Frauen im FokusMuttertag: So hilft unser Bündnis Müttern & Kindern weltweit

von Aktion Deutschland Hilft

Wo Krieg und Hunger herrschen oder Naturkatastrophen Zerstörung hinterlassen, leiden Frauen und Kinder besonders. Zu wenig Essen, Wasser und Schlaf sowie große Unsicherheit und Angst: All das zehrt an ihren Kräften.

Zum Muttertag: Geschichten von Mut und Hoffnung

Bei großen Katastrophen zeigt sich auch: Mütter sind mutig und stark – erst recht, wenn es darum geht, das Leben ihrer Kinder zu schützen.

Hier erzählen wir die Geschichten von vier Frauen. Ihnen ist es gelungen, in großer Not nach vorne zu blicken.

Mashier aus dem Sudan: Mutter & Kind dürfen wieder strahlen


Es war Ende 2016, als die damals 25-jährige Mashier dem Hilfsprogramm "Go Baby Go" unserer Bündnisorganisation World Vision begegnete. Im Ernährungszentrum eines Flüchtlingscamps im Sudan konnte sie ihre kleine Tochter behandeln lassen. Denn die acht Monate alte Mayamen war häufig krank und verlor an Gewicht.

Regelmäßig kamen Mutter und Kind in das Ernährungszentrum, um gemeinsam zu spielen und dabei ihre emotionale Bindung zu vertiefen. Helfer klären die Mütter dort außerdem darüber auf, wie sie ihre Babys am besten füttern und Kinderkrankheiten vorbeugen können. Diese Kombination wirkte Wunder. Nach sechs Wochen hatte Mayamen das verlorene Gewicht wiedergewonnen.

Für Mashier hat sich vieles zum Besseren verändert: "Jetzt nehme ich mir mehr Zeit, um mit meinen Kindern zu spielen und ihnen zuzuhören. Das macht mich sensibler für ihre Bedürfnisse. So weiß ich, wann sie hungrig sind oder ein Nickerchen machen wollen", sagt sie.

Ines aus Mosambik: Schutz nach dem Zyklon


Zyklon Idai traf am 15. März in Mosambik auf Land. Starke Windböen, Sturmfluten und Überschwemmungen hinterließen Verwüstung. Zahlreiche Menschen verloren ihre Häuser – darunter Ines Inacio, die mit ihren drei kleinen Kindern alleine lebt.

Kein Dach über dem Kopf, keine Elektrizität, kein Wasser. Und das in einem Land, das zu den ärmsten der Welt gehört. Dennoch gibt Ines nicht auf – für sich und ihre Kinder findet sie Zuflucht in einer Notunterkunft. Unsere Bündnisorganisation World Vision unterstützt die Familie.

Iris aus Venezuela: Neubeginn mit Tochter Monica


Iris Pinto und die siebenjährige Monica stammen aus Venezuela. Dort zwingt eine Krise immer mehr Menschen dazu, das Land zu verlassen. Iris erzählt: "Ich habe immer weniger verdient und die Lebensmittel wurden immer teurer. Meine Tochter hat mich oft um Essen angebettelt und geweint. Das ist als Mutter schwer zu ertragen."

Sie beschließt, ihr letztes Geld in die Busfahrt nach Kolumbien zu investieren. Nur mit dem Nötigsten bepackt, erreichen Mutter und Tochter nach zwei Tagen das Nachbarland. Mit der Unterstützung unserer Bündnisorganisation Malteser International kommen sie dort nun wieder auf die Beine. "Jetzt sehe ich eine Zukunft für uns", sagt Iris hoffnungsvoll.

Riska aus Indonesien: Leben nach dem Tsunami


Zuerst bebt der Boden, dann trifft eine meterhohe Flutwelle auf die Insel. Auch Monate nach der Naturkatastrophe sitzt der Schock tief bei den Bewohnern von Sulawesi, Indonesien. Viele haben Verwandte oder das Zuhause verloren; andere überlebten selbst nur knapp.

Riska konnte sich retten – sich und das Baby in ihrem Bauch. Nur wenige Tage nach der Katastrophe bringt die junge Frau ihr Kind zur Welt. Der kleine Säugling sei ein Held, sagt Riska.

Unterstützung für Mütter und Kinder weltweit

Die Gesundheit und Überlebenschancen von Müttern und ihren neugeborenen Kindern haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Doch noch immer sterben weltweit jeden Tag etwa 800 Frauen an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt, weil es an medizinischer Betreuung mangelt. 2015 starben etwa 2,7 Millionen Kinder im ersten Lebensmonat. Besonders gefährdet sind Mütter und Kinder in Zentral- und Südasien und in Subsahara-Afrika.

Die Hilfsorganisationen unseres Bündnisses sind weltweit im Einsatz und unterstützten Frauen und ihre Kinder: in der Schwangerschaft, bei der Geburt und natürlich auch in den Jahren danach.


Bildergalerie: So hilft unser Bündnis Frauen und Kindern


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