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Flut PakistanPakistan steht vor einer Hungerkrise

16-08-2010

Nach Auffassung von CARE Deutschland-Luxemburg steht Pakistan „unmittelbar vor einer Hungerkrise, wenn nicht eine Kraftanstrengung ohne Beispiel erfolgt, mehr Lebensmittel bereit zu stellen“ so der CARE-Hauptgeschäftsführer Dr. Anton Markmiller. Es gebe keine regelmäßige Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und sauberem Wasser.

„Die Verteilung von Essen und Trinken ist vollkommen unzureichend“, sagte Markmiller in Bonn. Es gebe bereits erste Medienberichte über verhungerte Kinder. „Das ist ein schreckliches Warnzeichen für die kommenden Wochen.“ Pakistan, üblicherweise Exporteur von Reis, „kann seine Bevölkerung zur Zeit nicht ausreichend versorgen.“

CARE-Sprecher Thomas Schwarz, der sich seit mehr als einer Woche in Pakistan aufhält, berichtete von „zunehmenden Hautkrankheiten vor allem bei Kindern, die in dem stehenden Wasser spielen.“ Die Gesundheitsteams könnten zwar bei schlimmeren Fällen Tabletten verteilen und helfen, „aber das löst bei weitem nicht das Problem“, so Schwarz weiter. „Eine Intensivierung medizinischer Soforthilfe ist zwingend notwendig.“

CARE-Hauptgeschäftsführer Markmiller appellierte erneut an die Bundesregierung, Europäische Union und private Spender, angesichts der „pakistanischen Tragödie alle politische oder religiöse Skepsis beiseite“ zu lassen und den Menschen in Pakistan noch mehr zu helfen. Erfreulicherweise stiegen die Spenden seit einigen Tagen deutlich an. „Dafür gilt allen Spendern unser herzlicher Dank.“

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