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Flut PakistanKampf gegen Seuchen und medizinische Versorgung

13-08-2010

Zwei weitere Flutwellen bedrohen 14 Millionen Menschen in den pakistanischen Überschwemmungsgebieten. „Neben den reißenden Fluten stellen auch die stehenden Gewässer eine große Gefahr dar, da sie ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Seuchen bieten“, berichtet Jens Schwalb, der den Einsatz der Johanniter-Auslandshilfe in Pakistan koordiniert. Zusätzlich zur intensiven medizinischen Versorgung der Flutopfer im Distrikt Charsadda im Nordwesten Pakistans verteilen die Johanniter jetzt auch verstärkt Wasserreinigungstabletten und Wasserkanister. Seit Beginn der Monsune und dem Ansteigen der Wasserstände Ende Juli versorgen mobile medizinische Teams der Johanniter täglich mehr als 400 Patienten mit schweren Durchfallerkrankungen, Fieber, Erkrankungen der Haut und Schlangenbissen. Gemeinsam mit Helfern der Weltgesundheitsorganisation WHO achten sie dabei besonders auf Anzeichen von Choleraerkrankungen.

Weil sich die Johanniter-Auslandshilfe bereits seit 2009 in den Distrikten Charsadda und Peshawar im Kampf gegen Mangelernährung engagiert, waren die Helfer bereits vor Ort, als die erste Flutwelle über das Land rollte. „Wir haben hier gut funktionierende Gesundheitsstationen sowie mobile medizinische Teams aufgebaut und sind als Kooperationspartner geschätzt. Das zahlt sich jetzt aus: Wir konnten sofort helfen und arbeiten eng mit anderen Hilfsorganisationen, den Vereinten Nationen und lokalen Behörden zusammen“, so Schwalb.

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