von Aktion Deutschland Hilft
Fünf Jahre nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen unterstützt das Bündnis Aktion Deutschland Hilft noch einige Maßnahmen in betroffenen Regionen. Was mit der akuten Nothilfe unmittelbar nach der Flut begann, hat sich zu einem langfristigen Engagement entwickelt: Über 600 Hilfsprojekte haben die Bündnisorganisationen seit 2021 umgesetzt - von der Soforthilfe über den Wiederaufbau bis hin zu Angeboten für psychosoziale Unterstützung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Hilfe in den betroffenen Gebieten dauert an
Auch heute begleiten zehn Bündnisorganisationen noch 39 laufende Projekte in den Flutgebieten. Sie richten sich an Menschen, die auch fünf Jahre nach der Katastrophe auf Unterstützung angewiesen sind.
“Die Flut hat das Leben vieler Menschen dauerhaft verändert. Umso wichtiger ist es, dass unsere Bündnisorganisationen den Betroffenen nicht nur in den ersten Tagen und Wochen beigestanden haben, sondern sie bis heute verlässlich begleiten.
Gemeinsam haben wir Großes geleistet - und wir leisten es weiterhin. Denn der Wiederaufbau endet nicht mit der Fertigstellung von Gebäuden. Viele Menschen brauchen auch langfristig Unterstützung, Begegnungsorte und Perspektiven.”
Maria Rüther, Hauptgeschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft.
Bis Ende Juni 2026 wurden 98,9 Prozent der Spendengelder an die Bündnisorganisationen ausgezahlt. Gleichzeitig stehen noch Mittel zur Verfügung, um wichtige Projekte fortzuführen.
Wichtige Unterstützung für Kinder und Senioren
Zu den laufenden Projekten gehört unter anderem der Malzirkus vom Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care in Kooperation mit Fortuna Hilft e.V. in Schleiden-Gemünd. Das kreative Angebot ermöglicht Kindern und Jugendlichen, Erlebtes künstlerisch zu verarbeiten, Selbstvertrauen zu entwickeln und Gemeinschaft zu erleben. Gleichzeitig stärkt das Projekt Familien und das soziale Miteinander in der Region.
Ein weiteres Beispiel ist die Seniorenunterkunft des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Dernau. Sie bietet älteren Menschen, die durch die Flut ihr Zuhause verloren haben, ein sicheres Wohnumfeld und soziale Betreuung. Das Projekt trägt dazu bei, dass Seniorinnen und Senioren möglichst lange in ihrem vertrauten Lebensumfeld bleiben können und Gemeinschaft erfahren.
Heute besser vorbereitet
Die Hochwasserkatastrophe 2021 hat auch die Zusammenarbeit innerhalb des Bündnisses nachhaltig geprägt. Die Bündnisorganisationen haben ihre Abstimmung im Inland weiter ausgebaut und Strukturen geschaffen, um im Katastrophenfall noch schneller und koordinierter handeln zu können.
Auch die Einsatzbereitschaft wurde weiter gestärkt. Bündnisorganisationen haben ihre Kapazitäten zur schnellen Hilfe ausgebaut und wichtige Einsatzmittel bevorratet - darunter Räumgeräte, Fahrzeuge, Bautrockner sowie Nothilfe-Sets mit Equipment für die ersten Aufräumarbeiten. Ziel ist es, betroffene Menschen im Katastrophenfall künftig noch schneller und bedarfsgerechter unterstützen zu können und die Erfahrungen aus der Fluthilfe konsequent in die Vorbereitung auf künftige Katastrophen einfließen zu lassen.
Hilfsbereitschaft und Solidarität nach der Flut
Auch fünf Jahre nach der Katastrophe zeigt sich: Der Wiederaufbau ist weit mehr als die Instandsetzung von Häusern und Infrastruktur. Er bedeutet ebenso, Menschen zu begleiten, soziale Strukturen zu stärken und Perspektiven für die Zukunft zu schaffen.
Die große Hilfsbereitschaft und Solidarität nach der Flut haben nicht nur beim Wiederaufbau geholfen, sondern auch Strukturen gestärkt und Regionen widerstandsfähiger gemacht.
+++ Spendenaufruf +++
Aktion Deutschland Hilft, Bündnis der Hilfsorganisationen,
bittet um Spenden für die betroffenen Menschen in Mittel- und Osteuropa.
Stichwort: Hochwasser Mittel- und Osteuropa
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
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