
Im Jahr 2005 ereignete sich in Westafrika, insbesondere im Niger, eine der schwersten Hungerkatastrophen der Region. Ausgelöst durch eine extreme Dürre und eine verheerende Heuschreckenplage, die weite Teile der Ernten und des Viehfutters vernichteten, waren rund 3,6 Millionen Menschen von akuter Nahrungsmittelknappheit betroffen, viele davon lebensbedrohlich. Besonders dramatisch war die Lage für etwa 800.000 Kinder, die unter schwerer Unterernährung litten.