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Hunger OstafrikaInternationale Wasserwoche: „Jeder hat ein Recht auf Wasserversorgung“

22-08-2011

Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft versorgen Millionen mit Trinkwasser am Horn von Afrika

Zum Start der Internationalen Wasserwoche vom 21. bis 27. August 2011, ist das Thema „Trinkwasser“ vor dem Hintergrund der Dürrekatastrophe am Horn von Afrika aktueller denn je. Laut der Europäischen Kommission kämpft noch fast ein Fünftel der Weltbevölkerung um Zugang zu sauberem Trinkwasser. Allein in den aktuellen Krisengebieten in Somalia benötigen laut den Vereinten Nationen 2,5 Millionen Menschen frisches Trinkwasser zum Überleben.

„Jeder hat ein Recht auf Wasserversorgung. Dieses Recht ist untrennbar mit anderen Menschenrechten verbunden und erkennt den Anspruch aller Menschen auf ausreichendes, sauberes und zugängliches Wasser für den persönlichen Gebrauch. Wasser gehört zu den Grundlagen, die für das menschliche Überleben von wesentlicher Bedeutung sind und muss daher für so viele Menschen wie möglich gesichert sein“, sagt Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft, anlässlich der Wasserwoche.

Trinkwasserversorgung gehört daher auch für die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft zu den wichtigsten Hilfsleistungen in allen betroffenen Regionen am Horn von Afrika.

World Vision wird beispielsweise in Kenia Bohrungen für insgesamt 97 Brunnen durchführen. 15 dieser Brunnen befinden sich direkt im oder in naher Umgebung zum Flüchtlingslager in Dadaab. In Äthiopien realisiert arche noVa zunächst drei Tiefbrunnen, plant aber bis 2013 auch langfristiges Projekt zur Aufbereitung von Regenwasser. CARE Deutschland Luxemburg ist neben der Nahrungsmittelversorgung für die gesamte Wasserversorgung im Flüchtlingslager Dadaab in Kenia verantwortlich. CARE stellt jeder Person durchschnittlich 15 Liter Wasser am Tag zur Verfügung. In 20 Bohrlöchern wird Grundwasser in erhöhte Tankbehälter gepumpt und von da aus durch Wasserleitungen zu einer der über 480 Verteilungsstellen geleitet. Um den großen Bedarf an Wasser auch kurzfristig zu sichern, organisiert CARE auch Wassertankwagen, die täglich zu den Verteilungsstellen fahren und das Wasser auffüllen.

„In Gegenden, die immer wieder von Dürrekatastrophen heimgesucht werden, ist es wichtig, langfristige Maßnahmen der Vorsorge zu treffen. Das bedeutet für Aktion Deutschland Hilft und seine Bündnispartner vor allem auch den nachhaltigen Aufbau von Zugängen zu sauberem Trinkwasser“, so Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft.

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