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NahostkonfliktHELP bereitet Nothilfe für Flüchtlinge im Libanon vor

28-07-2006

HELP – Hilfe zur Selbsthilfe bereitet angesichts der Notlage der libanesischen Zivilbevölkerung Hilfsprojekte im Libanon vor. HELP ist im täglichen telefonischen Kontakt mit lokalen libanesischen Hilfsorganisationen und hat aus Amman zwei erfahrene deutsche Nothelfer auf den Weg nach Beirut geschickt. Ziel ist es, einen Teil der mehr als 800.000 intern Vertriebenen mit dringend benötigten Hilfsgütern wie Wasser und Nahrungsmitteln zu versorgen. Die Helfer werden Anfang der Woche in Beirut eintreffen.

Aus den Kriegsgebieten im Süden und der Mitte des Landes strömen täglich tausende Menschen in vermeintliche Gebiete im Norden des Libanon. Manche kommen bei Verwandten unter, die meisten jedoch leben eng gedrängt in Schulen. Turnhallen oder in öffentlichen Parks. Viele Flüchtlinge haben alles verloren, weil ihre Häuser durch israelische Bomben vollkommen zerstört wurden. Auch die Zerstörung der Infrastruktur wird zunehmend zum Problem, denn Wasser und Strom werden knapp. Durch die Blockade des Libanon sind auch Lebensmittel und Hygieneartikel für die vor allem schiitischen Flüchtlinge, die zur ärmsten Bevölkerungsgruppe des Libanon gehören, kaum noch zu bezahlen.

Am schlimmsten ist die humanitäre Situation jedoch im Südlibanon, wo durch die andauernden Bombardierungen tausende Menschen in ihren Kellern festsitzen, oft ohne jegliche Versorgung. Die von der internationalen Gemeinschaft und Hilfsorganisationen geforderten Hilfskorridore wurden vomn Israel bisher nicht gewährt. Statt dessen geraten Hilfskonvois immer wieder unter israelischen Beschuss.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

Spenden-Stichwort: Nothilfe weltweit
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Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
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© Aktion Deutschland Hilft: Hilfe für die Flüchtlinge im Libanon