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Klimawandel & NothilfeWas ist der Klimawandel?

25-01-2016

Unter Klimawandel versteht man die Erwärmung oder Abkühlung der Erdatmosphäre. Eiszeiten oder der Wandel von Wäldern zu Wüstengebieten sind Belege für natürliche Klimaveränderungen, die seit jeher die Erde prägen. Dieser Wandel vollzieht sich im Normalfall übermehrere Jahrtausende, so dass Pflanzen und Tiere genug Zeit haben, sich an die Veränderungen anzupassen.

Wird der Begriff Klimawandel heute verwendet, bezieht er sich meist auf die vom Menschen gemachte rasant voranschreitende globale Erwärmung. So war es auf der Erde schon seit über einer Million Jahre nicht mehr so warm wie heute. Und in den letzten 30 Jahren erwärmte sich unsere Atmosphäre schneller als jemals zuvor in der naturhistorischen Geschichte unseres Planeten. Grund dafür ist der vom Menschen beschleunigte Treibhauseffekt.

Was ist der Treibhauseffekt?

Die Erde ist von der Atmosphäre, einer unsichtbaren Lufthülle, umgeben. Die Atmosphäre besteht aus verschiedenen Treibhausgasen wie Wasserdampf, Kohlendioxid (CO2), Ozon und Methan (CH4). Wenn die Sonne auf die Erdoberfläche scheint, wird ein Teil der Sonnenstrahlen absorbiert. Ein Großteil wird jedoch durch Wasser- und Schneeflächen in die Atmosphäre reflektiert. Dort lenkt die Lufthülle die energiereichen Strahlen der Sonne zurück zur Erdoberfläche. Diesen natürlichen Treibhauseffekt gab es - wie auch den Klimawandel - schon immer. Er macht die Erde überhaupt erst für den Menschen bewohnbar.

Wie beschleunigt der Mensch die Erderwärmung?

Durch Verkehr, Industrieproduktion, Energieverbrauch und Landwirtschaft werden große Mengen Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Distickstoffmonoxid (N2O) und andere Gase freigesetzt. Auch synthetische Stoffe, wie FCKW, gelangen durch menschliche Nutzung in die Atmosphäre. Diese so genannten Treibhaus- oder Klimagase reichern sich in der in der Atmosphäre an. Andere Gase tragen zur Zerstörung der ursprünglichen Ozonschicht bei. Fehlt die Ozonschicht, triff energiereiche Sonnenstrahlung ungefiltert auf die Erde. Beide Effekte sorgen dafür, dass sich die Atmosphäre aufheizt. Das nennt man den anthropogenen Treibhauseffekt.

Woher weiß man, dass es den Klimawandel gibt?

Durch die genaue Untersuchung von Jahresringen von Bäumen, Zeichnungen fossiler Muschelschalen und speziellen Eiskernbohrungen können Wissenschaftler belegen, dass die Erde zurzeit eine globale Erwärmung erlebt. Bei Eiskernbohrungen bohren Forscher tief ins Grönland-, Arktis- und Antarktiseis, um Proben hervorzuholen, die Aufschluss darüber geben, wie es um das Klima vor Hundertausenden Jahren bestellt war. In diesen Eisproben sind kleine Luftbläschen eingeschlossen, welche die CO2-Konzentration auf der Erde zeigen. Die Proben belegen, dass es seit Entstehung der Erde nie eine höhere Konzentration an Treibhausgasen gab als heute.

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