Nothilfe UkraineUkraine: Grenzenlose Hilfe für Geflüchtete

28-06-2022

vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)/Aktion Deutschland Hilft

Der Arbeiter-Samariter-Bund hat seit Kriegsausbruch in der Ukraine über die Grenzen hinweg tatkräftige Hilfe geleistet: Es wurden Hilfsgütertransporte auf den Weg gebracht, Erstunterkünfte aufgebaut, Geflüchtete medizinisch versorgt und Lebensmittel verteilt. Trotz der Kriegshandlungen in der Ukraine gelang es immer wieder, Menschen zu versorgen, in Kiew und sogar im umkämpften Mariupol.

Ukraine: Humanitäre Situation weiterhin dramatisch

Die humanitäre Situation in der schwer umkämpften Hafenstadt Mariupol im Süden der Ukraine ist nach wie vor dramatisch. Die eingeschlossenen Menschen leiden Hunger und haben kein Trinkwasser mehr, da die Versorgung zusammengebrochen ist.

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und der ukrainische Samariterbund (SSU) bringen gemeinsam mit der Hilfsorganisation Humanitarian Aid and Development Center (HADC) von Donezk aus Lebensmittel in die belagerte Stadt, um das Leid vor Ort etwas zu lindern.

Es konnten bereits drei Transporte durchgeführt und Wasser sowie Essen an über 1.000 Menschen verteilt werden – immer unter Einsatz des eigenen Lebens der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Eine weitere Hilfslieferung für 2000 Menschen ist für die nächsten Wochen geplant.

Video: Nothilfe Ukraine & Rumänien

Nothilfe: Einsatz direkt in Kiew

In Kiew war dem ukrainischen Samariterbund bereits im März und April gelungen, dringend benötigte Hilfsgüter zu verteilen. Lebensmittel, Kindernahrung, Wasser und Hygieneartikel wurden an die Menschen in ihren Wohnungen, in Kellern oder Metro-Stationen übergeben.

Mitte April konnte das Team des ASB-Länderbüros nach einem Umzug in die Nähe von Lwiw ihre Arbeit wiederaufnehmen.

Erstversorgung von Geflüchteten

Von unschätzbarem Wert ist in dieser Krise auch das Netzwerk von Samariter International in Ost- und Westeuropa. Mit vereinten Kräften helfen sie in den Nachbarstaaten der Ukraine bei der Aufnahme von Flüchtlingen und bei der Verteilung von Hilfsgütern.

Aus Deutschland wurden bereits mehrere ASB-Konvois in Richtung Ukraine entsendet. Nur wenige Kilometer hinter der Grenze werden die gelieferten Betten, Matratzen, Nahrungsmittel und Medikamente dringend benötigt, um Menschen, die aus Charkiw, Goszomel, Butscha und Kiew hierher geflohen sind, in Notunterkünften zu versorgen.

Mehrere sogenannte FAST-Teams (First Assistance Samaritan Team) wurden in eine ostslowakische Übergangsunterkunft bei Humenné geschickt, um bei der medizinischen Versorgung und Betreuung von Geflüchteten zu helfen.

...und solidarische Hilfe bundesweit

In Deutschland engagieren sich ASB-Gliederungen bundesweit mit ihren zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Am Berliner Hauptbahnhof hatte der ASB Berlin-Nordwest gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen die medizinische Notversorgung von ukrainischen Kriegsgeflüchteten übernommen.

Mitte März wurde für sie außerdem ein Ankunftszentrum am ehemaligen Flughafen Tegel eingerichtet. In Nordrhein-Westfalen engagiert sich der ASB Köln am Drehkreuz Hauptbahnhof in einer Erstaufnahme-Einrichtung der Stadt und betreut Geflüchtete in den Kölner Messehallen.

Ähnliche Angebote gibt es in beim ASB in Hamburg und Hannover, in Bremen, Hamburg, Bayern und Baden-Württemberg. Zudem bietet der ASB Unterstützung bei den Ämtern und leistet praktische Orientierungshilfe.

In Zusammenarbeit mit der Organisation TERRE DES FEMMES hat der ASB – vor allem für weibliche Geflüchtete – mehrsprachige Sicherheitshinweise zum Schutz vor Menschenhändlern und Zuhältern entwickelt und verteilt.

Wie ist die humanitäre Lage in der Ukraine?

Der Krieg in der Ukraine ist eine humanitäre Katastrophe. Seit dem 24. Februar dauern die Kämpfe an, insbesondere im Osten des Landes.

Die humanitäre Lage unterscheidet sich von Region zu Region. In der Ost- und Süd-Ukraine haben sich die Bedingungen weiterhin verschlechtert. Viele Menschen harren in Notunterkünften aus, es herrscht große Unsicherheit. Die Strom-, Wasser- und Gasversorgung ist beeinträchtigt. Ebenso werden zahlreiche Getreidespeicher und Äcker angegriffen. 

In umkämpften Gebieten nehmen die Schäden an Infrastruktur zu: Neben Wohnhäusern werden immer wieder Gesundheitseinrichtungen und Schulen Ziel von Angriffen. Beschädigte Straßen, Brücken und Bahngleise erschweren die Evakuierung der Zivilbevölkerung sowie Hilfslieferungen.

Dramatisch ist auch die eingeschränkte medizinische Versorgung – in einer Zeit, in der besonders viele Menschen verletzt und auf Hilfe angewiesen sind. Auch die Gefahr einer Corona-Infektion steigt angesichts der schwierigen hygienischen Bedingungen auf der Flucht und in Notunterkünften und belastet das Gesundheitssystem zusätzlich.

Die Nahrungsmittelversorgung ist vielerorts schwierig: Versorgungsketten werden häufig unterbrochen, der Zugang zu Lebensmitteln ist erschwert. Noch gibt es Bestände aus 2021, doch die Ernte fällt wegen fehlender Arbeitskräfte und beeinträchtigter Ackerflächen und Produktionsstätten in diesem Jahr gering aus. Die Preise, etwa für Treibstoff, steigen stark – während viele Menschen arbeitslos geworden sind und das Ersparte zur Neige geht.

Viele Ukrainer:innen haben seit Beginn des Krieges ihr Zuhause verlassen: 6,3 Millionen sind innerhalb und 9,3 Millionen sind außerhalb des Landes auf der Flucht. Die meisten Menschen flüchten ins Nachbarland Polen Mit den abnehmenden Kämpfen in einigen Regionen kehren immer häufiger Menschen zurück. Ein Großteil stammt aus der Zentral- und Nord-Ukraine, etwa der Hauptstadt Kiew.

Unser Bündnis leistet den Menschen aus der Ukraine humanitäre Hilfe. Helfen Sie uns, zu helfen – jetzt mit Ihrer Spende!

Wie ist die Situation in den Nachbarländern?

Mehr als 9 Millionen Menschen haben die Ukraine verlassen und suchen Schutz in den Nachbarländern wie Polen, Rumänien, der Republik Moldau (Moldawien), Ungarn oder Slowenien. Hilfsorganisationen berichten von großer Solidarität. Auch in Deutschland kommen Schutzsuchende an. Gleichzeitig erreichen viele Aufnahmeländer nach und nach das Ende ihrer Kapazitäten, etwa bei der Unterbringung.

Alin Ușeriu arbeitet für eine rumänische Partnerorganisation der Johanniter und berichtet: "Rumänien hat nach 30 Jahren Hilfe durch andere Länder endlich die Chance zu zeigen, dass es selbst Hilfe leisten kann. Und das versuchen wir. Die Menschen hier tun, was sie können."

Über die Lage in Moldawien sagt er: "Für ein Land mit 1,5 Millionen Menschen ist das auch deshalb eine große Herausforderung, weil sie nicht in der Europäischen Union sind." Hier finden Sie das ganze Interview.

Unser Bündnispartner CARE führt in der Ukraine und den Nachbarländern aktuell eine der größten Hilfsoperationen der letzten 20 Jahre durch und plant mit einem bis zu dreijährigem Hilfsprogramm. Schwerpunkt dabei bildet die CARE-Hilfe in der Ukraine selbst, in Polen, Rumänien, Moldawien und in Deutschland. Aber auch in Georgien werde kleinere Hilfen für dort angekommene ukrainische Geflüchtete umgesetzt.

Gibt es aktuelle Zahlen zur humanitären Lage in der Ukraine?

  • Laut UN OCHA sind 18 Millionen Menschen in der Ukraine von den Auswirkungen des Krieges betroffen. 15,7 Millionen sind derzeit auf humanitäre Hilfe angewiesen.
  • Über 9 Millionen sind seit Beginn des Konfliktes geflohen. 6,3 Millionen sind innerhalb der Ukraine auf der Flucht.
  • Die meisten Geflüchteten außerhalb des Landes halten sich in Polen (4,9 Mio.) auf.
  • Fast zwei Drittel aller ukrainischen Kinder mussten nach UN-Angaben aus ihrem Zuhause fliehen.
  • In Deutschland sind nach Angaben des Bundesinnenministeriums rund 915.000 Menschen angekommen.
  • Laut den Vereinten Nationen ist die Zahl der Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, aufgrund des Krieges in der Ukraine erstmals auf über 100 Millionen gestiegen.

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Was benötigen die Menschen jetzt am dringendsten?

Die konkreten Hilfsbedarfe unterscheiden sich von Region zu Region. Vielen Menschen innerhalb und außerhalb der Ukraine fehlt es an Lebensmitteln, Trinkwasser, Hygieneartikeln und weiteren Hilfsgütern. Die meisten Menschen haben bei ihrer Flucht nur das Nötigste mitgenommen. Da unter den Fliehenden vor allem Mütter, Kinder und ältere Menschen sind, sind sie auf besondere Unterstützung und Schutz angewiesen.

Viele Geflüchtete benötigen zudem Geld, um sich selbst mit dem versorgen zu können, was ihnen fehlt. Diese Unterstützung erfolgt durch Bargeldausgaben und Überweisungen, Gutscheine für lokale Geschäfte oder elektronische Lösungen wie mobile money.

Ebenso wichtig ist medizinische Hilfe: Viele Menschen werden verletzt, leiden an Unterkühlungen oder chronischen Erkrankungen. Krankenhäuser melden großen Bedarf an Verbänden, Spritzen und chirurgischem Zubehör. Auch die Nachfrage nach psychosozialer Unterstützung ist hoch.

Menschen, die in umkämpften Gebieten ausharren, brauchen Hilfe bei Evakuierungen. Humanitäre Korridore ermöglichen es immer wieder, Zivilist:innen zu retten und die lebensnotwendige Versorgung zu sichern.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Sachspenden annehmen können!


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Wie helfen die Bündnisorganisationen den Menschen aus der Ukraine?

21 Hilfsorganisationen unseres Bündnisses leisten den Menschen in der Ukraine und den Nachbarländern humanitäre Hilfe. Viele der Organisationen engagieren sich seit den 1990er Jahren in der Region. Sie sind mit lokalen Partnerorganisationen vernetzt und arbeiten mit den Behörden vor Ort zusammen. Die Helfer:innen beobachten die dynamischen Entwicklungen genau und passen ihre Projekte entsprechend an.

Beispiele für die Hilfsmaßnahmen unseres Bündnisses:

  • action medeor beliefert regelmäßig Krankenhäuser in der Ukraine mit medizinischem Material, etwa eine Klinik in der Stadt Ternopil. Auch Krankenwagen, mobile Röntgengeräte und zahlreiche Krankenhausbetten wurden auf den Weg gebracht. Ebenso versorgt action medeor die geflüchteten Menschen in den Nachbarländern der Ukraine. 
  • ADRA ist in 20 Städten und Kommunen in der Ukraine vertreten und unterstützt unter anderem die Evakuierung und den Transport von Binnenvertriebenen aus Konfliktgebieten. Ebenso unterstützt die Hilfsorganisation durch die Verteilung von Hilfsgütern, der organisation von psychosozialer Hilfe, medizinischer Ausstattung und einer Mehrzweck-Bargeldhilfe.
  • Der ASB sowie Habitat for Humanity versorgen die Menschen mit warmen Mahlzeiten, Decken und Heizkörpern, sowie der Verteilung von Hilfsgütern und der Bereitstellung von medizinischem Equipment.
  • AWO International versorgt Familien, die in Deutschland angekommen sind, in mehr als 350 Beratungsstellen. Darüber hinaus hat die AWO zahlreiche Notunterkünfte in der Ukraine und seinen Nachbarländern eingerichtet.
  • CARE hilft unter anderem schwangeren und stillenden Frauen und ihren Kindern.
  • Help – Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt Menschen in der Ukraine mit finanziellen Hilfen, psychosozialer Unterstützung und verteilt Tiernahrung an Landwirt:innen.
  • Die Johanniter haben mehrfach Hilfstransporte mit Lebensmitteln, Medikamenten und weiteren Gütern auf den Weg in die Krisenregion gebracht. Und sie unterstützen den Transport von kranken Kindern aus der Ukraine nach Deutschland.
  • Malteser International leistet unter anderem psychosoziale, medizinische Hilfe für Binnenvertriebene und Geflüchtete und betreibt eine große Notunterkunft in der Ukraine.
  • World Vision und Freunde der Erziehungskunst stehen insbesondere Kindern und deren Familien zu Seite. Sie schaffen Freizeitangebote, um den Jüngsten unbeschwerte Stunden zu schenken und unterstützen mit psychosozialer Hilfe.
  • Der Paritätische Gesamtverband und seine Landesverbände unterstützen Menschen beim Ankommen in Deutschland etwa durch Dolmetscher:innen.
  • Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland liefert Hilfsgüter in umkämpfte Regionen wie Luhansk und hat die Evakuierung von Holocaust-Überlebenden unterstützt.
  • Teams des Bundesverband Rettungshunde und von LandsAid leisten unter anderem an der polnischen Grenze humanitäre Hilfe.
  • Handicap International (HI) hilft Menschen in der Ukraine mit Brandverletzungen und nach Amputationen u.a. mit Prothesen und Physiotherapie. Außerdem klären Helfer:innen über die Gefahren von explosiven Kriegsresten auf.
  • HelpAge setzt sich dafür ein, dass auch ältere Frauen und Männer Unterstützung erhalten. Und SODI hat die Gleichbehandlung von Gruppen wie den Rom:nja im Blick.
  • Das Kinderhilfswerk Global-Care liefert Hilfsgüter, unterstützt Familien bei Evakuierungen und organisiert Wohnungen, in denen Geflüchtete unterkommen können.
  • TERRA TECH unterstützt Menschen in Schutzräumen in Kiew mit Decken, Matratzen und weiteren Hilfsgütern. Auch arche noVa ist in der ukrainischen Hauptstadt aktiv und verteilt landesweit zahlreiche Hilfsgüter.

Die Expert:innen unseres Bündnisses gehen davon aus, dass die Menschen aus der Ukraine viele Jahre auf Hilfe angewiesen sein werden.

Mit Ihrer Spende können Sie den Hilfseinsatz unterstützen. Danke an alle, die helfen!

Wo helfen die Bündnisorganisationen?

Unsere Bündnisorganisationen sind sowohl in der Ukraine als auch Nachbarländern wie Polen und Rumänien im Einsatz. Wir helfen den Menschen auf allen Stationen der Flucht. Auch in Deutschland unterstützen wir Menschen, die hier Zuflucht gesucht haben.

Hilft das Bündnis auch Geflüchteten in Deutschland?

Mehrere Bündnisorganisationen sind in Deutschland für die Menschen aus der Ukraine im Einsatz: ADRA, Arbeiter-Samariter-Bund, AWO, DPWV, Johanniter, Malteser, ZWST und Freunde der Erziehungskunst.


Beispiele für die Hilfe der Organisationen in Deutschland
:

  • Aufbau und Bereitstellung von Notunterkünften
  • Finanzielle Unterstützung, z.B. für die Miete
  • Rechtliche Beratung für Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen
  • Psychosoziale Betreuung für Kinder und Erwachsene
  • Transport von krebskranken Kindern ab der polnischen Grenze zu verschiedenen Krankenhäusern in Deutschland
  • Unterstützung bei Behördengängen, etwa als Dolmetscher
  • Vermittlung von Kita-Plätzen


Die Bündnisorganisationen sondieren laufend die dynamische Lage und prüfen weitere Hilfsmöglichkeiten.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Nothilfe unseres Bündnisses für die Menschen aus der Ukraine – auf allen Stationen der Flucht, in der Ukraine, den Nachbarländern und in Deutschland.

Wie ist in der Ukraine Hilfe möglich?

Viele Hilfsmaßnahmen sowie Lieferungen aus Deutschland sind trotz der aktuellen Entwicklungen in der Ukraine und den Nachbarländern möglich. Aufgrund der Sicherheitslage und Ausgangssperren mussten Projekte teils unterbrochen und lokales Personal in Sicherheit gebracht werden.

Einige Bündnisorganisationen sind seit vielen Jahren in der Ukraine und den Nachbarländern aktiv und eng mit lokalen Partnerorganisationen vernetzt. Zudem stimmen sie den Bedarf und die Möglichkeiten mit Behörden, Bürgermeister:innen, Kliniken und Schulen vor Ort ab.

Bisher können viele Hilfsgüter wie Lebensmittel noch in der Ukraine besorgt werden. Insbesondere in den umkämpften Regionen nehmen Versorgungsengpässe jedoch zu.

Hintergrund: Warum ist in der Ukraine Krieg?

In den vergangenen Jahren gab es im Osten der Ukraine immer wieder Kämpfe zwischen zwei Gruppen: Separatisten – Menschen, die sich von der Ukraine abspalten und zu Russland gehören wollen – und Menschen, die sich der Ukraine zugehörig fühlen. Auch auf politischer Ebene gibt es seit langer Zeit Spannungen.

Am 21. Februar 2022 hat Russlands Präsident Wladimir Putin zwei Regionen im Osten der Ukraine als unabhängig erklärt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyi wehrt sich dagegen: Russland dürfe sich nicht über internationales Recht und die unabhängige Ukraine hinwegsetzen. Diese Position unterstützen viele Länder in Europa.

Am Morgen des 24. Februar 2022 hat der Angriff der russischen Regierung auf die Ukraine begonnen – mit Bombardements und Bodentruppen. Der ukrainische Präsident Selenskyj rief den Kriegszustand aus. Seitdem überschlagen sich die Ereignisse.

ASB: "Unsere Hilfe geht weiter"

Mit Fortdauer des unerbittlichen Kriegs ist die Ukraine auch bei der medizinischen Versorgung auf Unterstützung angewiesen. Der ASB Münsterland schickte kürzlich einen Rettungswagen mit medizinischen Hilfsgütern wie Beatmungsgeräten und Defibrillatoren ins Kriegsgebiet nahe Kiew, wo das Fahrzeug nun bei der Rettung von Verletzten zum Einsatz kommt.

"Unsere Hilfe geht weiter, solange uns die Menschen brauchen. Dank der Spenden und der Hilfsbereitschaft zahlreicher Unterstützerinnen und Unterstützer können wir solidarisch und effizient weiterhelfen – hier und jetzt sowie über Grenzen hinweg", sichert Edith Wallmeier, Geschäftsführerin Einsatzdienste und Bildung beim ASB-Bundesverband, zu.

 

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die betroffenen Menschen aus der Ukraine.

Spenden-Stichwort: Nothilfe Ukraine
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