015 griff das Königreich mit einer Militärallianz in den Konflikt ein.

Seit 2015 kämpfen die Huthi-Rebellen und eine Militärallianz um Saudi-Arabien um die Vorherrschaft im Jemen. So hat sich aus dem Bürgerkrieg ein gewaltvoller Konflikt mit internationalen Parteien entwickelt.

Die Huthis werden vom Iran unterstützt. Deswegen ist häufig die Rede von einem Stellvertreterkrieg. Aber: Der Krieg im Jemen ist zunehmend komplex.

Denn auch der innerjemenitische Konflikt schwelt weiter. Auf lokalen Ebenen kämpfen noch immer verfeindete Gruppierungen aus dem Norden und Süden gegeneinander, die alle unterschiedliche Interessen, Ziele und Hintergründe haben.

Auch die Religion spielt eine Rolle: Die Huthi-Rebellen sowie der Iran gehören der muslimischen Glaubensgruppe der Schiiten an. Die an der Militärallianz beteiligten Länder hingegen sind sunnitisch. In vielen Ländern der Erde gibt es Konflikte zwischen diesen beiden Gruppen.

1990 Der Nordjemen und der Südjemen vereinigen sich zur Republik Jemen. Doch von Anfang an gibt es Reibungen. Immer wieder kommt es zu politischen Unruhen.
2011 Der Arabische Frühling erreicht den Jemen. Es kommt zu Demonstrationen in der Bevölkerung.
2012 Die Regierung tritt zurück; Neuwahlen und eine neue Verfassung sollen folgen.
2014 Die Huthi-Rebellen erobern die Hauptstadt Sanaa und übernehmen die Macht.
2015 Der Machtkampf zwischen den Huthis und der Militärallianz beginnt. Der Bürgerkrieg entwickelt sich zu einem internationalen, bis heute andauernden Konflikt.

Die Republik Jemen gibt es erst seit 1990. Damals vereinigten sich die Jemenitische Arabische Republik im Norden und die Demokratische Volksrepublik Jemen im Süden (auch Nordjemen und Südjemen genannt).

Der Nordjemen galt als konservativ und wurde lange Zeit vom Nachbarland Saudi-Arabien beeinflusst. Anders als der Südjemen war der Nordjemen aber fast durchgehend ein unabhängiges Land. Der Südjemen gehörte bis 1967 zum britischen Kolonialreich. Nach der Unabhängigkeit verbündete sich das Land mit der Sowjetunion.

Über Jahrzehnte hatten sich die Länder stark unterschiedlich entwickelt. Die unterschiedlichen muslimischen Glaubensrichtungen prägen das Leben der Bevölkerung bis heute. Im Norden leben mehrheitlich Schiiten, im Süden mehr Sunniten.

Aktion Deutschland Hilft leistet Nothilfe im Jemen. Unsere Bündnisorganisationen arbeiten dabei eng mit lokalen Partnern zusammen. Das Ziel: gemeinsam Leben retten. Helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende!

FAQ: Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Jemen

Wie ist die aktuelle Lage im Jemen? Wie ist dort trotz des Krieges Hilfe möglich? Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Krise im Jemen finden Sie hier. (letztes Update: März 2026)

Seit 2015 wüten schwere Kämpfe im Jemen. Leidtragend ist vor allem die Zivilbevölkerung. Mehr als fünf Millionen Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht. Mehr als 22 Millionen Menschen benötigen dringend humanitäre Hilfe, darunter sind 17 Millionen Kinder und Frauen. Insgesamt ist das mehr als die Hälfte der Bevölkerung.

Schon vor Beginn des Kriegs war der Jemen ein armes Land. Ausbleibende Gehälter und steigende Preise für lebenswichtige Güter zwingen immer mehr Menschen in die absolute Armut. Als Folge der Corona-Pandemie und der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten hat sich die wirtschaftliche Lage weiter verschlechtert. Durch die starke Inflationsrate können sich viele Menschen keine Lebensmittel mehr leisten, mehr als 18 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen.

Viele Tankstellen, Geschäfte, Schulen und Banken sind geschlossen, ein Großteil der Gesundheitseinrichtungen ist zerstört oder überfüllt. Mehr als 14 Millionen Menschen brauchen dringend Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen.

In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Ausbrüchen von Krankheiten wie Cholera. Sie ist hochansteckend und breitet sich rasend schnell aus. Vor allem für Kinder, ältere und geschwächte Menschen kann sie tödlich enden.

Die Not im Jemen ist groß. Die Situation im Land gilt als eine der größten humanitären Katastrophen der Welt.
 

  • Mehr als 22 Millionen Menschen benötigen dringend humanitäre Hilfe, darunter sind rund 17 Millionen Frauen und Kinder. Das ist insgesamt mehr als die Hälfte der Bevölkerung.
  • Rund 18 Millionen Menschen im Jemen haben nicht genug zu essen.
  • Mehr als 14 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen, was die Ausbreitung von Infektionskrankheiten wie Cholera begünstigen kann.
  • Innerhalb des Landes sind 5,2 Millionen Menschen auf der Flucht.
  • Kriegsreste wie Landminen gefährden Millionen Menschen.
  • Viele Auswirkungen des Klimawandels sind im Jemen deutlich zu spüren. Es kommt häufig zu Dürren, extremen Überschwemmungen, Niederschlägen und Stürmen. 

Im Jemen gibt es mehrere Millionen Binnenvertriebene; also Menschen, die innerhalb des Landes auf der Flucht sind. Jedes Jahr zwingt die andauernde Gewalt Zehntausende dazu, ihr Zuhause zu verlassen. Seit Beginn des Krieges sind mindestens 40 Prozent der Wohnungen in den Städten beschädigt worden.

Die Menschen leben vor allem in Camps. Häufig handelt es sich um informelle Siedlungen, wo die Menschen nur eingeschränkten Zugang zu Wasser, Nahrung und Gesundheitsversorgung haben. Das Risiko, sich mit ansteckenden Krankheiten wie Cholera zu infizieren, ist hoch.

Immer wieder kommt es zu Schließungen von Grenzen, Häfen und Flughäfen sowie sich verschiebenden Frontlinien, was den Zugang für humanitäre Hilfsorganisationen erschwert. Dringend benötigte Hilfsgüter erreichen die notleidende Bevölkerung dann oft verzögert. Die im Land produzierten Lebensmittel genügen nicht, um alle Menschen zu versorgen. Der Jemen ist stark vom Import abhängig.

Die Arbeit humanitärer Organisationen ist herausfordernd. Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft haben Mitarbeiter:innen vor Ort, um die Kinder, Frauen und Männer zu versorgen. Dabei arbeiten sie eng mit lokalen Partnerorganisationen zusammen.

Hilfsorganisationen unseres Bündnisses stehen den Menschen im Jemen seit vielen Jahren zur Seite.

Möglich ist die Hilfe unserer Bündnisorganisationen dank Ihrer Spende!

  • Wir verteilen Lebensmittel und sauberes Trinkwasser an Familien
  • Wir helfen unterernährten Kindern und stillenden Müttern
  • Wir betreiben Gesundheitszentren und mobile Kliniken, um die medizinische Versorgung zu verbessern
  • Wir beliefern Krankenhäuser mit Medikamenten und verteilen Hilfsgüter wie Prothesen
  • Wir versorgen Familien mit Hygienesets und verteilen Hygieneartikel an Frauen und Mädchen
  • Wir unterstützen Binnenvertriebene, etwa mit warmer Kleidung für die Wintermonate
  • Wir verbessern den Zugang zu Trinkwasser und installieren Brunnen und Abwassersysteme
  • Wir ermöglichen Kindern den Schulbesuch und jungen Erwachsenen eine Berufsausbildung
  • Wir unterstützen Frauen dabei, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften
  • Wir schulen Landwirt:innen in nachhaltigen Anbaumethoden und unterstützen mit Nutztieren
  • Wir errichten Schutzhäuser für Frauen und klären über geschlechterspezifische Gewalt auf
  • Wir leisten den Menschen psychosoziale Unterstützung
  • Wir klären Kinder und Erwachsene über die Gefahr durch Landminen auf  
  • Wir achten darauf, dass die Hilfe bei besonders Schutzbedürftigen – Kinder, Frauen und ältere Menschen sowie Menschen mit Behinderung – ankommt

Helfen Sie uns, den Menschen im Jemen zu helfen – jetzt mit Ihrer Spende!

Mehrere Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft den Menschen im Jemen humanitäre Hilfe. Dabei arbeiten sie eng mit lokalen Partnern und Mitarbeiter:innen vor Ort zusammen.

Beispiele für die vielfältige Hilfe der Bündnisorganisationen:
 

  • ADRA unterstützt Gesundheitseinrichtungen und schult medizinisches Personal.
  • CARE leistet Katastrophenvorsorge, indem Helfer:innen die Bevölkerung auf mögliche künftige Krankheitsausbrüche vorbereiten.
  • World Vision setzt sich inbesondere für die medizinische Hilfe für unterernährte Kinder sowie für schwangere und stillende Mütter ein.
  • arche nova kümmert sich unter anderem um die Wasserversorgung von Dörfern und Gemeinden.
  • Hammer Forum unterstützt ein Waisenhaus mit 50 Kindern und klärt über die Gefahr von Landminen auf.
  • Handicap International ist in mehreren Kommunen in Krankenhäusern und Rehabilitiationszentren aktiv und leistet Aufklärungsarbeit über die Nachsorge von Kriegsverletzungen.
  • LandsAid unterstützt Landwirt:innen, in der landwirtschaftlichen und tierischen Produktion höhere Erträge zu erzielen.

Ein großes Problem in den stark umkämpften städtischen Gebieten ist die Wasserversorgung. Viele Wasseraufbereitungsanlagen und Leitungen wurden zerstört. Zudem haben sich die Preise für Grundnahrungsmittel seit Beginn des Konflikts stark erhöht und viele Menschen leiden extremen Hunger.

Schon vor Beginn des Bürgerkriegs war der Jemen ein armes Land. Ausbleibende Gehälter und steigende Preise für lebenswichtige Güter zwingen immer mehr Menschen in die absolute Armut. Als Folge der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine hat sich die wirtschaftliche Lage weiter verschlechtert. Durch die starke Inflationsrate können sich viele Menschen keine Lebensmittel mehr leisten, mehr als die Hälfte der Bevölkerung braucht dringend Nahrungsmittel und finanzielle Hilfe.

Vor allem Kinder sterben an Krankheiten wie Cholera, die leicht zu behandeln sind, oder denen man etwa mit einer Impfung vorbeugen kann. Daher sind Hygieneartikel und Medikamente besonders wichtig. Die zerstörte Infrastruktur macht den Transport von Gütern über Häfen und Straßen schwierig, teuer und zeitintensiv.

Zunächst ist es überaus schwierig, in den Jemen zu reisen. Visa-Genehmigungen dauern extrem lange und die Flughäfen sind, wenn überhaupt, nur für bestimmte Personengruppen geöffnet. Zudem stellt die zunehmende Komplexität der Rahmenbedingungen in der humanitären Hilfe hohe Anforderungen an die Qualifikation und Einsatzbereitschaft der Helfer:innen vor Ort. Daher wird für die Mitarbeit in der humanitären Hilfe eine Vielzahl von Qualifikationen und Kompetenzen erwartet, die in der Regel nur durch langjährige Praxiserfahrung und spezielle Trainings erworben werden.

Häufig sind gespendete Gegenstände wie Kleidungsstücke oder Haushaltgegenstände nicht an die im Krisengebiet vorherrschenden kulturellen Gewohnheiten angepasst. Die Partner unserer Bündnisorganisationen vor Ort wissen genau, was wo in welcher Anzahl gebraucht wird und können den Bedarf dann durch entsprechende Hilfsgüter decken. Diese werden bevorzugt auf dem lokalen Markt beschafft.

Das hat den Vorteil, dass die Hilfsgüter schneller verfügbar sind und keine weiten Transportwege zurückgelegt werden müssen. Außerdem wird so die lokale Wirtschaft gestärkt.

Der Transport durch Einzelspenden zusammengetragener Hilfsgüter bereitet eher Probleme als Nutzen. Zudem übersteigen die Transportkosten möglicherweise den eigentlichen Warenwert. Da es nicht möglich ist, den Inhalt jedes Päckchens zu überprüfen, können auch keine korrekten Ladepapiere erstellt werden, die für den Grenzübertritt notwendig sind. Dadurch können die Einfuhrbestimmungen der Länder nicht beachtet werden.

Eine Möglichkeit, die Menschen im Jemen aktiv zu unterstützen, ist eine Spendenaktion – jetzt mehr erfahren!

Mit Ihrer Spende ...

  • schenken Sie Familien im Jemen Lebensmittel und sauberes Trinkwasser
  • helfen Sie unterernährten Kindern und stillenden Müttern
  • unterstützen Sie Krankenhäuser im Jemen mit Medikamenten
  • helfen Sie Binnenvertriebenen, etwa mit warmer Kleidung für die Wintermonate
  • ermöglichen Sie Kindern den Schulbesuch und Jugendlichen eine Berufsausbildung
  • unterstützen Sie Frauen und Männer, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften
  • geben Sie den Menschen im Jemen Hoffnung für die Zukunft

Unser Bündnis wird den Kindern, Frauen und Männern weiterhin zur Seite stehen. Und das, solange es nötig ist.


Bildergalerie: Unsere Nothilfe im Jemen

Porträtfoto von zwei Mädchen im Jemen
Porträtfoto von zwei Mädchen im Jemen
© LandsAid/HND
Seit 2015 ist im Jemen Krieg. Er bringt der Zivilbevölkerung Gewalt, Hunger, Armut, Flucht und Angst. Als Folge sind Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.
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Junge in einer Kleiderkammer im Jemen
Junge in einer Kleiderkammer im Jemen
©  Islamic Relief/Jemen
Im Jemen wächst eine traumatisierte Generation heran. Und die Auswirkungen von den Konflikten im Nahen Osten verschärfen die Not.
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Menschen in einem Krankenhaus im Jemen
Menschen in einem Krankenhaus im Jemen
Aktion Deutschland Hilft, Bündnis von mehr als 20 Hilfsorganisationen, ruft seit mehreren Jahren zu Spenden für die Menschen im Jemen auf. Bündnisorganisationen sind über lokale Partner und Mitarbeiter:innen vor Ort. Eine der aktiven Hilfsorganisationen ist ADRA.
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Fotos
kleiner unterernährter Junge im Jemen sitzt auf einer grünen Decke mit dem Logo von ADRA
© ADRA/Jemen
ADRA unterstützt Gesundheitsstationen im Jemen. Dort gibt es immer wieder hoffnungsvolle Momente wie diesen: lächelnde Kinder, die durch die medizinische Hilfe Schutz fanden und Hilfe gegen Unterernährung erhalten haben.
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Helfer:innen versorgen Menschen in einem Flüchtlingscamp
Mehrere Millionen Menschen mussten seit Kriegsbeginn ihr Zuhause verlassen und harren als Binnenvertriebene in Flüchtlingscamps aus. Hilfsorganisationen wie arche nova und ihre Partner stehen den Menschen mit Hilfsgütern zur Seite.
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Arzt im Jemen hält kleines Mädchen mit Kopfverband im Arm
© Hammer Forum/Jemen (Archivbild)
Weitere aktive Hilfsorganisationen sind action medeor, CARE, World Vision, Malteser International, das Hammer Forum und HelpAge. Sie stehen im engen Austausch mit ihren lokalen Partnerorganisationen und setzen Hilfsprojekte über diese um.
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Eine Frau im Jemen arbeitet an einer Beinprothese
© Islamic Relief/Jemen
Handicap International kümmert sich vor allem um Menschen mit Verletzungen oder Behinderungen und bildet Frauen und Männer in Erster Hilfe aus.
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Kinder im Jemen bei einer Verteilung von Nahrungsmitteln durch Hilfsorganisation LandsAid
Der Zugang zu Nahrungsmitteln, Trinkwasser und medizinischer Hilfe ist in vielen Regionen stark eingeschränkt. Partner der Bündnisorganisation LandsAid versorgen Familien etwa mit Grundnahrungsmitteln wie Öl und Mehl.
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Eine Frau im Jemen hat Hilfsgüter erhalten
Auch CARE versorgt Menschen im Jemen mit Lebensmitteln, Kleidung, Hygieneartikeln und Haushaltsgütern. Diese Hilfe ermöglicht den Menschen ein Leben in Würde – das ist einer der Grundpfeiler in der humanitären Hilfe.
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Ein Mädchen im Jemen mit Hilfsgütern von CARE
CARE ist außerdem in der Katastrophenvorsorge aktiv: Lokale Mitarbeiter:innen unterstützen die Bevölkerung beispielsweise dabei, auf künftige Krankheitsausbrüche vorbereitet zu sein.
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Fotos
Zwei Jungs im Jemen spielen mit zwei gelben Wasserkanistern.
© Islamic Relief/Jemen
Mehrere Bündnisorganisationen ermöglichen den Wiederaufbau oder Reparaturarbeiten von Sanitäreinrichtungen. Außerdem verteilen Helfer:innen Chlortabletten und Desinfektionsmittel, um der Ausbreitung von Krankheiten wie Cholera vorzubeugen.
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Fotos
Kinder in einer Schule im Jemen zeigen lächend den Daumen nach oben.
© LandsAid/Ayman
Ein wichtiges Ziel der Bündnisorganisationen: für die Menschen im Jemen Zukunftsperspektiven schaffen. LandsAid ermöglicht Kindern den Schulbesuch ...
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Chance für junge Menschen im Jemen: Junge Frauen in einem Handyreparaturkurs
© LandsAid/Jemen
... und unterstützt Erwachsene mit Berufsausbildungen und Landwirt:innen dabei, ihren Ertrag zu steigern.
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Ein Junge im Jemen
Unser Bündnis wird an der Seite der Menschen im Jemen bleiben. Und das so lange, wie es notwendig ist. Möglich sind all diese Hilfsprojekte dank Ihnen – den Spenderinnen und Spendern unseres Bündnisses. Danke an alle, die helfen!
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Helfen Sie uns zu helfen. Als Fördermitglied regelmäßig spenden
Hilfe für Menschen in Not – das ist das Ziel unseres Bündnisses. Trotz der Herausforderungen im Kriegsland Jemen sind die Hilfsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft für die Menschen im Einsatz: mit Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten. Mit Ihrer regelmäßigen Spende als Förderer helfen Sie immer genau da, wo die Not am größten ist. Danke!
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Die Hilfsorganisationen im Bündnis Aktion Deutschland Hilft stehen den Menschen im Jemen zur Seite. Dabei sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Danke, dass Sie helfen!

+++ Spendenaufruf +++

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis der Hilfsorganisationen,
nimmt Spenden für die Betroffenen im Jemen entgegen unter:

Stichwort: Hunger Jemen
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
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Menschen in einem Krankenhaus im Jemen

Helfen Sie hungernden Familien im Jemen noch heute!

Im Jemen leiden Familien unter einer dramatischen Hungersnot. Unser Bündnis leistet Nothilfe. Helfen Sie uns, zu helfen – jetzt mit Ihrer Spende!

Video #nachgefragt: Unsere Nothilfe im Jemen

Bürgerkrieg im Jemen – kurz & einfach erklärt

Seit wann herrscht im Jemen Krieg – und warum? Welche Rolle haben die Huthis und das Militärbündnis? Hier finden Sie Informationen rund um den Jemen-Konflikt.

© Bündnis deutscher Hilfsorganisationen

Hungerkatastrophe im Jemen

Eine Karte von Jemen und Umgebung


Hungerkatastrophe im Jemen: Erfahren Sie hier, wie unsere Bündnisorganisationen helfen!

FAQ: Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Jemen

Schirmherr & Kuratoriumsvorsitzende

Horst Köhler; Annalena Baerbock


Bundespräsident a. D. Horst Köhler & Außenministerin Annalena Baerbock: Erfahren Sie mehr!

Spendenkonto Hunger Jemen

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Podcast: Syrien – Hilfe in Zeiten des Krieges
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Bildergalerie: Hunger & Cholera im Jemen
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Hintergrund: Krieg im Jemen
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