Flüchtlinge aus SyrienFAQ: Fragen und Antworten rund um den Syrien-Konflikt

17-03-2021

von Aktion Deutschland Hilft

Seit 2011 herrscht in Syrien Krieg. Millionen Kinder kennen nichts als ein Leben mit Gewalt und Angst. Immer wieder kommt es zu Militäroffensiven und Gewalt gegenüber der Zivilbevölkerung.

Hunderttausende sind innerhalb und außerhalb des Landes auf der Flucht. Inmitten der Corona-Pandemie suchen Menschen Schutz in beengten Notunterkünften.

Embed Code: Betten Sie diese Infografik auf Ihrer Webseite ein


COVID-19 ist für humanitäre Organisationen in Syrien eine von vielen Herausforderungen. Wie ist die Lage vor Ort? Wie ist dort humanitäre Hilfe möglich? Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Syrien-Konflikt finden Sie auf dieser Seite.

Nach 10 Jahren Krieg: Wie ist die humanitäre Lage in Syrien?

  • Der Bürgerkrieg in Syrien dauert seit zehn Jahren an. Das bedeutet ein Jahrzehnt Gewalt und Zerstörung, Leid und Hunger für die Zivilbevölkerung. Es kommt bis heute zu Angriffen auf Märkte, Krankenhäuser, Schulen und Wohngebiete.
  • 13 Millionen Menschen in Syrien sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter sind 4,8 Millionen Kinder. Die Vereinten Nationen rechnen damit, dass die Zahlen 2021 weiter steigen werden.
  • Mehr als 12 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen.
  • Mehr als 5,6 Millionen Kinder, Frauen und Männer sind aus Syrien in Nachbarländer wie den Libanon und die Türkei geflohen.
  • 6,7 Millionen Syrer:innen sind Vertriebene im eigenen Land.
  • Weltweit ist keine andere Krise für die Vertreibung so vieler Menschen verantwortlich, wie der Syrien-Konflikt. Viele Geflüchtete leben in überfüllten Notunterkünften. Die hygienischen Bedingungen sind oft schlecht, Abstandhalten ist kaum möglich.
  • 90 Prozent der Bevölkerung leben in extremer Armut. Der Krieg hat ihnen die Lebensgrundlage geraubt und lässt der Wirtschaft keine Zeit, sich zu erholen. Die Lebensmittelpreise sind Anfang 2021 fast doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor.
  • Kinder sind von den Auswirkungen des Krieges massiv betroffen: Mehr als 4 Millionen haben in ihrem Leben bisher nur Konflikt und Gewalt erlebt.
  • Viele Mädchen und Jungen können nicht zur Schule gehen. 40 Prozent der Schulgebäude sind beschädigt oder dienen als Notunterkünfte.

Syrien: Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie?

Die Corona-Pandemie trifft die Menschen in Syrien besonders hart. Nach zehn Jahren Krieg ist die Hälfte aller Gesundheitseinrichtungen beschädigt oder geschlossen. Und auch während der Pandemie kommt es zu Angriffen auf Krankenhäuser.

Zudem hat COVID-19 die Wirtschaftskrise in Syrien verschärft. Die Preise für Treibstoff, Wasser und Nahrung steigen. Letztere haben sich in manchen Regionen innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Extreme Armut sowie Ernährungsunsicherheit haben zugenommen. Mehr als 12 Millionen Menschen in Syrien haben nicht genug zu essen.

Die Pandemie ist neben Gewalt, Perspektivlosigkeit und tief sitzendende Traumata bei Kindern, Frauen und Männern eine von vielen Herausforderungen für Hilfsorganisationen. Expert:innen befürchten, dass die langfristigen Folgen der Krise vor allem Frauen und Kinder treffen werden; geschlechterspezifische Gewalt und Ausbeutung wie Kinderheirat nehmen bereits zu.

Wann sich die Menschen in Syrien gegen das Coronavirus impfen lassen können, ist unklar. Im Rahmen der COVAX-Initiative sollen etwa ältere Menschen und Gesundheitspersonal vorrangig eine Impfung erhalten.

COVID-19 bleibt in dicht besiedelten Gebieten und vollen Flüchtlingscamps, wo die hygienischen Bedingungen und die medizinische Versorgung schwierig sind, eine große Gefahr.

Wie viele Corona-Fälle gibt es in Syrien?

Den offiziellen Fallzahlen zufolge gibt es in Syrien vergleichsweise wenig Infektionen. Internationale Hilfsorganisationen gehen jedoch davon aus, dass sich das Coronavirus weit in der Bevölkerung ausgebreitet hat. Die Testkapazitäten in dem Kriegsland sind beschränkt.

  • Offiziell bestätigte Infektionen: 15.696
  • Todesfälle: 1.039
  • Täglich durchgeführte Tests: ca. 300
  • Eine besonders große Zunahme wird im Nordwesten des Landes registriert, wo viele Binnenvertriebene leben.


(Stand: 08.03.2021)

Wie ist die Lage der syrischen Geflüchteten in den Nachbarländern?

  • Libanon: Die Corona-Pandemie und die Explosion im Hafen von Beirut haben die wirtschaftliche und politische Krise im Libanon verschärft. Die Inflation ist hoch, die Arbeitslosigkeit steigt und Spannungen zwischen der libanesischen Bevölkerung und syrischen Geflüchteten nehmen zu. Immer mehr Syrer:innen entscheiden sich für eine Rückkehr in die umkämpfte Heimat. Doch neben der andauernden Gewalt gibt es von dort Berichte über Verhaftungen und Folter von Rückkehrer:innen.

  • Türkei: Ein Großteil der Geflüchteten lebt in schwierigen Verhältnissen mit unzureichender Hygiene. Zugang zu Sprachkursen und zum Arbeitsmarkt haben die Menschen in der Türkei kaum.

  • Jordanien: Mehr als 80 Prozent der Geflüchteten wohnen außerhalb von Flüchtlingscamps am Rande von Städten. Viele syrische Familien leben unterhalb der Armutsgrenze. Teils erhalten syrische Geflüchtete eine Impfung gegen COVID-19.

Nach dem Gewaltausbruch in Nordsyrien: Wie ergeht es den Vertriebenen?

Ab Ende 2019 kam es vor allem im Norden Syriens zu Gewaltausbrüchen und Militäroffensiven. Rund um Idlib gab es Massenvertreibungen und die größte Fluchtbewegung seit Beginn des Krieges.

Die Gewalt hat im Laufe des Jahres 2020 nachgelassen. Doch bis heute leben im Norden Syriens 2,7 Millionen Binnenvertriebene. 80 Prozent davon sind Frauen und Kinder. 1,5 Millionen von ihnen befinden sich in Unterkünften, die den Standards der humanitären Hilfe kaum genügen. Es gibt zu wenig Platz, sauberes Wasser, Nahrung und medizinische Hilfe – und das inmitten der Corona-Pandemie.

Hilfsorganisationen beobachten die Entwicklungen mit Besorgnis. Schätzungen der UN zufolge sind im ganzen Land mehr als sechs Millionen Menschen auf der Flucht. Für viele ist es nicht das erste Mal: Schon zuvor hatte der Krieg sie gezwungen, alles hinter sich zu lassen.

Ist humanitäre Hilfe uneingeschränkt möglich?

Die größte Herausforderung für humanitäre Hilfsorganisationen in Syrien ist der Zugang zu den betroffenen Menschen. Viele leben in abgelegenen Gebieten, die kaum erreichbar sind. Sie zu erreichen, ist aufgrund der angespannten Sicherheitslage oft nur eingeschränkt möglich.

Grenzübertritte sind für Helfer:innen oft mit hohen Visa-Auflagen und großem bürokratischen und logistischen Aufwand verbunden. Es kommt vor, dass Hilfsorganisationen die Genehmigungen von Regierungsseite sowie bewaffneten Gruppierungen benötigen, um Checkpoints passieren zu können.

Um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, sind viele Grenzübergänge geschlossen. Es gibt jedoch Ausnahmen für humanitäre Hilfslieferungen und Einsatzkräfte aus Jordanien, dem Libanon und der Türkei.

Ein weiteres Problem ist mangelnder Treibstoff. Mit der Pandemie hat sich die wirtschaftliche Krise in Syrien verschärft; Benzin ist knapp und teuer. Auch das kann Hilfsmaßnahmen beeinträchtigen.

Wie gefährlich ist Syrien für humanitäre Helfer:innen?

Syrien gilt für humanitäre Helfer:innen als eines der gefährlichsten Länder der Welt. Auch inmitten der Pandemie kommt es zu Angriffen auf Gesundheitseinrichtungen.

Was benötigen die Menschen am dringendsten?

Neben einem Waffenstillstand ist es wichtig, dass humanitäre Helfer:innen Zugang zu Konfliktgebieten haben. Und dass politische Vereinbarungen zum Schutz der Geflüchteten beschlossen und umgesetzt werden.

Die politischen Anstrengungen sollten von starken Maßnahmen der humanitären Hilfe begleitet werden. Den Menschen in Syrien fehlt es an allem. Die meisten haben ihr Zuhause verloren. Die Infrastruktur im Land ist lahmgelegt. Gesundheitsversorgung und Bildungssystem sind zusammengebrochen, die Wirtschaft des Landes ist am Boden. Die Corona-Pandemie hat die Situation verschärft.

Schulen, Gebäude, Krankenhäuser, Wasser- und Stromversorgung und ein Großteil der Infrastruktur sind beschädigt oder zerstört. Damit in Syrien keine verlorene Generation heranwächst, sind Bildung, der Anbau von Grundnahrungsmitteln und der Zugang zu sauberem Trinkwasser unabdingbar.

Wie helfen die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft?

Die Hilfsorganisationen des Bündnisses stehen den Menschen in Syrien weiterhin zur Seite. Hand in Hand mit lokalen Partnern unterstützen sie die Binnenvertriebenen sowie die Flüchtlinge in den Nachbarländern. 

Unsere Nothilfe in Syrien:

  • Wir verteilen Lebensmittel, Trinkwasser und Hygienepakete, um Krankheiten wie COVID-19 vorzubeugen
  • Wir leisten medizinische Hilfe, liefern und verteilen Medikamente und bauen Gesundheitsstationen in ehemals umkämpften Gebieten wieder auf
  • Wir verteilen Hygieneartikel und klären Kinder und Erwachsene darüber auf, wie sie sich vor Corona schützen können
  • Wir versorgen Patient:innen dank mobiler Kliniken (Busse und Container) auch in schwer zugänglichen Regionen
  • Wir unterstützen das medizinische Personal mit Schutzkleidung und bieten ihnen Aus-und Weiterbildungen an
  • Wir helfen Kindern und Erwachsenen, Traumata zu überwinden
  • Wir organisieren Unterkünfte für Familien und helfen mit Haushaltsgegenständen
  • Wir setzen Brunnen instand, stellen sanitäre Anlagen auf und erneuern Abwasserpumpen
  • Wir versorgen die Familien während der kalten Wintermonate mit warmer Kleidung, Decken und Heizmaterial
  • Wir schulen Menschen in modernen Anbaumethoden und verteilen das nötige Arbeitsmaterial

Unsere Flüchtlingshilfe in den Nachbarländern:

  • Wir setzen verfallene oder provisorisch eingerichtete Behausungen instand und schaffen sichere Unterkünfte für syrische Familien
  • Wir statten die Unterkünfte mit sanitären Anlagen und Stromanschlüssen aus
  • Wir errichten Betreuungs- und Bildungsstätten für Kinder und Jugendliche und ermöglichen ihnen den Schulbesuch
  • Wir helfen den geflüchteten Menschen, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten
  • Wir verteilen Versorgungspakete mit Lebensmitteln und Babynahrung sowie Hygienepakete mit Windeln, Shampoo und Waschpulver
  • Wir unterstützen die Menschen finanziell, damit sie sich selbst versorgen können
  • Wir verhelfen Flüchtlingen mit Ausbildungsprogrammen oder Schulungen zu mehr Selbstständigkeit
  • Wir ermöglichen Kindern, in geschützten Räumen ein Stück Normalität zu erleben


Mit Ihrer Spende können Sie die Nothilfe unseres Bündnisses unterstützen!


2011 protestierten die Menschen für mehr Demokratie und Menschenrechte. Daraus entwickelte sich ein brutaler Krieg, der bis heute Millionen zur Flucht zwingt. Wie kam es dazu?

FAQ: Der Syrien-Krieg kurz zusammengefasst & erklärt

Einfach erklärt: Warum ist in Syrien Krieg?

Als Auslöser des syrischen Bürgerkrieges gilt der Arabische Frühling im Jahr 2011. Millionen Menschen im Nahen Osten und in Nordafrika lehnten sich gegen Unterdrückung, soziale Ungerechtigkeit und Menschenrechtsverletzungen auf und demonstrierten für demokratische Strukturen.

Auch in Syrien gingen Menschen auf die Straße, um sich für Reformen, bessere Lebensbedingungen, mehr Freiheit und Mitsprache einzusetzen. Die Situation eskalierte im März 2011, als Jugendliche in der Stadt Dara den Spruch "Das Volk will den Sturz des Regimes" an Wände schrieben. Sie wurden von syrischen Sicherheitskräften verhaftet.

In Demonstrationen wurden die Freilassung der Gefangenen sowie Reformen gefordert. Die Proteste weiteten sich aus, die Fronten verhärteten sich. Über die Jahre entwickelte sich ein bewaffneter Konflikt, an dem terroristische Gruppen, Rebellengruppen, die syrische Regierung sowie internationale Akteure beteiligt sind.

Wer kämpft im Syrienkrieg gegen wen?

Die Beantwortung dieser Frage ist schwierig. Längst ist der Krieg in Syrien nicht mehr nur ein Konflikt zwischen der Regierung und einer Rebellen-Gruppe. Zahlreiche Akteure – auch aus dem Ausland und mit unterschiedlichsten Interessen – sind involviert. Die Situation ist komplex, unübersichtlich und für die Zivilbevölkerung seit Jahren eine humanitäre Katastrophe.

Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge haben mehr als 500.000 Menschen in dem Krieg ihr Leben verloren. Unzählige Kinder, Frauen und Männer wurden verletzt oder verstümmelt.

Die Hilfsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft stehen den Menschen aus Syrien seit vielen Jahren zur Seite. Wie die Nothilfe unseres Bündnisses in Syrien und den Zufluchtsländern aussieht, erfahren Sie hier!

Warum sind so viele Menschen aus Syrien geflohen?

Seit März 2011 herrscht ein brutaler Krieg in Syrien. An vielen Orten sind Häuser, Schulen, Krankenhäuser, Wasser- und Stromversorgung und ein Großteil der Infrastruktur beschädigt oder zerstört. Die Wirtschaft des Landes ist am Boden. Ein Großteil der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze.

Syrien ist kein sicherer Ort mehr. Die Menschen führen ein Leben zwischen den Fronten, das bestimmt ist von Angst, Ungewissheit und Entbehrung. Flucht ist oft die einzige Alternative.

Mittlerweile sind in Syrien 13 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Mehr als 6 Millionen sind als Binnenvertriebene im eigenen Land auf der Flucht. Und mehr als 5 Millionen Kinder, Frauen und Männer leben als Flüchtlinge in den Nachbarländern Türkei, Jordanien, Libanon, Irak sowie in Ägypten.


Kämpfe und Gewalt, Armut und Perspektivlosigkeit ließen Millionen Syrer:innen keine Wahl, als ihre Heimat zu verlassen. Viele suchen innerhalb des Landes Schutz, andere sind in Nachbarländer wie den Libanon oder in Richtung Europa geflohen.


Zahlen & Fakten: 10 Jahre Krieg in Syrien


Die Hilfsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft stehen den Menschen aus Syrien seit vielen Jahren zur Seite. Wie die Nothilfe unseres Bündnisses in Syrien und den Zufluchtsländern aussieht, erfahren Sie hier!

Hilfe für Geflüchtete in Syrien

  • Wir verteilen Trinkwasser, Lebensmittel und Hygienepakete
  • Wir bauen Basisgesundheitsstationen in ehemals stark umkämpften Gebieten wieder auf und versorgen Patient:innen dank mobiler Kliniken auch in schwer zugänglichen Regionen
  • Wir verteilen Medikamente, Hygieneartikel und klären Kinder und Erwachsene darüber auf, wie sie sich vor Corona schützen können
  • Wir organisieren Unterkünfte für Familien und helfen mit Haushaltsgegenständen
  • Wir sorgen für sicheren Zugang zu Trinkwasser, setzen Brunnen instand und erneuern Abwasserpumpen

Hilfe für Geflüchtete in Jordanien, im Libanon und Irak

  • Wir schaffen sichere Unterkünfte für syrische Familien
  • Wir verteilen Versorgungspakete mit überlebenswichtigen Gütern
  • Wir errichten Betreuungs- und Bildungsstätten für Kinder und Jugendliche
  • Wir unterstützen die Menschen dabei, ihre Traumata zu verarbeiten
  • Wir schulen lokales medizinisches Personal, um eine dauerhafte Grundversorgung aufzubauen
  • Wir bieten Ausbildungen und Schulungen an & helfen den Menschen damit, Mut für ihre Zukunft zu fassen

Hilfe für Geflüchtete in anderen Ländern

...wie im Balkan und in Deutschland

  • Wir verteilen Medikamente und behandeln erkrankte Geflüchtete in Feldkliniken
  • Wir helfen Kindern und Erwachsenen durch psychologische Betreuung, ihre durch Krieg und Flucht verursachten Traumata zu bewältigen
  • Wir unterstützen die Menschen durch Sprachkurse und Ausbildungsprogamme
  • Wir ermöglichen den Geflüchteten den Weg in eine selbstständige Zukunft, indem wir sie bei der Jobsuche unterstützen


Danke, dass Sie die Nothilfe unseres Bündnisses mit Ihrer Spende unterstützen!

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die Flüchtlinge Syrien / Nahost:

Spenden-Stichwort: Flüchtlinge Syrien / Nahost
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
Sicher online spenden!