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Flucht und Hunger im Südsudan Südsudan: Flucht nach Mingkaman

03-07-2015

„Sobald die Kämpfe aufhören, wollen wir wieder zurück”

Mein Name ist Anyer Bulen Dit, ich bin 45 Jahre alt. Als die Kämpfe im Januar begannen, flüchtete ich mit meinem Mann und meinem ältesten Sohn von Bor nach Mingkaman. Aufgrund der Kämpfe mussten wir unser Hab und Gut, unsere Kühe - einfach alles zurücklassen. Viele unserer Verwandten wurden wohl getötet. Wir wissen es nicht genau.

Help führt Hygienemaßnahmen durch


In Mingkaman haben Mitarbeiter von Help – Hilfe zur Selbsthilfe Hygieneschulungen durchgeführt, in denen wir gelernt haben, wie uns einfache Hygieneregeln dabei helfen, uns vor Cholera, Durchfall- und Atemwegserkrankungen zu schützen.  Seither weiß ich: Auch richtiges Händewaschen will gelernt sein. Außerdem habe ich gelernt, wie man sicher Essen zubereitet und es vor Fliegen und Schmutz schützen kann. Zudem hat Help Brunnen und Latrinen gebaut und uns gezeigt, wie sie gewartet und genutzt werden. Vorher mussten wir 15 Kilometer bis zur nächsten Wasserstelle laufen.

Am liebsten würden wir wieder zurück

Sobald die Kämpfe aufhören, wollen wir zurück. Hier leben wir in einer Hütte aus Plastikfolie. In Bor war das Leben besser, da wir in der Nähe der Stadt wohnten.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
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