KlimawandelVideo: El Niño - Wirkung und Auswirkung

22-05-2016

Überall hört man derzeit vom diesjährigen El Niño. Doch wie wird sich der El Niño 2015/ 2016 auf Menschen in verschiedenen Teilen der Erde auswirken? Der diesjährige El Niño entwickelt sich zu einem der stärksten der letzten fünfzig Jahre. Die Auswirkungen sind feuchteres Wetter in einigen und trockeneres in anderen Gebieten der Erde. Dieses Jahr fiel während der Monsunzeit in Südasien weniger Regen als üblich, einige Regionen Südostasiens, viele Länder im südlichen Afrika und am Horn von Afrika litten unter Dürre. Einige Gebiete in Zentral- und Südamerika wurden durch Starkregen überschwemmt, während andere zur selben Zeit austrockneten.

Die wärmeren Temperaturen des Oberflächenwassers während des El Niño können sich auf tropische Zyklone auswirken, welche durch das warme Oberflächenwasser in Südostasien besonders häufig und stark auftreten. Auch die Fischerei und Meereslebewesen sind betroffen. Die großflächige Korallenbleiche vor Hawaii und in der Karibik ist bereits die dritte Korallenbleiche weltweit. Und vor Südamerika bleiben aufgrund des warmen Wasser viele Fischschwärme aus.

Der El Niño ist immer unberechenbar

Häufig steigt auch die globale Durchschnittstemperatur an. Gemeinsam mit der anthropogenen Klimaerwärmung ist regional und global mit neuen Hitzerekorden zu rechnen. Viele dieser Auswirkungen wurden bei den letzten El Niños bereits beobachtet. Tatsächlich gleicht jedoch kein El Niño-Ereignis einem anderen. Und es gibt sehr viele verschiedene Klimafaktoren, die sich auf die Entwicklung des diesjährigen El Niño auswirken können. Daher kann niemand genau vorhersagen, was wir zu erwarten haben.

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