Hochwasser DeutschlandJetzt spenden: Hochwasser Deutschland

Heftige Überschwemmungen, eingestürzte Häuser, Vermisste und Tote: In Deutschland haben Unwetter große Zerstörung hinterlassen. Viele Familien haben alles verloren. Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern sind betroffen. Ihre Spende hilft!

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, ist vor Ort und leistet den Menschen Hilfe. Helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende!

Hochwasser Deutschland: Helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende!

Tausende Einsatzkräfte von Hilfsorganisationen unseres Bündnisses sind in den betroffenen Gebieten rund um die Uhr im Dauereinsatz. Bitte helfen Sie uns, zu helfen – jetzt mit Ihrer Spende!

Erschütternde Bilder aus Rheinland-Pfalz und NRW

"Die Schäden der Hochwasserkatastrophe sind immens und mit nichts zu vergleichen, was ich in Deutschland jemals gesehen habe", sagt Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin von Aktion Deutschland Hilft.

Wir organisieren Notunterkünfte, leisten medizinische Hilfe, helfen bei Aufräumarbeiten und beim Wiederaufbau, unterstützen traumatisierte Menschen und sorgen für sauberes Trinkwasser. Dank Ihrer Spende!

Viele Menschen leben vorübergehend in Notunterkünften: Um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, verteilen wir Hygieneartikel, FFP2-Masken und Desinfektionsmittel. Unterstützen Sie die Hilfe mit Ihrer Spende!

Hochwasser Deutschland: ARD ruft zu Spenden auf


"Viele Menschen, die im Hochwasser ihr Zuhause verloren haben, sind zutiefst verzweifelt und brauchen in dieser schweren Zeit jemanden an ihrer Seite, der ihnen zuhört, Trost spendet und Unterstützung zusichert", berichtet Roßbach weiter. Unser Bündnis steht Kindern und Erwachsenen mit psychosozialer Hilfe zur Seite: dank Ihrer Spende!

Hochwasser Deutschland: Wie ist die aktuelle Lage?

Schwere Unwetter haben in Deutschland Mitte Juli 2021 Hochwasser und Überschwemmungen verursacht. Die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern wurden besonders schwer getroffen. Sie haben Zerstörung, Schäden und Leid hinterlassen.

Mehr als 170 Menschen haben durch die Hochwasserkatastrophe ihr Leben verloren, mehr als 900 wurden verletzt. Mit den zurückgehenden Wassermassen und Aufräumarbeiten wird das Ausmaß der Zerstörung nach und nach sichtbar. Eine Woche nach der Katastrophe gelten Dutzende Menschen als vermisst. Mehrere Orte sind wegen zerstörter Straßen schwer erreichbar. Die Storm- und Wasserversorgung ist teils weiterhin stark beeinträchtigt.

Viele Familien haben alles verloren. Wohnhäuser und Geschäfte sind eingestürzt oder durch die Wassermassen schwer beschädigt. Straßen sind überflutet oder unterspült, Brücken zerstört, Deiche und Dämme gebrochen. Der Zugverkehr ist teils noch immer eingeschränkt.

Wie viele Menschen sind betroffen?

Mehr als 170 Menschen haben durch die Hochwasserkatastrophe ihr Leben verloren, mehr als 900 wurden verletzt. Dutzende werden noch vermisst.

Der Landkreis Ahrweiler, die Orte Erftstadt und Schuld in der Eifel sowie Wuppertal und Hagen sind am stärksten von den Folgen der Unwetter betroffen. In diesen Regionen leben insgesamt etwa 593.900 Menschen.

Welche Regionen sind betroffen?

Die Hochwasserkatastrophe hat den Landkreis Ahrweiler, die Orte Erftstadt und Schuld in der Eifel sowie Wuppertal und Hagen am stärksten getroffen. In diesen Regionen leben insgesamt etwa 593.900 Menschen.

Der Kreis Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) gilt als die am schwersten betroffene Region. Viele Menschen sind weiterhin nicht erreichbar bzw. werden vermisst.

Die betroffenen Kreise in der Rheinland-Pfalz sind Ahrweiler, Mayen-Koblenz, Vulkaneifel, Bitburg-Prühm, Trier-Saarburg und Bernkastel-Wittlich. In NRW sind es unter anderem die Kreise Oberbergischer Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Mettmann, Heinsberg, Rhein-Erft-Kreis, Mülheim an der Ruhr, Euskirchen und Ennepe-Ruhr-Kreis.

Welche Schäden sind entstanden?

Mit den zurückgehenden Wassermassen und den Aufräumarbeiten wird das Ausmaß der Zerstörung nach und nach sichtbar. Der Gesamtschaden wird auf rund 4 bis 5 Milliarden Euro geschätzt.

Viele Wohnhäuser und Geschäftsgebäude sind zerstört oder schwer beschädigt. Für viele Familien ist unklar, wann und ob sie in ihre Häuser zurückkehren können. Andere haben ihre Lebensgrundlage verloren. Viele Straßen und Brücken sind nicht mehr befahrbar.

Auch Kindergärten und Schulen sind durch das Hochwasser beschädigt worden. Viele Bewohner:innen von Senioren- und Altenheimen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen müssen evakuiert werden.

Wie helfen die Bündnisorganisationen nach der Hochwasserkatastrophe?

Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft leisten den Menschen nach den Unwettern Katastrophenhilfe. Einsatzkräfte der sogenannten Blaulichtorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst sowie der Bundesverband Rettungshunde sind in den betroffenen Gebieten rund um die Uhr im Einsatz. Tausende haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte von zehn Organisationen unseres Bündnisses waren und sind aktiv. 

Während zunächst die Suche und Rettung von Menschen im Mittelpunkt des Hilfseinsatzes stand, fokussieren sich die Helfer:innen jetzt zunehmend auf die Betreuung evakuierter Familien und die Aufräumarbeiten in den zerstörten Orten. Alle Hilfsorganisationen verfügen über langjährige Erfahrungen der Not- und Katastrophenhilfe im In- und Ausland.

 

  • Wir helfen bei der Suche nach vermissten Menschen
  • Wir organisieren Unterkünfte für Menschen, die jetzt kein Zuhause mehr haben
  • Wir verteilen Lebensmittel und Trinkwasser an Menschen in Notunterkünften
  • Wir versorgen die Menschen mit Schlafsäcken und Spielzeug für Kinder
  • Wir verteilen Hygieneartikel wie Duschgel, Zahnbürste und -pasta sowie Desinfektionsmittel und FFP2-Masken
  • Wir helfen bei den Aufräumarbeiten
  • Wir leisten technische und logistische Unterstützung, um Orte wieder zugänglich und Straßen passierbar zu machen
  • Wir stellen Bautrockner, Hochdruckreiniger und weitere Materialien für Reparaturen zur Verfügung
  • Wir unterstützen den Wiederaufbau von Schulen und sozialen Einrichtungen
  • Wir sichern gefährliche Bereiche ab
  • Wir leisten medizinische Hilfe – etwa dort, wo Arztpraxen und Apotheken beschädigt wurden
  • Wir verpflegen die Einsatzkräfte vor Ort
  • Wir stehen Kindern und Erwachsenen mit psychosozialer Hilfe zur Seite
  • Wir helfen Einsatzkräften, die Erlebnisse der vergangenen Tage besser verarbeiten zu können
  • Wir unterstützen Nachbarschaftshilfen und koordinieren die Verteilung von Sachspenden
  • Wir beraten Betroffene in behördlichen und versicherungstechnischen Fragen
  • Wir unterstützen die Feststellung von Gebäudeschäden und Statik-Überprüfung, bevor betroffene Menschen in ihre Häuser zurückkehren


Helfen Sie uns, zu helfen – jetzt mit Ihrer Spende!

Was benötigen die betroffenen Familien jetzt am Dringendsten?

In den ersten Tagen konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Bewältigung der akuten Katastrophe. Nun unterstützen die Helfer:innen evakuierte Menschen in Notunterkünften, die Aufräumarbeiten und den Wiederaufbau.

Was in den Unterkünften dringend benötigt wird, sind Lebensmittel, Trinkwasser, medizinische Hilfe und Strom. Es werden außerdem Wohnungen gesucht, in denen die Betroffenen vorübergehend leben können. Bei den Aufräumarbeiten werden neben großen Gerätschaften auch Bautrockner, Pumpen, Werkzeug, Reinigungsmittel, Besen, Schaufeln und Eimer benötigt.

Wichtig bleibt außerdem die psychosoziale Unterstützung. Viele Familien haben traumatisierende Tage hinter und eine ungewisse Zukunft vor sich. Für viele zeichnet sich das ganze Ausmaß der Katastrophe erst jetzt ab.

Benötigt wird jetzt vor allem Geld, um die Hilfsmaßnahmen umzusetzen. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie den Einsatz unseres Bündnisses.

Wie wird den Menschen langfristig geholfen?

Die Langzeitschäden von Katastrophen fallen immer höher aus, als die ersten Schätzungen vermuten lassen. Das zeigt auch die langjährige Erfahrung, die unsere Bündnisorganisationen bei internationalen und nationalen Hilfseinsätzen haben.

Aktion Deutschland Hilft wird sich am Wiederaufbau in Deutschland beteiligen. Dort, wo staatliche Finanzierungslücken entstehen und Versicherungsschutz nicht greift, werden wir Menschen unterstützen, die von der Hochwasser-Katastrophe betroffen sind.

Wo sind die Helfer:innen im Einsatz?

Hunderte Helferinnen und Helfer unserer Bündnisorganisationen sind in Köln, Düsseldorf, Dortmund, dem Bergischen Land, dem Erftkreis, Solingen, Hagen, Wuppertal, Erkrath, dem Niederrhein und dem Kreis Mettmann im Einsatz. Zusätzlich sind Einsatzkräfte aus anderen Landesteilen unterwegs in die Hochwassergebiete.

Weitere Hilfsorganisationen des Bündnisses prüfen in den kommenden Tagen, wo und wie sie den betroffenen Menschen Hilfe leisten können.

Wie wird der Hilfseinsatz koordiniert?

Für die Planung und Umsetzung der Hilfsmaßnahmen arbeiten die Organisationen in den Katastrophenverbänden miteinander und mit den zuständigen Behörden und Hilfsorganisationen vor Ort zusammen.

Zurzeit – in der aktuen Phase – läuft die Koordinierung über Krisenstäbe, die von den Gemeinden selbst gebildet werden: Vorsitzender ist Bürgermeister:in oder Landrat; Beteiligte sind Polizei, Feuerwehr, THW und Hilfsorganisationen. Außerdem beraten Expert:innen wie Baustatiker die Krisenstäbe.

Für Einsatzkräfte gibt es sogenannte Bereitstellungsräume wie aktuell am Nürburgring (Rheinland-Pfalz). Dort werden Gerätschaften gesammelt und Einsatzkräfte in Bereitschaft stationiert. Meist begeben sie sich von dort zum jeweiligen Einsatzort. Die Bündnisorganisationen werden erst nach Freigabe durch den Krisenstab aktiv.


Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, leistet in den Gemeinden Katastrophenhilfe. Die Hilfsorganisationen sind im Dauereinsatz, um den Menschen jetzt zur Seite zu stehen. Auch Sie können den betroffenen Familien helfen – jetzt mit Ihrer Spende!

Hochwasser Deutschland: So leistet unser Bündnis jetzt Nothilfe

  • Wir organisieren Unterkünfte für Menschen, die jetzt kein Zuhause mehr haben
  • Wir kümmern uns um sauberes Trinkwasser: mit Wasseraufbereitungsanlagen und der Verteilung von Wasserreinigungstabletten
  • Wir helfen bei den Aufräumarbeiten
  • Wir sichern gefährliche Bereiche ab
  • Wir leisten medizinische Hilfe, zum Beispiel in mobilen Krankenstationen
  • Wir verteilen Lebensmittel an Menschen in Notunterkünften
  • Wir verpflegen die Einsatzkräfte vor Ort
  • Wir stehen Kindern und Erwachsenen mit psychosozialer Hilfe zur Seite
  • Wir helfen mit Hygieneartikeln, FFP2-Masken und Desinfektionsmitteln, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken
  • Wir stellen Bautrockner, Hochdruckreiniger und Notstromaggregate zur Verfügung
  • Wir unterstützen Nachbarschaftshilfen

Helfen Sie uns, den betroffenen Familien mit Ihrer Spende zu helfen!

Spenden & helfen: Weitere Informationen für Sie

Wie lange dauert es, bis die Spenden da ankommen, wo sie gebraucht werden?

Schon jetzt kommen die Spenden zum Einsatz: Die akute Nothilfe unseres Bündnisses und somit auch der Einsatz von Spendengeldern ist direkt nach der Katastrophe gestartet. Beispiele dafür sind die Verteilung von Lebensmitteln, Trinkwasser, Hygienesets und Schlafsäcken in Notunterkünften.

Auch die mittelfristige Hilfe hat in einigen betroffenen Regionen bereits begonnen: Bündnisorganisationen unterstützen zum Beispiel die Feststellung von Gebäudeschäden und liefern Materialien zur Reinigung der Häuser – etwa Bautrockner, Notstromaggregate und Hochdruckreiniger.

Wie kurzfristig und unbürokratisch Geldspenden an betroffene Menschen ausgezahlt werden, wird derzeit in Abstimmung mit Behörden und anderen Hilfsorganisationen geplant. Spendengelder können vermutlich insbesondere dann in Anspruch genommen werden, wenn staatliche Unterstützungsmaßnahmen nicht greifen. Diese Hilfe erfolgt nachrangig zu den Leistungen des Bundes, der Länder, Städte und Gemeinden sowie der Versicherungen, insofern Betroffene von diesen Stellen keine ausreichende finanzielle Hilfe erhalten.

Die Spenden werden sehr sicher noch lange benötigt. Der Wiederaufbau und die Umsetzung der Hilfen werden Jahre dauern.

Die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind allesamt zivilgesellschaftliche Organisationen. Sie verfügen über strenge interne Kontrollmechanismen. Helfer:innen der Bündnisorganisationen leisten in den betroffenen Gebieten Nothilfe. Helfen Sie uns, zu helfen – jetzt mit Ihrer Spende!

Wie viel Prozent einer Spende fließen in die Hilfsprojekte?

87 Prozent der Spenden, die bei Aktion Deutschland Hilft eingehen, werden in die Projektarbeit der Bündnisorganisationen gegeben. Die weiteren 13 Prozent fließen in die Aktions- und Betriebskosten von Aktion Deutschland Hilft. Angesichts des hohen Spendenaufkommens für die Betroffenen des Hochwassers in Deutschland prüfen wir derzeit, ob die Pauschale für Betriebskosten gesenkt werden kann.

Unter Aktions- und Betriebskosten fallen Ausgaben für Qualitätssicherung, die Öffentlichkeitsarbeit, den Versand von Spendenbescheinigungen, die Erstellung von Informationsmaterial zu Hilfskampagnen, die Herstellung von Plakaten und Sammeldosen für Benefizveranstaltungen sowie die laufenden Kosten für das Aktionsbüro.

Aktion Deutschland Hilft hat sich zum sorgsamen Umgang mit Spendengeldern verpflichtet und ist daher Mitglied im Deutschen Spendenrat und Träger des DZI-Spendensiegels.

Welche Aufgaben übernehmen die Hilfsorganisationen? Wie wird Hilfe geleistet?

Die Hilfe lässt sich bei nationalen und internationalen Katastrophen dieser Art in drei Phasen aufteilen: kurzfristige, mittelfristige und langfristige Hilfe. Die Phasen können sich überschneiden. Alle Phasen der Hilfe werden mit Spendengeldern von Aktion Deutschland Hilft unterstützt. Nach der Hochwasserkatastrophe in Deutschland werden kurz- und mittelfristige Hilfen bereits umgesetzt.

Beispiele für

  • kurzfristige Hilfe: Evakuierungen, Rettungs- und Bergungsarbeiten, Verteilung von Hilfsgütern (Lebensmittel, Trinkwasser, Hygieneartikel), psychosoziale Hilfe für traumatisierte Menschen, medizinische Versorgung, Aufräumarbeiten
  • mittelfristige Hilfe: Feststellung von Schäden und Statik-Überprüfung an Häusern, Materiallieferungen zur Reinigung von Häusern
  • langfristige Hilfe: Wiederaufbau von Gebäuden und Einrichtungen, Unterstützung für die Strukturen des Katastrophenschutzes


Für die Planung und Umsetzung arbeiten die Organisationen in den Katastrophenverbänden miteinander und mit den zuständigen Behörden und Hilfsorganisationen vor Ort. Im Vordergrund steht, was die Menschen in den betroffenen Regionen konkret benötigen. Der Bedarf wird über die Strukturen des Katastrophenschutzes sowie lokale Institutionen wie Kitas oder die Jugendhilfe ermittelt.

Was sind Blaulichtorganisationen?

Blaulichtorganisationen wie Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst sind unmittelbar in den deutschen Katastrophenschutz eingebunden. In der aktuellen Katastrophe verfügen sie über langjährige Erfahrung und das benötigte Know-how.

Sie gehören zu Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Das ist ein Sammelbegriff für Einrichtungen, die mit der Abwehr von Gefahren betraut sind. Umgangssprachlich bezeichnet man diese Einsatzkräfte auch als Blaulichtorganisationen. Dazu gehören in Deutschland alle Organisationen, die Aufgaben der inneren Gefahrenabwehr (z.B. polizeiliche Maßnahmen, Hilfe nach Katastrophen) übernehmen. Neben Polizei, Zoll, dem Technischem Hilfswerk (THW) und Feuerwehr zählen auch die Organisationen des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes zu den BOS.

Kann ich den Menschen vor Ort ehrenamtlich helfen?

Die dramatischen Bilder aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bewegen die Menschen in Deutschland. Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist überwältigend. Viele möchten nun vor Ort als freiwillige Helferin oder Helfer mit anpacken.

Wichtiger Hinweis
: Wir warnen davor, in schwer betroffene Gebiete zu fahren. Zu viele Helfer:innen könnten die Aufräumarbeiten durch THW, Bundeswehr und Feuerwehr behindern.

Aktion Deutschland Hilft organisiert keine Transporte von freiwilligen Helfer:innen. Über folgende Portale können Sie sich über aktuelle Möglichkeiten informieren:

  • Ahrhelp.com
  • Helfer-Shuttle.de


Bitte beachten Sie:

  • Zu viele Fahrzeuge vor Ort versperren die Zufahrtsstraßen für Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen.
  • Seien Sie sensibel und achtsam im Umgang mit den Menschen, die von der Unwetter-Katastrophe getroffen wurden.
  • Machen Sie ohne deren Einverständnis keine Fotos von den Menschen vor Ort.


Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie folgende Dinge einpacken:

  • Wechselkleidung und –schuhe
  • Maske zum Schutz vor COVID-19 und Staub, Pflaster
  • Desinfektionsmittel, eine Rolle Toilettenpapier, Hygienetücher
  • Eimer, Schaufel, Gummistiefel, Handschuhe, Handtuch
  • Stirnlampe und Taschenlampe, Powerbank
  • eine Rolle Müllbeutel
  • Tagesverpflegung (Mittagessen gibt es in der Regel vor Ort)


Mit Ihrer Spende
können Sie zudem den Hilfseinsatz unseres Bündnisses unterstützen.

Wie kann ich mit Sachspenden helfen?

Es besteht derzeit kein Bedarf an Sachspenden. Als Bündnis können wir keine Sachspenden entgegennehmen. Auch die Hilfsorganisationen im Bündnis nehmen keine Sachspenden mehr an.

Die Hilfsbereitschaft der deutschen Bevölkerung für die Menschen, die vom Hochwasser betroffen sind, ist überwältigend. Zahlreiche Menschen haben Sachspenden angeboten.

Informationen zu Sachspenden:

  • Das Sichten, Sortieren und die Logistik übersteigt die Kapazitäten der Verbände vor Ort.
  • Wie viele und welche Art von Sachspenden die Menschen benötigen, lässt sich derzeit noch nicht sagen.
  • Die für engagierte Menschen eingerichten Bürgertelefone sind aufgrund der großen Hilfsbereitschaft derzeit überlastet.
  • Über Facebook gibt es diverse Gruppen, in denen die Verteilung von Sachspenden organisiert wird.
  • Der WDR hat die Aktion "Der Westen hält zusammen – WDR hilft helfen" ins Leben gerufen und bringt so Hilfesuchende mit Hilfsangeboten zusammen.


Sie können den Hilfseinsatz unseres Bündnisses mit Ihrer Spende unterstützen.

Welche Bedeutung haben die Spendenaufrufe und Spenden-Sendungen im Fernsehen?

Die Berichterstattung über humanitäre Katastrophen im In- und Ausland haben eine große Relevanz für die Arbeit unseres Bündnisses. Dadurch werden viele Menschen in Deutschland über humanitäre Notlagen informiert.

Bei großen Katastrophen wie dem Hochwasser in Rheinland-Pfalz und NRW macht die ARD auf den Hilfseinsatz unseres Bündnisses aufmerksam. Die Spendenaufrufe durch unseren Medienpartner ARD übermitteln den Zuschauer:innen eine vertrauenswürdige Möglichkeit, für Familien in Not zu spenden.

Die Hochwasser-Katastrophe in Deutschland hat die Bevölkerung erschüttert. Die Hilfs- und Spendenbereitschaft ist überwältigend. Spenden-Sendungen wie die SAT.1-Spendengala sind eine Möglichkeit, engagierten Bürger:innen mit Berichten über Betroffene sowie Helfer:innen, den Einsatz von Spendengeldern und die Arbeit unserer Bündnisorganisationen zu informieren.

Wie geht Aktion Deutschland Hilft mit gefälschten Spendenaufrufen um?

Aufmerksame Menschen haben uns auf gefälschte Spendenaufrufe hingewiesen. Betrüger:innen versuchen, die Hilfsbereitschaft der Menschen auszunutzen. Sie geben sich als Hilfsorganisation aus oder leiten gefälschte Spendenaufrufe in sozialen Netzwerken weiter. Dabei kopieren sie echte Spendenaufrufe der Hilfsorganisationen und setzen absichtlich ein falsches Spendenkonto ein.

Wir bitten Sie: Seien Sie aufmerksam und prüfen Sie vor Ihrer Spende, ob das Spendenkonto korrekt ist – beispielsweise über die Webseiten der Hilfsorganisationen.

Wenn Sie einen Betrugsverdacht haben, senden Sie uns bitte eine E-Mail. Am besten mit einem Screenshot, Angaben zum Ursprung der Nachricht (Social Media Account, Handy-Nummer, E-Mail-Adresse o.Ä. des Absenders) und zum Herkunftsland des Betrügers; wie und wann Sie diesen Betrugsversuch erhalten haben und welche IBAN als falsches Spendenkonto angegeben wurde. Mit diesen Angaben ermöglichen sie den polizeilichen Behörden die Strafverfolgung.

Es ist ungeheuerlich, dass Betrüger:innen mit dem Leid der vielen betroffenen Menschen Kapital schlagen möchten. Deswegen bedanken wir uns herzlich für Ihre Hilfe, die Betrugsversuche schnell zu beenden.


Ihre Unterstützung ist überwältigend. So eine Solidarität und Hilfsbereitschaft haben wir in 20 Jahren seit Bestehen des Bündnisses nicht erlebt. Vielen Dank, dass Sie Herz zeigen! Danke für Ihre Spende.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet um Spenden, um die Nothilfe für die vom Hochwasser betroffenen Menschen in Deutschland zu unterstützen:

Spenden-Stichwort: Hochwasser Deutschland
Spendenkonto: IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
oder online spenden