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OstafrikaHungerkrise verschlimmert sich täglich

01-07-2011

Tausende fliehen vor tödlicher Dürre / größtes Flüchtlingslager der Welt schon jetzt überfordert

CARE fordert dringend zusätzliche finanzielle Unterstützung für Nothilfeprogramme am Horn von Afrika. Mehr als zehn Millionen Menschen in Kenia, Äthiopien, Somalia und Dschibuti sind von den Folgen einer anhaltenden Dürre betroffen. Täglich treffen über 1.000 somalische Flüchtlinge in Daadab, dem größten Flüchtlingslager der Welt, in Nord-Kenia ein.

„Die Situation in Daadab ist wirklich ernst. Die Flüchtlinge haben oft wochenlange Fußmärsche hinter sich, viele von ihnen sind akut unterernährt, dehydriert und völlig geschwächt – sie brauchen dringend Wasser und Nahrung,“ so Stephen Gwynne-Vaughan, Länderdirektor von CARE Kenia. Das Ausmaß der Katastrophe übersteigt bereits die Kapazitäten der Flüchtlingslager. "Die Flüchtlinge brauchen dringend Nahrung und Wasser. Kenia braucht dringend finanzielle Unterstützung, um Nothilfe für die von der Dürre betroffenen Menschen zu leisten", sagte Gwynne-Vaughan.

Die kenianische Regierung hat die Dürre bereits zur nationalen Katastrophe erklärt. CARE-MitarbeiterInnen in den betroffenen Ländern arbeiten unter Hochdruck, um das Schlimmste abzuwenden. So erhielten 167.000 Menschen im Osten von Kenia bereits Unterstützung – weitere 200.000 sollen in den nächsten Wochen erreicht werden. Im Flüchtlingslager Daadab verteilt CARE an die Neuankömmlinge Wasser und nährstoffreiche Nahrungsmittel, aber auch Wasserbehälter, Schlafmatten, Decken und Kochgeschirr.

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