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Flucht und Hunger im Südsudan Hungerkrise im Südsudan: Help hilft vor Ort

14-07-2015

4,6 Millionen Menschen akut von Hunger bedroht

Auch zum vierten Unabhängigkeitstag des Südsudans am 9. Juli 2015 bleibt die humanitäre Lage katastrophal: Laut aktuellen UN-Berichten erhöht sich die Zahl der Menschen, die akut von Hunger bedroht sind, auf 4,6 Millionen. Jedes dritte Kind unter fünf Jahren im Südsudan leidet bereits an Unterernährung.

Nachhaltige Entwicklung der Region ist vorrangiges Ziel


Help – Hilfe zur Selbsthilfe ist bereits seit August 2011 im Südsudan aktiv und unterstützt derzeit mit zwei Hilfsprojekten vor Ort die Notleidenden. Im Fokus stehen dabei die Ernährungssicherung, die Behandlung von Unterernährung und die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser und Hygieneartikeln. So unterstützt Help in Lakes State Inlandsflüchtlinge aus den umkämpften Gebieten. Zudem fördert Help in Western Bahr el Ghazal die kleinbäuerliche Landwirtschaft. Vorrangiges Ziel des Projektes ist die nachhaltige Entwicklung der Region, um den Betroffenen Möglichkeiten zu bieten, eine Existenz zu gründen und zu sichern.

Drohende Hungersnot muss verhindert werden

„Bereits über 150.000 Menschen konnte Help im Südsudan schon unterstützen. Wir wollen auch weiterhin die Menschen im Notfall mit dem Nötigsten versorgen. Aber vorrangiges Ziel unserer Projekte ist die Hilfe zur Selbsthilfe – Schulungen etwa zur Verbesserung des landwirtschaftlichen Anbaus geben den Menschen Perspektiven auf ein eigenständiges Leben. Aktuell gilt es aber, eine drohende Hungersnot zu verhindern“, so Karin Settele, Help-Geschäftsführerin.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
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