Spenden für Geflüchtete Winterhilfe für Menschen in Not

Der Winter lässt die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen. Vor allem nachts ist es in vielen europäischen Ländern sowie in Teilen des Nahen Ostens bitterkalt. Eisiger Wind, Schnee und Nässe können eine tödliche Gefahr bedeuten.

Familien sind Wind und Kälte schutzlos ausgeliefert

Menschen auf der Flucht oder in Krisengebieten sind den Witterungen häufig schutzlos ausgesetzt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Not der Menschen besonders groß: Das Virus greift weiter um sich. Und an Abstand und Hygienemaßnahmen sind in den oft improvisierten Unterkünften kaum zu denken.

So leisten Hilfsorganisationen jetzt Winterhilfe

Hilfsorganisationen unseres Bündnisses sind im Jemen, in Syrien und Afghanistan sowie europäischen Ländern wie Bosnien-Herzegowina, Ukraine und Armenien im Einsatz.

  • Wir versorgen die Menschen mit wärmenden Decken, Schlafsäcken und Matratzen
  • Wir helfen mit Winterkleidung für Kinder und Erwachsene
  • Wir verteilen Hygieneprodukte, damit sich die Menschen besser vor ansteckenden Krankheiten schützen können
  • Wir beugen Krankheiten wie Lungenentzündungen und Erfrierungen vor
  • Wir verteilen medizinisches Material und Medikamente an Sanitäter:innen
  • Wir unterstützen mit Öfen und Bargeld, damit sich die Menschen Heizmaterial besorgen können

Auch in Deutschland leistet unser Bündnis Winterhilfe und unterstützt Menschen, die ohne Obdach leben. Bitte helfen Sie den Menschen heute mit Ihrer Spende.


Bildergalerie: So leistet unser Bündnis Winterhilfe

Dramatische Lage für Flüchtlinge aus Syrien

Für die Menschen aus Syrien ist es der zehnte Winter seit Beginn des Krieges im März 2011. Hunderttausende leben innerhalb des Landes als Vertriebene oder sind in die Nachbarländer geflohen. Oft leben sie in notdürftigen Unterkünften oder Zelten, die nicht für den Winter ausgestattet sind.

Die bittere Kälte kann für ohnehin geschwächte Menschen ein Todesurteil sein. Die Gesundheit vieler Kinder, Frauen und Männer ist nach Jahren der Entbehrungen und des Hungers schlecht. Sie sind in den Wintermonaten besonders anfällig für Krankheiten und werden noch mehr als sonst auf medizinische Hilfe angewiesen sein und das inmitten der Corona-Pandemie.

Verheerende Zustände rund um das Flüchtlingscamp Lipa


Auch für die Menschen rund um das abgebrannte Flüchtlingscamp Lipa in Bosnien sind es katastrophale Zustände. Seit dem Großbrand Ende 2020 hausen Hunderte Geflüchtete in improvisierten Unterkünften oder dem umliegenden Wald. Sie leiden unter Kälfte, Schnee und den schwierigen hygienischen Bedingungen.

Wie wirkt sich das Coronavirus auf die humanitäre Hilfe aus?

Das Coronavirus erschwert die humanitäre Hilfe für Millionen Menschen auf der Welt. Reisebeschränkungen und die Empfehlung, von anderen Abstand zu halten, fordern Helfer in der internationalen Zusammenarbeit und die Nothilfe vor Ort heraus. Viele Projekte können wegen der Beschränkungen nicht wie geplant durchgeführt werden.

Medizinische Hilfsgüter wie Desinfektionsmittel, Mundschutz oder Beatmungsgeräte sind in vielen Regionen rar und lassen sich häufig nur unter großem logistischen Aufwand beschaffen. Für viele Hilfsorganisationen hat die Pandemie auch finanzielle und organisatorische Auswirkungen. Neben Spenden werden Projekte auch von Drittmittelgebern wie dem Auswärtigen Amt finanziert.

Experten der internationalen Zusammenarbeit helfen in ärmeren Ländern dabei, medizinische Strukturen zu stärken und bei Aufklärungsmaßnahmen unterstützen. Aufgrund von Reisebeschränkungen liegt die Verantwortung häufig allein bei lokalen Hilfskräften. Sie müssen bestmöglich geschützt und unterstützt werden.

Corona-Nothilfe in Deutschland und weltweit: Erfahren Sie, wie unser Bündnis Hilfte leistet!

Warum ist das Coronavirus für humanitäre Krisen- und Entwicklungsländer besonders gefährlich?

Experten von Hilfsorganisationen und die Vereinten Nationen befürchten das Schlimmste für Länder, in denen es den Menschen ohnehin an vielem mangelt. Wo Krieg, Flucht und Armut herrschen, sind Familien besonders anfällig für Krankheiten und deren Folgen. Erst recht für ein hochansteckendes Virus wie Corona.

  • Ohnehin schwache Gesundheitssysteme könnten bei einem Ausbruch endgültig kollabieren.
  • Die Hygienebedingungen sind oft katastrophal. Frisches Wasser, Seife, Latrinen oder Toiletten fehlen vielerorts.
  • In Flüchtlingslagern leben Tausende Menschen auf sehr kleiner Fläche. Dort ist das Ansteckungsrisiko besonders hoch.
  • In Ländern mit kriegerischen Konflikten wie Syrien oder Jemen sind die meisten Krankenhäuser zerstört. Es mangelt an medizinischen Geräten und Personal.
  • Vor allem in ländlichen, schwer zugänglichen oder umkämpften Regionen droht sich das Virus exponentiell zu verbreiten – mit katastrophalen Folgen.

Corona: Welche Länder sind besonders gefährdet?

Besonders anfällig sind Länder, in denen die Menschen ohnehin unter schwierigen Bedingungen leben. Dazu zählen beispielsweise die Millionen Familien in großen Flüchtlingslagern in Bangladesch, Kenia, Südsudan, Jemen, Syrien oder Griechenland. Oder die Kinder, Frauen und Männer, die in vielen Regionen Afrikas unter Hunger leiden. Auch Länder, die in den vergangenen Monaten von Naturkatastrophen getroffen wurden, haben Schwierigkeiten bei der Bekämpfung des Virus.

Die offiziellen Fallzahlen hängen stark davon ab, wie viele Menschen überhaupt auf das Coronavirus getestet werden. Die Möglichkeiten dafür sind weltweit begrenzt. Die Dunkelziffer an Infizierten dürfte in Entwicklungs- und Schwellenländern sehr hoch sein.

Wie geht es für die humanitäre Hilfe trotz aller Schwierigkeiten weiter?

Die Hilfe für Menschen in Not geht weiter – mit allen nötigen Vorsichtsmaßnahmen und trotz aller Einschränkungen. Die Krisengebiete dieser Welt dürfen über den Coronavirus-Ausbruch nicht in Vergessenheit geraten.

Gemeinsam mit ihren internationalen Netzwerken arbeiten Helfer mit Hochdruck daran, die Versorgung von Menschen in armen, von Krieg oder Naturkatastrophen betroffenen Ländern sicherzustellen und eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dort sind die Gesundheitssysteme schwach. Ohne Unterstützung von Hilfsorganisationen kann sich das Virus schnell ausbreiten. Je mehr Menschen erkranken, desto schwieriger wird es, sie alle zu behandeln.

Die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft können dabei auf ihre langjährige Erfahrung in der Eindämmung von Epidemien zurückgreifen. Beispiele sind die Ebola-Epidemien in Liberia, Sierra Leone und der DR Kongo, wo die Hilfsorganisationen die Bevölkerung seit mehreren Jahren unterstützen.

Die lokalen oder internationalen Helfer setzen sich auch in dieser schwierigen Zeit täglich dafür ein, die Hilfsprojekte fortzuführen.

Was können Hilfsorganisationen tun, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern?

Wie in Deutschland klären Hilfsorganisationen auch in anderen Ländern verstärkt über Hygiene- und Schutzmaßnahmen auf. So leistet unser Bündnis weltweit Corona-Nothilfe:

  • Wir informieren über das Virus und klären darüber auf, wie man einer Ansteckung vorbeugen kann.
  • Wir zeigen, wie richtiges Händewaschen funktioniert und erklären, warum Abstand halten in Zeiten der Pandemie so wichtig ist.
  • Wir sorgen für sauberes Trinkwasser und errichten Sanitäranlagen sowie mobile Wascheinrichtungen.
  • Wir verteilen Seife, Reinigungstabletten und Hygieneartikel.
  • Wir unterstützen Gesundheitsstationen und klären medizinisches Personal über den Umgang mit Infizierten auf.

Unser Bündnis leistet weltweit Corona-Nothilfe: Jetzt mit Ihrer Spende!

Wie hilft das Bündnis während der Corona-Pandemie?

Seit Beginn der Pandemie haben die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft ihre Hilfsmaßnahmen ausgeweitet und angepasst – in Deutschland und weltweit:

So helfen wir weltweit:

  • Wir errichten Handwaschstellen
  • Wir verteilen Sanitärmaterial, Hygienekits und Schutzausrüstung
  • Wir klären Menschen über das Virus und Hygienemaßnahmen auf, z.B. per SMS und Radio
  • Wir verbessern die Gesundheitsversorgung durch mobile Ärzte-Teams
  • Wir unterstützen Pflegekräfte und Impfkampagnen
  • Wir liefern lebensrettende medizinische Geräte
  • Wir impfen unterernährte Kleinkinder gegen vermeidbare Krankheiten
  • Wir helfen mit Medikamenten gegen Cholera und andere Krankheiten, die Menschen schwächen
  • Wir errichten Notunterkünfte, in denen Familien medizinische Hilfe erhalten
  • Wir leisten Kindern und Erwachsenen emotionalen Beistand
  • Wir achten darauf, dass auch Menschen mit Behinderung, Angehörige von Risikogruppen und Minderheiten Hilfe erhalten
  • Wir helfen Menschen, die ihre Arbeit verloren haben, finanziell


Und so leistet unser Bündnis in Deutschland Corona-Nothilfe:

  • Wir unterstützen den Bevölkerungsschutz
  • Wir betreiben Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
  • Wir unterstützen Kliniken mit medizinischen Geräten und Material
  • Wir kümmern uns um Screeningzentren und -fahrzeuge für potentiell Erkrankte
  • Wir bieten Einkaufshilfe, Lieferservice und Fahrdienste für Risikogruppen und ältere Menschen
  • Wir stehen Menschen ohne Obdach mit Mahlzeiten, Notquartieren und Hygieneartikeln zur Seite
  • Wir leisten Alleinstehenden und Menschen in Quarantäne telefonischen Beistand
  • Wir bieten Online-Bildungsangebote für Flüchtlinge
  • Wir unterstützen Mütter und Väter mit Tipps für die Kinderbetreuung und helfen Schülern bei den Hausaufgaben


Unterstützen Sie unsere Corona-Nothilfe jetzt mit Ihrer Spende!

Leisten die Bündnisorganisationen auch in Deutschland Corona-Nothilfe?

Der Bevölkerungsschutz in Deutschland liegt nicht in einer Hand: Laut Grundgesetz sind Bund, Länder und Kommunen für die Sicherheit der Menschen in Deutschland zuständig. Dafür wirken unterschiedliche behördliche Verwaltungsebenen mit Feuerwehren, Hilfsorganisationen und dem THW zusammen.

Vor diesem Hintergrund helfen auch Bündnisorganisationen wie die Johanniter, die Malteser, AWO und der ASB den Menschen in Deutschland: Sie betreiben Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen und helfen bei Planung, Aufbau und Betrieb von Screening- und Screeningfahrzeugen für potentiell erkrankte Menschen.

Außerdem bieten einige unserer Hilfsorganisationen Nachbarschaftshilfe, Einkaufdienste und telefonische Seelsorge an und unterstützen Menschen ohne Obdach mit Mahlzeiten und Notunterkünften.

Unsere Corona-Nothilfe in Deutschland: Erfahren Sie mehr!


Danke, dass Menschen wie Sie die Winterhilfe unserer Bündnisorganisationen mit Ihrer Spende ermöglichen!

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

Spenden-Stichwort: Nothilfe weltweit
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
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Aktion Deutschland Hilft e.V. ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.