550-Eduard

Hochwasser Deutschland und NachbarländerASB-Notunterkunft als Ort der Hoffnung

06-06-2013

Als Nicoleta Floca und Constantin Vintila vor knapp zwei Jahren aus Rumänien in den Landkreis Deggendorf gekommen sind, hatten sie eigentlich auf ein besseres Leben in sicheren Gefilden gehofft – für sich und ihren kleinen Sohn Eduard. Doch nun sitzt die Familie in der Dreifachturnhalle von Osterhofen und muss befürchten, dass die Wassermassen der Donau jeden Moment ihre kleine Wohnung verwüsten könnten. „Die Straße zu unserem Haus ist vollkommen überflutet“, sagt Vater Constantin. „Wir können derzeit also nicht hinfahren, um zu sehen, was passiert.“ Als sie vor drei Tagen von der Feuerwehr aus dem Haus geholt wurden, stand der Keller schon komplett unter Wasser.

Die 22-jährige Nicoleta ist froh, dass ihre kleine Familie in der vom Arbeiter-Samariter-Bund betriebenen Notunterkunft eine Bleibe gefunden hat. Hier können sie schlafen, bekommen zu essen und zu trinken – und können ihre Sorgen stets mit den ASB-Helfern aus München, Erlangen und Velden besprechen. Auch für den knapp zweijährigen Eduard ist gesorgt: Für ihn sowie die Kinder anderer evakuierter Menschen wurde ein Spielebereich eingerichtet, auch an einen Wickeltisch ist gedacht. „Wir sind sehr dankbar für die liebevolle Unterstützung“, sagt Nicoleta – und setzt natürlich dennoch darauf, schon bald in ein hoffentlich unzerstörtes Zuhause zurückkehren zu können.

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