von Aktion Deutschland Hilft
Das südliche Afrika wird seit Wochen von schweren Tropenstürmen und anhaltenden Niederschlägen heimgesucht. Bisher haben diese Extremwettereignisse vor allem in Mosambik und Madagaskar schwere Schäden verursacht.
Hilfsorganisationen aus dem Bündnis Aktion Deutschland Hilft erwarten aufgrund meteorologischer Vorhersagen noch bis Ende März eine anhaltend bedrohliche Lage für die Bevölkerung in dieser Region.
Cholera-Gefahr in Mosambik
Starkregen und Hochwasser haben bereits jetzt in Mosambik ganze Ernten vernichtet, hunderte Häuser zerstört und hunderttausende Menschen in Not gebracht. Viele Familien mussten ihre Häuser verlassen und haben aktuell keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, Nahrung oder medizinischer Versorgung. Die Regierung des ostafrikanischen Landes hat den landesweiten Notstand ausgerufen.
Die Lage hat sich zuletzt infolge weiterer Zyklone noch verschärft. Durch die massiven Überschwemmungen sind die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und hygienischen Bedingungen in den betroffenen Regionen sehr schlecht. Es besteht die Gefahr einer Verbreitung lebensbedrohlicher Krankheiten - wie Cholera.
“Über unsere Bündnisorganisationen müssen wir den hunderttausenden Betroffenen jetzt schnelle und koordinierte Hilfe zukommen lassen”, sagt Maria Rüther, Hauptgeschäftsführerin bei Aktion Deutschland Hilft.
Organisationen leisten Nothilfe in Mosambik
Der Bedarf an Unterstützung für die von den Überschwemmungen betroffenen Menschen ist besonders in Mosambik – einem der ärmsten Länder der Welt – immens. Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft haben Teams in die betroffenen Regionen in der Mitte und dem Süden des Landes entsandt, um die dringendsten Bedarfe zu ermitteln und konkrete Nothilfe zu leisten.
Der ASB ist mit Unterstützung lokaler Partner vor Ort, um erste Hilfsgüter zu verteilen. Zudem werden sich in der nächsten Woche zwei Notfallteams (FAST) von Deutschland aus in die vom Hochwasser besonders betroffenen Gebiete in Mosambik aufmachen.
Hygiene-Kits, Moskitonetze, Saatgut und Lebensmittel
Weitere Hilfsmaßnahmen im Bündnis laufen an. So hat ADRA seinen “Nationalen Notfallplan” aktiviert und unterstützt besonders betroffene Familien in der Provinz Gaza nördlich der Hauptstadt Maputo mit Gutscheinen, die sie bei lokalen Händlern für dringend benötigte Waren einlösen können. Parallel entsendet ADRA Fachkräfte in die besonders betroffenen Gebiete, die sich an gemeinsamen Schadens- und Bedarfsanalysen beteiligen und aktuelle Informationen sammeln.
CARE hat mit der Verteilung von ersten Hilfsgütern und Bargeldhilfen begonnen. Eine Ausweitung der Hilfen ist geplant. Auch die Johanniter sind bereits vor Ort und werden etwa 1.500 Haushalte mit Lebensmitteln versorgen, Latrinen und Bohrlöcher reparieren sowie Hygiene-Kits, Moskitonetze und Saatgut verteilen.
+++ Spendenaufruf +++
Aktion Deutschland Hilft, Bündnis der Hilfsorganisationen,
bittet um Spenden für die vom Zyklon Gezani betroffenen Menschen.
Stichwort: Zyklon südliches Afrika
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX






