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Ein medizinisches Team bei der Organisation von Nothilfe im Jemen (Symbolbild)
© ADRA Jemen
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  • Manchmal können sie nichts mehr für die Frauen tun

Hunger im Jemen Manchmal können sie nichts mehr für die Frauen tun

25.02.2026

von Aktion Deutschland Hilft/ADRA

Dr. Marowa Mogales, Reproductive Health Officer, und Dr. Yassein A. Aljahmi, Projektmanager, besitzen langjährige Expertise im Bereich reproduktive Gesundheit. Seit vielen Jahren sind sie für Frauen und ihre neugeborenen Kinder für ADRA Jemen im Einsatz - und retten Leben. 

Im Interview sprechen sie über Herausforderungen, Lösungen, die Bedeutung von lokalen Strukturen und warum sie trotzdem nicht immer helfen können.

Portraitfoto von Dr. Marowa Mogales

Aktion Deutschland Hilft: Wie ist die Situation für werdende Mütter im Jemen?

Dr. Marowa Mogales (rechts): Ein großes Problem ist, dass viele Frauen es sich nicht leisten können, während der Schwangerschaft Gesundheitseinrichtungen zu besuchen. Auch Transportkosten sind ein Hindernis: Ein großer Teil der Bevölkerung lebt in ländlichen oder bergigen Regionen, wo die Infrastruktur eingeschränkt ist. 

Dr. Yassein A. Aljahmi (links): Wir hören immer wieder, dass Frauen sehr weite Strecken zur nächsten Gesundheitseinrichtung zurücklegen - manchmal auch auf Tieren wie Eseln oder Kamelen. Diese Wege sind oft gefährlich, vor allem bei Überschwemmungen oder schlechtem Straßenzustand.

Portraitfoto von Dr. Yassein Aljahmi

Sogar nicht-schwangere Personen leiden bei solchen Reisen unter großer körperlicher Belastung, für Schwangere ist das Risiko noch höher. Psychischer Stress spielt ebenfalls eine Rolle. 

Dr. Mogales: Hinzu kommen kulturelle Aspekte: Oft treffen Männer die Entscheidungen darüber, ob Frauen medizinische Hilfe in Anspruch nehmen oder nicht. Und selbst wenn die Frauen alle genannten Barrieren überwinden, stoßen sie in Gesundheitseinrichtungen oft auf weitere Probleme. Es fehlt an Ausstattung, Medikamenten und Personal. 

Dr. Aljahmi: Das stimmt, das Gesundheitssystem ist geschwächt, und der anhaltende Konflikt verschärft diese Situation zusätzlich. Zum Beispiel gibt es in einem unserer Krankenhäuser in Lahj derzeit eine kritische Finanzierungslücke. Sie muss dringend geschlossen werden, um die grundlegenden Leistungen der reproduktiven Gesundheitsversorgung aufrechterhalten zu können. 

Und welche Risikofaktoren auf der individuellen Ebene tragen zu den hohen Mütter- und Säuglingssterblichkeitsraten bei? 

Dr. Aljahmi: Die von uns beschriebenen strukturellen Probleme führen dazu, dass Entscheidungen erst getroffen werden, wenn es bereits zu spät ist. Immer wieder sehen wir Fälle, in denen Frauen einen vorzeitigen Blasensprung erleben und Fruchtwasser verlieren. Das kann zu schwierigen bis tödlichen Komplikationen für Mutter und Kind führen. 

In manchen Situationen ist dann jede Hilfe zu spät – für die betroffenen Frauen oder ihre Kinder. Auch uns als medizinische Fachkräfte trifft es schwer, miterleben zu müssen, dass wir nichts mehr tun können. 

Wie oft gehen Frauen üblicherweise zur Ärztin oder zum Arzt in der Schwangerschaft? 

Dr. Aljahmi: Während der Schwangerschaft gehen die meisten Frauen gar nicht oder höchstens ein- bis zweimal zu einer medizinischen Einrichtung. Viele suchen erst dann Hilfe, wenn bereits Komplikationen auftreten. 

Im Rahmen unserer humanitären Arbeit leisten wir daher in den Gemeinden Aufklärung. Wir wollen Frauen ermutigen, möglichst früh in der Schwangerschaft zumindest vier Vorsorgetermine wahrzunehmen.  

Dr. Mogales: Auch während der Geburt möchten viele Frauen lieber zu Hause sein. 

Was spricht aus der Sicht der Frauen dafür, zu Hause zu gebären? 

Dr. Aljahmi: Viele wünschen sich Privatsphäre und möchten von vertrauten Frauen aus der Familie begleitet werden. Blutungen oder das Abgehen von Fruchtwasser sind oft mit Scham und Stigmatisierung verbunden. 

Hausgeburten können aber gesundheitliche Risiken bergen, zum Beispiel durch fehlende sterile Instrumente. Manchmal wird die Nabelschnur mit Werkzeugen wie einer Stoffschere durchtrennt. Hygienesets und Geburtsmaterialien helfen, diese Risiken zu minimieren. Wir teilen regelmäßig solche Sets aus. 

Dr. Mogales: Wenn keine ausgebildeten Hebammen in der Nähe sind, sind vertraute Frauen aus der Familie, sogenannte traditionelle Hebammen, eine gute Unterstützung. Die werdenden Mütter fühlen sich wohl bei Ihnen, weil sie Teil der gleichen Gemeinschaft sind. Bei Geburten sind sie in der Nähe und stehen im engen Kontakt mit den Schwangeren. 

Manchmal nehmen sie die Frauen sogar vorübergehend bei sich zu Hause auf, um eine sichere Geburt zu ermöglichen. Auf schwerwiegende Komplikationen sind sie jedoch nicht immer vorbereitet. 

Stärkung lokaler Kapazitäten

Eine Ärztin berät im Jemen zwei Frauen
© ADRA

Arbeiten Sie auch direkt mit den lokalen Gemeinschaften zusammen?

Dr. Mogales: In den Gemeinschaften bieten wir Trainings für Hebammen an und statten sie mit den wichtigsten Werkzeugen aus – darunter Messgeräte, Medikamente sowie Entbindungssets. 

Sie kontrollieren die Werte, beraten zu Medikamenten und Folsäure, organisieren bei Bedarf den Transport und stellen sicher, dass alles so sicher wie möglich verläuft. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Schulung und Einbindung der Hebammen vor Ort die Versorgung deutlich verbessert und Komplikationen reduziert. 

Und was gehört zur postnatalen Versorgung dazu – unter idealen Bedingungen? 

Dr. Mogales: Unter idealen Bedingungen umfasst die Nachsorge mehrere Besuche in den ersten Wochen nach der Geburt. Wir überprüfen Mutter und Kind auf Komplikationen, beraten beim Stillen und unterstützen bei Problemen wie Brustbeschwerden oder Gelbsucht. Auch die Hebammen werden in diesem Bereich geschult 

Mussten Sie Ihre Programme in den letzten Jahren aufgrund der Sicherheitssituation anpassen?

Dr. Aljahmi: In den letzten Jahren ist der Konflikt etwas ruhiger geworden. Es gibt jedoch weiterhin Vorfälle. 

Dr. Mogales: Ja, die Lage war größtenteils stabil, auch wenn es gelegentlich zu Zwischenfällen kam, zum Beispiel in Abyan. Die Aktivitäten wurden dort nicht ausgesetzt, da alle Gesundheitsfachkräfte aus der Region stammen und weiterarbeiten konnten. Wir überwachten die Situation aus der Ferne und koordinierten uns bei Bedarf mit der Personalabteilung. 

FAQ: Krieg im Jemen

Der Krieg im Jemen kann als Folge eines gescheiterten Übergangsprozesses nach dem sogenannten Arabischen Frühling im Jahr 2011 beschrieben werden. Die Wurzeln des aktuellen Konflikts reichen jedoch weiter zurück.

Der Jemen gilt schon lange als das ärmste Land der Arabischen Halbinsel. Schon 2004 kam es zu größeren politischen Unruhen, als sich Menschen im Nordwesten des Jemens gegen die Zentralregierung in der Hauptstadt Sanaa stellten. Langzeit-Präsident Ali Abdallah Salih regierte bereits seit 1978 den Nordjemen – und seit der Vereinigung 1990 mit dem Süden das gesamte Land.

Seine Herrschaft wird als zunehmend autoritär und spalterisch beschrieben. Vor allem eine schiitische Strömung sah sich durch Salihs Politik marginalisiert: die Zaydiyya. Als Protest formierte sich die Huthi-Bewegung – die bis heute eine entscheidende Rolle im Jemen-Krieg spielt.

Im Südjemen formierte sich ebenso Widerstand. Unter anderem forderten die Gruppierungen ihre frühere Unabhängigkeit von der Zeit zurück, bevor das Land vereinigt wurde. Der Krieg begann also als innerjemenitischer Konflikt. Damit verbunden waren mehrere verschiedene Bürgerkriege und Kämpfe – auch zwischen Huthis, südjemenitischen Gruppierungen und anderen Milizen.

Im Jahr 2011 spitzte sich die Situation dann zu: Wie in vielen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas gingen auch im Jemen zahlreiche Menschen auf die Straße. Sie demonstrierten für einen politischen Richtungswechsel und bessere Lebensbedingungen. Diese Bewegung ist als Arabischer Frühling bekannt.

Die Proteste führten 2012 zum Rücktritt des Präsidenten Salih. Eine Übergangsregierung kündigte Neuwahlen und eine neue Verfassung an, doch die Pläne wurden nie umgesetzt. Stattdessen eroberten die Huthis Ende 2014 die Hauptstadt Sanaa. Übergangspräsident Abd Rabbo Mansur Hadi sah ich zum Rücktritt gezwungen.

Hadi bat daraufhin Saudi-Arabien um Unterstützung. Im März 2015 griff das Königreich mit einer Militärallianz in den Konflikt ein.

Seit 2015 kämpfen die Huthi-Rebellen und eine Militärallianz um Saudi-Arabien um die Vorherrschaft im Jemen. So hat sich aus dem Bürgerkrieg ein gewaltvoller Konflikt mit internationalen Parteien entwickelt.

Die Huthis werden vom Iran unterstützt. Deswegen ist häufig die Rede von einem Stellvertreterkrieg. Aber: Der Krieg im Jemen ist zunehmend komplex.

Denn auch der innerjemenitische Konflikt schwelt weiter. Auf lokalen Ebenen kämpfen noch immer verfeindete Gruppierungen aus dem Norden und Süden gegeneinander, die alle unterschiedliche Interessen, Ziele und Hintergründe haben.

Auch die Religion spielt eine Rolle: Die Huthi-Rebellen sowie der Iran gehören der muslimischen Glaubensgruppe der Schiiten an. Die an der Militärallianz beteiligten Länder hingegen sind sunnitisch. In vielen Ländern der Erde gibt es Konflikte zwischen diesen beiden Gruppen.

1990 Der Nordjemen und der Südjemen vereinigen sich zur Republik Jemen. Doch von Anfang an gibt es Reibungen. Immer wieder kommt es zu politischen Unruhen.
2011 Der Arabische Frühling erreicht den Jemen. Es kommt zu Demonstrationen in der Bevölkerung.
2012 Die Regierung tritt zurück; Neuwahlen und eine neue Verfassung sollen folgen.
2014 Die Huthi-Rebellen erobern die Hauptstadt Sanaa und übernehmen die Macht.
2015 Der Machtkampf zwischen den Huthis und der Militärallianz beginnt. Der Bürgerkrieg entwickelt sich zu einem internationalen, bis heute andauernden Konflikt.

Die Republik Jemen gibt es erst seit 1990. Damals vereinigten sich die Jemenitische Arabische Republik im Norden und die Demokratische Volksrepublik Jemen im Süden (auch Nordjemen und Südjemen genannt).

Der Nordjemen galt als konservativ und wurde lange Zeit vom Nachbarland Saudi-Arabien beeinflusst. Anders als der Südjemen war der Nordjemen aber fast durchgehend ein unabhängiges Land. Der Südjemen gehörte bis 1967 zum britischen Kolonialreich. Nach der Unabhängigkeit verbündete sich das Land mit der Sowjetunion.

Über Jahrzehnte hatten sich die Länder stark unterschiedlich entwickelt. Die unterschiedlichen muslimischen Glaubensrichtungen prägen das Leben der Bevölkerung bis heute. Im Norden leben mehrheitlich Schiiten, im Süden mehr Sunniten.

Was müsste sich langfristig ändern, damit sich die Situation für werdende Mütter und ihre Kinder im Jemen verbessert?

Dr. Aljahmi: Es ist besonders wichtig, die Ausbildung der Hebammen zu stärken. Wir möchten sie darin unterstützen, Diplome zu erwerben und ihre Fähigkeiten durch gezielte Programme auszubauen. 

Generell wirkt sich jede Investition in Hebammen sowie das Gesundheitspersonal direkt positiv auf die lokale Gemeinschaft aus. Außerdem ist psychosoziale Unterstützung wichtig. Und wir müssen Stigmata abbauen, damit Frauen Gesundheitsdienste auch wirklich in Anspruch nehmen. 

Dr. Mogales: Hebammen stabilisieren das Gesundheitssystem und machen die reproduktive Gesundheit für alle schwangeren Frauen zugänglich. Auch die Stärkung der lokalen Strukturen durch die Ausstattung der Hebammen mit Geburtssets und den notwendigen Materialien ist von zentraler Bedeutung. 

 

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