In Bangladesh stehen Frauen und Männer mit Kindern.
© World Vision/Bangladesch

NewsHumanitäre Not in Bangladesch und Myanmar

15-09-2017

von Aktion Deutschland Hilft

Die Flüchtlingskrise in Myanmar spitzt sich dramatisch zu. Die Vereinten Nationen melden, dass seit Ende August mehr als 400.000 Muslime aus dem Land geflohen sind. Mehr als die Hälfte der Vertriebenen sind Kinder. Die notdürftigen Flüchtlingscamps im angrenzenden Bangladesch sind überfüllt.

In dem südasiatischen Staat trifft Elend auf Elend: Der schwere Monsunregen sorgt für schlammüberflutete Straßen und überschwemmt die Unterkünfte. Das vergrößert die Seuchengefahr, weil sich Krankheiten wie Cholera schnell durch verunreinigtes Wasser übertragen. Für die kommenden Tage sei noch mehr Regen vorhergesagt, heißt es bei Bangladeschs Wetterdienst.

Katastrophale humanitäre Lage

Die Vereinten Nationen sprechen vor einer katastrophalen humanitären Lage. Die Zahl der Vertriebenen könnte auf eine Million ansteigen, heißt es. Der UN-Sicherheitsrat hat die Regierung Myanmars aufgefordert, die Gewalt im Bundesstaat Rakhine zu beenden. Die Mitgliedstaaten des Sicherheitsrats verlangen einen freien Zugang für humanitäre Hilfsorganisationen.

Wie helfen die Bündnisorganisationen?

Die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft helfen den Menschen in Not in Bangladesch und Myanmar:

  • Wir versorgen neu angekommene Flüchtlinge mit Medikamenten
  • Wir sichern den Zugang zu Nahrung und führen Hygieneschulungen durch, damit Krankheiten sich nicht ausbreiten
  • Wir unterstützen die geflüchteten Frauen, Männer und Kinder in Not mit psychosozialer Betreuung 

Um die notleidenden Menschen in Südasien weiter zu unterstützen und die Hilfe auszubauen, brauchen wir Sie. Helfen Sie uns zu helfen – jetzt mit Ihrer Spende

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die vom Monsun bedrohten Menschen in Südasien:

Spenden-Stichwort: Monsun Südasien
Spendenkonto: IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
oder online spenden