Hunger im JemenHunger und Cholera im Jemen allgegenwärtig

08-10-2019

von Help – Hilfe zur Selbsthilfe

Der Krieg im Jemen hat im Land eine der schwersten humanitären Katastrophen ausgelöst. Insgesamt sind 24 Millionen Menschen im Jemen auf humanitäre Hilfe angewiesen, das sind mehr als zwei Drittel der Bevölkerung. Krankheiten und Hunger sind allgegenwärtig.

Help warnt: Im Jemen drohen viele weitere Opfer

"Durch den Krieg ist das Gesundheitssystem komplett zusammengebrochen. Wir haben seit 2016 über eine Million Verdachtsfälle von Cholera und Tausende damit verbundene Tote. Ohne bessere medizinische Versorgung drohen weitere Opfer", sagt Julian Loh, Help-Programmkoordinator für den Jemen.

Die weltweit tätige Hilfsorganisation Help – Hilfe zur Selbsthilfe, Bündnisorganisation von Aktion Deutschland Hilft, unterstützt die Menschen im Ku'aydinah District nordwestlich der Hauptstadt Sanaa mit dringend benötigten Gesundheitsstationen sowie der Schulung des dortigen Personals.

Cholera: Unterstützung für Familien

"Die medizinische Versorgungslücke ist riesig. Allein im Ku'aydinah District fehlen derzeit 21 Gesundheitsstationen. Dank Help werden sechs Stationen Hilfe leisten können – aber der Bedarf ist immer noch gewaltig im ganzen Land. Weitere Hilfe ist dringend notwendig", so Loh weiter.

Zudem wird Help Familien zur Choleraprävention, -früherkennung und Haushaltshygiene schulen und sie dann mit entsprechenden Hygiene-Paketen versorgen, um Krankheiten wie der Cholera vorzubeugen.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
nimmt Spenden für die Betroffenen im Jemen entgegen unter:

Spenden-Stichwort: Hunger Jemen
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
oder online spenden