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Flut PakistanPakistanhilfe hoffnungslos unterfinanziert

26-01-2011

„Es geht voran, aber viel zu langsam“

Nach Ansicht der Hilfsorganisation CARE fehlen in Pakistan Millionen von Euros, um die Folgen der Flut aus dem letzten Jahr „menschenwürdig“ zu lindern. Die weltweit zugesagten Hilfsgelder seien „bei weitem noch nicht alle angekommen, was aber immer dringender wird“, so der Sprecher von CARE Deutschland-Luxemburg, Thomas Schwarz. In Sindh im Süden des Landes stehe immer noch Wasser und gebe es eine „beängstigende Anzahl von unterernährten Kindern“ - während im Nordwesten der Schnee die „andere Seite dieser Katastrophe abbildet.“

Einerseits sind „klare Fortschritte erkennbar“, so Schwarz weiter. „Häuser sind bereits oder werden gerade wiederaufgebaut. Hilfe durch medizinische Versorgung hat unter anderem dazu geführt, dass sich die Cholera in Pakistan nicht ausbreiten konnte.“ Die ständig steigenden Lebensmittelpreise aber stellten ein „kaum noch zu bewältigendes Problem dar, da es viel zu wenig Arbeit gibt und damit nicht genug Geld, einzukaufen.“ Hinzu kämen die enormen Ernteschäden.

Schwarz wies darauf hin, dass nach aktuellen UNO-Angaben nicht einmal die Hälfte der zugesagten internationalen Gelder von zwei Milliarden Dollar in Pakistan eingetroffen sind. „Die internationalen Hilfsorganisationen arbeiten weiter und könnten mit weiterer Unterstützung die Bedingungen der Flutopfer deutlich verbessern“, so Schwarz.

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