+++ Am 17. Mai hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ebola-Ausbruch zum Gesundheitsnotstand erklärt. Für die DR Kongo ist es bereits der 17. Ausbruch des Virus seit 1976. Zugleich verschärft sich die ohnehin angespannte humanitäre Lage weiter: Der Osten der DR Kongo leidet seit Jahren unter schweren Kämpfen. Hier können Sie für Menschen in Zentralafrika spenden. +++
Demokratische Republik Kongo – ein Überblick
- Karte: Die Demokratische Republik Kongo liegt in Zentralafrika und ist der zweitgrößte Staat des Kontinents in Afrika.
- Einwohner: In der DR Kongo leben mehr als 100 Millionen Menschen aus etwa 250 Volksgruppen. Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind Christ:innen.
- Krieg: Seit Jahrzehnten gibt es in der DR Kongo Machtkämpfe. Besonders im Osten des Landes – etwa in Nord‑Kivu, Süd‑Kivu und Ituri – ist die Lage weiterhin äußerst kritisch und unübersichtlich.
Bürgerkrieg & Flucht in der DR Kongo
Die Situation zahlreicher Menschen in der DR Kongo ist komplex und dramatisch: In vielen Teilen des Landes kommt es zu schweren gewaltsamen Auseinandersetzungen, besonders in den Provinzen Ituri, Nord‑Kivu und Süd‑Kivu.
Wegen der anhaltenden Konflikte fürchten zahllose Menschen um ihr Leben: Mehrere Millionen Kinder, Frauen und Männer sind innerhalb des Landes auf der Flucht, Hunderttausende haben in Nachbarländern wie Uganda, Angola und Sambia Sicherheit gesucht. Gleichzeitig leben zahlreiche Flüchtlinge aus anderen Ländern in der DR Kongo.
In dem zentralafrikanischen Land herrscht trotz Bodenschätzen große Armut.
Krieg um Bodenschätze
Als 2003 ein langer Bürgerkrieg endete, gab es Hoffnung in der Demokratischen Republik Kongo. Doch bis heute kommt es zu Spannungen und gewaltvollen Kämpfen zwischen bewaffneten Gruppen. Auch der ungleiche Zugang zu Ressourcen führt zu Auseinandersetzungen. In vielen Regionen des Landes treibt die Gewalt die Menschen in die Flucht. Landesweit sind mehr als fünf Millionen Menschen vertrieben.
Ebola, Masern, Cholera und Hungerkrise in der DR Kongo
Die Hungerkrise in der DR Kongo ist groß: Millionen Kinder, Frauen und Männer benötigen Nahrungsmittelhilfe oder dringend eine medizinische Behandlung wegen Mangelernährung.
Zwei Drittel der Kongoles:innen leben von der Landwirtschaft, doch ausbleibende Regenfälle lassen die Ernten vertrocknen. Außerdem kommt es oft zu schweren Überschwemmungen, die Häuser, Ackerland und Weideflächen zerstören.
Die Kinder- und Müttersterblichkeit ist sehr hoch. Viele Menschen sterben an vermeidbaren Krankheiten wie Malaria, Ebola, Masern und Cholera, zudem sind 0,5 Prozent der Bevölkerung mit HIV infiziert.
Bildergalerie: Informationen rund um den afrikanischen Kontinent
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Quellen: Auswärtiges Amt, CIA (The World Factbook), UNHCR, ReliefWeb, WHO (Stand: 05/2026)
+++ Spendenaufruf +++
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