Sars-CoV-2/COVID-19CARE: Überschwemmungen in Bangladesch

28-07-2020

von CARE

Inmitten der COVID-19-Pandemie haben in Bangladesch starker Monsunregen und heftige Fluten zum schwersten Hochwasser in den letzten Jahren geführt. 21 Bezirke im Norden und Osten des Landes stehen unter Wasser, 3,3 Millionen Menschen sind betroffen. 93 Menschen kamen bei den Überschwemmungen bisher ums Leben, fast die Hälfte von ihnen sind Kinder.

Bangladesch gebeutelt: Corona-Auflagen und Zyklon Amphan

Die Überschwemmungen treffen die Menschen in Bangladesch aktuell besonders hart: Zum einen leiden sie unter den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, zum anderen haben viele immer noch mit den Folgen des Zyklons Amphan zu kämpfen.

Dieser zerstörte im Mai Häuser, Ernten und Infrastruktur. Nach aktuellen Informationen könnten die verheerenden Überschwemmungen in Bangladesch bis August andauern.
Ramesh Singh, Länderdirektor von CARE Bangladesch: "Die Hochwasser breiten sich rapide aus.

Während viele Menschen bereits unter den Restriktionen durch COVID-19 leiden, führen die Fluten nun zu weiteren Infektionskrankheiten. Die Überschwemmungen sorgen auch für Flusserosionen, was langfristige Folgen für die flussnahen Siedlungen haben kann. Millionen von Menschen benötigen jetzt dringend Hilfe."

CARE Bangladesch evakuiert Betroffene in Schutzräume

In technischer Partnerschaft arbeitet CARE Bangladesch mit dem Zentrum für Umwelt- und Geoinformationen zusammen. Hier arbeitet CARE daran, Verluste und weitere Beeinträchtigungen für gefährdete Gemeinden durch die verheerenden Auswirkungen der Erosion zu verringern sowie weitere Folgen frühzeitig zu antizipieren.

CARE verteilt Hygienekits an betroffene Frauen und Mädchen im gebärfähigen Alter und an Transgender-Gemeinschaften. Zudem evakuiert CARE Betroffene in Hochwasserschutzräume und verbreitet Prognosen sowie Risikoinformationen.

Ferner hat CARE an einigen überfluteten Orten Trommelflöße gebaut, um eine ununterbrochene Mobilität für Menschen zu gewährleisten.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet um Spenden, um in weltweiten Hilfsprojekten des Bündnisses die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ausweiten zu können:

Spenden-Stichwort: Corona-Nothilfe weltweit
Spendenkonto: IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
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