LänderinformationGuinea-Bissau

Guinea-Bissau – ein Überblick

Guinea-Bissau liegt im Westen Afrikas und grenzt an den Senegal, Guinea und den Atlantik. Es ist eines der kleinesten Länder des Kontinents. Amtssprache ist Portugiesisch, doch im Alltag wird meist Kreolisch gesprochen. 45 Prozent der Menschen gehören dem Islam an. In Guinea-Bissau leben viele verschiedene Volksgruppen.

Humanitäre Situation

Politische Instabilität und ein Bürgerkrieg haben Guinea-Bissau geprägt: Es herrschen eine schwache Wirtschaft, hohe Arbeitslosigkeit sowie Korruption. Armut ist weit verbreitet; zwei von drei Einwohnern leben unterhalb der Armutsgrenze.

Etwa 60 Prozent der Bevölkerung sind jünger als 25 Jahre, doch im Bildungssektor herrschen Mängel. Es fehlen Schulen, qualifizierte Lehrer sowie Lehrmaterial. Viele Eltern schicken ihre Kinder - insbesondere die Jungen – zum Schulbesuch in den Senegal und nach Gambia.

Politische Lage in Guinea-Bissau

Guinea-Bissau, ehemals portugiesisches Territorium, ist seit 1974 unabhängig. Bis heute prägen politische Umbrüche das Land. Seit 1984 ist Guinea-Bissau eine Präsidialrepublik. 1998 führte ein Putschversuch zum Bürgerkrieg.

Die während des Krieges gelegten Landminen wurden mittlerweile weitestgehend geräumt. 2014 fanden freie Wahlen statt. Immer wieder kommt es zu innenpolitischen Krisen.

Die Situation der Menschen vor Ort

Cashew-Nüsse sind für viele Menschen auf dem Land die Haupteinkommensquelle. Guinea-Bissau verfügt zudem über Bodenschätze wie Phosphat.

Die Kinder- und Müttersterblichkeit in Guinea-Bissau ist eine der höchsten weltweit. Zu den Gründen gehören Medikamentenmangel und eine Vielzahl von sehr jungen Schwangeren.

Quellen: The World Factbook (CIA), Auswärtiges Amt

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