von Aktion Deutschland Hilft
Krieg, Krankheiten und Hunger: Im Jemen leiden die Menschen unter einer dreifachen Katastrophe. Erfahren Sie hier mehr über die dramatische Lage vor Ort – und darüber, wie unsere Bündnisorganisationen mit Ihrer Spende helfen!
Menschen berichten vom Bombenhagel: "Es war ein Albtraum"
Es sind Menschen wie Awsh, deren Alltag von großem Leid geprägt ist. Er und seine Familie lebten in der Hafenstadt Hodeidah, bevor sie vor der Gewalt flohen.
Awsh hatte auf dem Markt der Hafenstadt genug verdient. Nun weiß er nicht, wie er ohne Hilfe seine Familie ernähren soll. Die Bomben haben ihm seine Lebensgrundlage und geliebte Verwandte genommen: "Ich habe meinen Neffen bei einem Luftangriff verloren. Das Haus meines Bruders war nur zwei Häuser von meinem entfernt", berichtet er.
"Wir hoben ihn hoch und flohen. Es war ein Albtraum. Ich erinnere mich, dass seine Mutter nicht aufhörte zu weinen. Wir begruben meinen Neffen auf dem Weg nach Al-Marwaya. Ich sehe ihn ständig in meinen Träumen. Ich vermisse ihn, er war ein guter Junge und sehr klug. Sein Vater war sehr stolz auf ihn."
Ein Funken Hoffnung in der Dunkelheit des Krieges
Awsh findet nun Zuflucht bei unserer Bündnisorganisation CARE: Sie unterstützt Familien mit Lebensmitteln und sauberem Wasser. Die Helfer verteilen außerdem Hygiene-Pakete, damit sich Krankheiten nicht ausbreiten. Ein Funken Hoffnung in der Dunkelheit des Krieges.
Unser Bündnis leistet Nothilfe – trotz großer Hürden
Im Jemen zu helfen ist schwierig, doch die Hilfe kommt an. Salem Dschaffer Baobaid von Islamic Relief, einer Bündnisorganisation von Aktion Deutschland Hilft, beschreibt die „Erschöpfung und Angst“ in den Gesichtern seiner Nachbarn, die wegen der nächtlichen Luftangriffe nicht mehr schlafen. Trotzdem steht die Hilfsorganisation den Menschen weiter zur Seite und verteilt Lebensmittel und Medikamente.
Bildergalerie: Jemen - ein Land am Abgrund
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Gemeinsam schneller helfen mit Medikamenten
Medikamente liefert ebenfalls action medeor: Allein in diesem Jahr wurden 43 Tonnen medizinischer Hilfsgüter auf den Weg gebracht. Bis Ende des Jahres kommen weitere 5,8 Tonnen hinzu.
"Enthalten sind Schmerzmittel, Antibiotika, Mittel gegen Durchfallerkrankungen, aber auch Wasserfiltersysteme zum Schutz vor Krankheiten durch verunreinigtes Wasser", sagt Dirk Angemeer, Leiter der Medikamentenhilfe von action medeor.
Vor Ort verteilt ADRA die Medikamente an Krankenhäuser. Die Hilfsorganisation ist die zweitgrößte im Jemen. Sie betreibt selbst ein Krankenhaus und unterstützt andere medizinische Einrichtungen.
Hilfe für den Jemen: "Wir dürfen nicht wegschauen"
Wegen des Kriegs besteht die Gefahr, dass in Krankenhäusern für die notwendige Versorgung der Menschen keine Medikamente mehr verfügbar sind. "Die Zusammenarbeit mit action medeor ist daher essentiell für den Erfolg unserer Arbeit vor Ort", so Nikolaus Kirchler, ADRA-Nothilfekoordinator für den Jemen.
Trotzdem ist weitere Hilfe in der aktuell schlimmsten humanitären Krise der Welt dringend notwendig. "Wir dürfen nicht wegschauen. Das würde den Tod vieler Menschen bedeuten", sagt Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand von Aktion Deutschland Hilft. Möglich ist diese Hilfe nur dank Ihrer Spenden.
Jeder Beitrag zählt – danke, dass Sie helfen:
+++ Spendenaufruf +++
Aktion Deutschland Hilft, Bündnis der Hilfsorganisationen,
nimmt Spenden für die Betroffenen im Jemen entgegen unter:
Stichwort: Hunger Jemen
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
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