Zyklon Idai MosambikZyklon Idai: Leben und Arbeiten in Trümmern

09-04-2019

von Aktion Deutschland Hilft

Das Bündnis Aktion Deutschland Hilft konnte für die betroffenen Menschen des Zyklon Idai über acht Millionen Euro Spenden sammeln.

"Die Anteilnahme am Schicksal der vom Zyklon Betroffenen und die Hilfsbereitschaft der deutschen Bevölkerung waren vom ersten Moment an hoch. Wir sind sehr dankbar, dass die Hilfsorganisationen in unserem Bündnis mit dem Geld bereits jetzt viele notleidende Menschen erreichen konnten", sagt Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand von Aktion Deutschland Hilft.

Mit den Spendengeldern werden umfangreiche Nothilfemaßnahmen in Mosambik, Simbabwe und Malawi finanziert. Dass dort jede Spende auch weiterhin benötigt wird, berichtet Leo Frey, Mitarbeiter von Aktion Deutschland Hilft, nach seiner Rückkehr aus Mosambik.

Normaler Alltag ist kaum möglich

"Während vieles in Beira aufgeräumt erscheint, sieht es in den Slums der Großstadt noch genauso dramatisch aus wie am Tag nach dem Zyklon. Die kleinen Häuser der Menschen sind durch den Zyklon komplett zerstört. Zum Schutz in der Nacht stellen sie herumliegende Wackersteine aufeinander und decken sie mit einer Platte ab. In diesen Trümmern versuchen die Menschen irgendwie in einen normalen Alltag zurückzukehren und ihrer Arbeit nachzugehen," so Frey.

Unser Bündnis hilft vor Ort

Die Bündnisorganisation Handicap International hilft den Menschen in den Slums, indem sie unter anderem Trümmer der Häuser beseitigt und Bäume von den Straßen räumt, damit weitere Hilfsmaßnahmen zu ihnen gelangen können.

Der Bedarf an medizinischer Hilfe und der Vorbeugung von Krankheiten steigt weiter. So entsenden die Johanniter, die bereits mit einem medizinischen Team aus Deutschland Hilfe leisten, im Auftrag der mosambikanischen Regierung weitere Helfer nach Mosambik, um die Hilfsmaßnahmen auszuweiten. Die Organisation verteilt unter anderem Medikamente zur Behandlung von Malaria und Cholera.

Ausgewähltes Bildmaterial, Infografiken, Zahlen und Fakten sowie weiteres Infomaterial zur aktuellen Situation finden Sie hier.

ACHTUNG REDAKTIONEN: Leo Frey ist Mitarbeiter bei Aktion Deutschland Hilft in Bonn und Experte für Projekte und Qualitätssicherung. Er war vom 1. bis zum 7. April 2019 in Mosambik und begleitete Hilfsmaßnahmen wie Verteilungen von Lebensmitteln und Trinkwasser oder die medizinische Versorgung durch die Bündnisorganisationen. Er steht Ihnen gerne als Interviewpartner zur Verfügung. Wenden Sie sich gerne an unsere Pressestelle!

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die Betroffenen des Zyklons in Mosambik:

Spenden-Stichwort: Zyklon Mosambik
Spendenkonto: IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
oder online spenden