Taifun Philippinen 2020Erneut schwere Stürme in Asien

18-11-2020

von Aktion Deutschland Hilft

Die Philippinen sind erneut von einem schweren tropischen Wirbelsturm getroffen worden. Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind vor Ort und helfen. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

Hier halten wir Sie über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.

Update (16.11.2020)

Ganze Städte und Dörfer unter Wasser

Mehrere Tage, nachdem Taifun Vamco auf den Philippinen wütete und schwere Überschwemmungen verursachte, herrscht im Norden des asiatischen Inselstaates Ausnahmezustand: Ganze Städte und Dörfer stehen unter Wasser, Zehntausende Menschen mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen, Dutzende starben oder werden noch vermisst.


Aufgrund der Corona-Pandemie stehen internationale Hilfsorganisationen vor großen Herausforderungen. Zudem ist es für die Menschen auf den Philippinen der zweite verheerende Wirbelsturm innerhalb weniger Wochen: Zwei Millionen Menschen waren Anfang November von Taifun Goni betroffen.

Sturmsaison: Hurrikan Iota folgt auf Eta

Auch auf der anderen Seite des Globus ist es erneut zu einer Naturkatastrophe gekommen: Hurrikan Iota hat in Nicaragua und Honduras Zerstörung hinterlassen!


Update (12.11.2020)

Philippinen: Überflutungen nach Taifun Vamco

Der tropische Wirbelsturm richtete schwere Verwüstungen an, als er in der Nacht zum Donnerstag (12.11.) mit Windböen von mehr als 250 Stundenkilometern über den Osten der Hauptinsel Luzon zog. Hunderte Menschen suchten Zuflucht auf den Dächern ihrer überfluteten Häuser. Mindestens ein Mensch starb, weitere werden noch vermisst.

Helferin berichtet: "Verwüstung im Raum Manila"

Viele unserer Hilfsorganisationen sind bereits vor Ort und helfen den Menschen mit vereinten Kräften. Trotz aller Schwierigkeiten, wie eine Helferin aus unserem Bündnis berichtet: "Taifun Vamco ist letzte Nacht heftig über den Großraum Manila und anliegende Gebiete hereingebrochen. Er hat massive Überflutungen und Verwüstung mit sich gebracht. Unser Team hat aktuell keinen Strom. In Manila geht nichts mehr."

Fünfter Tropensturm auf Philippinen in einem Monat

Vamco ist der der fünfte Tropensturm auf den Philippinen innerhalb eines Monats. Die Stürme treffen die Dörfer und Gemeinden inmitten der Corona-Pandemie. Erneut haben viele Familien ihr Zuhause verloren: Bereits durch Super-Taifun Goni am 1.11. wurden Hunderttausende obdachlos. Sie leben vorübergehend in Notunterkünften entlang der Küste. Hygiene- und Abstandsregeln können kaum eingehalten werden.

Starke Strömung nach Taifun erschwert Hilfe

Der Bürgermeister von Marikina, Marcelino Teodoro, sagte der dpa: "Die Strömung ist sehr stark, darum können wir keine Schwimmgeräte oder handbetriebene Boote benutzen." Rettungskräfte seien überfordert und bräuchten dringend Hilfe.

Der Taifun hat sich Meteorologen zufolge mittlerweile abgeschwächt und bewegte sich in nordöstlicher Richtung nach Vietnam weiter. Bei vier Tropenstürmen auf den Philippinen in den vergangenen Wochen sind 50 Menschen getötet worden, drei Millionen waren von den Folgen betroffen.


Update (04.11.2020)

Philippinen: Taifun verschärft Corona-Situation

"Die Verletzlichsten sind nun noch stärker gefährdet." So fassen die Vereinten Nationen die Situation auf den Philippinen zusammen. Am Sonntag (1.11.) hatte Super-Taifun Goni dort gewütet. Mehrere Städte und Dörfer sind weiterhin nicht zugänglich, Tausende Häuser sind zerstört. Auch Strom- und Kommunikationsleitungen funktionieren noch nicht überall.

Mehr als 360.000 Kinder, Frauen und Männer harren noch in Evakuierungszentren aus. Hinzu kommen weitere 54.000 Menschen, die vorerst bei Verwandten unterkommen konnten. Angesichts der beengten Räume befürchten die UN, dass sich das Coronavirus weiter ausbreitet. Der Bedarf an Desinfektionsmittel und Mund-Nase-Bedeckungen ist hoch.

Teams unserer Bündnisorganisationen sind vor Ort. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden!

Philippinen: 2 Millionen Menschen von Taifun Goni betroffen


In der Region Albay auf der philippinischen Hauptinsel Luzon riss Taifun Goni (vor Ort auch Taifun Rolly genannt) Dächer von Häusern und entwurzelte Bäume. Es kam vielerorts zu Stromausfällen. Das ganze Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht abzusehen; mindestens elf Dörfer sind den Vereinten Nationen zufolge auch am Montag nicht erreichbar.

Über Land schwächte sich der Sturm zwar ab, sorgte jedoch für heftige Regenfälle und Erdrutsche. Elf Menschen starben. 2 Millionen Menschen sind laut den UN von den Auswirkungen des Sturms betroffen. Viele davon leben in Armut.

Auf Taifun Molave folgte Goni: Zerstörung durch Stürme in Asien

Vergangene Woche wurde auch Vietnam von einer Naturkatastrophe getroffen: Am 29. Oktober traf Taifun Molave mit bis zu 135 Stundenkilometern auf Land. Dutzende Menschen verloren ihr Leben. Mehrere Fischer werden immer noch vermisst. Tausende Häuser – darunter mehr als 100 Schulen – wurden beschädigt. Molave gilt als schwerster Sturm, den Vietnam seit zwei Jahrzehnten erlebt hat.


In beiden Ländern hatten die Behörden im Vorfeld Hunderttausende Menschen evakuiert und in Sicherheit gebracht. Auf den Philippinen harren mehr als 360.000 Menschen in Notunterkünften aus. Während der Corona-Pandemie sind sie dort einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt.

Bündnisorganisationen vor Ort: Hilfsbedarf ist groß

Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind seit vielen Jahren auf den Philippinen und in Vietnam aktiv. Die Hilfsorganisationen arbeiten dort eng mit lokalen Partnern und Gemeinden zusammen.

Auf den Philippinen prüfen sie den genauen Hilfsbedarf der Menschen. Helfer:innen haben begonnen, Familien mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln zu versorgen und Notunterkünfte zu organisieren.

Auch in Vietnam sind Hilfsorganisationen des Bündnisses aktiv. Schon in den Wochen vor Taifun Molave war es in der Region zu schweren Überschwemmungen gekommen. Neben Nahrungsmitteln und Trinkwasser sind viele Familien auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Wir halten Sie über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden!

Naturkatastrophen inmitten der Corona-Pandemie


Inmitten der Corona-Pandemie werden die südostasiatischen Länder von Naturkatastrophen getroffen. Sich an Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen zu halten, ist für die Menschen in dieser Situation besonders schwer. Die Gefahr, sich in überfüllten Notunterkünften mit dem Virus zu infizieren, ist groß.

Auch Hilfsorganisationen stehen aufgrund von COVID-19 vor großen Herausforderungen. Die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft haben ihre weltweiten Hilfsmaßnahmen seit Beginn der Pandemie angepasst. Ihre Spende macht diese Hilfe möglich!

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Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
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