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Hunger OstafrikaSo helfen die Bündnispartner

08-08-2011

Kenia: Im Flüchtlingslager Dadaab, mit fast 400.000 Flüchtlingen das größte der Welt, verteilt CARE Lebensmittel, Wasser und Hygieneartikel, während action medeor für eine erste Medikamentenlieferung mit Antibiotika, Vitamin- und Wasserentkeimungstabletten sowie hochkalorischer Spezialnahrung sorgt. CARE ist seit 1992 in Dadaab. Auch Handicap International ist bereits seit Jahren seinen mobilen Teams im Camp Dadaab im Einsatz. Sie versorgen Menschen mit Behinderungen, die nicht selbst zu den Ausgabestellen gelangen. An den Registrierungsstellen werden Schutzunterkünfte gebaut. Weiterhin kommen täglich über 1000 neue Flüchtlinge an, insgesamt sind 60.000 Flüchtlinge in Dadaab, die noch nicht registriert sind.

ADRA ist seit 1993, World Vision seit 1974 mit Entwicklungsprogrammen in Kenia tätig. Viele Projekte widmen sich auch dem Kampf gegen Malaria und HIV/Aids.
Aktuell kümmern sie sich um die Nothilfe-Versorgung mit Wasser und Nahrungsmitteln.
World Vision leitstet zudem Nothilfe im Baringo Distrikt: Verteilung von Planen, Decken etc. wegen der starken Regenfälle.

Auch Malteser sind seit 2001 in Kenia tätig (Bekämpfung von Aids und Tuberkulose in den Slums von Nairobi) und arbeiten seit 2006 intensiv mit der Diözese Marsabit zusammen. Hier sollen insbesondere Kinder, schwangere und stillende Frauen von der Hilfe profitieren. Daher gehören auch Vitamin A, Wurmkuren sowie Eisen und Folsäuretabletten zum Verteilungsprogramm. Anfang August erfolgte die Verteilung der Lieferung (Nahrungsmittel, Medikamente), damit werden 24.000 Menschen erreicht, darunter 3000 Kinder. Die Beschaffung Nahrungsmittel erfolgt in Kenia.

Hungersnot Ostafrika: Hilfe für Dschibuti
Hungersnot Ostafrika: Hilfe für Dschibuti

Help versorgt in den kenianischen Regionen East, Rift Valley und Central 14.000 Haushalte mit Nahrungsmitteln. Im Samburu Distrikt werden Familien von Terra Tech in Zusammenarbeit mit einer lokalen Organisation über lokale Shops versorgt. Die Familien erhalten die Nahrungsmittel auf Kredit.

Die Johanniter haben in West-Turkana mit dem Aufbau von medizinischen Camps begonnen. In diesen soll ambulante Basisversorgung und die Verteilung von Nahrungsmitteln erfolgen. Ebenso beginnen die Johanniter momentan in Zusammenarbeit mit einer kenianischen Partnerorganisation sowie AWO International ein Projekt, bei dem die lokale, größtenteils nomadische Bevölkerung (insbesondere vulnerable Bevölkerungsgruppen wie etwa ältere, kranke, behinderte Menschen sowie Kinder, Schwangere und stillende Mütter) mit ergänzenden Nahrungsmitteln versorgt wird.

Äthiopien: Hier versorgt ADRA, die seit 1982 im Land sind, die Menschen mit Trinkwasser, Lebensmitteln und Tiernahrung, um den Viehbestand, die Lebensgrundlage der Bauern zu sichern. World Vision – seit 1971 hier tätig - stellt Saatgut und Vieh für Bauern bereit. Islamic Relief verteilt Lebensmittel und sorgt für sanitäre Einrichtungen. Die Organisation ist seit 2000 im Land. Derzeit befindet sich eine Assessment-Team von Islamic Relief/Arbeiter-Samariter-Bund in Äthiopien, um weitere Maßnahmen zu planen.
CARE verteilt in den Regionen Oromia und Afar Nahrungsmittel und führt Maßnahmen im Bereich Wasser und Hygiene durch. Hierdurch sind 170.000 Menschen begünstigt.

Somalia:
In Zentral-Somalia ist die Lage am Schlimmsten und aufgrund der Sicherheitslage für die Helfer besonders schwierig. Zurzeit verteilt einzig Islamic Relief, die seit 1996 im Land sind, Lebensmittel, Medikamente und Babynahrung.
Sollte sich die Situation für Hilfsorganisationen ändern, könnten die Hilfeleistungen erweitert werden.
Andere Organisationen wie CARE, World Vision oder ADRA helfen in Puntlant und Somaliland, World Vision ist seit Anfang der 90er Jahre dort, ADRA Somalia seit 1992, CARE seit 1981 tätig.Von ADRA werden in Puntland beispielsweise rund 8000 Menschen mit Trinkwasser und Lebensmitteln versorgt. Von CARE laufen Projekte zur Katastrophenvorsorge/Nachhaltigkeit um die Bevölkerung gegen Dürre abzusichern.

Dschibuti: Die Johanniter sind seit 2001 in Dschibuti. Dort werden sieben Ernährungszentren in den Slums von Dschibuti-Stadt und im ländlichen Distrikt Tadjourah mit Notnahrung, Medikamenten und medizinischem Verbrauchsmaterial versorgt. 5000 Kinder erhalten so täglich wieder eine Mahlzeit. Diese Maßnahmen werden jetzt ausgeweitet.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

Spenden-Stichwort: Nothilfe weltweit
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