Sars-CoV-2/COVID-19ADRA: Kommende Hungersnot verhindern!

21-04-2021

von ADRA

Gemeinsam mit dem International Council of Voluntary Agencies (ICVA) warnt ADRA vor aufkommenden Hungersnöten. Die bestehenden Konflikte, die Schere zwischen Arm und Reich und die schwindenden Ressourcen werden durch die COVID-Pandemie weiter verschlimmert. Weltweit stehen 270 Millionen Menschen vor einer Hungersnot. Die Zeit zu reagieren läuft davon.

Pandemie: Zahl hungernder Menschen steigt

ADRA schlägt Alarm: Die drastisch gestiegene Zahl hungernder Kinder, Frauen und Männer in der Welt geht auf eine Kombination von Konflikten, Klimawandel und Ungleichheit zurück. Die Situation verschärft sich täglich durch die COVID-19-Krise.

"Die Kombination der Faktoren führt zu einer akuten Ernährungskrise unter der Bevölkerung in den armen Ländern. Es haben 270 Millionen Menschen nicht genug zu essen. Davon sind 34 Millionen Menschen akut vom Hungertod bedroht", stellt Christian Molke, geschäftsführender Vorstand von ADRA Deutschland e.V., fest.

Kluft zwischen Not und Hilfe wird größer

"Die Kluft zwischen der großen Not und der Hilfe, die wir leisten können, wird immer größer. Die Deckungslücke beträgt geschätzt 5,5 Milliarden Dollar. Wir appellieren an die Staats- und Regierungschef:innen der Welt mehr zu tun, um Hunger und Leid zu verhindern. Dazu zählen finanzielle Mittel, aber auch Maßnahmen, um Konflikte zu beenden und die Menschen zu befähigen, sich an den Klimawandel anzupassen", fordert Molke.  

Das International Council of Voluntary Agencies (ICVA) ist ein globales Netzwerk aus Nichtregierungsorganisationen, das sich für wirksame humanitäre Maßnahmen einsetzt, indem sie die Erfahrungen und Meinungen von über 70 nationalen und internationalen NGOs in internationalen Gremien einbringen. Außerdem vertritt das Netzwerk die Stimmen der NGOs aus den Ländern des Südens gegenüber der Politik.

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