von den Maltesern
Zum vierten Jahrestag der großflächigen Eskalation in der Ukraine fordern die Malteser dringend Energie und Heizung, damit die Menschen nicht frieren müssen.
Nur zwei bis drei Stunden Strom am Tag
Zur humanitären Situation rund um den vierten Jahrestag Krieges in der Ukraine sagt der Leiter der ukrainischen Malteser, Pavlo Titko:
“Der Krieg bringt auch nach vier Jahren jeden Tag unermessliches Leid zu den Menschen. Die letzten Monate waren besonders schwer. Selbst im Westen der Ukraine gibt es nur zwei bis drei Stunden Strom am Tag. Wir brauchen dringend Energie und Heizung, also Generatoren oder ähnliches, damit die Menschen nicht frieren müssen. In der Hauptstadt in Kiew (Kyjiw) ist die Lage noch prekärer.”
Bedarf an psychosozialer Hilfe ist enorm
Die psychosozialen Folgen des Krieges sind für die Menschen immens:
“Auch hier brauchen wir dringend finanzielle Unterstützung. Wir kümmern uns an vielen Stellen um die Kinder, damit sie einige Stunden nicht an den Krieg denken. Aber wir helfen auch zum Beispiel vielen Soldaten, die an der Front Gliedmaßen verloren haben. Wir kümmern uns um sie und sorgen dafür, dass sie das Trauma vergessen.”
Die ersten Malteser registrierten sich vor genau 33 Jahren offiziell in der Ukraine. Zu ihren selbstgewählten Aufgaben gehören die humanitäre Hilfe, Erste-Hilfe-Ausbildung und die Hilfe für Ältere, Kranke und Menschen mit Behinderung und Unterstützungsbedarf.
+++ Spendenaufruf +++
Aktion Deutschland Hilft, Bündnis der Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die betroffenen Menschen aus der Ukraine.
Stichwort: Nothilfe Ukraine
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
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